Beiträge von '"'"'

    Verschiedene Überlegungen und Beobachtungen lese ich hier, die nicht falsch sind. Dennoch kommt es mir so vor als gäbe es eigentlich ein Anliegen etwas zu erreichen und kein Gespräch mehr dazu, wie man dorthin kommen könnte oder wie man es im Alltag anstellen könnte, daß es weniger Frustration gibt.

    Mit meinem Zitat wollte ich darauf hinweisen, daß beide mehrheitlich vorhandenen biologischen Geschlechter in nicht geringer Anzahl Körperlichkeit erstrebenswert finden. Sie erleben dadurch Nähe. Wenn man das gegenteilig empfindet würde ich es als hilfreich betrachten ersteinmal zur Kenntnis zu nehmen, daß es unter den Menschen dazu allgemein gegensätzliche Vorstellungen gibt. Davon ausgehend könnte man dann bewußt versuchen korrigierend und vorbeugend vorzugehen. Allerdings ist es wohl so, daß man mit den meisten Menschen nicht wirklich vernünftig reden kann und ihr Weltbild sehr unausgereift ist. Wie man damit umgehen könnte weiß ich selbst nicht.

    Deine gelebten Prioritäten,


    Meine? Interessanter fände ich die derjenigen, die sich hier und dort beklagen, denn um die schien es mir zu gehen.

    Bewußtseinsklarheit ist mir z.B. wichtiger als weltlicher Luxus. Das bedeutet auch, daß ich mich von Tätigkeiten fernhalte, die mit ungünstigen Einflüssen verbunden wären. Etwa Befehlsstrukturen ausgeübt von Menschen, die mir nicht gut tun. Ich brauche nicht viele Dinge, um gut zu leben, sie stellen nicht meine oberste Zielpriorität ein. Ich glaube nicht, daß die meisten Menschen wirklich viele Dinge brauchen, oft dürfte solches Streben Kompensation sein, Teil eines Teufelskreises.

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    deine Erfahrungen mit der Selbstversorgung


    Etwas selbst zu tun kann von Abhängigkeiten befreien, die hier beklagt werden. Der größte Posten dürfte dabei der für das Wohnen sein, noch vor dem fürs Essen. Folglich wäre ein guter erster Schritt den konventionellen profitorientierten Mietmarkt zu verlassen.

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    wie du von Luft und Liebe lebst.


    Das ist eine Frage des genauen Hinsehens (erfordert Bewußtseinsklarheit). Das ist das Leben selbst und eben nicht die Abgabe des eigenen Lebens gegen irgendwelche Geldsummen.

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    davon zu schreiben was alles theoretisch möglich wäre,


    Ich schreibe davon was praktisch möglich ist. Man interessiert sich für das Wohlergehen anderer Menschen, sie interessieren sich für mein Wohlergehen.

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    Selbstständigkeit ist sicher auch nicht das goldene vom Ei,


    Sie ist eine Alternative zur Bewerbung. Aber man hängt daran, daß jemand Geld für etwas bezahlt, das man tut. Zumindest wenn man sich auf Geld- beziehungsweise Tauschbasis bewegt.

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    deine Selbstständigkeit muss schon sehr gut laufen


    Nein.

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    Genaugenommen ist das arbeiten unter einem Chef der die ganze Verantwortung und das Risiko für seinen Betrieb selbst trägt, in der Regel wesentlich stressfreier als die eigene Selbstständigkeit.


    Das ist deine Prioritätenentscheidung?

    Wenn das einzig erklärte Ziel maximales Glück ist, wäre das wohl die logische Konsequenz.


    Kann ein Mensch wirklich so glücklich sein wie zwei Menschen? Oder geht so eine Annahme schon auf ein zweifelhaftes Glücksverständnis zurück? Ist das Glück über einen Sonnenstrahl glücklicher als das Glück über einen Geldgewinn?

    Die ständigen vagen Andeutungen sind doch für die Katz.


    So wirkt es auf dich? Zugegeben, ich kann kaum glauben, daß jemand ernsthaft glaubt es gäbe wirklich keine Alternativen. Eine im Rahmen des üblichen Modells wäre Selbstständigkeit, dann muß man sich nicht bei einem Chef bewerben und ängstlich solchen Frust schieben.

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    Wir hatten hier in der Vergangenheit immer mal wieder Leute, die mit dem Kommunen-Leben und Selbstversorgung experimentiert haben, was daraus langfristig geworden ist, weiß ich leider nicht.


    Das hängt von den Leuten ab.

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    Hast du ähnliche Erfahrungen?


    Durchaus.

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    Totale Selbstversorgung ist sicher möglich, aber schwer.


    Es ist immer eine Frage welche Prioritäten man hat.

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    Von Luft, Liebe und Idealen allein kann man eben leider nicht leben.


    Doch, auch wenn viele es nicht glauben. :)

    Der Grund, warum Veganer keine Eier essen, liegt an der Produktion derselben.


    Mir ist niemand bekannt, der "gut erzeugte" Eier (oder entsprechendes Fleisch) isst und sich als Veganer bezeichnet.

    Ich würde die Möglichkeit und Sinnhaftigkeit solcher Untersuchungen aber nicht von vornherein kategorisch ausschließen.


    Das würde ich auch nicht. Aber wie könnte das aussehen?

    Ausgangspunkt war die Idee eventuell eine "Glücksmasse" beziffern zu können, so daß man z.B. sagen könnte: Diese zwei Hühner sind weniger glücklich als dieses eine Huhn.

    Angenommen man könnte Glück tatsächlich seriös beziffern, könnte das tatsächlich Grundlage dafür sein zu sagen: Es ist besser wenn dieses eine Huhn so glücklich lebt als wenn die zwei Hühner zusammengenommen weniger glücklich leben? Oder, daß es besser wäre, wenn die Weltbevölkerung an Menschen auf 300000000 begrenzt würde, da so nachhaltig mehr Glück möglich würde?