Krieg in der Ukraine

Es gibt 528 Antworten in diesem Thema, welches 117.206 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. Juli 2026 um 10:12) ist von Yatan.

  • Die obersten 4 zumindest sind weiter weg als die Ukraine, aber denke doch auch allesamt verbündet?

    Aber läuft beim Olaf... XD

    Euro so schwach wie zuletzt vor 20 Jahren
    Der drohende Stopp russischer Energielieferungen setzt dem Euro zu. Das Vertrauen in die Währung ist angeschlagen, der Wert so niedrig wie seit 20 Jahren nicht…
    www.n-tv.de

    Einmal editiert, zuletzt von SeeBee (7. Juli 2022 um 03:45)

  • thumbdown1002nk6e.jpg

    Für das yatanische Volk, Yatanistan und den gelenkten Yatanismus!

  • starship troopers (film, satire über kriegspropaganda) IRL (in real life)

    Wäre da nicht so ein spiegelverkehrtes buddismus-symbol stilgerecht? Passend zum neuen Panzer? Revival!

    xd

    thumbdown1002nk6e.jpg

    Für das yatanische Volk, Yatanistan und den gelenkten Yatanismus!

  • thumbdown1002nk6e.jpg

    Für das yatanische Volk, Yatanistan und den gelenkten Yatanismus!

  • Du gehst hir auf einen geradezu winzigen Teil meiner vergleichsweise umfangreichen Antwort auf Deine Antwort ein. Ich möchte das nur feststellen, ich möchte nicht, dass Du dich zu irgendwas genötigt fühlst. ;)

    Ich gehe eben ungern auf Allgemeinplätze und Phrasen ein, dafür ist mir meine Zeit zu schade. :golly:

    Zu dem, was Dian weiter oben geschrieben hat, ist im Grunde nicht mehr viel hinzuzufügen. Es ist eindeutig, wer hier der Aggressor ist, es sei denn, man will den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Ich kenne den Reflex, sich unbedingt besonders schlau oder 'kritisch' fühlen zu wollen. Manchmal bzw. oft genug ist die Situation allerdings sehr eindeutig und einfach nachzuvollziehen. Die Frage des richtigen Umgangs mit einem Faschisten wie Putin ist primär eine militärstrategische und natürlich, leider, auch eine diplomatische, da man ihn nicht einfach eliminieren kann und alles ist gut.

    Leider haben wir derzeit keine Alternative zur Aufrüstung. Das haben auch die Anarchisten erkannt, die derzeit in der Ukraine kämpfen. Die müssen in den sauren Apfel beißen, da nun der Kampf ums Überleben vor allem anderen steht. Denen gilt meine Solidarität, und es ist in diesem Kontext natürlich tragisch, immer wieder die Grenzen fortschrittlicher Politik aufgezeigt zu bekommen.

    Operation Solidarity – Horizontal volunteer organization in Ukraine.

    Why do we fall?

  • Du gehst hir auf einen geradezu winzigen Teil meiner vergleichsweise umfangreichen Antwort auf Deine Antwort ein. Ich möchte das nur feststellen, ich möchte nicht, dass Du dich zu irgendwas genötigt fühlst. ;)

    Ich gehe eben ungern auf Allgemeinplätze und Phrasen ein, dafür ist mir meine Zeit zu schade. :golly:

    Zu dem, was Dian weiter oben geschrieben hat, ist im Grunde nicht mehr viel hinzuzufügen. Es ist eindeutig, wer hier der Aggressor ist, es sei denn, man will den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Ich kenne den Reflex, sich unbedingt besonders schlau oder 'kritisch' fühlen zu wollen. Manchmal bzw. oft genug ist die Situation allerdings sehr eindeutig und einfach nachzuvollziehen. Die Frage des richtigen Umgangs mit einem Faschisten wie Putin ist primär eine militärstrategische und natürlich, leider, auch eine diplomatische, da man ihn nicht einfach eliminieren kann und alles ist gut.

    Ich kann nicht erkennen, dass meine Antwort abgesehen von dem winzigen Teil, auf den Du eingegangen bist ausschließlich aus "Allgemeinplätzen und Phrasen" bestanden hätte, nicht einmal, dass sie zu mehr als vielleicht 10% aus "Allgemeinplätzen und Phrasen" bestanden hätte, aber ich will Dir Deine Wahrnehmung auch nicht absprechen, noch mir die Mühe eines Versuches der Korrektur Deiner meiner Meinung nach falschen Wahrnehmung machen.

    Natürlich ist eindeutig, wer hier der Aggressor ist, ich habe aber auch geschrieben, dass Aggression nicht zwingerdermaßen immer ein unverhältnismäßiges Mittel zur Durchsetzung der eigenen Interessen sein muss. Im Grunde forderst auch Du hier implizit nicht weniger als eine angemessene Gegen-Aggression gegen die russische Aggression. Die Frage, ob der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine eine möglicherweise angemessene Gegen-Aggression darstellen könnte ist jedoch natürlich ungleich weniger "eindeutig und einfach nachzuvollziehen". Krieg kann eben u.a. auch auf wirtschaftlicher, informationstechnologischer oder diplomatischer oder mehreren Ebenen gleichzeitig geführt werden, so z.B. auch, indem man in der direkten geographischen Umgebung eines als feindlich postulierten/erklärten Landes Mächte aufbaut, welche von dem betroffenen Land in ihrem Ausmaß als Bedrohung gesehen werden können oder sogar müssen.

    Das Wort Faschist für Putin _als im Gegensatz zu den westlichen Führern_ anzuwenden halte ich für entweder naiv oder alternativ einfach opportunistisch/unehrlich.

    Die implizite Unterstellung, dass ich den Wald vor Bäumen nicht sehen möchte, weil ich mich besonders schlau oder kritisch fühlen wollen würde, werde ich mit keiner inhaltlichen Antwort würdigen. ;)

  • Tja, ich gebe mehr auf die Worte bzw. Bitte einer ukrainischen Anarchistin, ihre Freunde zu unterstützen, als auf das wohlfeile Gerede irgendwelcher Internetanarchisten. Die Menschen dort wissen sehr genau, für was sie kämpfen und was ihnen unter russischer Besatzung droht. Es ist schön, dass du so großes Verständnis für russische Interessen hast. Schon klar, Putin wurde in die Enge getrieben und kann gar nicht anders, als diesen Krieg zu führen. Ich kann dir versichern, dass der russische Widerstand dies anders sehen. Kleiner Tipp an dich: Geh ein bißchen raus in die Welt und bilde dir deine Meinung jenseits von Internetforen. Zum Glück müssen wir diesen Krieg nicht führen, weil es andere tun. Das Mindeste, das wir daher tun können, ist, den Menschen die Mittel zu ihrer Verteidigung zu geben.

    Der Faschismusbegriff wird häufig gebraucht, meist polemisch. Im Falle von Putins Russland haben wir allerdings tatsächlich ein Beispiel für modernen Faschismus, das sich theoretisch untermauern lässt.

    Wladimir Putin ist ein Faschist, wie er im Lehrbuch steht
    Von seinen Gegnern wird Wladimir Putin gern als «Putler» bezeichnet. Die historische Analogie indes stimmt nicht, Putin ist kein Nazi. Dafür erfüllt er…
    www.nzz.ch

    Why do we fall?

  • Du kennst mich nicht persönlich, aber ich kenne mich persönlich. xD Für mich bin ich also kein (implizit inauthentisch fakender/rollenspielender) Internet-Anarchist. Ich bezweifle, dass Du diese ukrainische Anarchistin (ich habe das Video nicht angeschaut und auch nicht auf das Posting mit dem Video geantwortet, ich weiß also nicht, warum Du es überhaupt für sinnvoll hältst, diese Video hier ins Spiel zu bringen) persönlich kennst, so wie ich auch bezweifle, dass irgendjemand hier diese ukranische Anarchistin persönlich kennt, und daher wäre die Bezeichnung "Internet-Anarchistin" auf die Ukrainerin treffender angewandt, da wohl jeder hier diese Anarchistin wenn überhaupt nur als glorifizierte Nullen und Einsen kennt. Soviel zu Deiner Antwort, die tatsächlich eigentlich nichts mit meiner Antwort zu tun hat.

    Es ist schön, dass dich russische Interessen so sehr interessieren. Schon klar, Putin wurde in die Enge getrieben und kann gar nicht anders, als diesen Krieg zu führen. Ich kann dir versichern, dass der russische Widerstand dies anders sehen. Kleiner Tipp an dich: Geh ein bißchen raus in die Welt und bilde dir deine Meinung jenseits von Internetforen. Zum Glück müssen wir diesen Krieg nicht führen, weil es andere tun. Das Mindeste, das wir daher tun können, ist, den Menschen die Mittel zu ihrer Verteidigung zu geben.

    Wie kommst Du nach allem, was ich geschrieben habe auf die Idee, dass mich "russische Interessen" in irgendeiner Form interessieren? Dass Putin in die Enge getrieben und zu diesem Krieg gezwungen wurde habe ich nicht geschrieben, ich habe versucht auszudrücken, dass Du nicht und garantiert auch sonst niemand in diesem Forum mit zweifelsfreier Sicherheit behaupten kann, über die Vorgänge, die hinter all den Bühnen ablaufen ein ausreichend vollständiges und akkurates Bild zu haben, um eine Bewertung dieser Frage überhaupt durchführen zu können. Alle möglichen Seiten werden alles möglichen irgendwie anders sehen und alle möglichen Fragen irgendwie anders als andere beantworten. Kennst Du irgendjemand vom russischen Widerstand persönlich? Wie kommst Du auf die Idee einen auch nur ansatzweise stichhaltigen Einblick in den "russischen Widerstand" zu besitzen, falls das nicht so ist? Von irgenwelchen vorselektierten Medien?

    Danke für den Tipp mit dem Rausgehen und der Meinungsbildung. Genau das tue ich aber schon und vielleicht ist _genau deshalb_ meine Meinung, dass 99% der Internet-Teilnehmer Reden schwingen, als besäßen sie tatsächlich irgendwelche Arten als gesichert ansehbaren Wissens, während sie in Wirklichkeit _nichts_ wissen und selbst was sie zu wissen glauben bestenfalls über mindestens eine Ecke wissen, von der(denen) sie sich natürlich nur allzu leicht selbst einreden können, dass diese Ecke(n) natürlich absolut vertrauenswürdig sind, nicht nur was deren Motivationen angeht, sondern auch was wiederum deren Bewertungen der Vertrauenswürdigkeit ihrer Quellen angeht (vielleicht merkst Du schon, wie man dieses Spiel sehr schön weiter fortsetzen kann).

    Wie kommst Du auf die Idee eventuell auch nur hypothetisch für irgendjemand anderen als für _Dich selbst_ irgendeinen Krieg führen zu müssen? _Du_ gibst überhaupt niemanden Mittel zur Verteidigung (physische Waffen), diese Entscheidungen treffen andere Persönlichkeiten als Du. Ein Tipp von mir an Dich: Hör auf, Dich mit imaginären sozialen Konstrukten zu verwechseln, das macht in der Praxis vieles viel einfacher. ;P