Wie sollte die Lösung deiner Meinung nach aussehen, die der Situation gerecht wird?
Soweit wie möglich Kapazitäten ausbauen, z. B. die große Menge an Pflegekräften rekrutieren - durch massive finanzielle Anreize - die ja vorhanden ist, aber nicht in ihrem Beruf arbeitet bzw. zu den derzeitigen Bedingungen nicht arbeiten will.
Momentan sehen wir den verfehlten Versuch, Menschen unter Druck zu setzen - das wird nicht funktionieren. Schon die Abschaffung der kostenlosen Tests war ein solcher verfehlter Ansatz, der nun hoffentlich wieder korrigiert wird. Und auch 2G wird eher dazu führen, dass sich die Impfverweigerer eben woanders versammeln, wo es gar keine Kontrollmöglichkeiten mehr gibt. 3G ist zumutbar, inkl. der genannten kostenfreien Tests.
Auch das ist keine 'Lösung', aber besser als das, was aktuell veranstaltet wird. Letzten Endes sollte der Fokus meines Erachtens darauf liegen, bestmögliche Hilfe anzubieten, denn für nix anderes ist ein Gemeinwesen da. Der Rest ist Lebensrisiko.
Das 'linke Lager' ist, wie du weißt, nicht einheitlich sondern erstreckt sich von sozialdemokratisch bis linksautonom. Unterm Strich habe ich oft den Eindruck, dass die meisten ähnlich denken wie ich, aber vor dem Hintergrund einer allgemeinen Ratlosigkeit eben das übliche Protokoll aktivieren: Nazis jagen bzw. rechte Einflussnahme problematisieren. Das ist zweifellos wichtig, aber reicht eben nicht.
Gegen den de facto Kulturlockdown in Sachsen wollen nun einige klagen, aber ich bin da wenig zuversichtlich.