Wo findet man eigentlich den Link zum Discord?
Beiträge von Shinobi
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Da gibt es sehr viele Dinge die ich hier aufschreiben müsste ..zu viele
Warum fängst du nicht bei den bedeutendsten an?
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Das Cover mit den zwei Gehirnhälften gefällt mir persöhnlich von denen auch am besten. Wobei ich das mit der Pyramide auch nicht ganz schlecht finde, die Haltung mit der der König da sitzt hat eine gewisse Symbolkraft, es offenbart die Sinnlosigkeit hinter all dem Streben nach der Erfolg, Besitz, Anerkennung und Macht, wenn selbst der Typ an der Spitze total unglücklich ist. Wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man auch die paar der Anzugträger, die an der Pyramide vorbei laufen, aber das fällt kaum auf und wer den Prompt dazu nicht vorher gelesen hat wird darin auch nicht viel erkennen. Aber die unbefriedigende Realität hinter dem ganzen streben nach Erfolg wird durch die Haltung des Königs recht gut rübergebracht. Fürs Cover ist aber vermutlich das mit den Gehirnhälften doch etwas eingängiger und das Element der Entscheidungsfreiheit wird gut hervorgehoben. Mir persöhnlich gefällt aber die Version mit der Natur auf der heilsamen Seite besser, als die mit dem Universum. Zwar ähnelt diese Weltraum Ästhetik irgendwo dem Cover der alten Version, aber die lebendige Natur finde ich aussagekräftiger und ansprechender.
Edit: Vielleicht doch lieber das mit dem Weltraum? Ist irgendwie etwas angenehmer für die Augen, der Übergang zwischen den beiden Hälften ist flüssiger und das macht es angenehmer anzuschauen, beim anderen ist der Kontrast irgendwie unpassend. Und letztlich steht das Symbolisch ja auch irgendwie für die innere Weite und erweiterte Perspektive auf die Dinge.
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Ich denke was mich daran so stört ist, dass ich keinen Grund sehe Menschen aufgrund ihrer Herkunft und Hautfarbe ungleich zu behandeln und ihnen Privilegien zu verwehren, welche für hier geborene Deutsche selbstverständlich sind und für die wir auch nichts weiter tun mussten, als das Glück zu besitzen hier zufällig geboren zu werden. Ich habe kein Problem darin zuzustimmen dass die Mehrheit aller Menschen über alle Gruppen hinweg überwiegend scheiße sind, ohne das jetzt näher definieren zu wollen, was dieses scheiße sein alles beinhaltet. Die Mehrheit aller Rechten ist scheiße, genauso wie es auch unter Linken eine Mehrheit an Menschen gibt die Charakterlich starke Mängel aufweisen und ziemlich engstirnige sind. Auch wenn ich linke Positionen weniger scheiße finde als Rechte, sind deswegen nicht alle Linken direkt Menschen mit denen ich gerne befreundet wäre oder mit denen ich mich umgeben möchte. Und genauso verhält es sich mit Deutschen (was auch immer dieser Begriff überhaupt bedeutet) und mit den Neuankömmlingen welche von außerhalb der immaginären Staatsgrenzen oder EU Grenzen, erst später zu uns dazugestoßen sind, auch unter der Gruppe dieser Zugezogenen sind vermutlich die Mehrheit der Menschen eher Dumm und Rückständig, aber eben auch nicht in signifikant höherem Ausmaß als unter Bio-Deutschen.
Es mag unterschiede geben und der vergleich hinkt natürlich auch bei näherer Betrachtung etwas, aber das hat halt mit den Umständen zu tun. In Afghanistan durchläuft man natürlich eine ganz andere Sozialisation als in DE, aber deswegen sind in der BRD sozialisierte (und auch bei den Ossis die noch unter der DDR sozialisiert wurden) Bio-Deutsche deswegen nicht weniger Dumm und Boshaft nur eben auf eine andere Art und Weise.
Menschen sind überall mehr oder weniger stark kulturell Indoktriniert, und da überall in allen Teilen der Welt die Mehrheit der Menschen verhältnismäßig fürn Arsch sind, sind somit auch die Kulturen welche von den Menschen weltweit hervorgebracht wurden und weiterhin aufrechterhalten werden, im Kern immer ähnlich fürn Arsch, da ist es dann auch egal welche kulturelle Indoktrination jetzt welcher überlegen sein soll und welcher Müll welchem vorzuziehen ist. Menschen die sich nicht von ihrer eigenen kulturellen Prägung loslösen können oder wollen, kritisieren meistens ums so mehr die kulturelle Prägung anderer Menschen, je stärker jemand dabei an seine eigene Prägung gebunden ist, desto stärker wehrt er sich gegen alles was davon abweicht.
Natürlich gibt es Ideen und Vorstellungen welche schädlicher sind als andere und in Abhängigkeit von jeweiligen Umständten und Strukturen setzen sich in bestimmten Regionen, wo es gerade guten Nährboden dafür gibt, solche zerstörerischen Ideen eher durch als anderswo. Leiden tun überall auf der Welt immer vorallem die Menschen, welche weniger durch ihre Kultur Indoktriniert wurden und bei denen schädliche und menschenfeindliche Ideen weniger stark verfangen als bei anderen. Da aber die weniger gut an die sie umgebende Kultur angepassten Menschen immer eher in der Minderheit bleiben, setzen sich unentwegt die dummen und schädlichen Ideen der Mehrheit durch. Aber ich habe mit einem Menschen anderer Hautfarbe und Herkunft, der es ungeachtet der kulturellen Beinflussung, sowie der Widerstände und Anfeindungen geschaft hat sich von seiner kulturellen Prägung abzunabeln, sicherlich mehr gemeinsam als mit einem an die deutsche Leistungsgesellschaft angepassten Deutschen der das Leistungsprinzip und diesen ganzen Sozialneid bereits mit der kapitalistischen Muttermilch in sich aufgenommen hat. Und der sich jetzt von jedem bedroht fühlt, von dem er glaubt, er sei einzig gekommen um ihm etwas weg zu nehmen und mit ihm um die wenigen Krümel auf seinem mageren Teller zu streiten, während über ihm die Reichen ungeachtet aller Ländergrenzen zusammen ihre opulenten Fressgelage veranstalten und sie ihm hin und wieder, eher widerwillig, ein paar Krümel mehr auf seinen Teller fallen lassen, damit er sie auch weiterhin in ruhe ihren Reichtum feiern lässt. Und damit die Reichen weiterhin ungestört ihren auf ausbeutung und zerstörung gegründeten Luxus genießen können, zeigen sie dem kleinen Mann immer wieder neue Feindbilder, um die Proletarier weiter gegeneinander aufzuhetzten und damit sie sich nicht irgendwann gegen die Bonzen zusammentun um sie aus ihren Palästen zu vertreiben und ihr menschenverachtendes System hinwegzufegen. Ich will jetzt auch nicht sagen, dass alle Reichen automatisch schlechte Menschen sind, die Mehrheit ist vermutlich, was die Verteilung an charakterlich difizitären Individuen unter allen Reichen betrifft wieder ähnlich gelagert wie bei anderen Gruppen auch, vielleicht mit einer etwas größeren Konzentration von Menschen welche Persöhnlichkeitsmerkmale der dunklen Tirade zeigen, als im gesellschaftlichen Durchschnitt. Das System jedoch welches sie so reich hat werden lassen und welches die skrupellosesten Menschen belohnt und begünstigt ist sehr wohl schlecht und gehört abgeschafft. Mir ist keine ernstzunehmende parlamentarische Partei bekannt, die das wirklich möchte und vorhat den Kapitalismus zu überwinden. Die Linke fordert aktuell lediglich eine äußerst handzahme Besteuerung der Vermögenden, keinen gurndlegenden Systemwechsel, die AfD dagegen gibt sich nicht mal wirklich mühe ihre faschistischen Bestrebungen und menschenverachtenden Pläne wirklich geheim zu halten. Ich sehe hier ein Ungleichgewicht.
Mich stört, neben der sozialen Ungleichheit in diesem System, einfach dieses Beharren auf irgendwelche fiktiven Ländergrenzen und der damit zusammenhängende Nationalismus. Ich betrachte alle Menschen als eine große Familie, innerhalb dieser Menschheitsfamilie gibt es viele problematische Verwandte die Arschlöscher sind, aber ich sehe keinen grund den einen asozialen Onkel gegenüber dem anderen vorzuziehen, außer der eine Onkel fängt an alle Verwandten die lediglich eingeheiratet sind, oder die nur ferne Verwandte sind, aus der Familie werfen oder gar töten zu wollen. Ich glaube ich bin zu sehr Internationalist und glaube die Menschheit sollte weiter zusammenrücken statt sich immer weiter abzuschotten, ich sehe mehr Gemeinsamkeiten zwischen Menschen als Unterschiede. Wenn man sich von einem AfD Wähler abschottet, oder eher von der Partei als solches, dann ja nur weil sich diese vom überwiegenden Rest abschotten möchte und überall zwietracht und feindschaft unter den Menschen sät und permanent spaltet und hetzt. Mich stört der Nationalismus und der religiöse Fundamentalismus bei vielen Migranten dabei genauso wie bei den Deutschen, ich glaube jedoch nicht, dass die Lösung für nationalistische Migranten mit rückständigen Ansichten darin besteht, selbst wieder nationalistischer und rückständiger im Denken zu werden. Das wird nämlich nicht für mehr Toleranz im eigenen Land sorgen, sondern im Gegenteil, ein paar muslimische wannabe Patriarchen weniger, die ihre Kinder mit der Gürtelschnalle züchtigen und ihre Frauen zwingen mit Tüchern verhangen durch die Gegend zu laufen, dafür dann wieder Deutsche die sich aufführen wie in den Baseballschlägerjahren die sich gerieren wie der Mobb von Lichtenhagen damals. Was wäre damit also gewonnen, nach einer solchen Abschiebewelle wie wir sie unter der AfD erleben würden, siehe USA, wäre das Land keines mehr in dem ich dann noch leben wollen würde. Ich bin mir ziemlich sicher dass auch dann keine sozialere Politik gemacht wird, Frauen weiterhin an Femiziden sterben und queere Menschen weiterhin sich verstecken müssen.
Ich stimme Dian aber zu, dass wir ganz genau darauf achten sollten, dass wir nicht angetieben vom heheren Zweck unserer Ideale, im Kampf gegen die AfD und ihre Anhänger zu den falschen Mitteln greifen. Ich hasse AfD Anhänger nicht mal, sie tun mir eher leid, eigentlich muss man sie vor sich selbst schützen und ich glaube der Großteil von ihnen weiß gar nicht so recht was er da tut. Sie vermögen es nicht über ihren eigenen Tellerrand zu blicken und die Konsequenzen ihres Tuns und die damit verbundenen ethischen Fallstricke klar zu erkennen oder sie blenden es aus.
Keine Ahnung ob dieser Beitrag sinn macht, ist vielleicht alles zu vereinfacht gedacht. Auch dieser Besitzgedanke ist mir halt irgendwo fremd, gierig den Besitz anderer zu ergreifen, nicht teilen zu wollen, das Seine gegenüber Fremden zu verteidigen etc. Wir sind doch alle nur Gäste auf dieser Welt, alles was wir haben und was uns umgibt ist eine Leihgabe und nur geborgt und innerhalb der Menschheit sollte niemand sich das Recht herausnehmen können einen alleinigen Anspruch auf dieses Gemeingut zu erheben oder sich so daran zu bereichern dass für den Rest und zukünftige Generationen nichts mehr übrig bleibt. Die Menschheit hat nur dann eine Zukunft wenn wir lernen gemeinsam an einem Strang zu ziehen und als Menschheit zu kooperieren statt weiterhin miteiander zu konkurieren. Aber vielleicht sind das auch alles bloß naive Vorstellungen, dennoch möchte ich daran festhalten so lange ich kann.
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Und dann haben wir eben noch die Sache mit der Kultur, dass Menschen hier her kommen, die zu großen Teilen andere Lebensgewohnheiten haben und in der Regel nicht so progressiv denken...
Sind jetzt fremde Lebensgewohnheiten perse schon ein Problem oder ist es erst ab da an problematisch wo ein reaktionäres Weltbild vorherrscht? Da werden zwei Dinge miteinander vermischt, die nichts miteinander zu tun haben. Das kalng ja schon bei der Stadtbild asussage von Merz durch, man kann jedenfalls anhand vom Stadtbild nicht ablesen welche Menschen jetzt konkret frauenfeindliche oder homophobe Ansichten haben. Mal abgesehen von einem Salafisten vielleicht der Aussieht als käme er direkt vom IS. Gleichzeitig stören mich natürlich auch gewisse Ansichten welcher unter muslimischen Männern häufig anzutreffen sind, solche Ansichten nehmen aber über die Generationen ab, vorrausgesetzt man sorgt für richtige Integration und eine bessere durchmischung in der Gesellschaft, aber gerade dagegen stemmen sich ja konservative mit aller kraft. Wenn wir alle Zugewanderten so verteilen würden hätten wir weniger Parallelstrukturen und mehr progressive Einflüsse welche sich positiv auf die Integration auswirken würden und auch einen positiven Effekt auf rassistische Vorurteile haben könnte. Halt so ein wenig wie das was die Dänen mit ihrem Ghetto-Gesetz beschlossen haben, obwohl es auch kritisiert wird, da dabei natürlich auch Zwang angewandt wird und existierende Wohngemeinschaft zerbrechen. Besser wäre es natürlich man hätte nie so eine Ghettoisierung zugelassen.
Und schon wenn einer wie Merz kommt und mal ankündigt, Straftäter abzuschieben, heulen sie alle rum: "Oh, das darf man doch nicht, die Menschenrechte, etc."
Aber ebenso ist eine Mehrheit dafür, nicht jeden ins Land zu lassen und kriminelle Ausländer ohne deutschen Pass konsequent abzuschieben.
Hier das gleiche, worum geht es denn nun konkret? Sollen nur die Straftäter abgeschoben werden und ab welcher schwere der Tat, oder soll bereits der Diebstahl eines Kaugummis genügen? Oder soll tatsächlich jeder das Land verlassen müssen der keinen deutschen Pass hat? Das sind zwei sehr verschiedene Dinge, die häufig miteinander vermengt werden und zwischen denen nie so wirklich unterschieden wird.
Das endet dann wie in den USA, wo anfangs auch nur von kriminellen Ausländern die Rede war und dann ging es um alle die keine Staatsbürgerschaft haben und nun wird sogar Menschen die Staatsbürgerschaft nachträglich entzogen oder man wird auch als Staatsbürger abgeschoben.
Edit: Vor dem Zustrom an Flüchtlingen gab es auch keine Bereitschaft das Sozialsystem üppiger zu gestalten oder weniger zu sanktionieren. Und es gab auch nicht mehr bestrebungen wirklich etwas an Frauenfeindlichkeit, Queerfeindlichkeit und ähnlichem zu verändern, ab da wo es erstmals versucht wurde stärker in den gesellschaftlichen Fokus zu nehmen (stichwort Wokeness) gab es ja direkt einen kollektiven rechten Aufschrei weil man seinen sozialen Status, seine kulturelle Identität und die Stellung innerhalb der Gesellschaftshierarchie gefährdet sah.
Auch wenn die reaktionären Muslime weg sind wird dadurch nicht die Bereitschaft steigen etwas gegen soziale Ungerechtigkeit zu unternehmen. Man wird neue Gründe finden warum es gerade wichtigeres gibt. Vielleicht sind also nicht die Muslime das Problem, vielleicht sollten wir uns stattdessen mehr damit beschäftigen wie wir Homophobie, Frauenfeindlichkeit und solche Dinge verringern, auch den Shitstorms und Unkenrufen zu trotz, die dann unweigerlich losbrechen, egal ob von Rechten oder religiösen Fundamentalisten. Wir werden dass aber auch nicht schaffen, solange das auf ausbeutung und ausplünderung basierende kapitalistische System weiterhin unangetastet bleibt und weiter eine so gravierende soziale Ungerechtigkeit zugelassen wird. Solange wird es im übrigen auch weiterhin Flüchtlinge geben, die sich ein neues Zuhause suchen müssen, weil ihre Lebensgurndlagen vorort wegen Kapitalinteressen zerstört werden. Und diese Flüchtlingsströme werden als Folge des Klimawandels, welcher wiederum auch nur eine weitere direkte Folge des Kapitalismus ist, enorm zunehmen in den nächsten Jahrzehnten. Rechte sperren sich aber trotz dieser Tatsachen dagegen Hilfsgelder zu zahlen um Fluchtursachen zu mindern oder den Klimawandel aufzuhalten. Die verweigern sich auch dagegen besonders schutzbedürftige Menschen legal ins land zu lassen als Kontingentflüchtlinge. Ich sehe es auch nicht als menschlich und fair an, wenn wir hier ein survival of the fittest Verfahren haben und nur die kräftigsten jungen Männer aus wohlhabenderen Familien kommen, welche die Schlepper bezahlen können und lange Reise überleben, während gleichzeitig die Schwächsten zurück bleiben und auch noch viele Menschen im Meer ertrinken. Aber solange unser Konsum und unsere Wirtschaft (oder viel mehr die Prfofitinteressen einiger weniger) weiterhin die Lebengrundlagen von Menschen anderswo zerstören, wäre es zynisch sich gleichsam gegen Asyl zu positionieren.
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Zitat
Shinobi hat ja bereits erwähnt wie sehr Kriminalität in den Medien überrepräsentiert ist. Das hatte schon Michael Moore damals in Bowlin for Columbine für die USA dargestellt und heute sind wir in Deutschland genau auf dem Niveau der USA 2015 (meine Schätzung). Wir haben längst mehr als 1 Fox News (Welt, Nius, Bild, Servus TV) und können schon lange nicht mehr die Nase rümpfen über die blöden Amis. Daher werden wir auch genau dort landen wo die sind. Leute haben hier Angst vor den Innenstädten. Warst du schon mal in einem anderen Land in dem es wirklich so ist?
Das Absurde ist ja auch, dass Rechte überall auf der Welt die gleichen Narrative haben, selbst in den sichersten und wohlhabensten Ländern dieses Planeten wie etwa in der Schweiz, in Japan oder den skandinavischen Ländern erzählen sie den Menschen wie gefährlich es angeblich in den Innenstädten geworden sei oder wie schlecht es der Wirtschaft geht. Es ist überall die gleiche Erzählung.
Ich denke durchaus, dass die Rechten in manchen Dingen einen guten Punkt haben. Dass sie zum Beispiel erkennen, wie viel das Sozialsystem auch ausgenutzt wird von Leuten, die von außerhalb kommen und auf "unsere" Werte scheißen, während Linke davor komplett die Augen verschließen, weil man ja nicht pauschal Menschen aus anderen Ländern verurteilen darf, bzw. weil man Angehörigen von Minderheiten überhaupt nicht unterstellen darf, dass sie geldgeil sind und sich asozial verhalten.
Der Bias ist, dass bei Ausländern immer nur auf die negativen Seiten geschaut wird und natürlich dass man bei ihnen mit zweierlei Maß misst. Wenn ein Deutscher etwas macht ist das halt so, da zuckt man höchstens mal mit den Schultern, ist die Person jedoch erst seit kurzem hier und hat die falsche Hautfarbe wird direkt ein riesen Problem daraus konstruiert.
Viel wird in den Medien über terroristische Attentate berichtet und über die Täter und deren Herkunft, aber die auffallent häufig vorkommenden muslimischen Helden die bei solchen Attentaten, die Täter aktiv überwältigten oder sont wie ihr Leben aufs spiel setzten um Menschen zu helfen, finden dagegen kaum erwähnung. Mal ehrlich erinnert sich einer von euch an einen Namen dieser Menschen?
1. Samir Zitouni:
Samir Zitouni named as train hero who saved lives during attack
2. Mamoudou Gassama:
3 Cheers: 'Spider-Man' Mamoudou Gassama Climbs To Heroic Heights
3. Lassana Bathily
2015 Paris attacks - Hyper Cacher hero Lassana Bathily: "It's important to know the truth"
4. Ahmed al Ahmed
Bondi Beach shooting: Bystander who tackled gunman hailed ‘a genuine hero’
Und Deutschland allein hat bereits 4 solcher Helden:
Und wenn man mal mit offenen Augen durch die Welt geht, dann wird man merken dass überall ganz viele Menschen mit fremdländischer Erscheinung arbeiten, meist in prekären Jobs die auch kein Deutscher wirklich machen möchte. Ich sehe kaum einen Paketzusteller oder Essenslieferant der Deutsch ist und in vielen anderen Berufen sieht es doch nicht anders aus. Bei mir in der Stadt werden gerade an allen Ecken und Enden die Straßen aufgerissen und Bauarbeiten durchgeführt, dort sehe und höre ich immer nur Ausländer welche diese Jobs verrichten und die Landwirtschaft wäre ohne ausländische Erntehelfer komplett aufgeschmissen, viele sicher auch nicht dauerhaft in DE sondern als Saisonarbeiter oder ähnliches, aber dennoch unerlässlich. Putzjobs sind ganz ähnlich, dort sind es eher die ausländischen Frauen die den Laden am Laufen halten, in der örtlichen Mall arbeiten auschließlich dunelhäutige Frauen in den Toiletten und an den Fliesen sind dann teilweise rassistische Bemerkungen mit Edding dran geschrieben.
Bei diesen professionellen Sozialsbetrugsfällen, in verschwindent geringer Anzahl, handelt es sich eher um Leute aus dem libanesichen Klan Milleu. Dazu sollten man wissen, dass diesen Menschen über lange Zeit verboten war zu arbeiten und man diesen Menschen immer gezeigt hat dass man sie eigentlich gar nicht dahaben möchte. Man hat eigentlich über Jahrzehnte hinweg alles dafür getan diese Leute in die Illegalität zu pushen. Und mit wie viel Ablehnung die Gastarbeiter konfrontiert waren, ist ja hoffentlich hinlänglich bekannt. Deutschland hat sich nie wirklich um Integration bemüht weil immer dieser Rassismus in den Köpfen blieb und man die Leute eigentlich nur wirtschaftlich ausbeuten und dann durch demonstrative Ablehnung wieder hinausekeln wollte.
Und die ganze Dabatte ums Bürgergeld, oder darum ob wir uns den Sozialstaat noch leisten können, war ohnehin total verlogen, es wurde getan als könnte man da enorme Einsparrungen vornehmen.
Soooo viele Milliarden beim Bürgergeld einsparen #Shorts #extra3
Tatsächlich gab es also nie wirklich ein Problem, den sonst hätte man ja bei dem Einsparungspotenzial nicht in seinen Aussagen immer weiter zurückrudern müssen.
Gleichzeitig wird nie über die wahren Sozialschamrotzer in unserem System geredet. Aber wenn die Milliardäre im großen Stil betrügen ist es scheinbar nicht so wichtig.
Interaktive Karte: Das Steueroasen-VerzeichnisDAX-Konzerne, Prominente, Profi-Sportler – sie alle haben Firmensitze in Steueroasen mitten in Deutschland. Es ist ein bundesweites System mit…fragdenstaat.deWie man jetzt konkret mit rechten Menschen und deren Positionen umgeht und was dabei zielführend ist oder sich eher kontraproduktiv auswirkt, Maße ich mir nicht an wirklich beurteilen zu können. Ich bin jedenfalls der Meinung, viele die sich haben einlullen lassen und jetzt mit der AfD smypathisieren, wissen tatsächlich nicht was sie da machen, sie können das ganze nicht richtig abschätzen und einordnen und sind da in ein Weltbild reingerutscht dass sie sich nicht bewusst ausgesucht haben, sondern welches über mediale Propaganda stück für stück in sie eingesickert ist. Ich denke hier muss man unterscheiden, zwischen den Ideologen und gewissenlosen Akteuren die genau wissen was sie tun, und den vielen Mitläufern die sich da verirrt haben weil ihnen jegliche Medienkompetenz fehlt. Jedenfalls muss man erst mal schauen dass die Rattenfänger nicht ungehindert immer mehr Leute in ihr Braunes Netz locken können um sie dort sukzessive weiter zu radikalisieren. Daher wäre es wohl auch nicht sonderlich hilfreich ihnen auch noch mehr Gelegenheiten zu geben ihre zersetzenden Thesen zu verbreiten. Ich würde aber auch nicht alle AfD Mitläufer wie Aussätzige behandeln und sie immer weiter ins Abseits drängen, weil gerade dort werden dann aus naiven Mitläufern überzeugte Ideologen.
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Als kleine Ergänzung, weil ja Shadow neulich bereits meinte er sei unpolitisch und mir auch die aktuelle Haltung von Dian sehr zentristisch vorkommt.
Ich seh das anders dude .
Und das unpolitisch nicht existiert sehe ich nicht so.
Ich bin jemand der sagt das er mit Politik nichts zu tun haben will.
Weil ich alle Politiker für falsch halte . Erstmal verdienen die zu viel Geld . Ein bundestagsabgeorndneter verdient an die 11,000 Euro während jemand der jeden Tag hart im Supermarkt arbeitet gerade mal ca 1600 Euro verdient .das is doch purer Wahnsinn .
Und wenn die reden höre ich nur leere sinnlose Worte .
Ich kann die nicht wirklich respektieren .
Also ich respektiere sie als Menschen aber es ist so , dass Politiker in Wirklichkeit nur ihr eigenes Wohl und ihre Karriere und Geld im Kopf haben .alles andere kommt danach.
Wenn ich dann solche Menschen reden höre ist es doch völlig logisch dass ich die nicht wirklich ernst nehmen kann .
Allein schon weil das Ego für diese Leute an erster Stelle steht .
Und ich verstehe nicht warum man alles immer politisieren muss . Ich halte das für falsches Denken .ein schubladisieren das von vorne rein auf ein falsches Prinzip beruht .
Wenn ich was sage kommen oft die politisierten Leute und ordnen was ich sage in links , rechts , oben , unten , quer oben oder sonstwas ein Pros Russisch oder anti dingsbums oder sonstwas.
Aber die liegen immer falsch.
Ich glaube dir wenn du sagt du möchtest mit Politik nichts zu tun haben und ich stimme dir bei dem zu was du über die Politiker und das politische System schreibst. Es ging mir auch nicht um dich persöhnlich, dazu kenne ich dich auch zu wenig um mir da irgendein Urteil erlauben zu können. Wenn jemand mit Dingen konftontiert wird die ihn direkt betreffen oder zu denen du zumindest eine positionierende Meinung hat ist das immer auch irgendwo politisch. Die Frage wie man Ausländer betrachtet und sich z.b. zu Themen wie Asyl oder Abschiebung positioniert sind ja bereits politisch, es würde dir auch nicht gleichgültig sein ob die Politik dafür sorgt dass Lebensmittel unerschwinglich werden, oder du gegen deinen Willen in den Krieg geschickt wirst, hier kann man eigentlich alles mögliche als Beispiele heranziehen. Du kannst dich natürlich versuchen aus der Politik weitestgehend raus zu halten, aber dann gibst du damit auch nur deine Stille zustimmung zu dem was gemacht wird.
ZitatDiese Lagerbildung finde ich auch schlecht, generell wäre es mir lieber wenn es in der Politik mehr um die Sache ginge als um die zugehörigkeit zu einem bestimmten Lager und darum wie man sich in Abstimmungen und Debatten strategisch positioniert im Wettbewerb mit den anderen Parteien, statt sich lösungsorientiert und ohne politische Scheuklappen endlich auch parteiübergreifend mit den drängenden Themen unserer Zeit zu befassen.
ZitatGerade deshalb sage ich eben: Wir sollten die besseren Argumente haben und damit punkten, anstatt die Organisationen der Gegner zu verbieten und dann damit der Gegenseite nur noch bessere Argumente dafür zu geben, dass wir die wahren Unterdrücker sind.
Ich bin ja selbst unschlüssig ob ein Parteiverbot eine gute Sache wäre, wie du schon schriebst ist es damit ja nicht getan. Das Problem ist damit nicht aus der Welt geschafft, die Wähler und Sympathisanten der AfD werdend sich dann in ihrer Opferrolle und ihren kruden Weltbildern nur noch mehr bestätigt sehen und die Kluft zur restlichen Gesellschaft wird unüberwindbar. Man gewährt sich damit maximal zeitlich etwas aufschub, nur wozu, wenn man von vornherein keinen besseren Plan hat um der AfD den Wind aus den Segeln zu nehmen und ihnen etwas wirksames entgegenzusetzen. Die Regierung unter Merz hat auch keine Antworten, es ist nur eine Frage der Zeit bis die Altparteien nicht mal mehr genügend Stimmen bekommen, wenn sich alle zu einer einzigen großen mischmasch Koalition gegen die AfD zusammentäten. Die eigentlichen Probleme sind auch weniger Horizontal (links/rechts schemata und abstrakte kulturkampf Themen) sondern Vertikal (oben gegen unten, ausbeutung und kapitalakkumulation oder politische Einflussnahme ultrareicher Privatpersonen auf Politik und Medien etc.) Aber letztlich ist ja auch das nur symptomatisch für eine im Geist erkrankte Menschheit, aus buddhistischer Sicht betrachtet eben die drei Hauptwurzeln allen menschlichen Elends nämlich Gier, Hass und Verblendung. Einige indigene Völker haben dafür eigene Begriffe wie etwa Wetiko. Oder eben diese Idee von Moloch aus dem Beitrag von Tzak als ein prinzip welches die Menschen immer wieder dazu anstachelt miteinander zu konkurrieren auch wenn es letztlich zum Nachteil aller führt.
Aber um wieder zum Thema zurückzukommen, glaubst du wirklich dass sich derzeit die besseren Argumente durchsetzen? Ich bewzweifle dass Donald Trump aufgrund besserer Argumente die Wahl gewann? Und in Zeiten von Socialmedia-Algorithmus und KI wo immer mehr Leute in einer medialen Scheinrealität existieren und kaum jemand mehr weiß was echt ist und was nicht, bezweifle ich dass sich mit Vernunft, Wahrheit und guten Argumenten tatsächlich Wahlen gewinnen lassen. Die kriminellen Ausländer sind ja größtensteils nur nur eine Schimäre, welche erst durch das Internet und soziale Medien so sehr ins Bewusstsein der Menschen gerückt ist. Zahlen und Statistiken geben keinen solch signifikanten Anstieg der Gewaltstraftaten her, aber wenn einem der YouTube Algorithmus und die Medien permanent Kriminelle Ausländer präsentieren dann glaubt man das irgendwann halt und hat furchtbar Angst vor Talahons mit Messern in der Bauchtasche. Ich sage nicht dass es keine Probleme mit kriminellen Ausländern gibt, aber die Bedrohung ist medial Konstruiert und extrem aufgebauscht. Und auch hier werden nicht die tatsächlichen Probleme angesprochen und nach ernsthaften Lösungen gesucht, sondern lediglich nach einem Sündenbock, genauso wie in der Debatte ums Bürgergeld.
Zitat
Es geht eher darum, was langfristig mehr hilft. Und da sage ich eben: Nicht die Gegner dämonisieren und sich so sehr an ihnen abarbeiten, sondern lieber schauen, dass man selber zur Alternative wird und die Herzen der Menschen gewinnt.Da stimme ich dir ja gerne zu, nur ist es ja gerade die AfD die ihre gesamte Politik darauf aufbaut andere zu dämonisieren. Und hier gilt dann wieder das Toleranz Paradoxon. Natürlich sind AfD Wähler nicht alles schlechte Menschen und einige davon könnte man sicher noch erreichen und man sollte sie daher nicht alle vor den Kopf stoßen. Aber wie hindert man die Giftmischer innerhalb der Partei weiterhin ihren toxischen Giftmüll in den Köpfen der Menschen abzuladen und damit einfältige Leute für ihre Menschenverachtende Politik zu gewinnen. Ist halt kein einfaches Thema, ich stimme dir jedenfalls darin zu dass ein solches Parteiverbot auch große Gefahren birgt und ordentlich nach hinten los gehen kann, untätig zu bleiben oder gar auf kuschelkurs mit den Ideen der Rechten zu gehen aber auch. Das Problem ist dass die Regierung kaum akzente setzt und weder das Leben der Menschen irgendwie durch soziale Politik besser macht, noch eine wirksame Lösung für die Wirtschaft parat zu haben scheint und sich lediglich in etwas abgeschwäfter Form an einigen Forderungen der AfD abarbeitet, was sich aber auch nicht politisch bezahlt zu machen scheint. Ein weiter so wie bisher dient jedenfalls nur den Rechtsextremen.
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"Keine Panik" kann man sich dann erlauben, wenn man selbst nicht betroffen ist. Und das trifft halt auf gewisse 'anarchistische Künstler' offensichtlich zu. Für die Menschen, die nun vom ICE deportiert werden, ist es zu spät, aber die sind natürlich auch nicht Teil der durch die Unity-Philosophie abgedeckten Personengruppe, die von Relevanz ist. Dasselbe betrifft vermutlich auch 'Gesindel' hierzulande oder Schwule und Transen, die 'ihr Maul zu weit aufreißen'.
"Keine Panik" ist einfach ein Plädoyer, mal die Kirche im Dorf zu lassen und sich nicht von irgendeiner Paranoia anstecken zu lassen.
Aktuell sehe ich nicht, dass die AfD etwa Homosexualität wieder unter Strafe stellen möchte, Konzentrationslager einführen will oder ähnliches.
Sie sind nicht besonders minderheitenfreundlich, keine Frage... aber hier geht es ja um Gründe für ein Verbot, und nicht darum, ob einem die Partei sympathisch ist.
Und nur, weil sie irgendwelche Regenbogenflaggen nicht mehr sehen wollen, gegen Sexualkunde-Unterricht in der Schule sind oder kriminell gewordene Ausländer abschieben wollen, sehe ich nicht, dass daraus zwangsläufig (so wie einige ja tun) ein diktatorisches Terror-Regime wird.
Klar kann man argumentieren: "Wehret den Anfängen! Zuerst schieben sie nur schlimme Straftäter ab, aber irgendwann dann alle, die ihnen nicht passen."
Aber genauso können umgekehrt auch die Rechten argumentieren, wenn ein Linker eine Reichensteuer fordert, dass das nur der Anfang ist, und dass die eigentlich am Liebsten wieder Gulags und die STASI wieder einführen möchten, sobald sie mal die absolute Mehrheit haben.
Da würde jeder Linke auch sofort sagen, dass soetwas paranoid ist. Aber umgekehrt ist es anscheinend nicht paranoid, sondern vorsichtig. Aber warum? Begründung?
Wir hatten eine rechte Diktatur und eine linke Diktatur in Deutschland. Wieso soll ich das eine so sehr fürchten, dass ich es schon im Ansatz ersticke, und das andere nicht? Weil die paar Mauertoten nur ein "Fliegenschiss in der Geschichte" waren?
Das Ding ist man kann bereits jetzt ziemlich gut erkennen wie sich die AfD tatsächlich verhalten wird wenn sie an die Macht kommt. Natürlich werden sie ihre bürgerlich konservative Tarnung erst ganz zum Schluss ablegen, sie wollen ja zunächst mal gewählt werden, also muss man sich auch versuchen nach außen so wählbar wie möglich zu präsentieren. Deshalb ist vermutlich auch eine Alice Weidel noch dabei, das soll der Partei ein Alibi geben und einen etwas tolleranteren Anstrich. Officiell wird die AfD immer versuchen sich von der NS Ideologie zu distanzieren und nicht zu rechtsextreme und menschenfeindliche Forderungen zu haben, was ihnen ja dennoch kaum gelingt. Aber wenn man dann auf einzelne Akteure der Patei und deren Äußerungen schaut, auf die Netzwerke und Verbindungen auf geleakte Chats etc. Dann formen all diese Einzeleindrücke schließlich ein ziemlich verlässliches Gesamtbild der Partei und ihrer wahren Ideologischen Bestrebungen. Es muss im Grunde nicht mal irgendwelche ausgearbeiteten Pläne in irgendwelchen Schubladen von Höcke und Gauland geben, zur errichtung irgendwelcher Konzentrationslager und ähnlichem. Zu beginn der AfD wo noch so gemäßigte Leute wie Bernd Lucke das Auftreten der Partei prägten hätte sicher auch niemand geahnt wie sehr sich die Partei innerhalb weniger Jahre radikalisieren würde, allein dadurch dass halt viele Rechtsextreme die Partei unterwandert haben. Ich habe neulich in einer Doku gesehen dass die Nazis zu beginn scheinbar auch noch keine Konkreten Pläne dazu hatten Massenvernichtungslager zu errichten in denen systematisch Menschen getötet werden. Donald Trump hat zu beginn auch immer wieder beteuert bestimmte Dinge nicht tun zu wollen und macht es jetzt doch.
In den USA wurden bereits unmengen an Büchern aus dem Unterricht verbannt darunter auch 1984, Farm der Tiere oder Anne Frank. Das wirkt jetzt nicht so bedrohlich wie Bücherverbrennungen unter den Nazis, aber es erfüllt einen ähnlichen Zweck und es ist interessant wie gerade Bücher verboten werden die sich mit Faschismus auseinander setzen oder der Geschichte.
Anne Franks "Tagebuch" und "1984": Diese Bücher sind in Teilen der USA verbanntSie gehören zu absoluten Klassikern der Weltliteratur: Bücher wie das "Tagebuch der Anne Frank" oder "1984" wurden in den USA teils aus Bibliotheken verbannt.www.t-online.deWährend Donald Trump und sein koksender Kriegsminister Zivilisten auf Fischerboten vor der Küste Venezuelas in Fetzen sprengt ohne vorlage von Beweisen und irgendeiner Form von Rechtsstaatlichkeit. Während ICE Agenten maskiert mit Autos ohne Kennzeichen Menschen von der Straße wegschnappen und irgendwohin verfrachten ohne dass diesen Menschen rechtlicher Beistand eine Anhörung oder ähnliches zugestanden wird. Wird jetzt sogar offen gefordert man solle wieder Menschen öffentlich Hinrichten. Solche Forderungen kamen bereits unmittelbar nach dem Tod von Charlie Kirk vermehrt aus dem Maga Lager. Wie bekloppt Peter Thiel, Elon Musk, Curtis Yarvin sind ist ja bekannt, nun hat der zweite Mitbegründer von Palantir, der lustigerweise auch noch Lonsdale heißt und den ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm hatte, mit einer weiteren Forderung nach öffentlichen Erhängungen nachgelegt und das ganze mit so einem absurden Männlichkeitsethos begündet.
Palantir co-founder calls for public hangings to show ‘masculine leadership’‘If I’m in charge later, we won’t just have a three strikes law. We will quickly try and hang men after three violent crimes,’ Lonsdale wrote on Xwww.independent.co.ukMan könnte hier noch viele weitere Beispiele anfügen. Aber Faschismus beginnt nicht ab dem ersten Tag direkt mit Massenmorden sondern schleicht sich ganz unauffällig sang und klanglos in die Köpfe und Handlungsweisen der Menschen ein. Die wohldosierte Grausamkeit nimmt ganz allmählich zu, das Sagbare wird stück für stück ausgedehnt, der Ton immer roher und schroffer, so führt eins zum anderen und schließlich ist man mitten im Faschismus.
Man muss sich doch nur mal die Leute in der AfD anschauen z.b. Beatrix von Storch.
Mit ihrer interessanten Familiengeschichte:
ZitatDer Großvater väterlicherseits war der letzte Erbgroßherzog Nikolaus von Oldenburg,[10] Mitglied der NSDAP und der SA. Ihr Großvater mütterlicherseits war Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk, der 1932–1945 als Reichsfinanzminister amtierte[11] und 1949 im Wilhelmstraßen-Prozess zu zehn Jahren Haft als Kriegsverbrecher verurteilt wurde.[12][13]
Oder diesem Netzwerk dass uns zurück in den Feudalismus bringen will noch vor der Zeit der Französischen Revolution.
Beatrix von Storch und die TFP – Andreas Kemper
Das Netzwerk von Beatrix von Storch - Campact Blog
Man darf das auch alles nicht gesondert vom weltpolitischen Gesamtgeschehen betrachten, wenn sich unter Donald Trump so ein hegemonialer Zeitgeist rechtsextremen Gedankenguts ettablieren kann, dann hat die AfD auch in DE, besonders im Verbund mit anderen Rechtsextremen Parteien innerhalb der EU einen völlig neuen Spielraum an Möglichkeiten.
Es wäre gelogen wenn ich behaupten würde, ich könnte jetzt sich sagen, was die globale Rechte plant und wer oder was sich am Ende davon alles durchsetzen wird, aber dass es da so eine Art Blueprint für ein Weltumspannendes Vorhaben gibt scheint nicht so ganz abwegig.
Panik wäre nicht hilfreich, aber wir sollten bei all diesen aktuellen Vorgängen dennoch mehr als Alarmiert sein.
Gerade auch bei solchen Äußerungen:
Bannon: Donald Trump will have a third term - YouTube
es könnte nur ein Bluff sein, Trump könnte rein gesundheitlich schon keine dritte Amtszeit mehr erleben, aber wir wissen es nicht, das Trump Lager scheint sich jedenfalls seiner Sache sehr sicher zu sein. Und letztlich wäre Vance ja nicht besser, oder einer der vielen anderen Psychos.
Edit: Als kleine Ergänzung, weil ja Shadow neulich bereits meinte er sei unpolitisch und mir auch die aktuelle Haltung von Dian sehr zentristisch vorkommt. Ohne damit eine Wertung zu verbinden, da ich auch selbst bis vor einem Jahr noch ganz ähnlich eingestellt war. Die Idee dass linke und rechte Positionen ansich gleichwertig sind und man sich als als vernünftiger und tolleranter Zentrist irgendwo in der Mitte treffen sollte etc. ist ein gefährlicher Trugschluss, bei dem immer die Rechten profitieren werden.