Künstliche Intelligenz

Es gibt 60 Antworten in diesem Thema, welches 18.676 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (22. Juni 2026 um 20:30) ist von Dian.

  • Ein hoch-aktuelles Thema.

    Ich war anfangs skeptisch und ablehnend gegenüber KI eingestellt.

    Noch immer denke ich, je mehr eine KI mir an Arbeit abnimmt (persönliche Arbeit wie Rechrechieren etwa), desto eher glaube ich, der Faulheit und Bequemlichkeit zu verfallen, bis ich am Ende verlernt habe, diese Arbeit selbst zu machen und mich der Abhängigkeit hinzugeben.


    Tatsächlich nutze ich inzwischen Solche KI Anbieter immer wieder mal. Für Recherchearbeit (vergleiche x mit y , oder: finde etwas heraus) ist es hinsichtlich eingesparter Zeit und Nerven nicht zu verachten.


    Auf der Arbeit nutze ich KI noch viel mehr, und würde es nicht mehr hergeben wollen.


    Die Kehrseite hat mich allerdings von Anfang an beschäftigt: Der Datenschutz. Ich bin vielseitig, aber meistens ist der Datenschützer in mir ganz penetrant und laut.

    Wenn sich irgendwann das Ratio von Arbeitsentlastung zu Datenschutz zu sehr verändert - wie es auf meiner Arbeit bereits erkennbar ist - könnte ich allerdings schwach werden. Es fühlt sich an wie ein persönlicher Assistent - und damit meine ich nicht so ein Möchtegern-Assistenzprogramm auf einem Smartphone, sondern eine echte Assistenzkraft, welche für einen recherchieren, Emails suchen und verfassen, Dateien verwalten und Kalender managen kann.

    Ich habe es kürzlich getestet: Nicht einmal Googles eigene KI "Gemini" kann auf einem Mobilgerät eine E-Mail mit Anhang erstellen. Allein schon der Zugriff auf die eigene Galerie ist schwierig; es liegt wohl am Sandboxing. Obwohl es alles aus einem Hause ist, also selbst das Betriebssystem, wird die eigene KI momentan noch ausgesperrt. Mit etwas, das "Spark" heißen soll, wird sich das wohl irgendwann ändern. Mal sehen.


    Und dann ist da noch das Verdrängen von Arbeitsplätzen, die in unserem System ja so unglaublich wichtig sind. Wie viel kann bereits heute von KI erledigt werden und wie wird das in 5-10 Jahren aussehen?
    Ich kann es nicht leiden, wenn ich bei einer Hotline eine KI-Stimme höre. Wenn diese dann noch vorgibt, zu tippen, schüttele ich immer den Kopf.

    Das erinnert mich daran, wie bei einem Sci-Fi Film mit Matt Daemon ein Roboter-Arzt eine Veränderung von Temperatur und Puls gemessen hat, ohne ihn zu berühren, um daraufhin eine Beruhigungspille anzubieten. In so einer Welt will ich eigentlich nicht leben.


    Das Thema ist echt nicht einfach..

  • Wer zum Teufel hat denn eine Kunstauskotzmaschine eigentlich gebraucht?

    Wenn es darum geht, billigen Mainstream-Scheiß zu konsumieren, von dem es auch so schon genug gibt, und den irgendwer mit minimalstem Aufwand erstellt hat, um damit Klicks zu generieren, dann hat das die Welt garantiert nicht gebraucht.

    Ich sehe die Zukunft von KI-Kunst auch eher in der starken Individualisierungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten, die diese Kunstform dem Konsumenten bietet. Da stehen wir aktuell noch relativ am Anfang dieser Entwicklung... aber stell dir vor, es wird irgendwann normal sein, dass man nicht einfach ziemlich allgemeingehaltene Filme konsumiert, die (weil sie ja Gewinn abwerfen müssen) für eine größere Zahl an Menschen hergestellt wurden, sondern ganz konkret für dich, auf deine Aufforderung hin, und nach deinen ganz speziellen Vorlieben. Wäre doch cool, der KI zu sagen, du würdest gern ein Drama über eine unverstandene autistische Hochbegabte in einem rückständigen Bergdorf sehen wollen, im Stil von Christopher Nolan, mit einem Soundtrack von Phil Glass, und vielleicht noch dem einen oder anderen überraschenden Sci Fi-Element. Und dann spuckt dir die KI einen Film aus, der direkt aus einem deiner Träume entsprungen sein könnte.

    Und wenn er dir gut gefällt, teilst du ihn mit Gleichgesinnten, und die sind ebenfalls davon fasziniert, und es wird zu einer Art persönlichen Kultfilm, nur in eurem privaten Freundeskreis, aber mit den Production Values einer großen Hollywoodproduktion.


    Vermische das Ganze dann noch mit interaktiven Elementen, etwa dass man in der Handlung dann auch mittels VR-Brille noch selbst herumlaufen und den weiteren Verlauf bestimmen kann, und du hast im Prinzip das Holodeck aus Star Trek. Und dass dieses Holodeck zweifellos eine geniale Erfindung wäre, die für unterschiedlichste Dinge eingesetzt werden könnte, zur Entspannung, zum Nervenkitzel, zum Üben oder auch zu Therapiezwecken, sollte klar sein.

    Also wir reden hier über eine Entwicklung, die (wenn sie in die richtige Richtung verläuft) über das bloße Konsumieren weit hinausgeht, und den Konsumenten selbst zum Bestandteil und kreativen Mitschöpfer des Kunstwerkes werden lässt. Eine völlig andere Art, als wie wir Kunst heutzutage wahrnehmen, wo wir quasi nicht in unsere eigene Gedankenwelt eintauchen beim Betrachten, sondern nur in die eines Fremden. Wobei es natürlich trotzdem interessant sein kann, an der individuellen Holodeck-Erfahrung eines anderen, fremden Menschen teilzuhaben. Dieser Aspekt der Kunst, in andere, fremde Welten einzutauchen und sich überraschen zu lassen von etwas, was man noch nicht kennt, würde ja nicht zwangsläufig verloren gehen.

    Ich glaube jedenfalls, eine solche Entwicklung, wenn Kunst nicht mehr nur konsumiert, sondern durchlebt und kreativ mitgestaltet wird, würde die Menschheit voranbringen.

  • stell dir vor, es wird irgendwann normal sein, dass man nicht einfach ziemlich allgemeingehaltene Filme konsumiert, die (weil sie ja Gewinn abwerfen müssen) für eine größere Zahl an Menschen hergestellt wurden, sondern ganz konkret für dich, auf deine Aufforderung hin, und nach deinen ganz speziellen Vorlieben. Wäre doch cool, der KI zu sagen, du würdest gern ein Drama über eine unverstandene autistische Hochbegabte in einem rückständigen Bergdorf sehen wollen, im Stil von Christopher Nolan, mit einem Soundtrack von Phil Glass, und vielleicht noch dem einen oder anderen überraschenden Sci Fi-Element. Und dann spuckt dir die KI einen Film aus, der direkt aus einem deiner Träume entsprungen sein könnte.

    Das hört sich zwar gut an, aber für mich wäre da schon etwas von der Spannung fort, weil man schon einen konkreten Rahmen setzt. Dieser ist zwar treffsicher, aber je präziser, desto weniger überraschend.

    Allerdings habe ich diese Möglihkeit noch gar nicht gesehen und finde es insgesamt sowohl realistisch als auch nützlich, denn ich habe schon einige Filme gesehen und manchmal auch abschalten müssen.


    Das mit der VR Brille wirkt auf mich fast schon dystopisch. So sehr es verlockend wirkt.. ich sehe da in irgendwelche spacigen Welten abgetauchte Zombie-artige Menschen, die in ihrem ansonsten völlig verdreckten und herunter gekommenen 10qm Apartment vor sich hin vegetieren.

    Die interaktive Komponente hingegen ist für sich genommen sehr spannend. Black Mirror hatte das mal eingebaut.

  • Das mit der VR Brille wirkt auf mich fast schon dystopisch. So sehr es verlockend wirkt.. ich sehe da in irgendwelche spacigen Welten abgetauchte Zombie-artige Menschen, die in ihrem ansonsten völlig verdreckten und herunter gekommenen 10qm Apartment vor sich hin vegetieren.

    Ok, das hat so natürlich schon Ready Player One-Vibes. Aber muss ja nicht zwangsläufig sein, dass die Menschheit deshalb nur noch in der Oasis hängt und verblödet. Auf der Enterprise nutzen sie das Holodeck schließlich auch verantwortungsvoll, meistens.

  • Auf der Enterprise nutzen sie das Holodeck schließlich auch verantwortungsvoll, meistens.

    Ach, deinem unerschütterlichen und zudem recht widersprüchlichen Optimismus kann ich da wenig abgewinnen.


    Mein Problem wäre auch weniger die Technik als die Spezies wieder mal, die sie benutzen und vermarkten würde.

    Eine OASIS als Fortsetzung der frühen Internetkultur mit tausend Nischen, Foren, Interessensgemeinschaften und weniger lästigen Alltagszwängen fände ich zum Beispiel durchaus reizvoll. Leider spricht die bisherige Entwicklung des Netzes eher dafür, dass man die Möglichkeiten zuerst zur Datensammlung, Verhaltenssteuerung und Werbeauslieferung ausschlachten würde, bevor man etwas Nützliches damit anstellt.

    Die sozialen Medien waren schließlich auch einmal als Werkzeug für Vernetzung und Informationsaustausch gedacht – und das Ergebnis sehen wir heute.


    Beim Datenschutz bin ich erst recht pessimistisch. Wenn nicht einmal Institutionen, die ihn eigentlich gewährleisten sollen, besonders vertrauenerweckend wirken, fällt es mir schwer zu glauben, dass ein milliardenschwerer Metaversumbetreiber plötzlich aus Idealismus handelt.


    Siehe auch dieses neueste Armutszeugnis:

    Hacker bringen Meta-KI dazu, fremde Instagram-Accounts herauszugeben
    Der Meta-Konzern hat mit seinem KI-Support eine deftige Sicherheitslücke aufgemacht. Angreifer konnten fremde Instagram-Accounts übernehmen, ohne Zugriff auf…
    netzpolitik.org


    Oder dass die Polizei in Deutschland illegal verbreitete Standortdaten der Bürger auf dem SCHWARZMARKT kauft. Hüter von Recht und Ordnung, nicht wahr? Das klingt wie irgendeine abgefuckte Schwurblergeschichte, aber es ist real.

    Stellt euch mal vor, man kauft in einer Seitengasse Koks, und der Polizist steht plötzlich hinter einem und sagt: "so, das geht aber nicht, 5000 Euro Strafe!", drückt einen Zettel in die Hand. Dann will man gerade gehen, da fragt der Polizist den Dealer: "Sach mal, haste noch 40 Gramm? Ist für staatliche Zwecke, versteht sich."


    :facepalm2:

    μολὼν λαβέ.

  • Naja, würde der Polizist die 40g nutzen um den Ursprung zurück zu verfolgen und den Lieferanten zu jagen? Es ist letztlich eine Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt, scheint mir.

    Auf jeden Fall bin ich auch sehr erstaunt gewesen, dass der Staat solche Wege nimmt.


    Als Nostalgiker finde ich die frühe Internetkuktur, um deine Worte zu nutzen, auch sehr reizvoll und viel angenehmer im Vergleich.

    Letztlich gibt mir ein solches forum hier genau solche Eindrücke.

  • ... aber stell dir vor, es wird irgendwann normal sein, dass man nicht einfach ziemlich allgemeingehaltene Filme konsumiert, die (weil sie ja Gewinn abwerfen müssen) für eine größere Zahl an Menschen hergestellt wurden, sondern ganz konkret für dich, auf deine Aufforderung hin, und nach deinen ganz speziellen Vorlieben. Wäre doch cool, der KI zu sagen, du würdest gern ein Drama über eine unverstandene autistische Hochbegabte in einem rückständigen Bergdorf sehen wollen, im Stil von Christopher Nolan, mit einem Soundtrack von Phil Glass, und vielleicht noch dem einen oder anderen überraschenden Sci Fi-Element. Und dann spuckt dir die KI einen Film aus, der direkt aus einem deiner Träume entsprungen sein könnte.

    Und wenn er dir gut gefällt, teilst du ihn mit Gleichgesinnten, und die sind ebenfalls davon fasziniert, und es wird zu einer Art persönlichen Kultfilm, nur in eurem privaten Freundeskreis, aber mit den Production Values einer großen Hollywoodproduktion.

    Ein Film wird zum Kultfilm, weil er entweder ein breites Publikum anspricht und außergewöhnlich erfolgreich ist oder weil er erst im Laufe der Zeit eine treue Fangemeinschaft entwickelt. Das galt zumindest in Zeiten, als die Medienlandschaft noch nicht so übersättigt war und Filme noch Zeit und Gemeinschaft für sich beanspruchen konnten.

    Menschen konditionieren sich schnell auf Bequemlichkeit, je größer und individualisierter das Angebot ist und je schneller alles verfügbar ist, umso mehr sinkt die Breitschaft, sich mit Inhalten zu befassen, die außerhalb der eigenen Komfortzone liegen oder sich intensiver mit einem Werk zu beschäftigen.

    Warum sollten Freunde deinen Film gucken, wenn sie sich selber einen generieren könnten. Warum solltest du deinen Film mehrmals gucken, wenn du einen neuen generieren könntest. Vielleicht ist der nächste Film besser? Da du selbst keine Mühen hattest, den Film zu produzieren, sondern ihn bei einer Maschine in Auftrag gegeben hast, wird die Bindung zu dem Werk nicht so stark sein, es wird leicht fallen, ihn zu verwerfen. Du hast nicht überlegen müssen, wie du deine Botschaft am besten herüberbringst. Du hast nichts lernen müssen, um es so umzusetzen, wie du es dir vorstellst.
    Ein gemeinsames Interesse an einem künstlerischen Werk ist eine verbreitete Grundlage für das Entstehen von Freundschaften. Üblicherweise haben dabei beide Personen unabhängig voneinander bereits Erfahrungen mit dem Werk gemacht und können sich darüber austauschen. Deshalb sind bekannte Marken auch viel erfolgreicher beim Anfachen von Diskussionen. Das ist schwierig mit selbstgemachten Werken. Jemand kann das gut finden, hat darüber hinaus aber nichts dazu zu erzählen. Das Gespräch ist sehr einseitig. Bei einem KI generierten Werk hätte nicht einmal der Auftraggeber selbst darüber etwas zu erzählen, weil der Schaffensprozess nicht stattgefunden hat. Unter diesen Voraussetzungen hätte es ein Film schwer, Kult zu werden.

  • Menschen konditionieren sich schnell auf Bequemlichkeit, je größer und individualisierter das Angebot ist und je schneller alles verfügbar ist, umso mehr sinkt die Breitschaft, sich mit Inhalten zu befassen, die außerhalb der eigenen Komfortzone liegen oder sich intensiver mit einem Werk zu beschäftigen.

    Deine Einwände sind natürlich berechtigt. Sicherlich würde die ständige Abrufbarkeit sämtlicher Fantasien auf Knopfdruck und ohne große Mühe zu einem gewissen Wertverlust führen... so, wie wir es ja heute bereits im Bereich der Musik erleben. Wo sich in früheren Zeiten die Hörer intensiv mit einer Band auseinander gesetzt haben, jedes einzelne Album auswendig kannten und darüber fachsimpelten, klickt man sich heutzutage querbeet von einem Song zum nächsten, oft ohne tiefere Bindung zu Künstler oder Werk zu haben, weil es eben auch nichts ist, was man lange herbeigesehnt hat, sondern nur ein weiteres Lied unter Millionen, das eben irgendwie die eigene Stimmung trifft.

    In gewisser Weise hat dies bereits dazu geführt, dass Künstler von ihrem hohen Sockel gestoßen wurden. Der Künstler ist nicht mehr so sehr das elitäre Genie, das bewundert wird dafür, dass es Dinge kann, die andere nicht können... sondern eher ein Dienstleister, der ganz selbstverständlich auf Knopfdruck da ist und in gewisser Weise auch austauschbar ist. Und diese Entwicklung wird vermutlich immer weiter fortschreiten.


    Das kann man nun gut oder schlecht finden. Ich denke, die Art wie wir Kunst wahrnehmen, wird in Zukunft jedenfalls anders sein durch KI. Das verbindende Element wird vermutlich reduziert werden zugunsten eines personalisierteren Zugangs dazu. Und da viele Menschen über eine recht begrenzte Fantasie verfügen, wird auch das, was sie mit KI generieren, entweder klischeebeladene Fanfiction sein, oder vielleicht auch eine Visualisierung ihrer persönlichen Wunschträume mit sich selbst als Helden, wo sie dann Abenteuer erleben und ihren Traumpartner abbekommen. Vermutlich nichts, was andere Leute, die nicht in ihrer Haut stecken, interessieren dürfte. Dennoch wird es sicherlich auch weiterhin Werke geben, die so ungewöhnlich oder massenkompatibel sind, dass sie viral gehen und eine breite Masse erreichen. Aber dass Leute wie George Lucas ein ganzes Universum erschaffen, und ihnen Millionen Menschen dann dafür huldigen und genau in diesem Universum leben wollen, dürfte wohl bald eher der Vergangenheit angehören, einfach schon aufgrund der großen Anzahl an Menschen, die bald ihre eigenen Fantasiewelten erschaffen werden.

    Vielleicht ist das alles aber ja auch eine konsequente Evolution, die fast zwangsläufig passieren muss. Schließlich sind auch viele große Geschichtenerzähler wie George Lucas irgendwann nur noch eine alberne Kopie ihrer selbst, die sich nur noch im Kreis drehen und von der einen tollen Idee zehren, die sie irgendwann mal hatten. Vielleicht ist es ja nur konsequent, da die Zahl genialer Plots oder Ideen begrenzt ist, dass irgendwann alles unorigineller und generischer werden muss. Ob mit oder ohne KI.

  • Mich wundert wie im Zusammenhang mit KI hier fast nur über künstlerische Erzeugnisse oder Jobs gesprochen wird. Der einzige Grund warum die KI Blase noch nicht geplatzt ist, sind ja die enormen Summen welche von Staaten (also Steuergeld) da hineingepumpt wird. Die machen das sicher nicht um den nächstbesten Chatbot oder Assistenten für normalo Verbraucher zu entwickeln. Ich denke es geht dabei hauptsächlich um Überwachung und Militär. Und da gehört dann natürlich auch der angesprochene Datenschutz dazu, denn die Möglichkeit für Unternehmen und Staaten, derart passgenaue Profile über Nutzer anzulegen wie es einem die KI ermöglicht, sollte uns alle eigentlich ziemlich beunruhigen.

    ''Everyone around me, they feel connected to something. Connected to something, I'm not.''
    Motoko Kusanagi