Nebenan.de
Das is vielleicht ein guter Anfang um Kontakte zu knüpfen .
Damit hab ich angefangen
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Nebenan.de
Das is vielleicht ein guter Anfang um Kontakte zu knüpfen .
Damit hab ich angefangen
Ok.
Vielleicht war mein erstpost irreführend.
Jedenfalls will ich hier keine Ratschläge was mich betrifft .mein Fehler.
Ich überlebe und weiß auch wie man überlebt .
Um das deutlich zu sagen.das ist kein Hilferuf, damit wir uns nicht missverstehen.
Es sollte eher ein thread sein , wo man Ideen einschmeißt , wie man in dieser kalten Gesellschaft besser zurechtkommt.
Wärst du mal besser gleich vor 12 Jahren hergekommen.
Da war hier noch richtig was los, und es haben sich alle paar Tage neue User registriert. Inzwischen sind wir bei einem User alle 3 Monate oder so angelangt, und viele lesen vermutlich auch nicht mehr mit.
Also besser nicht zu viel erwarten.
Freunde zu finden ist generell eine schwierige Angelegenheit. Ich hatte schon in der Schule Probleme damit, weil auch da bereits irgendwie fast jeder einen festen eigenen Freundeskreis hatte, zu dem man erst mal Zugang finden musste. Und später wird es in der Regel nicht einfacher. Da kommt dann eben noch dazu, dass die meisten Menschen ab einem gewissen Alter Familie haben und Freunde generell in den Hintergrund rücken. Und zudem werden Erwachsene auch zunehmend unflexibler und sind weniger bereits, sich auf Neues einzulassen.
Wie äußert sich das denn bei dir konkret, dass dir andere Menschen zu mainstreammäßig und ablehnend sind? Sind es politische Fragen, wo du mit den anderen nicht klarkommst, oder geht es eher um Fragen der Lebensgestaltung und des persönlichen Geschmacks? Oder geht es eher so in die Richtung, dass du allgemein Probleme hast mit der Art, wie Menschen sozial miteinander interagieren, und den vielen ungeschriebenen Gesetzen, die man dabei beachten muss, wenn man nicht wie ein Außenseiter oder Depp wirken möchte?
Ich denke, wenn es 'nur' darum geht, der Leistungsgesellschaft zu entsagen, kann man sich einfach auf die Suche begeben, vielleicht den Wohnort wechseln, umherziehen und sich entsprechende Projekte anschauen, denen man sich vielleicht anschließen kann. Das Problem ist eher, wenn die eigene Beziehungslosigkeit in der Persönlichkeit angelegt ist und entsprechender 'psychischer Ballast' besteht. Es ist womöglich schwer, sich dies erstmal einzugestehen. Aber es ist eben wichtig, zu verstehen, wo genau das Problem für fehlende Freundschaften oder Beziehungen liegt.
Es ist nicht so das da was auszuschließen ist.Es ist die Tatsache das man mit Gewissheit von gewönlichen Menschen nicht angenommen wird.
Wenn es nur an den 'gewöhnlichen' Menschen liegt, kann man sich ja 'ungewöhnliche' suchen :-) Landkommunen, Wagenplätze etc. Das ist in Zeiten des Internets ja noch leichter geworden. Die Reise nach außen ist nicht schwer, wesentlich anspruchsvoller ist der Weg ins Innere.
Ich hoffe du kannst mich verstehen Dian.Ich bin übrigens ein großer Fan von euch und den Anarchonauten.
Freut mich.
Und ja, ich kann dich sehr gut verstehen. Bin im Schwabenland sozialisiert worden, und hier ist der Wert einer geregelten Arbeit gefühlt noch ein bisschen höher angesiedelt als anderswo. Trifft man Schwaben irgendwo am Strand in Spanien oder sonstwo (die erkennt man ja sofort, wenn sie reden), dann reden die meistens über... ARBEIT.
Und zwar nicht so, dass sie darüber abkotzen würden, sondern mehr so auf ne Weise, wo man merkt, ihr Job ist ein ganz wichtiger Teil von ihrer Identität. Mein Vater war genauso. Und Freunde sind halt meist Arbeitskollegen oder vielleicht noch welche vom Schützenverein oder Fußball.
Die Reise nach außen ist nicht schwer, wesentlich anspruchsvoller ist der Weg ins Innere.
Kommt auf die Persönlichkeitsstruktur an, würde ich sagen. Wenn man zum Beispiel sehr introvertiert ist, findet man vermutlich eher noch Freunde bei irgendwelchen Pflichtveranstaltungen wie Arbeit oder Schule, wo man eben teilnehmen muss und sich früher oder später vielleicht irgendein Gespräch ergibt. Aber aktiv zu suchen bedeutet ja nunmal, auf andere zuzugehen und sich in gewisser Weise auch präsentieren und für sich werben zu müssen. Ich hab es nicht ausprobiert, aber ich stelle mir das so vor, wenn du einfach bei irgendeiner Kommune an die Tür klopfst, aber du redest nicht viel und hast es nicht so mit dem Sozialen, dann werden die dich auch nicht unbedingt bei sich haben wollen. Wenn du jetzt hingegen ein lustiger Typ bist und mit deiner Gitarre vorbeikommst und gleich paar Lieder spielst für sie, werden sie dich schnell in ihr Herz schließen und zu sich einladen.
Naja, und gerade für solche Dinge wären halt Internetkontaktbörsen, wie es ja auch die Unity mal war, ne gute Sache. Ist halt schade, dass es hier nicht mehr so gut läuft und noch so wenige User aktiv sind. Und ich selber bin ja auch irgendwie schon länger raus, zumindest was das Suchen nach Freundschaften angeht.
Ich finde aber nach wie vor, dass es zu wenig solche Angebote im Internet gibt, wo man auch Kontakte zu anderen Aussteigern knüpfen könnte. Also ich wüsste nicht wo, außer halt so komische in die Jahre gekommene Foren wie die Unity oder Chefduzen oder irgendwelche Kifferforen oder sowas. Und selbst da geht ja vermutlich kaum noch irgendwas.
Die Reise nach außen ist nicht schwer, wesentlich anspruchsvoller ist der Weg ins Innere.
Kommt auf die Persönlichkeitsstruktur an, würde ich sagen. Wenn man zum Beispiel sehr introvertiert ist, findet man vermutlich eher noch Freunde bei irgendwelchen Pflichtveranstaltungen wie Arbeit oder Schule, wo man eben teilnehmen muss und sich früher oder später vielleicht irgendein Gespräch ergibt. Aber aktiv zu suchen bedeutet ja nunmal, auf andere zuzugehen und sich in gewisser Weise auch präsentieren und für sich werben zu müssen. Ich hab es nicht ausprobiert, aber ich stelle mir das so vor, wenn du einfach bei irgendeiner Kommune an die Tür klopfst, aber du redest nicht viel und hast es nicht so mit dem Sozialen, dann werden die dich auch nicht unbedingt bei sich haben wollen. Wenn du jetzt hingegen ein lustiger Typ bist und mit deiner Gitarre vorbeikommst und gleich paar Lieder spielst für sie, werden sie dich schnell in ihr Herz schließen und zu sich einladen.
Das Problem des Angenommenwerdens stellt sich immer. Ich denke eben nach wie vor, dass man seine Persönlichkeitsstruktur auch nicht als fixes Schicksal hinnehmen muss, sondern dass es sich lohnt, auch an sich selbst zu arbeiten - freilich nicht im Sinne einer 'neoliberalen' Selbstoptimierung, sondern eher in Form einer Aufarbeitung der eigenen Konflikte und verinnerlichter Traumata, um glücklicher und 'resilienter' zu werden. Es ist halt leicht, immer nur auf die verständnislose Außenwelt zu verweisen, die sich sich gefälligst für einen zu interessieren hat. Nach meiner Erfahrung ist es tatsächlich leicht, Anschluss zu finden, wenn man erstmal mit sich selbst im Reinen ist und natürlich an der richtigen Stelle sucht bzw die 'richtigen Menschen' trifft.
Andererseits muss man eben für sich selbst erkennen, welche Form von Beziehungen man überhaupt zur Außenwelt aufbauen will. Ich bin ja selbst eher einzelgängerisch und brauche den Großteil der wachen Zeit für mich selbst.
Hier werden Herrschaftsformen verinnerlicht, meist unbewusst, mit einem Rattenschwanz an negativen Konsequenzen. Leistungszwang und Selbstausbeutung werden als alternativlos wahrgenommen, und in der Konsequenz fangen Menschen an, nach unten zu treten, anstatt zu versuchen, die Verhältnisse auch nur infrage zu stellen, geschweige denn zu verändern. Und da wir gesellschaftlich nicht an diese Heilige Kuh heranwollen, werden nur die negativen Folgen verwaltet, angefangen mit Psychotherapie auf persönlicher Ebene bis hin zum demokratischen Mantra, nach dem die kapitalistische Gesellschaft gegen die politischen Auswüchse verteidigt werden müsse, die sie selbst permanent hervorbringt.
Hey Leute also ich will echt nicht prompt wirken, aber ich wäre super dankbar für jeden möglichen Sozialkontakt auf Wellenlänge.Da ich viele Menschen gesehen habe und man schnell verurteilt wird obwohl diese Leute ein nicht mal kennengelernt haben.Und gerne Menschen vorurteilend behandeln aufgrund von Tratsch oder weil man durch irgendwelche Leute diffamiert wurde.
Möchte ich den Mut wieder in die Hand nehmen, und würde euch sehr gerne kennenlernen. ich habe leider keine Freunde vermisse aber es sehr unter Freunden zu sein.Ich höre Leuten gerne zu und würde auch mal gerne euch kennenlernen.Bitte gibt mir eine Chance.
Danke im Voraus
Ich fürchte, dass du hier an der falschen Stelle suchst. Das Forum wird gegenwärtig kaum noch frequentiert. Vielleicht hast du Glück, aber das hat eher was von der Nadel im Heuhaufen. Du kommst doch aus Hamburg und nicht irgendwo vom Dorf, oder? Da fällt es ein bisschen schwer, zu glauben, dass du nicht irgendwo Anschluss finden könntest. Ich würde mich eher auf andere Kanäle wie z.B. Telegram fokussieren, Internet-Foren sind eher 'outdated'.
@Hayabusa Ninja Tritt doch mal dem Unity-Discordserver bei. Nicht, das dort sonderlich mehr Aktivität herrschen würde, jedoch steigert das zumindest die Chance auf aktive Konversation. Vielleicht kommt der Stein irgendwann noch schon wieder ins Rollen.