Alles anzeigenGut gemeint ist leider nicht immer gut gemacht.
Während jene, die mit Ausrüstung wie im Strahlengebiet auf den Intensivstationen körperlich wie psychisch am Ende sind (und noch immer betteln müssen für jeden Euro mehr Lohn), bekommen andere, mit weit weniger Arbeitsaufwand, das Geld quasi hinterhergeworfen. Man nagt als Arzt ja so sehr am Hungertuch, dass man dieses monetäre Argument zünden muss, damit sie ihren Job ausüben.
Ich sehe es schon kommen: Nach Corona sind die Kassen so leer, dass wieder vorn und hinten gespart werden muss und eine Nullrunde nach der nächsten ansteht. Vermutlich sind es dann die gleichen Ärzte, die sich über zu geringen Fallpauschalen beklagen und dass man so nicht arbeiten könne.
Jetzt vermutlich noch sehr viel weniger nach dieser Pamperung.
Irgendwie führt es das gesamte System Kapitalismus komplett ad absurdum. Soll es die Menschen doch Monat für Monat weiter dazu antreiben, Jobs zu verrichten, die man gar nicht machen will, aber halt dieses bedruckte Papier braucht, von dem alles abhängt. Aktuell zwacken sich einige davon jedoch eine ganze Menge ab, so dass sie wohl bald in den vorzeitigen Ruhestand gehen können. Für alle anderen bedeutet das noch größerer Ärztemangel und noch mehr arbeiten, um die Kosten zu erwirtschaften, die natürlich auf alle anderen umgelegt werden.
Corona hat den Kapitalismus ja mal sowas von ausgetrickst. Oder hat der Kapitalismus das mit Corona gemacht?
Schöner Beitrag.
Allerdings erzählen wir genau das in der Anti-Maßnahmen-Bewegung schon lange. Wärst Du mal zu uns Widerständlern gekommen, hättest Du diese Erkenntnis schon vor 18 Monaten haben können.
Die Corona-Maßnahmen sind eine Revolution von Oben nach Unten.
Sie erzählen Dir "wir brauchen die Maßnahmen, um den Schwächsten zu helfen" - sie meinen aber "60% Vermögenssteigerung bei den 2700 Milliardären mit Hilfe der Maßnahmen sowie Stärkung eines repressiven Staates, um sich vor möglichen Revolutionen aus dem Volk zukünftig besser zu schützen".
Um mal den Spekulationsstar Waren Buffet sinngemäß zu zitieren: "Ja, wir sind selbstverständlich eine Klassengesellschaft. Und unsere Klassse [die der Reichen] wird siegen."
Ist die Verknüpfung zur Pharmaindustrie, Bill Gates, Bezos, Klaus Schwab etc. immer noch "Geschwurbel" für Dich oder dämmert es?