Wenn sich in einer freien, selbstbestimmten Gesellschaft Menschen innerhalb einer Gruppe nicht auf einen bestimmten Weg einigen können, dann teilt man sich in kleinere Zellen ein.
Ah... also wenn mir die Nase meines Gegenübers nicht passt oder dessen Meinung, dann such ich mir ein anderes Grüppchen?
Das kann man sicher mit der Arbeit, dem Freundeskreis und dem nahen Umfeld so machen.
Aber wenn einem dauerhaft etwas nicht passt, sollte man vllt. seine eigenen Ansichten überdenken.
Es gibt dazu ein Sprichwort, aber das fällt mir jetzt nicht ein, es besagt aber grob, dass wenn Einer etwas gegenteiliges behauptet, es Meinungsverschiedenheit sein kann, sind es aber mehrere - könnten diese etwas gegen mich haben o.ä.
Sind es aber auch Freunde, die mich kennen, dann sollte man sich langsam Gedanken machen.
- glaube mir: es sind genug Ungeimpfte da, die von diesen Vorwürfen des angeblichen Schmarotzens die Schnautze so dermaßen voll haben, dass sie raus wollen!
So gern ich Dir glauben würde - es ist halt einfach nicht Fakt.
Selbst wenn jemand sagt, dass die Person doch auf alles verzichten würde und daher, jegliche Anschuldigungen entschieden von sich weißt, ist es auch nur eine Trotzreaktion. "Die Schnauze voll haben" bedeutet NICHT, dass man aus dem System aussteigen will.
Menschen jammern viel, sie jammern laut und groß. Aber dann tatsächlich den Mut besitzen, es durchzuziehen - das haben die wenigsten.
Daher sage ich, ebenfalls ohne Fakten belegt, dass ich nicht daran glaube, dass genug ungeimpfte Menschen aus dem KK-System aussteigen würden, sodass sich eine eigene KK finanziell gleichbleibend lohnen würde.
Vor allem... was soll den dann bei der anderen KK anders sein?
Zitat von Die_Feldkatze- es gibt doch genug Krankenkassen im Land. Kein Mensch braucht eine Mitgliedschaft in gleichzeitig 5 Krankenkassen, wie Du sagtest. Jeder kann sich doch die Eine suchen, auf die er Bock hat. Derzeit besteht leider nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Moment mal. Du meintest doch, dann gibts halt für Geimpfte eine und für Ungeimpfte.
Was ist den der Unterschied davon?
Klar gibts viele, aber unterm Strich machen alle nahezu das gleiche.
Ich habe mit meinem Text nur weitergedacht - wenn es da schon einen Split gibt, dann wirds Weitere geben. Weil wenn ich schon eine KK habe, die Sonderkonditionen für Ungeimpfte anbietet, dann schließt diese vllt psychische Probleme aus, dann brauch ich wieder eine dazu.
Das wird dann so ein Versicherungs-Baukasten, wo man sich seine Leistungen zusammenstellt und am Ende der Monatsbetrag rausgespuckt wird. 2 Wochen später, kriegst Du dann was ins Auge, wirst blind und die KK sagt: "Moment... ich blätter mal durch... Nein. Das steht nicht drin."
Glaubst Du wirklich, es gibt bei den bestehenden Kassen einen freiwilligen Spender? NEIN, es ist nur Dein und unser Geld, womit das ganze finanziert wird.
- Von deinen Beiträgen gehen allein ca. 20-25% für die Verwaltung drauf.
- Auch hier: ein Wasserkopf an Verwaltung.
- Die anderen 75% werden verteilt, aber eben nicht sozial und effektiv. Einige bekommen extrem viel Geld (z.B. Apparatemedizin), andere eben sehr wenig. Wir sind in einer undurchsichtigen Geldverteilungmaschine gefangen. Kapitalismus und Bürokratie eben.
Hä?
Ja genau. KK wird finanziert aus dem Geld der Bevölkerung. Steht auf dem Lohnzettel mit dabei.
Was meinst Du mit "Verwaltung"? Personalkosten für die Angestellten der KK? - 20-25%? Wär ja super. Die haben auch die meiste Arbeit.
Oder meinst Du, das was (oh weh), ganz digital und voll automatisiert abläuft?
Ich muss keinen Berater nutzen. AOK bietet eine App an, eine Online-Plattform. Da kann man auch brav alles selbstständig machen.
Nur in aufwändigeren Fällen, muss man doch jemanden kontaktieren.
Klar, dass es nicht immer so optimal verteilt wird, kann ich mir vorstellen. Das sind halt die Lasten des Kapitalismus.
Ich habe teilweise >600,-€/Monat (= 144.000,-€ auf 20 Jahre) in die Kasse einbezahlt. Nie ernsthaft etwas beansprucht.
Sorry, dass ich das so platt jetzt sage, aber wenn Du echt 600€ monatlich einbezahlt hast, dann bist Du doof und hast dem blöden/bösen Staat ganz schön viel Geld in den Rachen geschoben. Soweit ich weiß, wechselt man am besten schon, wenn man um die 350€ an die KK zahlt zur Privaten. Vor allem, wenn man eh nie krank ist und Top fit.
Wie viel hast Du den verdient, wenn Du 600 einbezahlt hast??
Aber ich habe immer sehr gerne meine Beiträge an Menschen abgegeben, die viel mehr krank sind als ich. Aber ich will keine korupten Politiker sponsern, die zudem noch mich als "Faul, Schmarotzer" beschimpfen und mir gerne bei einer ggf. Intensivbehandung weitere Geldbeträge abknöpfen wollen.
Das ist schön. Aber warum kamst Du dann nicht auf die Idee, in die Private zu wechseln und das Geld an reale Personen und Deiner Region zu spenden? Oder irgendwelchen Forschungsinstitutionen? Oder den tragischen Fällen Deines Dorfes/Stadt?
Nein, Du hast stattdessen genau das gemacht, was Du nicht wolltest: korrupte Politiker gesponsert.
Mit der Privaten Krankenversicherung hättest Du Ärzte bezahlt und 1:1 Aufwandsentschädigung betrieben und wärst jetzt mindestens 100000€ reicher.
--> Seid einfach mal konsequent!!
Konsequent darin, dass Du keine Schmarotzer sponserst. Super.
Hast Du den schon endlich die KK gewechselt?
--> im Anarchismus gäbe es hier (nach dieser Hetze) eine ganz klare Regel.....
Wir Ungeimpften steigen aus!
Und wenn ihr Geimpften in dieser Geldverteilungmaschine nach oben so glücklich seid, dann zahlt bitte Euren Dreck alleine. Ihr müsst das dann mit den Politikern ausmachen.
--> jeder wie er will. Macht eure eigene Erfahrung. Aber zieht uns Ungeimpften da kostenmäßig nicht rein und schiebt uns die Schuld für das Systemversagen in die Schuhe!
Versteh ich nicht ganz.
Wo steigen wir den aus? Aus dem KK_System, dass uns alle schützt.
Ah neeein, genau. Aus dem Geld-wird-zu-den-Politikern-geschoben.
Aber vorhin sagtest Du doch noch, dass das UNSER Geld ist und unsozial (zwar), aber auch an uns wieder verteilt wird.
Was den nun?
Wie ziehen die Geimpften uns kostenmäßig da mit rein? Erklär mir das bitte.
Mein Beitrag ist immer noch gleich. Ich sehe keinen Unterschied. Ich habe ja nach wie vor die freie Entscheidung, ob ich mich impfe oder nicht. Beides kostet: nichts.
Beides zahlt der Staat, mit Steuergelder (nicht KK-Beiträge - aber da sind wir uns ja einig).
Und während Spahn und andere Politiker sich die Taschen millionenfach voll gemacht haben, glaubt ihr weiterhin, dass die Ungeimpften Euer finanzielles Unglück sind.
--> ihr seid auf Hetzer reingefallen, die sich mächtig die Taschen vollschaufeln
--> Nein, keine "Nazis" sind diesmal darauf reingefallen, sondern Menschen aus dem linken Spektrum - vom Links-Reformer bis zur Antifa!.
Also wirklich... dass Politiker sich die Taschen vollstopfen ist doch nun wirklich nichts - aber auch absolut gar nichts - Neues.
Das war doch schon vor 20 Jahren so. Jetzt sind wir halt eine Stufe höher und es ist so, dass wenn ein Politiker scheiße baut, alle lachen, den Shitstorm begutachten und der Politiker befördert wird. Juchuuu.
Witzigerweise - ohne jetzt zu googeln - war das früher sicher genau so. Nur ging das nicht so viral durch die Medien, wie heutzutage.
Auch Geimpfte haben keinen finanziellen Unterschied.
Den Geimpften ist das doch scheiß-egal ob Du drauf gehst oder nicht, dene gehts nur darum, dass falls sie selbst oder Verwandte/Freunde in der völlig überlasteten Intensiv landen: nicht draufgehen.
[Und die haben genauso die Schnauze voll von den ganzen Lockdowns. Dann gibt es eben Vereinzelte, die dafür Ungeimpfte verantwortlich machen. Den meisten ist aber das Versagen der Regierung bewusst. (⇠ soweit ich weiß, ist das auch der einzig gemeinsame Nenner, den wir hier in diesem Forum und Thread haben).]
Wenn Du aber eh so gegen... alles bist. Dann solltest Du wirklich aus der KK austreten, eine Patientenverfügung mit einer totalen Verweigerung gegen alles ausfüllen und dann weiterleben. Ist doch dann eh egal. Aber so hast Du es immerhin allen recht gemacht.
Wenn du diese Theorie mal weiterspinnst, und auch den Stimmen "Raucher sollten stärker in die Gesundheitskasse einzahlen, weil sie rauchen" ein Gewicht gibst, dann bist du doch auch ruckzuck bei adipösen, auf die das gleiche zu trifft, bei Zuckerkranken, bei Motoradfahrern, Obdachlosen usw.. Am Ende kannst du sagen, tja, dann soll halt gleich jeder selber für sich aufkommen und hast dein tolles Solidaritätsprinzip völlig ad absurdum geführt.
Sorry, dass ich so reingrätsche. Aber das hat doch Unmensch nie behauptet. Das sagt doch Die_Feldkatze indirekt. Moment... hier:
Wir schaffen Krankenkassen für Geimpfte.
Wir schaffen Krankenkassen für Ungeimpfte.
Jede Gruppe zahlt exakt seine eigenen Kosten.
Dann wirds ein Baukastenprinzip für jede mögliche Eventualität.
Meinst Du nicht, dass die KK genau das wollen? Mal ehrlich, auf sowas steuern wir doch schon seit Jahren zu.
Es war mal in Diskussion solche Puls-/Schritte-Tracker mit der KK zu verknüpfen. Da fehlt es dann nicht mehr weit, dass die KK den Beitrag anhand dieser Werte festlegt.
Versicherungen machen doch nichts anderes. Ich habe vor kurzem einen Brief bekommen, ob ich xyz versichern möchte, dann solle ich doch bitte die Rückseite ausfüllen.
Und da war echt ein: ☐ Ich bin Motorradfahrer
Ist bestimmt nur Deko gewesen ;-)
Wie Haftpflicht für Auto berechnet wird, ist doch genauso individuell. Alter, Auto, Modell, BJ, , Führerscheindauer, ...
Habe sogar die "Chance" bekommen, ein Gerät in mein Auto zu stellen, welches meinen Fahrstil analysiert und an den Versicherer weitergibt. Wenn da alles super ist, muss ich weniger bezahlen.
Natürlich hab ich abgelehnt. Viel eher auch, weil meine KM vermutlich mehr als erlaubt sind. Aber psssst.
Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin absolut gegen dieses Baukastenprinzip.
Gleichzeitig würde es mich weder wundern, noch überraschen, dass sowas kommt um genau das zu erfüllen, was hier viele und in der Gesellschaft viele wollen: Freie Selbstbestimmung. Hat doch etwas Anarchistisches, wenn man alles frei zusammenbasteln kann um dann mit den Konsequenzen zu leben.