Anarchonaut

    • Ich wollte unbedingt mal einen eingängigen englischsprachigen Synthiepop-Song schreiben... einfach nur, um zu sehen, ob ich dazu überhaupt in der Lage bin. Vor allem, was die Sprache angeht, war ich sehr skeptisch, ob dazu überhaupt mein Wortschatz ausreicht, weil ich Englisch eigentlich immer nur passiv konsumiere, aber nie selber spreche oder schreibe.
      (Ich denke aber, ich habe es einigermaßen hinbekommen.)



      Wer genau hinhört, findet zahlreiche 80er- und 90er-Jahre-Einflüsse in dem Song, ein bisschen was von Depeche Mode, ein bisschen Tears 4 Fears, und ein bisschen Eiffel 65. Das ganze gut umgerührt und natürlich im typischen Anarchonauten-Stil präsentiert.
      Das Ergebnis wird sicher nicht jedem gefallen, wie es halt immer so ist, aber ich hoffe mal, der eine oder andere kann was damit anfangen. Ich hör den Song jedenfalls gerade wahnsinnig gern zum Autofahren, obwohl ich normalerweise nicht so gern die eigenen Sachen anhöre (von ein paar Ausnahmen mal abgesehen.)

      Das ist übrigens nur so eine Zwischendurchproduktion, ähnlich wie damals der Anti-Wahl-Song. Also noch kein offizieller Startschuss für's dritte Album oder dergleichen. Aber falls es ein drittes Album gibt, wird das sicher dann auch mit drauf sein.

      Schuschinus hat netterweise eines seiner Videos zur Verfügung gestellt, das ich dann noch ein bisschen bearbeitet habe. Irgendwie hat es in Verbindung mit der Musik so einen interessanten Retrolook, und erinnert mich an diverse durchgeknallte Techno-Musikvideos aus den 90ern.

      Lasst mich halt mal wissen, was ihr davon haltet, und ob ihr damit was anfangen könnte.
    • Mir gefällt der Song sehr gut! Das ist so richtig schon retro fast schon Trash Techo, mit einem Text der wirklich super in die Reihe der anderen Anarchonauten passt. Auch wieder diese Sehnsucht nach Einsamkeit und Unkonformität <3 Erinnert mich etwas an "Der Abstand".
      Und tatsächlich einige Elemente erinnern mich an etwas, obwohl ich nicht so alt bin wie du.
      "I’m finished with humanityI watch them from my submarineTwentythousand leagues under the sea"
      Schöne Line, sehr bildlich, ich habe auch schon mal davon geträumt ein altes Militär Uboot zu besitzen, mit dem ich zu menschenleeren Inseln fahren kann.
      Ich glaube ich setze mich heute mal hin und schreibe diesen Text den ich schon länger im Kopf habe.