Update zur Corona - Lage

Es gibt 2.035 Antworten in diesem Thema, welches 494.486 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (4. April 2024 um 10:44) ist von Lonewolf.

  • Ich bin überhaupt kein Anarchist

    Dann laber doch nicht in anderen Threads was von Anarchismus und wie man das erreichen könnte.

    Hier positionierst Du Dich für Zentralismus und Zwang über den Körper anderer Menschen. Damit hast Du sogar die liberal-demokratische Linie verlassen.

    Willst Du hier der Hufeisentheorie alle Ehre erweisen oder was? Was willst Du konkret? Was sind Deine politischen Ziele?

  • Anarchismus bleibt einfach ein Traum. Die ganze Story in Spanien ist doch auch längst tot.

    Warst nicht du es, der mir unlängst zugestimmt habe, dass man den Anarchismus sehr wohl leben kann, wenn man auf die Vorgaben der Obrigkeit scheisst oder auch nur nicht gleich die bullen ruft, wenn dem Nachbarn sein Kirschbaum auf sein Grundstück ragt?

    Obrigkeiten haben vor allem dann Macht, wenn sie in Anspruch genommen und/oder respektiert werden.

    Abgesehen davon, wenn du noch nicht gemerkt hast, dass man in seinem Kopf "Propagandahygiene" betreiben sollte, um diese Indoktrination von der du da sprichst zu überwinden, dann hast du wirklich nicht viel mit A. am Hut und die Obrigkeitshörigkeit, die du hier an den Tag legst ist nicht weiter verwunderlich.

    Keine Idee ist in ihrer vollen Ausprägung lebbar. Sonst wäre es keine Idee. Das trifft natürlich auch auf die anarchistische Idee zu. Eine Idee als Anspruch der kompromisslosen Umsetzung zu sehen führt zu Resignation oder zur Gewalti-Variante der Ideologie.

  • Es ist aber wahrscheinlicher, dass die Transatlantifa hier 1, 2 Trolle installiert hat, um die Sache im Überblick zu halten.

    Klaro. Und die planen nun einen Angriffskrieg, weil der jetzt ja legal ist. ^_^

  • Willst Du hier der Hufeisentheorie alle Ehre erweisen oder was?

    ??? what ??? Was hat das denn mit dem Hufeisen zu tun?

    SeeBee

    Dein Kommentar ist wieder kompletter Müll. Ich entsorge das mal aus meinem Geiste. Etwas Hygiene und so ...

  • Was sind Deine politischen Ziele?

    Ich will ein Kind von Merkel ...

    Labere nicht dumm herum.

    Du redest in anderen Threads von Anarchismus und Idealen.

    Und wenn man Dich ernst nimmt und Dich konkret fragt, dann kneifst Du die Eier zusammen und antwortest Müll.

    Wenn Du jetzt den Clown spielen willst - dann fang nicht 10 Posts später an, plötzlich wieder eine ernsthafte Diskussion führen zu wollen.

  • Und wenn man Dich ernst nimmt und Dich konkret fragt, dann kneifst Du die Eier zusammen und antwortest Müll.

    Testen wir es doch einfach mal: Welche waren deine letzten fünf anarchistischen Taten?

  • Und wenn man Dich ernst nimmt und Dich konkret fragt, dann kneifst Du die Eier zusammen und antwortest Müll.

    Testen wir es doch einfach mal: Welche waren deine letzten fünf anarchistischen Taten?

    Unmensch,

    hier wird von Dir gar nichts "getestet".

    Such Dir eine Lehrstelle an einer Schule oder bewirb Dich bei Stiftung Warentest.

    Dein Diskussionsverhalten ist auf ewige Zwietracht gepolt. Ändere Deine Einstellung und eine Diskussion könnte zukünftig möglich sein.

  • Vielleicht sollte man eher den Begriff 'Anarchismus', der hier ständig bemüht wird, konkret mit Leben füllen und prüfen, wie eine 'anarchistische' Kritik und Praxis in einem Pandemiezustand überhaupt aussehen könnte. Alles, was ich lese, ist im Grunde eine Ablehnung von staatlicher Kontrolle über individuelle Entscheidungsfreiheit. Man muss das eigentlich nicht 'anarchistisch' nennen, zunächst mal ist es radikaler Individualismus. Interessanterweise geht dieser aber nicht so weit, dass man sich aus dem Gemeinwesen völlig ausklinken will - der Staat soll dann zumindest noch da sein, um einen zu behandeln, sollte man mit der Impfverweigerung doch falsch gelegen haben, und auch sonst.

    Wir haben es also eher mit einem 'Anarchismus' zu tun, bei dem (wie Carl Schmitt es in seiner Kritik des Liberalismus ausdrückte) der Staat zwar alles können soll (im Sinne des Gesundheitssystems), aber nichts tun darf. Diese Logik lässt sich nur dann aufrechterhalten, wenn man gleichzeitig das Narrativ aufbaut, dass Corona gar nicht so schlimm sei, wir alle nur belogen werden etc. Und prompt landen wir der wahnhaften Echokammer, in der sich auch Querdenker bewegen. Mir ist das schlichtweg zu billig, auch wenn ich jederzeit unterschreiben würde, dass der Staat so wenig wie möglich in unser Leben eingreifen sollte. Relevant wird ein 'Anarchismus' doch nur, wenn er als konkrete Kritik an einer bestimmten Form von Pandemiebewältigung auftritt, und nicht als schlichtes Antistaat-Statement.

    Dann wäre z.B. der Zustand anzugehen, dass sich die Maßnahmen von Anfang an primär auf die Aufrechterhaltung des kapitalistischen Betriebs fokussiert haben (trotz Lockdown) und zugleich als erstes die Sphäre des Privaten zur Zielscheibe von Sanktionen wurde. Weiter müsste man die Neoliberalisierung der Gesundheitspolitik viel stärker anprangern - hier besteht der Vorteil, dass es sogar schon Streiks im Gesundheitssektor gibt, die man unterstützen könnte.

    Man müsste vor allem das offizielle Narrativ angreifen, dass Pandemiebekämpfung scheinbar nur von der wissenschaftlichen Notwendigkeit diktiert wird, und nicht etwa eine politisches Programm mit eindeutigen Prioritäten darstellt.

    Der Umgang mit der Impfung ist weitaus komplexer, da wir im Grunde sehr selektiv nach den Quellen suchen, die unsere Erwartungen bestätigen. Keine Impflicht ist eine Sache, aber wie ich schon in meiner mehrfach gestellten Frage angedeutet habe: Wie kann - meinetwegen aus 'anarchistischer' Perspektive - die Solidarität mit den Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, zusammengedacht werden mit der Solidarität für die Betroffenen, die eindringlich für das Impfen werben? Ist es sinnvoll, an dem Narrativ der 'gefährlichen' oder 'wirkungslosen' Impfung festzuhalten, oder sollten wir nicht eher die Vorstellung kritisieren, dass eine Durchimpfung die Bedingung für Freiheit ist? Weiter: Macht es Sinn, die drohende Überlastung des Gesundheitssektors zu leugnen? Ist es 'anarchistisch', hierüber einfach hinwegzusehen? Wenn nicht, wie sieht die Konsequenz aus, außer wieder nach dem handlungsfähigen Staat zu rufen (ist das dann noch 'anarchistisch'?) ?

    Ich behaupte überhaupt nicht, dass ich hierauf eindeutige Antworten habe. Nur irritiert mich schon die Selbstgewissheit, mit der manche Gegner der Maßnahmen durchs Leben gehen - und dies umso mehr, wenn sie gleichzeitig das Banner des 'Anarchismus' vor sich her tragen.

    Why do we fall?