Update zur Corona - Lage

Es gibt 2.035 Antworten in diesem Thema, welches 494.670 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (4. April 2024 um 10:44) ist von Lonewolf.

  • Wer für die staatliche Impfkampagne ist, der soll sich auch Gedanken über die Folgen der Impfkampagne machen.

    Das mache ich. Deshalb finde ich es ja untragbar, dass die Schwurbler uns gerade kollektiv mit in den demokratischen Tod reißen. Je länger Corona weilt, desto mehr Maßnahmen werden kommen. Und leider auch desto mehr werden damit einverstanden sein, weil sie endlich das Licht am Ende des Tunnels sehen wollen. Bisher konnte man doch machen, was man wollte - selbst auf Demos gab es Geleitschutz von der Polizei, während sogar bewusst Auflagen ignoriert worden sind, und der sogenannte Polizeistaat nur deeskalierend die Hände vor den Bauch verschränkt hat. Dieser Gebietsverlust gipfelt jetzt in einer Selbstherrlichkeit, die man gar nicht anders eindämmen kann, als dass sich das Blatt wendet und man eben Zwang einsetzt. Und ich nehme an, dass das spätestens im Frühjahr dann auch soweit sein wird. Die Ersten bewaffnen sich jetzt schon für ihren großen Tag.

    Ich habe es immer gesagt: Corona ist keine Verschwörung, sondern ein riesengroßer Intelligenztest. Und leider auch der allerbeste Beweis, dass die Menschheit noch nicht mal dann bei Vernunft ist, wenn es wirklich darauf ankommt.

    Ich werde es nicht mehr erleben, aber wenn eines Tages die Sonne verglüht und wir die Erde evakuieren mit riesigen Transportraumschiffen, dann wird es natürlich immer noch irgendwelche Idioten geben, die nicht mitfliegen wollen, weil die Sonne schließlich Millionen von Jahren gestrahlt hat und das jetzt nicht plötzlich aufhört. Das ist nur eine kurze Sonnenfinsternis, wie sie häufiger vorkommt. Alles sei nur eine große Lüge, weil das Bauland auf der vollgebauten Erde mittlerweile so beehrt ist und sich in Wahrheit ein paar Immobilienfirmen die Taschen füllen wollen.

    Ich denke, diese Bewegung nimmt erst jetzt ihren Anfang. Diese Mutation des Virus Mensch wird uns fortan noch sehr sehr lange begleiten.

  • Gegen diese autoritären Formen moderner Herrschaft kämpfen verschiedene Initiativen schon lange, daher ist es umso interessanter, dass all diese Punkte, die über Unzufriedenheit mit Corona-Maßnahmen hinausgehen, in der Regel keinerlei Berücksichtigung bei 'Querdenkern' finden. Es ist eben ein Spießeraufstand.

    Auch in diesem 'anarchistischen' Forum habe ich bisher keine Alternativen vernommen, die mehr beinhalten als Teesud trinken, nicht Rauchen, mehr Vitamin D oder schlicht und ergreifend leugnen, dass es überhaupt ein Problem gibt. Selbst Dians Videos sind immer herrlich unkonkret in ihrer Konsequenz. 'Anarchismus' sollte eben ein bißchen mehr sein als ein persönlicher Ego-Trip.

    Ich wäre ja wirklich froh gewesen, wenn wir dieses hartnäckige Infragestellen staatlicher Autorität in den letzten Jahrzehnten in der Bevölkerung gehabt hätten, als es um neoliberale globale Sparpolitik ging. Aber ich vermute mal, dieselben, die heute auf die Straße gehen und ohne Maske Polonaise tanzen, waren früher eher auf der Seite derjenigen, die gegen faule Griechen oder Hartz-4-Empfänger gehetzt haben, oder sie sind es immer noch.

    Dennoch brauchen wir natürlich eine Bewegung, die die Coronapolitik genauso angeht wie jede andere Form neoliberaler Zumutung auch - es wäre die Zeit gewesen, ähnlich wie im Rahmen der großen Generalstreiks in anderen Ländern endlich mal wieder einen Massenaufstand auf die Beine zu bringen. Leider haben eben viele der Intelligenten zu lange gezögert oder sich aus gutgemeinten Gründen vom Gefasel von 'Solidarität' einlullen lassen. Meine letzte Hoffnung ist, dass die Rufe nach einem Ende des Krisenregimes lauter werden und sich tatsächlich auch inhaltlich radikaler äußern werden, wenn klar wird, dass es verfehlt ist, eine gelungene Durchimpfung als Bedingung für Freiheit zu betrachten.

    Why do we fall?

  • Jetzt sind sie halt so penetrant geworden, dass selbst Spießer auf die Barrikaden gehen. Und was machen die braven Anarchisten derweil? Springen brav übers Stöckchen und gesellen sich zu den Covidioten-Schreiern, wie es die Obrigkeit verlangt / machen fleißig mit bei der Hetze und dem neu etablierten Feindbild fürs Volk.... Und indem man sich von diesem Feindbild distanziert und andere dazu degradiert anerkennt man das Narrativ der Leitmedien und buckelt vor dem Regime.

    Ich kann mir halt nicht vorstellen, dass jemand, der selbst bei so meinungs- und haltungstechnischen Fragen einknickt standhaft bleibt, wenn es um Taten und Werke geht.

  • und buckelt vor dem Regime.

    Wer kennt's nicht: Das brutale Regime der Bundesrepublik Deutschland unter Diktator Olaf Scholz, der seine Feinde reihenweise ermorden und ihre Leichen verscharren lässt.

    Wie gut, dass es die Internetrebellen gibt, die uns befreien werden mit ihren ewig gleichen Postings, oder manchmal auch auf ihren Demonstrationen gegen die Maßnahmen, auf denen sie aber natürlich brav Maske tragen, um das Regime nicht zu verärgern. Böse Zungen meinen gar, sie würden buckeln.

  • Mal ganz doof gefragt: Was kommt den nach der Impfpflicht?

    Es lebe die Freiheit, die Meinungsäußerung und der Respekt anderen gegenüber.

    „Will man einen Menschen genauer beurteilen, so muß man die Geschichte seiner Kinder- und Jugendjahre kennen.“

    - August Bebel

  • Mal ganz doof gefragt: Was kommt den nach der Impfpflicht?

    Dauerlockdown für Ungeimpfte vermutlich. Könnte mir persönlich zwar egal sein, aber letztendlich betrifft es alle anderen natürlich mit.

  • Wer für die staatliche Impfkampagne ist, der soll sich auch Gedanken über die Folgen der Impfkampagne machen.

    Das mache ich. Deshalb finde ich es ja untragbar, dass die Schwurbler uns gerade kollektiv mit in den demokratischen Tod reißen. Je länger Corona weilt, desto mehr Maßnahmen werden kommen. Und leider auch desto mehr werden damit einverstanden sein, weil sie endlich das Licht am Ende des Tunnels sehen wollen. Bisher konnte man doch machen, was man wollte - selbst auf Demos gab es Geleitschutz von der Polizei, während sogar bewusst Auflagen ignoriert worden sind, und der sogenannte Polizeistaat nur deeskalierend die Hände vor den Bauch verschränkt hat. Dieser Gebietsverlust gipfelt jetzt in einer Selbstherrlichkeit, die man gar nicht anders eindämmen kann, als dass sich das Blatt wendet und man eben Zwang einsetzt. Und ich nehme an, dass das spätestens im Frühjahr dann auch soweit sein wird. Die Ersten bewaffnen sich jetzt schon für ihren großen Tag.

    Ich habe es immer gesagt: Corona ist keine Verschwörung, sondern ein riesengroßer Intelligenztest. Und leider auch der allerbeste Beweis, dass die Menschheit noch nicht mal dann bei Vernunft ist, wenn es wirklich darauf ankommt.

    Ich werde es nicht mehr erleben, aber wenn eines Tages die Sonne verglüht und wir die Erde evakuieren mit riesigen Transportraumschiffen, dann wird es natürlich immer noch irgendwelche Idioten geben, die nicht mitfliegen wollen, weil die Sonne schließlich Millionen von Jahren gestrahlt hat und das jetzt nicht plötzlich aufhört. Das ist nur eine kurze Sonnenfinsternis, wie sie häufiger vorkommt. Alles sei nur eine große Lüge, weil das Bauland auf der vollgebauten Erde mittlerweile so beehrt ist und sich in Wahrheit ein paar Immobilienfirmen die Taschen füllen wollen.

    Ich denke, diese Bewegung nimmt erst jetzt ihren Anfang. Diese Mutation des Virus Mensch wird uns fortan noch sehr sehr lange begleiten.

    Viel Gelaber. Kein Eingehen auf mein Anliegen.

    Was ich aber herauslese: Du willst einen wesentlich stärkeren Staat ("nur deeskalierend"[bezügl. Versammlungen], "Gebietsverlust" [bezüglich. staatlicher Macht]).

    Du stehst somit konträr zum anarchistischem Leitbild.

  • Ich bin seit mehreren Jahrzehnten Anarchist. Hatte zuerst auch Vorbehalte. Aber ich bin 2020 zu den Demos hin und habe mich mit vielen Menschen persönlich unterhalten.

    [...] Aber ich vermute mal, dieselben, die heute auf die Straße gehen und ohne Maske Polonaise tanzen, waren früher eher auf der Seite derjenigen, die gegen faule Griechen oder Hartz-4-Empfänger gehetzt haben, oder sie sind es immer noch.

    Ich kann Dir sagen, dass das so nicht stimmt.

    Es ist genauso heterogen wie bei den Linken.

    Jedenfalls gibt es dort nicht mehr Vorbehalte wie es Linke mit dem Lumpenproletariat bzw. dem Prekariat hat.

    Nein. Sorry, versuche mal mit den Menschen persönlich zu sprechen.

    Während wir Anarchisten und Linken früher regelmäßig gegen z.B. das WWF in Davos demonstriert hatten, ist dieser Protest von unserer Seite her weitgehend verstummt.

    Deine so genannten "Spießer" waren es, die mich (als ich dort als Beobachter/Diskutierer auf die Demo ging) weitgehend mit grundsätzlicher Systemkritik gegen das WWF und Klaus Schwab & Co erneut konfrontierten.

    Ebenso von vielen Deiner so genannten "Spießer" kam die ganz klare Ansage: Der Neoliberalismus, der Kapitalismus hat fertig! Die Mächtigen versuchen ihren Reichtum und Privilegien mit der Methode eines diktatorischen Staates zu retten. Und das verhinden wir jetzt.

    Viele der Ungeimpften bzw. Kritischen, die gelegentlich auf die Demos gehen, die ich persönlich kenne/kennengelernt habe, äußern massiv Systemkritik gegen den autöritären Staat.

    Viele ehem. DDR Bürger sagen: wir können uns gut an den autoritären Staat errinnern. Nie. Nie wieder!

    Ich war eher erstaunt wie Meschen ihr persönliches Freiheitsrecht verteidigen und gleichzeitig globale Systemkritik äußern.

    Noch mehr war ich erstaunt, dass mindestens die Hälfte meine lanjährigen anarchistischen/linken Polit-Freunde eher gemäßigte Kritik äußern. Irgendwie so, als wäre wären sie sehr satt. Irgendwie so, als tangiere sie das alles nicht. Die Meisten haben sich irgendwelche Nischen gesucht: eine Firma gegündet, ein Hausprojekt, eine Familie gegründet und dann spendet man noch irgendwohin oder so und ist eigentlich sehr zufrieden mit der Welt.

    Dennoch brauchen wir natürlich eine Bewegung, die die Coronapolitik genauso angeht wie jede andere Form neoliberaler Zumutung auch

    Ja.

    Dann schau dir mal die Grünen an.... Die waren früher wenigsten ideologisch auf unserer Seite und hatten uns sogar den einen oder anderen Anwalt gestellt. Heute sind sie äutoritärer und entfremdeter denn je.

    Wir müssen erstmal lernen, mit den Menschen auf der Demo auf Augenhöhe zu sprechen.

    Und dann natürlich auf die Demos und unsere Inhalte reinbringen.

    Die Bewegung ist längst da. Nur wir (Linke, Anarchisten, Antifas) fehlen.

  • Viel Gelaber. Kein Eingehen auf mein Anliegen.

    Du siehst nur, was du sehen willst. Und alles andere redest du dir ein bzw. dichtest es anderen an. Aber das macht "ihr Anarchisten" wohl so.

    Finde das immer amüsant, wenn jemand solch einen hochtrabenden Begriff für sich beansprucht, nur weil er eine bloße Idee gut findet.

    Niemand hier ist auch nur im Ansatz das, was uns die Geschichte über Anarchisten gelehrt hat. Das meiste hier sind langweilige Internetrebellen, die sich für furchtbar alternativ halten, weil sie eine Impfung verweigert haben, aber den Protest gegen Maßnahmen mit dem braven Tragen von Masken beantworten, sowie einem gebastelten Schild, das sie in die Höhe halten. Erhört uns bitte, liebe Politiker. Sonst basteln wir noch ein zweites Schild!

    Echte Anarchisten hätten euch damals ausgelacht. Euch an euren Computern, in der warmen Wohnung, für die ihr genauso brav Miete zahlt, und am nächsten Tag wieder artig zu euren Jobs buckelt. Aber Regeln gibt's für euch ja nicht, ihr lebt die totale Freiheit... leider nur in eurem Kopf und in Internetforen, in denen ihr alle wissen lasst: "Ich bin seit mehreren Jahrzehnten Anarchist."

    Als echter Anarchist wärst du gar nicht so alt geworden.

    Aber kloppt euch meinetwegen erst mal eine Runde darum, wer der größte Anarchist unter euch ist. Klingt fast wie: "Ich habe den längsten".

    Naja, macht ihr mal. Ich schau jetzt erst mal Rambo, weil ich halt schon seit mehreren Jahrzehnten ein echter Draufgänger bin!

  • Mal ganz doof gefragt: Was kommt den nach der Impfpflicht?

    Immer das was als verschwörungstheorie gehandelt wird: Chipplficht/Digitale ID. Und ich vermute Krieg. Viele Kriege. Vl. der dritte Weltkrieg.

    Außerdem will ich gar nicht wissen, was die an Gesetzen durchgedrückt haben und noch durchdrücken werden, während die Masse nur noch ein einziges Thema kennt. Die wursteln schon ewig fleissig rum und demontieren das, was uns mal als demokratischer sozial- und rechtsstaat verkauft wurde. In dem chaos fangen dann irgendwann die Leute an, nach dem edlen retter im blauen, gelb besternten mantel rufen. dann gehts in die nächste runde im globalistischen monopoly spiel.