Das sind vermutlich keine unbedingt schwerwiegenden Einwände, wenn man tatsächlich eine Impfpflicht durchsetzen will.
Ja. Ich befürchte es.
Ich will aber vor allem auf den psychologischen, manipulativen Effekt hinweisen. Mit Begriffsverdrehungen schafft man es Stimmungen in gewünschte Richtung zu bewegen.
Mit der abnehmenden Wirkung gegen neuere Varianten wackelt die Argumentation für eine Pflicht zwar, aber man könnte immer noch argumentieren, dass der Nutzen nach wie vor da ist, ergo müssen sich alle impfen lassen.
Das ist sehr interessant.
Ja. So wird inzwischen teilweise argumentiert.
Mit dem Argument kann man auch z.B. ein Flugzeug mit 100 Menschen an Board abschießen, dass von Terroristen entführt wurde und geradewegs auf sagen wir ein Konzertfestival mit 5000 Menschen zusteuert.
Ich schreibe das, weil die Politik genau dieses Abschuss-Recht gefordert hatte, der Gesetzentwurf aber vom Verfassungsgericht gekippt wurde.
Bei der Impfpflicht fängt die Politik jetzt wieder an....
"Die Impftoten/-geschädigten sind geringer als die Coronatoten - somit Impfpflicht"
--> In einer funktionierenden Demokratie darf man kein Leben gegeneinander aufwiegen.
Vielen Menschen ist immer noch nicht klar, dass ein "Opfern" von Menschen langfristig eine schwerwiegende und irrevesible Zersetzung der sozialen Gesellschaft zur Folge hätte.