Beiträge von '"'"'

    Du stellst komische Gegenfragen, anstatt mit einer Aussage zu antworten.

    Du hast zu meinen ersten kurzen Anmerkungen inhaltlich soetwas erwähnt, woraus ich Bereitschaft schließe darüber zu reden. Also fragte ich ersteinmal zu diesem Punkt nach.

    dir zu erklären, worauf du hinauswolltest

    Nein, du hast von deinem Eindruck dazu geschrieben, worauf ich nach diesem Eindruck von dir hinauswollte.

    Aber generell habe ich schon den Eindruck, dass die Menschen eine vernünftige Kommunikation immer mehr verlernen... dabei kommunizieren sie doch so viel miteinander wie nie zuvor.

    Vielleicht auch deshalb. Weil aus der Ruhe kommt die Kraft? Wer weiß.


    Meine Einschätzung umfasst auch Gespräche mit dir, nachdem ich anfangs einen erstmal erfreulichen Eindruck hatte. Hast du Interesse dir ein Beispiel dafür zusammen anzusehen?

    Herrschaft, mit Schrecken dachte der Mensch an die Unfreiheit der versklavten grausamen Natur in Form des festgewachsenen Baumes, um den herum überall Brennesseln wachsen und im Wind beständig immer aufs Neue an seinen Stamm schlagen. Wenn alle Menschen frei wären, dann würde auch ihm ohne Repression stets freundlich und zuvorkommend sein Hintern gesäubert!

    Und da der Mensch nachdenklich schaute, fügte der Nachbar resolut fort: Wie Proudhon schon gesagt hatte, ist jeder, der die Hand an wen legt um ihn zu regieren, ein Unterdrücker und Tyann, der als Feind einzuordnen ist. Die Bewegung gegen Herrschaft ist die Brandmauer gegen Tyrannei und Unfreiheit und sie findet sich geeint zusammen, um die Voraussetzungen für ein Freisein zu errichten, indem alle Herrschaft und Tyrannei vernichtet wird. Stets wenn sich neue Herrschaft herausbildet, wird sie sich zusammenfinden, um die Freiheit zu verteidigen, so wie die antifaschistische Aktion. Oder die Mitkämpfer von Nestor Machno mit ihren Tatschankas oder Matteo Morral mit seinem Versuch des Tyrannenmords am spanischen König, der Mitarbeiter einer Schülerzeitung in der Schule von Francisco Ferrer war und die freie Welt in Richtung des spanischen Bürgerkrieges gewiesen hatte.

    Ein solide gebauter Nachbar sagte zum Menschen: Wer von den anderen beachtet schon unsere Versklavung wie durch die unmenschlich große Gravitation in angemessener Art? Schließlich legitimieren schon sehr kleine Gemeinschaften die inakzeptablen Verhältnisse und stützen dadurch ganz wesentlich die Einschränkung unserer Entwicklungsmöglichkeiten als normal und organisieren die vielen Abhängigkeiten. Um zur Freiheit zu gelangen, müssen diese uns maßgeblich versklavenden Gemeinschaften zunächst vollständig vernichtet werden!

    Ein Mensch empfand es als eklig sich seinen Hintern abzuwischen, weswegen er das stets andere erledigen ließ. Jedoch war er sehr unzufrieden mit den anderen Menschen und ihrem Umgang mit ihm.


    Der Mensch dachte bei sich, diese Herrschaft muß überwunden werden, hin zu einer gerechteren Welt. Er wollte nicht mehr Sklave sein, sondern frei.


    Sein Freiheitstraum: Ihm wird der Hintern abgeputzt ohne Repression, ohne Abhängigkeit.

    Wo nimmst du diese Freiheit denn her?

    Woraus genau leitest du eine sklavenartige Unfreiheit her?

    Wem steht es denn frei, sich seiner Schulpflicht zu entziehen?

    Oben merkte ich ja bereits an:

    Sklaverei meint im eigentlichen Sinne ja eine Art Eigentum an Menschen, was heute so direkt nur noch zeitweise versucht wird (z.B. Militär und Schule).

    Eltern ziehen heute mitunter einfach nach Österreich, wo es keine Schulpflicht im deutschen Sinne gibt.

    Dem Arbeitgeber oder Staat, um seine Brötchen zu verdienen?

    Du meintest hier, wem stehe es frei sich seiner Erwerbsstelle zu entziehen? Heute praktisch jedem? Weiter gibst du zu bedenken "man muß ja seine Brötchen verdienen". Aber das liegt in der Natur des Daseins? Ein Mensch hätte auch die Wahl sich um im Beispiel zu bleiben sein Getreide selbst anzubauen und weiterzuverarbeiten. All das bringt oft gewisse ökonomische Verflechtungen mit sich, aber bei weitem nicht in dem Ausmaß heutiger "Durchschnittslöhne", sondern weit unterhalb dieser.