Vegane Leidvermeidung

    • Vegane Leidvermeidung

      Wenn jemand kein Fleisch isst, keine tierischen Rohstoffe verwendet, weil er Massentierhaltung für Quälerei hält, zielt er darauf ab Massentierhaltung abzuschaffen. Die Folge wäre, daß diese Tiere erst gar nicht gezeugt würden, also gar nicht leben würden. Aber wäre das wirklich besser? Wer leidet, kann auch Glück erleben. Wer nicht lebt, kann kein Glück erleben.
    • '"'"' wrote:

      Wenn jemand kein Fleisch isst, keine tierischen Rohstoffe verwendet, weil er Massentierhaltung für Quälerei hält, zielt er darauf ab Massentierhaltung abzuschaffen. Die Folge wäre, daß diese Tiere erst gar nicht gezeugt würden, also gar nicht leben würden. Aber wäre das wirklich besser? Wer leidet, kann auch Glück erleben. Wer nicht lebt, kann kein Glück erleben.
      Was für eine dumme Logik.

      1. Massentierhaltung ist quälerei.
      2. Tiere können sich fortpflanzen ohne in Massentierhaltung zu leben.
    • Veganer möchten niemandem verbieten, dafür zu sorgen, dass viele Tiere geboren werden, Es geht vielmehr darum, dass Tiere nicht für den Profit ihres sogenannten Besitzers gequält und ausgebeutet werden. Wenn ein Millionär sich entschließt, eine riesige Weidefläche zu kaufen und dort viele "wilde" Kühe ohne Hintergedanken leben zu lassen, dürften Veganer zu den letzten Menschen zählen, die etwas dagegen haben.
    • Lieber gibt es ein paar weniger Tiere einer bestimmten Art als in Massenhaltung auf engstem Raum und zu katastrophalen Bedingungen. Die Lebensqualität der Tiere ist hier eindeutig höher zu gewichten als die schiere Anzahl an vorhandenen Lebewesen.
      Ich denke es ist wichtiger sich um die Lebenden zu kümmern und darum dass es denen gut geht, statt sich darüber Gedanken zu machen ob ein nicht vorhandenes Leben wegfallen könnte oder nicht. Ich bin jedenfalls kein Fan davon mir über ungelegte Eier den Kopf zu zerbrechen.
      ''Everyone around me, they feel connected to something. Connected to something, I'm not.''
      Motoko Kusanagi
    • Einfach zu behaupten in der Massentierhaltung würde kein Glück erlebt, überzeugt mich nicht. Es besteht die Möglichkeit Momente des Glücks zu erleben und ich nehme an, daß das auch der Fall ist.

      Lebensqualität ist höher zu gewichten als die Anzahl der Lebewesen? Was bedeutet das, auch bezogen auf die Menschheit?

      Man sollte sich um die jetzt Lebenden kümmern und nicht darüber nachdenken, ob es auch künftig Leben gibt?
    • Einfach zu behaupten in der Massentierhaltung würde kein Glück erlebt, überzeugt mich nicht. Es besteht die Möglichkeit Momente des Glücks zu erleben und ich nehme an, daß das auch der Fall ist.
      Warum haben wir also die Sklaverei für Menschen abgeschafft, ich bin mir sicher ein Sklave hat auch Momente des Glücks erlebt? Wärst du auch dafür die Sklaverei für Menschen wieder einzuführen, wenn sich dadurch die Geburtenrate der Sklaven steigern ließe?



      Man sollte sich um die jetzt Lebenden kümmern und nicht darüber nachdenken, ob es auch künftig Leben gibt?
      Nicht direkt, im Bezug auf die in Massentierhaltung lebenden Tiere aber schon. Ich bezweifle zudem dass man dieses dahinsiechen von entrechteten Masttieren in Gefangenschaft als Leben bezeichnen kann. Man kann ja zunächst dafür sorgen dass die Massentierhaltung abgeschafft wird und sich anschließend trotzdem dafür einsetzen, dass auch zukünftig für Nachkommen gesorgt ist, welche dann aber unter besseren Bedingungen leben können. Denkst du etwa Hühner sterben aus nur weil die Massentierhaltung abgeschafft wird? Oder meinst du es ist schlimm wenn ein paar tausend Lebewesen weniger geboren werden, die eh nur zum Menschlichen verzehr geboren wurden und deren Existenz fast nur aus Leid besteht?
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      Motoko Kusanagi
    • Wenn jemand kein Fleisch isst, keine tierischen Rohstoffe verwendet, weil er Massentierhaltung für Quälerei hält, zielt er darauf ab Massentierhaltung abzuschaffen. Die Folge wäre, daß diese Tiere erst gar nicht gezeugt würden, also gar nicht leben würden. Aber wäre das wirklich besser? Wer leidet, kann auch Glück erleben. Wer nicht lebt, kann kein Glück erleben.

      Argumentierst du hier utilitaristisch, also für maximales Glück für alle? Von einem solchen Standpunkt aus ist es wohl kaum das Optimum, wenn verhältnismäßig wenige Lebewesen viele andere quälen und töten, um in das Glück einer wohlschmeckenden Mahlzeit zu kommen. ;)

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