Update zur Corona - Lage

Es gibt 2.035 Antworten in diesem Thema, welches 494.377 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (4. April 2024 um 10:44) ist von Lonewolf.

  • Was ist denn daran Stuss, provokant ja. Es führt halt mal wieder vor wie manche auf bestimmte Reizwörter wie "Antifanten" reagieren. Die mediale Rechtsoffenheit habe ich von Anfang an kritisiert und es war/ist auch der Grund warum ich mich bei solchen Veranstaltungen nicht beteilige. Allerdings einfach nur Nazis raus! zu brüllen, damit ist es nicht getan. Fand ich aber auch lange Zeit geil. Offenheit ist erstmal nix schlechtes, die einzige Chance in dieser Richtung eine Veränderung zu bewirken ist die Diskussion. Wenn ich mir heute die Methoden und Rhetorik von der Antifa anschaue und die mit der neuen Rechten vergleiche dann bleibt mir die Spucke weg. Klar sagen die Rechten oft etwas anderes als sie denken usw. und daran ist vor allem die Zensur schuld. Und genauso sehe ich eine große Schuld bzgl. der Querdenker -Radikalisierung im medialen und gesellschaftlichen Umgang mit diesen. Die Nazis und Reichsbürger haben ihre Chance erkannt und genutzt. Ich finde es völlig in Ordnung in einem eher linksanarchistischem Forum sich antifakritisch auszusprechen. Das was du da schreibst hört sich ja fast so an als ob es keinen Linksfaschismus gibt. Ich bin der Meinung wenn man gegen solche Muster ist, sollte man sie aufzeigen und bekämpfen, egal woher sie kommen. Bevor sich eine Gruppe antifaschistisch nennt sollte sie vielleicht erstmal die eigenen Strukturen reflektieren, dass passiert leider selten. Ein bisschen Provokation ist da sicher auch von Nöten. Auch hier kristallisiert sich wieder die Problematik mit den Begriffen heraus. Ich finde nicht das Faschismus und Patriotismus zwangsläufig zusammen gehören müssen.

    Stuss, Bullshit, nenn es wie du willst. Wenn du ernstgenommen willst, sollest du eben nicht im Namen der 'Provokation' wie der letzte rechte Stammtischdepp argumentieren. Selbstverständlich gibt es keinen 'Linksfaschismus' , aber dass deine Definitionen Blödsinn sind und von Unkenntnis politischer Bewegung und Theorie sprechen, haben wir meines Wissens bereits in der Vergangenheit festgestellt. 'Die Antifa' gibt es nicht, zumindest das sollte dir bewusst sein. Anarchismus ist zwangsläufig antifaschistisch, auch wenn sich viele antifaschistische Gruppen, wenn nicht die meisten, selbst nicht als Anarchisten definieren. Faschismus ist per Definition rechts, weder gibt es 'linke Faschisten' , noch sind die Corona-Maßnahmen 'faschistisch'.

    Natürlich ist 'Nazis raus' schreien nicht genug, in der Regel wird schon eine gute Aufklärungsarbeit in Bezug auf rechte Verstrickungen geleistet. Kritik ist in vielen Bereichen sicher sinnvoll und notwendig, mache ich auch, aber dann eben gezielt und differenziert, und zumeist auch unmittelbar gegenüber den entsprechenden Personen.

    Why do we fall?

  • Stuss, Bullshit, nenn es wie du willst. Wenn du ernstgenommen willst, sollest du eben nicht im Namen der 'Provokation' wie der letzte rechte Stammtischdepp argumentieren. Selbstverständlich gibt es keinen 'Linksfaschismus' , aber dass deine Definitionen Blödsinn sind und von Unkenntnis politischer Bewegung und Theorie sprechen, haben wir meines Wissens bereits in der Vergangenheit festgestellt. 'Die Antifa' gibt es nicht, zumindest das sollte dir bewusst sein. Anarchismus ist zwangsläufig antifaschistisch, auch wenn sich viele antifaschistische Gruppen, wenn nicht die meisten, selbst nicht als Anarchisten definieren. Faschismus ist per Definition rechts, weder gibt es 'linke Faschisten' , noch sind die Corona-Maßnahmen 'faschistisch'.

    Natürlich ist 'Nazis raus' schreien nicht genug, in der Regel wird schon eine gute Aufklärungsarbeit in Bezug auf rechte Verstrickungen geleistet. Kritik ist in vielen Bereichen sicher sinnvoll und notwendig, mache ich auch, aber dann eben gezielt und differenziert, und zumeist auch unmittelbar gegenüber den entsprechenden Personen.

    Hmm klar vermutlich will ich es auch nicht anders. Ich beanspruche auf jeden Fall nicht die absolute Begriffshoheit für mich. Ich glaube nicht, dass wir uns bzgl. der Begriffsdefinition von Faschismus einigen können. Eigentlich finde ich das auch nicht so wichtig, ich bin gegen Totalität, Machtmissbrauch und Diskriminierung jeglicher Art. Ich bin für mehr Liebe, Vertrauen und Offenheit, ein bisschen Respekt gehört auch dazu. Na klar gibt es die Antifa nicht. Aber so wird sie von den meisten wahr genommen. Was bzgl. Coronademos da in den Medien unterwegs war, da war es nicht offensichtlich, dass die alle lose zusammenhängende Gruppen sind. Es ist schon an sich etwas komisch, wenn man sich dadurch definiert, dass man gegen etwas ist. Meiner Meinung nach bestände eine vernünftige antifaschistische Arbeit eher darin, das wesentliche Muster gegen das man ist herauszuarbeiten und da fängt man am besten bei sich selber an. Es wäre vielleicht noch sinnvoll sich Gedanken zu machen, welche Ängste hinter so einem Verhalten stehen und diese sollten bekämpft werden, nicht die Menschen. Verteidigung ist etwas anderes, Rache gehört nicht dazu. Ich finde man sollte Menschen eher versuchen abzuholen, anstatt sie raus zu drängen, zumindest als weltoffener, linker Antifaschist. Ich glaube nicht, dass von der extremen Rechten aktuell eine große Gefahr ausgeht. Noch nicht, aber das werden diese verkorksten staatstreuen Mainstream-Antifaschisten schon noch schaffen. Ich glaube nicht das Neusprech großartig weiter hilft. Es geht vielmehr um den Inhalt und weniger ums Symbol. Natürlich beeinflusst die Sprache das Denken, aber dabei geht es nicht um einzelne Wörter oder Symbole, es geht um die innere Haltung die dahinter steht und vor allem die daraus folgende Handlung.

    -- Liebe macht frei, Arbeit nicht immer! --


    Steckt nicht in uns allen ein kleiner Anarchist, Spießer, Kapitalist, Faschist, Kommunist, Individualist und Querdenker?

  • Ich glaube nicht, dass von der extremen Rechten aktuell eine große Gefahr ausgeht. Noch nicht, aber das werden diese verkorksten staatstreuen Mainstream-Antifaschisten schon noch schaffen.

    Was davor kam klang doch mal gar nicht so dumm. Und mit den 2 Sätzen reißt du wieder komplett alles ein und beweist schon wieder, dass da nix im Hirn ist außer gähnende Leere. Nein, von Rechts geht natürlich keine Gefahr aus. Sie töten nicht ständig Leute die nicht ins Bild passen. Was du bei rechter und linker Gewalt wohl immer noch nicht begriffen hast. Linke wenden Gewalt an, wenn es denn nötig ist, aufgrund politischer Ansichten und Merkmale. Rechte wenden Gewalt an aufgrund körperlicher Merkmale und Herkunft. Wogegen linke Gewalt sich richtet, ist möglich abzulegen. Keiner muss ein menschenverachtendes Weltbild haben. Wogegen sich rechte Gewalt richtet, lässt sich nicht ablegen. Es ist eine Schande, dass man das immer und immer wiederholen muss und es keiner zu begreifen scheint.

  • Hmm klar vermutlich will ich es auch nicht anders. Ich beanspruche auf jeden Fall nicht die absolute Begriffshoheit für mich. Ich glaube nicht, dass wir uns bzgl. der Begriffsdefinition von Faschismus einigen können. Eigentlich finde ich das auch nicht so wichtig, ich bin gegen Totalität, Machtmissbrauch und Diskriminierung jeglicher Art. Ich bin für mehr Liebe, Vertrauen und Offenheit, ein bisschen Respekt gehört auch dazu. Na klar gibt es die Antifa nicht. Aber so wird sie von den meisten wahr genommen. Was bzgl. Coronademos da in den Medien unterwegs war, da war es nicht offensichtlich, dass die alle lose zusammenhängende Gruppen sind. Es ist schon an sich etwas komisch, wenn man sich dadurch definiert, dass man gegen etwas ist. Meiner Meinung nach bestände eine vernünftige antifaschistische Arbeit eher darin, das wesentliche Muster gegen das man ist herauszuarbeiten und da fängt man am besten bei sich selber an. Es wäre vielleicht noch sinnvoll sich Gedanken zu machen, welche Ängste hinter so einem Verhalten stehen und diese sollten bekämpft werden, nicht die Menschen. Verteidigung ist etwas anderes, Rache gehört nicht dazu. Ich finde man sollte Menschen eher versuchen abzuholen, anstatt sie raus zu drängen, zumindest als weltoffener, linker Antifaschist. Ich glaube nicht, dass von der extremen Rechten aktuell eine große Gefahr ausgeht. Noch nicht, aber das werden diese verkorksten staatstreuen Mainstream-Antifaschisten schon noch schaffen. Ich glaube nicht das Neusprech großartig weiter hilft. Es geht vielmehr um den Inhalt und weniger ums Symbol. Natürlich beeinflusst die Sprache das Denken, aber dabei geht es nicht um einzelne Wörter oder Symbole, es geht um die innere Haltung die dahinter steht und vor allem die daraus folgende Handlung.

    Einer einzelnen Aussage stimme ich zumindest ansatzweise zu: Es wäre in einigen Fällen besser, den Dialog zu suchen, anstatt Menschen sofort abzustempeln oder zu verstoßen. Was ich vielen Antifas unterstelle, ist eine Blockwartmentalität, die beizeiten auch die Falschen trifft.

    Der Rest ist allerdings wieder gefährlicher Blödsinn. Die Rechte organisiert und bewaffnet sich, sie steht bereits in den Startlöchern, wenn sich ein günstiges Zeitfenster ergibt. Und sie ist längst Teil staatlicher Strukturen, sei es in Polizei, Justiz oder Armee. Und es ist größtenteils der Verdienst antifaschistischer Initiativen und Einzelpersonen, dass diese Bedrohung überhaupt wahrgenommen wird, hier steckt mehr Arbeit dahinter, als der durchschnittliche Medienkonsument wahrnimmt. Insofern reagiere ich empfindlich auf idiotische und ignorante Polemik diesbezüglich. Kritik ist absolut notwendig, nur muss man dafür eben den ganze Diskurs und die verschiedenen Strömungen kennen, aber das ist bei dir offenkundig nicht der Fall.

    Why do we fall?

  • Madhias

    Ich habe halt auch irgendwie das Gefühl, dass du das absichtlich tust. Du stellst dich dumm, um hier zu triggern, weil du genau weist, was du damit auslöst.

    Sonst hättest du nicht solch eine wirklich minderbemittelte Selbstbeschreibung abgeliefert, die doch schon eindeutig darauf hinweist, dass es dir nur darum geht andere Leute zu trollen. Ich frage dich also nochmal, was du hier eigentlich willst ...

  • Warum es keinen Linksfaschismus gibt!

    Von Natasha Strobel ...

    Die Frage ist hier wieder einmal, was man drunter versteht.

    Als faschistoid bezeichne ich eine gleichgeschaltete Gesellschaft, in der ein extrem eingeengter Meinungskorridor gilt, mit der Diffamierung und Ausgrenzung von Andersdenkenden.

    Als Faschismus bezeichne ich ein politisches Gewalt-Regime, das aus einer solchen Gesellschaft hervorgeht und/oder von ihrer gedulded wird.


    Unter dieser Phänomenologie ist ein (pseudo-) linker Faschismus selbstverständlich denkbar.

    Dass er auch reaklisierbar ist - und das gerade in der heutigen Zeit, werden wir u.u. sehr bald sehen. Die Gesellschaft hat mit ihrer ganzen politischen Lage schon heute unverkennbar ekelhaft faschistoide Züge angenommen. In Zeiten in denen ein Naom Chomsky die Staatsmacht heraufbeschwört um Randgruppen anzugehen dürfte klar sein, dass wir es hier mit einem aufkeimenden Pseudo-linken Faschismus zu tun haben.

    Es wäre der erste aufkeimende Faschismus, in dem nicht die wenigen verlacht und ausgegrenzt werden, die davor warnen.

    Interesannt wäre trotzdem, wie man den Faschismusbegriff oder Linksbegriff definieren will um einen Faschismus auszuschliessen.

    Ich gehe sehr stark davon aus, dass jede Gesinnung oder Meinung zur ideologie werden kann und faschistoide Züge annehmen kann. Das zu leugnen ist doch Augenwischerei. ("Meine Ideologie ist die einzig wahre und Gute" - Typisches Sektierergerede) Selbst sowas absurdes wie militanter Pazifismus hat die Menschheitsgeschichte hervorgebracht; da sollte es ein leichtes sein, linke Einstellungen mittels toleranzloser Gewalt zu etablieren und einen linken Faschismus aufzubauen. Erst recht in dem heute total gleichgeschalteten pseudomoralistischen Gesellschaftsklima.

    Bissl weit weg vom Corona Thema aber ok...

  • Damit es wirklich JEDER versteht.

    Em.. dir ist aber schon klar, dass der Postillion ein Satire Magazin ist? Die Infos die da gezeigt werden sollen gar keinen Anspruch auf Wahrheitsgehalt haben. Es ist einfach nur ein Witzmagazin...

  • Also ich sags jetzt mal ganz klar:

    Die heutigen Kapitalisten haben längst erkannt, dass die größte Kritik von Links kommt.

    Deshalb manipulieren, spalten und instrumentalisieren sie die Linke Szene ganz extrem.

    Ich habe schonmal einem N.E.O.N.A.Z.I. unverholen ins gesicht gesagt, dass Hitler ein krankes Arschloch war und wir haben dannach Jacky Cola zusammen getrunken. Er hat mir sogar noch einen Trip angeboten. Gut, vielleicht war es eine Schockwirkung, dass er nicht realisiert hat, was ich da gesagt habe, aber jedenfalls hat er dann das Thema Adolf stecken gelassen.

    In krassem Kontrast dazu sehe ich hier Linke die sich gegenseitig als Dumm, arschloch und faschistsisch bezeichnen.

    Manche sehen den Feind nicht obwohl sie jede Vernunft zum Feind abstempeln.

    Mehr sag ich jetzt mal nicht. Ok, ich hätte weit deutlicher werden können.