ZitatDu bist hier derjenige, dem es an differenzierten Sichtweisen mangelt. Im Grunde stellst du hier nur eine Menge Strohpüppchen auf, die sich leicht zerreißen lassen.
Du etwa nicht?
Du scheinst meinen Text hier leider so aufgefasst zu haben als sei ich Aushängeschild der AfD oder würde diese für eine geniale Partei halten. Um es kurz zu machen dem ist nicht so. Ich weiß ganz genau dass die AfD bestimmte Themen nur deshalb bedient weil sie daraus politisches Kapital schlagen will und nicht weil ihnen Frauen, Schwule oder der ungebildete Pöbel an den Stammtischen so am herzen liegen, das ist aber nichts neues das machen die etablierten Parteien auch. Ich würde dem entgegen halten dass es auch den meisten Politikern die sich für den weiteren Zustrom von Flüchtlingen aussprechen nicht wirklich um das Leid dieser Leute geht. Was aber mit den vielen Flüchtlingen hier passieren soll und welche Perspektiven es für sie überhaupt gibt und wie viele das Land überhaupt noch verkraften kann, diese Fragen bleiben leider unbeantwortet. Man holt sie ins Land und überlässt sie sich selbst und die einheimische Bevölkerung die mit diesen Leuten aus einem völlig fremden Kulturkreis irgendwie klar kommen muss die überlässt man ebenfalls ihrem Schicksal. Da ist einfach keine Strategie erkennbar wie das hier auf Dauer funktionieren kann. Und wenn du dieses bis oben hin gefüllte Pulverfass nicht sehen kannst auf dem wir aktuell sitzen dann frage ich mich, ob nicht vielleicht du es bist der sich hier dümmer macht als er ist. Irgendwelche linke Gruppen und Zivilverbände können unmöglich diese Herkulesaufgabe stemmen vor welche uns die Asylpolitik der letzten Jahre gebracht hat und der Zustrom nimmt ja nicht ab.
Es geht auch gar nicht darum dass man Menschen anderer Herkunft nicht leiden kann, zumindest bei mir ist das nicht der Fall. Ich habe erst neulich mit jemandem gestritten der einen ziemlichen Hass auf diese Leute entwickelt hat und die Position vertrat dass Menschen aus Afrika und den muslimisch geprägten Ländern verseuchte Gene hätten und dem entgegnet dass man Menschen nicht über einen Kamm scheren dürfe und kein Mensch aufgrund seiner Gene sich daneben verhält, sondern maximal wegen seiner sozialen Prägungen und aufgrund der kulturellen und religiösen Einflüsse die ihn geformt haben. Ich habe damit sicher bei der Person keine Bonuspunkte für meinen Standpunkt erhalten, ich kritisiere immer beide seiten und fühle mich keinem bestimmten Lager zugehörig. Ich lehne niemanden aufgrund seiner Herkunft ab, mir ist es doch völlig gleich wie jemand aussieht oder wie er mit Namen heißt und ich behandle generell jeden mit Respekt der sich nicht total daneben benimmt. Aber ich erkenne eben auch Muster und das Muster von Migranten aus bestimmten Herkunftsländern welche gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil überproportional häufig in bestimmten Bereichen kriminell auffällig sind ist eben überdeutlich. Es geht ja auch nicht nur um fundamental religiöse Einflüsse wo man auf irgendwelche Verbände einwirken oder diese bekämpfen und verbieten lassen könnte, wie gedenkst du den übersteigerten Machismus aus diesen Leuten herauszukriegen oder sie von der Sichtweise abzubringen wonach das Recht des Stärkeren immer überlegen sei und Toleranz und Rechtstaatlichkeit bloß zeichen von schwäche sind? Man kann sie auch nicht in ein Land integrieren welches nichts eigenes vertritt und bereitstellt worin sich jemand Integrieren könnte, keine ''stolze'' oder unverkrampfte Kultur zu der man sich gerne bekennt oder eine Identität zu der sich diese Menschen irgendwie zugehörig fühlen könnten. Mit Wokismus und Genderdebatten wird man diese Leute sicher nicht davon überzeugen können, dass es eine gute Idee sei ihre archaischen Ansichten und ihre fundamental religiösen Werte sowie ihre kulturelle und familiäre Abschottung in parallelen Strukturen welche ihnen Identität und Stärke verleihen und sich bisher ganz gut bewährt haben, einzutauschen gegen ein Dasein als gut integrierte Ehrenkartoffel irgendwo am unteren Ende der Opferpyramide bestehend aus geißelndem Selbsthass und Schuldkult.
Zitat'Meinungsfreiheit' , 'Cancel Culture', Coronatrauma. Junge, mach dich hier nicht dümmer, als du bist. Ich verstehe gut den Frust, den man angesichts des Verhaltens einiger linker Gruppen im Zuge der Coronapolitik entwickeln kann. Ich teile ihn auch ein gutes Stückweit. Allerdings gehört hier eben zur Wahrheit, dass es in der Frage eine große Spaltung gab und gibt, z.B. in Hinblick auf die Impfpflicht. Die AfD hat lediglich in üblich populistischer Manier versucht, Kapital aus emotionalisierenden Themen zu schlagen.
Das hat die gute Frau Wagenknecht genauso getan nur ohne dabei tatsächlich ihren Worten etwas folgen zu lassen, schließlich hat sie sich bei nahezu allen wichtigen Abstimmungen im Bundestag enthalten. Da war ihr wohl wichtiger sich nicht mit ihrer eigenen Partei zu zerwerfen als ihrem eigenen Gewissen zu folgen. Daher bleibe ich vorerst auch verhalten was die Gründung einer neuen Partei durch diese Frau betrifft, sie ist mir zu sehr darauf bedacht sich stets ein Hintertürchen beim Mainstream offen zu halten um auch weiterhin in alle möglichen Talkshows eingeladen zu werden und nicht wie andere vor ihr aufs Abstellgleis geschoben zu werden.