Ein hoch-aktuelles Thema.
Ich war anfangs skeptisch und ablehnend gegenüber KI eingestellt.
Noch immer denke ich, je mehr eine KI mir an Arbeit abnimmt (persönliche Arbeit wie Rechrechieren etwa), desto eher glaube ich, der Faulheit und Bequemlichkeit zu verfallen, bis ich am Ende verlernt habe, diese Arbeit selbst zu machen und mich der Abhängigkeit hinzugeben.
Tatsächlich nutze ich inzwischen Solche KI Anbieter immer wieder mal. Für Recherchearbeit (vergleiche x mit y , oder: finde etwas heraus) ist es hinsichtlich eingesparter Zeit und Nerven nicht zu verachten.
Auf der Arbeit nutze ich KI noch viel mehr, und würde es nicht mehr hergeben wollen.
Die Kehrseite hat mich allerdings von Anfang an beschäftigt: Der Datenschutz. Ich bin vielseitig, aber meistens ist der Datenschützer in mir ganz penetrant und laut.
Wenn sich irgendwann das Ratio von Arbeitsentlastung zu Datenschutz zu sehr verändert - wie es auf meiner Arbeit bereits erkennbar ist - könnte ich allerdings schwach werden. Es fühlt sich an wie ein persönlicher Assistent - und damit meine ich nicht so ein Möchtegern-Assistenzprogramm auf einem Smartphone, sondern eine echte Assistenzkraft, welche für einen recherchieren, Emails suchen und verfassen, Dateien verwalten und Kalender managen kann.
Ich habe es kürzlich getestet: Nicht einmal Googles eigene KI "Gemini" kann auf einem Mobilgerät eine E-Mail mit Anhang erstellen. Allein schon der Zugriff auf die eigene Galerie ist schwierig; es liegt wohl am Sandboxing. Obwohl es alles aus einem Hause ist, also selbst das Betriebssystem, wird die eigene KI momentan noch ausgesperrt. Mit etwas, das "Spark" heißen soll, wird sich das wohl irgendwann ändern. Mal sehen.
Und dann ist da noch das Verdrängen von Arbeitsplätzen, die in unserem System ja so unglaublich wichtig sind. Wie viel kann bereits heute von KI erledigt werden und wie wird das in 5-10 Jahren aussehen?
Ich kann es nicht leiden, wenn ich bei einer Hotline eine KI-Stimme höre. Wenn diese dann noch vorgibt, zu tippen, schüttele ich immer den Kopf.
Das erinnert mich daran, wie bei einem Sci-Fi Film mit Matt Daemon ein Roboter-Arzt eine Veränderung von Temperatur und Puls gemessen hat, ohne ihn zu berühren, um daraufhin eine Beruhigungspille anzubieten. In so einer Welt will ich eigentlich nicht leben.
Das Thema ist echt nicht einfach..