Beiträge von Shinobi

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    Ich war auf einer Hauptschule und dann auf einer Realschule und die Zustände dort waren katastrophal .

    Ständiges rumgeschreie der Schüler , die sich gegenseitig runtergemacht haben und andere Schüler gemobbt haben .es war das reinste Chaos.

    Klingt jedenfalls wie meine damalige Schule, welche auch eine Hauptschule war.

    Mich wundert wie im Zusammenhang mit KI hier fast nur über künstlerische Erzeugnisse oder Jobs gesprochen wird. Der einzige Grund warum die KI Blase noch nicht geplatzt ist, sind ja die enormen Summen welche von Staaten (also Steuergeld) da hineingepumpt wird. Die machen das sicher nicht um den nächstbesten Chatbot oder Assistenten für normalo Verbraucher zu entwickeln. Ich denke es geht dabei hauptsächlich um Überwachung und Militär. Und da gehört dann natürlich auch der angesprochene Datenschutz dazu, denn die Möglichkeit für Unternehmen und Staaten, derart passgenaue Profile über Nutzer anzulegen wie es einem die KI ermöglicht, sollte uns alle eigentlich ziemlich beunruhigen.

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    Besonders interessant finde ich, sich aus demokratischer Sicht darüber Gedanken zu machen, was für eine Gesellschaft man da heranzüchtet, wenn Sonderlinge "aussortiert" werden. Einerseits will man ja niemanden aussortieren, andererseits ist Schule ein Haupträdchen unserer Leistungsgesellschaft und muss damit zwangsläufig eine Sortiermaschine bleiben, um sich gut ins Gesamtbild einzufügen.


    Ich denke das fasst den Grundwiderspruch relativ gut zusammen. Auf der einen Seite will unsere Gesellschaft zwar den Schein einer sozialen und inklusiven Fassade wahren, auf der anderen Seite will man keinen Millimeter von der Leistungsdoktrin abweichen welche mit diesen Idealen unvereinbar ist. Ich bin ja auch gegen das aussotieren, da müsste man aber schon viel grundlegender ansetzen, warum haben wir so ein mehrgliedriges Schulsystem, wo Kinder vordergründig nach ihrer Leistung, letztlich aber auch immer aufgrund ihres familiären und finanziellen Hintergrundes eingeteilt werden. Andererseits bringt halt Inlusion nichts oder die Zusammenlegung aller Schulformen, wenn sich nicht auch zugleich etwas an diesem menschenverachtenden Leistungsgedanken ändert. Im jetzigen System wäre ich wohl als behinderter Mensch lieber an einer Sonderschule, statt an einer Regelschule z.b. üblem Mobbing zum opfer zu fallen, weil unsere Leistungsgesellschaft nun mal die perfekte Brutstätte dafür ist, dass bereits Kinder beginnern internalisierte Grausamkeiten auszuleben, welche die Gesellschaft ihnen vorlebt. Dennoch sollte es natürlich in einer menschlicheren Gesellschaft, die ich mir ja auch wünsche, keine sonderschulen geben und auch keine Einteilung in Hauptschüler und Gymnasiast. Bis es aber soweit ist, halte ich Inklusion für ein reines Alibiprojekt um nichts an den assozialen Strukturen unseres Systems ändern zu müssen. Gleiches gilt für das Gerede von Chancengleichheit und sozialem Aufstieg, was auch nur auf der selben alten Wettbewerbslogik fußt und jedem in Aussicht stellt selbst zum Ausbeuter werden zu können, wobei natürlich auch das nicht fair ist, selbst wenn man Wettbewerb für eine gute errungenschaft hält, da leztlich wirklich gleiche Startbedingungen und Umstände nicht herbeiführbar sind und es damit immer ein verzerrter Wettbewerb bleiben muss.


    Schulbegleiter die eingesparrt werden sollen sind ja nur ein Teil der aktuellen Sparmanie auch in der Jugendhilfe und bei Psychotherapie und an allen möglichen anderen Stellen wird zeitgleich ebenfalls der Rotstift angesetzt. Wirklich beunruhigende Entwicklungen aktuell.


    Ich habe erst vor kurzem zum ersten Mal von Schulbegleitern gehört, nun frage ich mich, ob es sowas auch schon zu meiner Schulzeit gab. Ich kann mich definitiv nicht erinnern, jemals damit auf irgendeine Weise in Berührung gekommen zu sein.



    Wenn der im Beitrag gezeigte Junge namens Ibrahim berechtigt scheint, so einen Schulbegleiter gestellt zu bekommen, dann hätten an meiner damaligen Hauptschule sicher Dutzende von diesen Schulbegleitern in den Klassen anwesend sein müssen. Ich selbst war ja damals auch ADHS Kind, von spezieller Förderung war jedoch nie die Rede. Führt sich hier der Gedanke der Inklusion nicht ad absurdum. Wie sinnvoll ist Inklusion überhaupt, auch für wirklich geistig und körperlich stark beeinträchtigte Kinder? was meint ihr dazu? Ich weiß nicht ob ich als so ein Kind überhaupt um jeden Preis an eine Regelschule wollen würde, man bleibt ja doch immer ein Sonderfall, man wird nie ganz dazugehören und nie die gleichen Leistungen bringen wie der Rest. Im besten Fall sind halt alle nett und freundlich aus purem Mitleid, aber will man das überhaupt.


    Die Gesellschaft tut sich generell extrem schwer damit einzugestehen, dass nicht alle Menschen für ihr schwachsinniges System geschaffen sind. Nicht alle Menschen kommen mit der Arbeitswelt, Bürokratie und all den immer vielfältiger und komplexer werdenden Anforderungen einer modernen Gesellschaft zurecht. Viele dieser Menschen landen dann im im Bezug von Transferleistungen und auch dort versucht man sie noch weiter zu nötigen sich in ein System einzugliedern, dass nicht zu ihnen passt, notfalls auch mit zwang oder man streicht ihnen jede finanzielle Unterstützung und nimmt damit ihre sichere Obdachlosigkeit in kauf.

    Nicht jeder Mensch ist gleich belastbar, unterschiedliche Menschen können von unterschiedlichen Dingen unterschiedlich schnell überfordert und überlastet sein. Nicht jeder schafft es zu Terminen beim Jobcenter zu erscheinen oder sich dazu zu motivieren Morgens pünktlich auf der Arbeit zu erscheinen und dort die geforderte Leistung zu erbringen.


    Wenn sich eine Gesellschaft dann doch mal eingesteht, dass nicht alle Menschen ins gewünschte Muster passen und den Rahmenbedingungen des Systems entsprechen, dann passiert das oftmals wie in den dunkleren Kapiteln userer Geschichte und man hinterfrägt dann nicht etwa das System selbst, sondern brandmarkt alle die sich nicht anpassen können oder wollen als wertlos und schädigend und sperrt sie kurzerhand weg oder beseitigt sie gar.


    Niemand hat sich ausgesucht geboren zu werden oder in welchem System er leben möchte. Zu viele Dinge in unserem Leben werden einfach für uns entschieden oder besser gesagt über uns hinweg. Da wären wir im Grunde auch schon bei so Themen wie Antinatalismus, Euthanasie und Wehrpflicht. Themen die von der Gesellschaft nicht so gerne erörtert werden weil sie die gesamte moralische Grundlage der Gesellschaft schnell ins wanken bringen. Man wird ungefragt ins Leben katapultiert und ist dann sein gesamtes Leben lang gesellschaftlichen Zwängern ausgeliefert, sowie den Zwängen der eigenen Biologie und Umwelbedingungen. Wenn man dann irgendwann wenigstens auf eigenen Wunsch human sterben möchte, wird einem das verweigert, aber im Falle eines Krieges darf man dann sehrwohl in den Tod geschickt werden, notfalls auch gegen seinen Willen und man bekommt sogar obendrein noch die erlaubnis, nein sogar den Befehl, andere zu töten. Nur weil diese Anderen zufällig das Pech oder Glück hatten im Fremden Team mitspielen zu müssen statt im eigenen. Mit anderen Worten von der Geburt bis zum Tod wird einem permanent der eigene Wille verweigert. Ob und wann du sterben darfst unter unter welchen Umständen dass entscheiden immer andere über dich hinweg, genauso wie über deine eigene Geburt, die immer ohne deine Zustimmung passiert.

    Um zu kaschieren wie abgefuckt dieser ganze Mist ist, klammert man sich dann um so mehr an Erzählungen wie die der Inklusion und schreibt sich ganz stolz Toleranz auf die eigenen Fahnen. Ist doch alles total verlogen. Aber das Leben ist ja ansich total krank und absurd, wie ja bereits im Veganismus Thema angerissen wurde, ist man ab der unfreiwilligen Geburt, darauf angewiesen für den Rest seines Lebens andere Lebewesen zu verzehren. Aber ich schätze ich bin etwas zu sehr abgedrifted.


    In Zukunft wird es vermutlich nicht mal mehr eine individuelle Entscheidung der Eltern sein Kinder in die Welt zu setzen oder eben dies zu unterlassen. Weil bereits an Robotern geforscht wird die Kinder zur Welt bringen.


    https://www.firstpost.com/health/china-pregnancy-robot-humanoid-surrogacy-ws-e-13925730.html


    Ich will mir gar nicht ausmahlen wie abgefuckt die Zukunft noch werden wird. Inklusion wird dann vermutlich gar nicht mehr nötig sein, weil man bis dahin alle genetischen Faktoren von Neugeborenen derart genau abstimmen kann, dass immer kerngesunde leistungsfähige Babys zur welt kommen, perfekt um dann als makellose Arbeitsdrohnen eingesetzt werden zu können.