Update zur Corona - Lage

Es gibt 2.035 Antworten in diesem Thema, welches 493.374 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (4. April 2024 um 10:44) ist von Lonewolf.

  • hatte ich mich unklar ausgedrückt?

    Ich meine nicht. Falls doch, dann sage mir wo.


    Du hast nichts behauptet. Davon hatte ich gar nicht gesprochen

    ... Ich meinte damit:

    jemanden "gute Besserung" zu wünschen der/die keine (bzw. kaum) Krankheitssymptome aufweist

    .

    Woher weißt Du, ob und wenn, welche Krankheitssymptome ich habe? Das habe ich bis dato nirgends erwähnt. Aber Du hast es direkt behauptet.

    Ich versteh schon was Du meinst und kritisch sein ist ja völlig legitim, aber jeden Satz, denn irgendein Mensch von sich gibt zu zerreißen und dem eine solche Gewichtung schenken... Eaah mal ehrlich. Hast Du nichts besseres zu tun? Ich schon.

    Ich diskutiere ja an sich gerne und dreh auch gern mal das Wort im Mund um. Ist recht unterhaltsam manchmal, aber direkt alles zu kritisieren und überall ein schlechtes Omen oder kritisches Gesellschaftsverhalten zu sehen, macht nur krank und schafft noch mehr Abspaltung. Als sinnvollen Austausch.

    Es lebe die Freiheit, die Meinungsäußerung und der Respekt anderen gegenüber.

    „Will man einen Menschen genauer beurteilen, so muß man die Geschichte seiner Kinder- und Jugendjahre kennen.“

    - August Bebel

  • Woher weißt Du, ob und wenn, welche Krankheitssymptome ich habe? Das habe ich bis dato nirgends erwähnt. Aber Du hast es direkt behauptet.

    Naja, immerhin hast du im Vorfeld Symptome wie bei einer Erkältung erwähnt. (ordne ich als wenig bis garnix im Vergleich zu nem schweren covidverlauf ein)

    Für das yatanische Volk, Yatanistan und den gelenkten Yatanismus!

  • Das Problem an den selbsternannten Querdenkern ist einfach, dass sie zwar (mal mehr mal weniger korrekte) Fakten irgendwo aufschnappen und intelligent genug sind, diese wiederzugeben, gleichzeitig aber zu blöd sind, Schwurbel zu erkennen und korrekte Schlüsse zu ziehen. Beispiele:

    "Die wenigsten sterben an der Infektion": Korrekt. Aber bei einer Krankheit, die sich derart stark verbreitet ist ein "etwas mehr als 1%" halt auch kurz ne Million. Dass man Anfang 2020 diese Seuche nicht einfach hätte weiterlaufen lassen können, sollte wirklich inzwischen jeder, der Prozentrechnen beherrscht, kapiert haben. Und immer wieder auf die scheinbare Harmlosigkeit zu pochen hilf da einfach nicht weiter.

    "Die Pharma-Industrie verdient Milliarden": Richtig, die Pharma-Industrie produziert Medikamente, welche die Menschen haben wollen und verdient daran. Die Lebensmittelindustrie verdient daran, dass Menschen Nahrungsmittel kaufen wollen und nicht selbst anbauen. Die Musikindustrie verdient daran, dass Leute Musik hören. Skandal.

    "Die Impfung hat Nebenwirkungen und es sterben Menschen daran.": Stimmt. Aber bei einer Sterblichkeit von über 1% für Covid und fast sichere Verhinderung des Todes durch die Impfung ist das vernachlässigbar.


    Diese Liste kann man nun nahezu ewig fortsetzen. Die wird die "engagieren Dummen" leider nicht davon abhalten weiterzumachen.

  • Sagen wir mal so: Schwurbler gibt es auch auf Seiten der Maßnahmenverteidiger und Corona-Hysteriker. Das Gerede von 'unsolidarischem/egoistischem/bockigem Verhalten' in Bezug auf angeblich 'unnötige Tätigkeiten' würde ich hier einordnen, ebenso wie die Sehnsucht, Abweichler zu gängeln. Es gibt einen Unterschied zwischen wissenschaftlicher Evidenz und 'zielführenden Maßnahmen' und dem, was aus einer freiheitlichen Perspektive auch tatsächlich umgesetzt werden sollte. Man kann die Impfung für sinnvoll halten und gleichzeitig eine Impfpflicht ablehnen; man kann auch anerkennen, dass sich die Pandemie theoretisch abbremsen lässt, wenn man Menschen einsperrt oder einfach mal alle Freizeiteinrichtungen schließt, und dennoch solche Maßnahmen für illegitim halten. Das Problem ist, wenn mit einer Ablehnung von Maßnahmen gleichzeitig Verschwörungstheorien und Realitätsverweigerung einhergehen - das ist das Einfallstor für allerlei modernen Aberglauben und auch politische Verirrungen. 'Querdenker' sind leider zur Schublade geworden, in der man sehr schnell landet, wenn man keinen Bock mehr auf dieses Krisenregime hat. Andererseits verabschieden sich leider viel zu viele aus einer sachlichen Debatte und konstruieren sich ihre Wirklichkeit nach Belieben. Dieser Thread ist quasi die verfahrene gesellschaftliche Debatte 'in a nutshell'.

    Why do we fall?

  • "Die wenigsten sterben an der Infektion": Korrekt. Aber bei einer Krankheit, die sich derart stark verbreitet ist ein "etwas mehr als 1%" halt auch kurz ne Million. Dass man Anfang 2020 diese Seuche nicht einfach hätte weiterlaufen lassen können, sollte wirklich inzwischen jeder, der Prozentrechnen beherrscht, kapiert haben. Und immer wieder auf die scheinbare Harmlosigkeit zu pochen hilf da einfach nicht weiter.

    Es ist die Frage, ob die Maßnahmen und vor allem die Form in der sie breitgetreten werden, angemessen sind. da gibt es weder richtig noch falsch. Abgesehen davon sollte man sich auch mal die Todesursachen im Vergleich anschauen, bevor man hier den Belzebub an die Wand malt. Und sich dann mal fragen, warum die Menschheit bei den anderen Todesursachen, die bis zu 10 Mal mehr Tote fordern, nicht annähernd so am Rad dreht. Da kann man dann natürlich wieder mit Vermeidbarkeit einhaken usw. usf.

    "Die Pharma-Industrie verdient Milliarden": Richtig, die Pharma-Industrie produziert Medikamente, welche die Menschen haben wollen und verdient daran. Die Lebensmittelindustrie verdient daran, dass Menschen Nahrungsmittel kaufen wollen und nicht selbst anbauen. Die Musikindustrie verdient daran, dass Leute Musik hören. Skandal.

    Mit dem unterschied, dass andere Geschäftszweige lange nicht so radikale Marketingmaßnahmen fahren, wie die Pharma industrie. Oder dass keiner dazu genötigt wird, gegrillte Hähnchen statt Vegi-Paddies zu konsumieren. Oder dass die Pharmaindustrie mit der Gesundheit der Leute Werbung macht und gleichzeitig von Investoren genötigt wird, die Leute krank zu halten. usw. usf.

    "Die Impfung hat Nebenwirkungen und es sterben Menschen daran.": Stimmt. Aber bei einer Sterblichkeit von über 1% für Covid und fast sichere Verhinderung des Todes durch die Impfung ist das vernachlässigbar.

    Das ist wohl ziemlich ins blaue reingeredet; Kann ich auch: Es wird sich noch zeigen, wie die Nebenwirkungen wirklich sind.

    Aber wenn man schon so einen Vergleich aufmacht, sollte man auch die Zahl der Nebenwirkungen nennen und berücksichtigen, dass man gemeinhin davon ausgeht, dass an impfungen höhere Sicherheitsanforderungen gestellt werden, als an andere Medikamente, da man sie ja gesunden verabreicht. Diese Abwegung sollte jedem persönlich überlassen bleiben und nicht korrupten Politikern oder Leuten, die meinen. sie müssten andere als Deppen darstellen, weil sie für sich der eigenen Meinung nach die falschen Entscheidungen treffen.

    Es ist immer das selbe mit den Schwurblern, sie halten ihren Tellerrand für das Maß der Dinge. ;-)

    Ich wollte damit nur zeigen. dass es fast zu jedem Argument ein Gegenargument gibt und nach 2 Pro und contras das Ende der Fahnenstange längst nicht erreicht ist. Die Diskussion könnte man ewig führen. Die Entscheidung eine Maske aufzusetzen, daheim zu bleiben oder sich gleich im Keller einzumauern: Es bleibt eine Abwägung. usw. usf.

    selbsternannten Querdenkern

    aber zu blöd sind, Schwurbel zu erkennen

    korrekte Schlüsse zu ziehen

    engagieren Dummen

    Ich würde sagen, der einzige den Du damit zum Deppen machst bist du selbst. Das dürftest auch du eines Tages vl. sehr schmerzlich erkennen. usw. usf.

  • Zitat

    Und sich dann mal fragen, warum die Menschheit bei den anderen Todesursachen, die bis zu 10 Mal mehr Tote fordern, nicht annähernd so am Rad dreht.

    Einfach mal, damit ich es auch verstehe. Welche Todesursache hast du da im Sinn? Wir reden von ca. 1 Million potenziellen Covid-Toten, wenn man die erste Welle einfach tatenlos hätte drüberlaufen lassen. Mal 10 macht 10 Million. Welche Todesursache, bei der keiner am Rad dreht, rafft denn binnen 1-3 Jahren 10 Millionen in Deutschland hin?

  • Andere Länder/Staaten haben da deutlich radikalere Maßnahmen gefahren, als Deutschland. Aber eben vermutlich auch gezielt und koordiniert. Deutschland hat das Problem der Glaubwürdigkeitskrise, mangelnder Kompetenz der Politiker und eine Demokratie, die derart autoritäre Maßnahmen ablehnt. Aus dem Grund eiern sie plan und ziellos durch die Gegend und pochen gleichzeitig mit widerwärtiger Arroganz auf ihre Deutungshoheit, ebenso wie ihre Gefolgschaft. Es ist aber müßig zu spekulieren, ob chinesische Maßnahmen in Deutschland ebenso gut gefruchtet hätten. Das ekligste an der Sache ist für mich immer noch das Denunziantentum.

    Das effektivste wäre sicherlich, die Fälle von Anfang an gezielt zu isolieren und durch lokale Lockdowns die Ausbreitung koordiniert zu verhindern. Aber sowas muss man halt auch durchsetzen können und irgendwo - wenn einem das wichtig ist - die Gewissheit haben, dass es "erforderlich" ist. Und genau das hatte man Anfang 2020 nicht. Da war man erst der Nazi wenn man sagte "Auch Deutschland hat ein Problem nicht nur China" und 2 Wochen später war man dann der Corona-Leugner wenn man sagte "Leute, haltet mal die Bälle flach". Für differenzierte, besonnene Reaktionen sind die Deutschen glaub nicht so die Spezialisten.

  • Man kann die Impfung für sinnvoll halten und gleichzeitig eine Impfpflicht ablehnen

    Ja, so ist es.

    Noch wichtiger ist es, sich ganz wissenschaftlich erstmal über die die Definition "Impfung" in klaren zu werden:

    Die medizinische Definition von Impfung:

    --> Herstellung einer Immunität <--

    Das ist essentiell.

    Nur weil etwas wie eine Spritze aussieht, hat es erstmal nichts mit Impfung zu tun. Es gibt auch Schluckimpfungen. Und es gibt z.B. Spritzen in den Rücken bei Bandscheidebenvorfall. Solche Spritzen sind ja auch keine Impfung (weil keine Immunität).

    In medizin-wissenschaftlichem Sinne sind diese neuartigen "Impfstoffe" keine Impfung.

    Warum ist das wichtig?

    A) Weil wir feste Begriffe brauchen, um Missverständnisse zu vermeiden. Wissenschaftlichkeit besteht am Anfang der Diskussion IMMER aus Klärung der Definition.

    B) Weil bei vielen Menschen (bei mir auch!!!) "Impfung" eigentlich positiv verankert ist. In der Regel ist Impfung ein kleiner Eingriff für einen großen Erfolg (Immunität). Man benutzt also im Rahmen der Corona-Maßnahmen für ein (genetisches) Medikament fälschlicherweise den positiv verinnerlichten Begriff "Impfung".

    Das ist der Fehler. Und entsprechend wirr und missverständlich gehen die Meinungen auseinander wie noch nie in der Bevölkerung.


    Andererseits verabschieden sich leider viel zu viele aus einer sachlichen Debatte und konstruieren sich ihre Wirklichkeit nach Belieben. Dieser Thread ist quasi die verfahrene gesellschaftliche Debatte 'in a nutshell'.

    Ja.

    Und der Staat marschiert bei dieser Beliebigkeit und Konstruktion von subjektiver Wirklichkeit ganz vorne mit.

    Der Staat führt die Truppe an.

    Allein schon die Tatsache,

    eine sogenannte "Impfung" zum Hauptthema zu machen, hierbei auch noch feste "Impfquoten" zu propagieren

    und gleichzeitig gar keine zuverlässigen Daten über die "Impfquoten" zu haben......

    ....jede Wissenschaftlichkeit, jede Verteidigung einer wissenschaftlichen Theorie wäre hier schon sofort zuende und erstmal zurückgewiesen.

  • Einfach mal, damit ich es auch verstehe. Welche Todesursache hast du da im Sinn? Wir reden von ca. 1 Million potenziellen Covid-Toten, wenn man die erste Welle einfach tatenlos hätte drüberlaufen lassen. Mal 10 macht 10 Million. Welche Todesursache, bei der keiner am Rad dreht, rafft denn binnen 1-3 Jahren 10 Millionen in Deutschland hin?

    Unter Infektionskrankheiten ist Covid führend, was die Todesursachen angeht. Herz/Kreislauf erkrankungen als die führendeste Todesursache hat aber rund 10 mal mehr opfer. (Stand Anfang 2021)

    Du darfst aber gerne auch auf meine anderen Argumente eingehen, nicht nur auf das schwächste ;-)

  • Das sind vermutlich keine unbedingt schwerwiegenden Einwände, wenn man tatsächlich eine Impfpflicht durchsetzen will. Mit der abnehmenden Wirkung gegen neuere Varianten wackelt die Argumentation für eine Pflicht zwar, aber man könnte immer noch argumentieren, dass der Nutzen nach wie vor da ist, ergo müssen sich alle impfen lassen. Wir leben in einem 'freiheitlich-demokratischen Land' , in dem das willkürliche Wegsperren der Bevölkerung und Berufsverbote von den obersten Richtern abgesegnet wurden. Wieso sollte hier keine Impfpflicht kommen, einfach auf Grundlage der Möglichkeit, dass diese irgendwie hilft, die Kliniken etwas freier zu bekommen? Wie gesagt: Wir haben eine wissenschaftliche Debatte auf der einen und ein Krisenregime auf der anderen Seite. Und hinter letzterem steht eben auch eine nicht geringe Anzahl an Hysterikern und Sicherheitsjüngern in Medien und Bevölkerung, die das absolut angemessen findet. Ich sehe hier keinen großen Sinn mehr, über wissenschaftliche Evidenz zu streiten. Man kann immer alles irgendwie 'sicherer' machen für die Personen, die sich gerne von Autoritäten behütet fühlen wollen. Und diese Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls scheint mittlerweile zum Teil des Zeitgeistes geworden zu sein. Es ist schon bizarr, früher hieß es mal: 'Wer Freiheit für Sicherheit opfert, wird am Ende beides verlieren'. Heute ist es schon verpönt, den Begriff 'Freiheit' überhaupt in den Mund zu nehmen - man hat ihn den 'Schmuddelkindern' überlassen, und was übrig bleibt, ist ein totalitärer Solidaritätsbegriff.

    Why do we fall?