Beiträge von '"'"'

    Ich denke, nicht das dies ein Trend ist der in unsere Gesellschaft Einzug erhält, sondern das Produkt ignoranter Menschen sind die Normen aufgestellt haben, dessen sich alle zu beugen haben.


    Es ist ein Ringen verschiedener Normvorstellungen? Oder einfach ein inkonsequent ausgelebtes Bedürfnis, daß die anderen die Bösen sein (sich ändern) sollen und nicht man selbst.

    Ich weiß ja nicht, aber bis auf wenige ausnahmen dürften die wenigsten Menschen (nicht nur weiblichen Geschlechts) darüber erfreut sein grundlos von fremden Menschen ohne Vorwarnung angefasst zu werden.


    Es ging soweit ich es verstanden hatte um Bekanntschaften, nicht um Fremde.

    Mal so in die Runde geworfen:

    Zitat

    Meist läuft es so ab, frage "Gibts heute Sex?" von mir... (Versuchen zu verführen brauche ich ihn nicht, fasse ich ihn an, eventuell mit Nackenmassage oder versuche an seinem Ohr/Hals zu knabbern, kommt eh meist "Jetzt nicht" "Ich mag jetzt nicht" oder auch wenn ich an sein bestens Stück gehe) Ich werd dann als aufdringlich und nervig betitelt. In schicke Unterwäsche werfen brauch ich mich auch nicht, er guckt oft nich mal oder fragt mich ob ich gesoffen habe.


    wenig sex, "kein" anfassen, keine spontanität - bei meinem Freund!

    Auf der einen Seite hatte ich immer die Sehnsucht verspürt endlich einmal jemanden zu finden, der nicht so ist und einen mit allen Eigenschaften akzeptiert, die man besitzt.


    Wie sollte so eine Beziehung aussehen? Das habe ich nach dem Lesen noch nicht so ganz verstanden glaube ich. Verstanden habe ich, daß du sehr empfindlich bist, wenn dich jemand einfach mal so anfasst. Andere Frauen würden sich vielleicht beklagen, daß das nicht getan wird.

    Der Zusammenhang erschließt sich mir gerade nicht, aber nein, Veganer müssen nicht prinzipiell gegen Abtreibungen sein.


    Soweit ich es verstehe würde ein Veganer in keinem Fall davon profitieren wollen Ei zu nutzen. Ein Ei ist ein maximal ungeborenes Tier. Warum sollte ein Veganer es also akzeptabel finden einen ungeborenen Menschen zu töten?

    Angenommen, ich möchte feststellen, ob eine bestimmte Lebensweise im Labor (z.B. 100 Menschen auf 100 qm vs. 100 Menschen auf 10000 qm) glücklicher macht als eine andere.


    Dann müßtest du ersteinmal "Glück" definieren und da fängt es schon an mit den Problemen.

    Zitat

    Ich könnte Gruppen von Versuchspersonen nach ihrem subjektiv empfundenen Glück (oder Leid) befragen und anschließend die Ergebnisse miteinander vergleichen.


    Ja, könnte man.

    Jeden zu fragen ist schon einmal nicht geeignet um Glück zu messen, weil die Personen keinen vergleichswert haben.


    Die Aussagekraft der Antworten fände ich auch begrenzt. Aber ist es für subjektiv empfundenes Glück wirklich entscheidend einen Vergleichswert zu haben, sofern das überhaupt möglich wäre?

    Könnte ich "live" an die Aktivitätsmuster im Gehirn gelangen, könnte ich auch diese untersuchen und mit bekannten Mustern, die auf Freude oder Unbehagen schließen lassen, vergleichen.


    Würde das umfassend Glück messen? Oder würden die gemessenen Werte vielleicht gar in die Irre führen?

    Es ist eine Frage der zugeschriebenen Schuld? Wenn ich Opfer bin, dann ist es der andere, der sich ändern soll, der etwas falsch gemacht hat. Darin kommen Herrschaftsnormen zum Ausdruck.

    Die Frage, wie man zusammenleben kann, so dass es allen Beteiligten möglichst gut geht, finde ich schon recht spannend.


    Ja. :)

    Zitat

    Ist die Maximierung des gemeinschaftlichen Glücks bzw. die Minimierung des gemeinschaftlichen Leids da nicht ein plausibler Ansatz?


    Die indirekt gemachte Rechnung, daß erlebtes Leid erlebtes Glück mindert, halte ich schon für einen Irrtum. Eine maximal glückliche Welt ist keine Welt mit minimal erlebtem "Leid".

    Zitat

    Die Frage ist im konkreten Fall halt, ob viele in der Massentierhaltung gequälte Tiere tatsächlich mehr Glück bzw. weniger Leid erfahren als wenige artgerecht gehaltene Tiere (wobei die Leid-Variante meiner Meinung nach einfach zu beantworten ist).


    Den Ansatz einer unterstellten sinnvollen Zählbarkeit halte ich ebenso für einen Irrtum.

    Zitat

    Praktisch gesehen müssen sich Veganer wohl keine Sorgen darum machen, dass die Massentierhaltung wegen ihnen völlig abgeschafft wird, wie Shinobi bereits anmerkte.


    Ein Rückgang auf 30% des heutigen Niveaus wäre bereits ein sehr deutlicher Unterschied entsprechend der Fragestellung.

    Menschen, die nicht (noch) nicht existieren, empfinden kein Leid oder Glück, ebenso wenig wie irgendwelche Tiere, die nicht existieren.


    Und? Könntest du den Bezug zum Thema klar herleiten?

    Wie ist es denn mit Abtreibungen? Müßten Veganer nicht dagegen sein, wenn sie keine Eier essen?

    Es kommt bei der Wahl der Methode halt darauf an, wie überzeugend die gefundene Erkenntnis sein soll. Wenn sie nur Menschen überzeugen soll, die (auf diesem Gebiet) keine allzu strengen Standards bezüglich ihrer Wahrheiten haben, reicht es, eine entsprechende Methode zu benutzen.


    "Überzeugend" und "strenger Standard" hängen von der Perspektive ab, würde ich sagen.

    Vielleicht läßt sich nun ein Bogen zurück zum Anfang des Threads spannen:

    In dem Video wird auf ironische Weise vor der Gefahr gewarnt, dass immer mehr Minderheiten-Quoten, Sonderregeln und zu viel Rücksichtsnahme dazu führen, dass die Welt immer verrückter wird und sich die ganz normalen Leute irgendwann völlig Fehl am Platz fühlen.
    Ich kann das einerseits natürlich nachvollziehen, weil mich dieser ganze Frauen- Ausländer- und Behindertenquoten-Schwachsinn auch nervt.


    Der grundsätzlichen Analyse stimme ich zu, daß manche Emanzipationsbewegungen in mancherlei Hinsicht inzwischen übertreiben. In mancherlei Hinsicht gibt es aber zugleich noch immer festsitzende Diskriminierungen.

    Trifft das aber nicht genauso auf die Religionsfeindlichkeit mancher hier zu? Ist das nicht ein "SJW", das so wie es hier vertreten wird inzwischen über das Ziel hinausschießt und im Grad des vertretenen Fanatismus sich selbst ad absurdum führt?