Über "political correctness" & Sollte man gendern !

    • Über "political correctness" & Sollte man gendern !

      A) Fangen wir mit der politischen Korrektheit an.

      Die Theorie der politischen Korrektheit basiert darauf, dass zukünftig eine Rhetorik gewählt wird, die die verschiedensten Gruppen von Menschen gleich behandelt, indem sie auf Ausdrücke oder Redewendugnen verzichtet, die für einen Teil dieser Menschen diskriminierend sein kann oder könnte. Das klingt im ersten Augenblick für mich erstmal sehr sinnvoll. Ich schätze die Gleichheit von Menschen, als ein hohes Ideal und sehe dieses nur leider viel zu oft mit Füßen getreten. Doch die Frage ist, ob man durch die political correctness eine Gleichheit erreicht, die sinnvoll ist und die den Menschen etwas bringt.
      Ich will nicht ausschließen, dass ein gewisser Teil von Bevölkerungen sich sehr für die p.c.¹ einsetzt und dieser auch zufrieden damit ist, was bisher hierfür erreicht wurde. Doch für mich ist damit halt kein gewisser Fortschritt erreicht wurden. Ich sehe nur eine Sprache, die über gewisse Zwangsmechanismen kreirt wurde. Ich finde es fast schon an Zensur grenzend, wenn mir die Verfechter der p.c. mit der Aussage kommen, dass ich dieses und jenes nicht mehr sagen darf. Ich sage generell alles, was ich denke und das möchte ich auch so beibehalten. Da möchte ich nicht vorher darüber nachdenken, ob meine Meinung nun konform ist, mit der jetzigen Sprachweise oder ob ich mich etwas feiner ausdrücken muss. Für mich zählt in erster Linie der Satz: DUMM IST, WER DUMMES TUT ! Danach richte ich fast aussschließlich meine Handlungen gegenüber anderen Menschen. Einen Afrikaner würde ich nie einen Neger nennen, wenn er freundlich zu mir ist und er sich durch sein Verhalten meinen Respekt verdient. Ein Frau würde ich nie Fotze oder Bitch nennen, wenn sie auf die gleiche Weise wie der Afrikaner agiert. Sobald ich aber mein Unwollen ausdrücken möchte, in einer vulgären Art und Weise, möchte ich nicht erst damit beginnen, darüber nachzudenken, ob ich jetzt eines jemanden Gefühle verletzte, wenn ich ihn meine Meinung sage. Jemand, der in meinem Sinne einer dummen Handlung nachgeht, der hat meinen Respekt nicht verdient, und somit wird er auch von mir nicht korrekt behandelt (nicht korrekt in dem Sinne, wie ich es tun würde, wenn er sich eben auch korrekt verhalten würde). Nun kann man sich darüber streiten, ob Auge mit Auge und Zahn mit Zahn vergolten werden muss, aber das ist eine andere Diskussion. Ich finde es nicht richtig, auf diese Art und Weise eine Gleichheit zu kreiren, die meines Erachtens keine Gleichheit hervorruft. Es ist eine Illusion von Gleichheit, die nichts wert ist. Die Randgruppen, oder Gruppen, die durch p.c. "geschützt" werden sollen, stehen nach dieser "Reform" immer noch ungleich da. Die Geschlechterrollen sind immer noch die gleichen, die Probleme unterschiedlicher Herkunft wurden nicht geklärt. Unterschiedliche soziale Verhältnisse konnten nicht behoben werden. Es macht also für mich absolut keinen Sinn. Ich werde weiterhin mit vulgären Ausdrücken um mich werfen, wenn ich es für angebracht halte.
      1) political correctness

      Hier noch 2 Videos von 2 Gegnern der "p.c." !




      B) Die Gender Thematik !

      Da ich es nicht besser und vor allem interessanter darstellen könnte als Nguyen-Kim (Mai Thi Nguyen-Kim) von maiLab, überlasse ich ihr mal das Reden !

      Sollte man gendern?
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!
    • Wer sich im Kapitalismus mit seinem perfiden Konkurrenzdenken über Begrifflichkeiten aufregt, der betreibt Symptombehandlung. Von Gleichheit kann keine Rede sein !



      Hier kann man sehr schön sehen, dass sich am Alltagsrassimus sowie dessen Stereotypen absolut nichts verändern wird, wenn man einen Afrikaner nicht mehr Neger nennt. Es ist eine Symptombehandlung. Ich kann nachvollziehen, dass viele Afrikaner dieses Wort als direkte Verbindung zu Sklaventum und Ausbeutung sehen. Aber die Nichtverwendung dieses Wortes ist trotzdem nur eine plumpe Täuschung. Zu richtiger Gleichheit und Gleichberechtigung ist unsere Gesellschaft nämlich nicht bereit. Sonst würde sie gegen unser Wirtschaftssystem auf die Straßen gehen, welches (nicht nur) Afrika als bloße Rohstoffkammer sieht, das man mit Freihandelsabkommen von EU mit AKP Staaten beliebig knechten und ächten kann. Sklaventum 2.0 ! Aber Hauptsache, der Afrikaner ist kein Neger mehr. Mir ist es lieber, wenn der Neger in Afrika seine Gleichberechtigung erhält und die economic Hitmen damit aufhören, Entwicklungsländer absichtlich in die Schuldenfalle zu treiben, damit sie im nachhinein für wenig Geld deren Rohstoffe abschöpfen können, als wenn der Afrikaner beim Status Quo verbleibt und immer mehr Afrikaner hierherkommen müssen, weil sie in ihrer Heimat für sich und ihre Familien keine Zukunft sehen. Der Kapitalismus generiert gewolltermaßen Massenmigration und wir freuen uns über politische Korrektheit !



      Kennen sie eigentlich das Hotel Elfenbein in Kiwi. Sie kommen doch aus Afrika. Da müss(t)en sie das doch eigentlich kennen !?

      :dash:
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!
    • Die Sichtweise, dass dumm derjenige ist, der sich dafür qualifiziert, die teile ich. Selbst aber die Überzeugung ablegen, nur weil man sich über etwas aufregt, diese Sichtweise teile ich wiederum überhaupt nicht. Ist es doch sogar ziemlich dämlich und genau das, was zunächst noch selbst kritisiert hat: Nämlich ein übergestülptes Scheingebilde, was man nach außen hin aufrecht erhält, um niemand zu verletzten oder zu verärgern. Sobald man aber selbst verärgert ist, gerät das Kartenhaus ins wanken und dieser Leitspruch soll dann nicht mehr gelten?
      Finde ich merkwürdig. Denn entweder meinte man es bis dato gar nicht ernst, oder aber man lässt sich so schnell von seiner Überzeugen abbringen, dass schon kleinste Vorfälle ausreichen, um selbst zum rülpsenden und polternden Schwein zu werden.

      Übrigens: ich wurde noch nie durch jemanden zurechtgewiesen, "dieses oder jenes" nicht mehr zu sagen. Dabei lege ich noch nicht mal ein besonderes Augenmerk darauf "political correctness" anzuwenden. Vielmehr scheint es sich auszuzahlen, eine Haltung im Leben zu haben, die man nicht nach Belieben hin- und her switcht, sondern sie in guten, wie auch in schlechten Zeiten vertritt.
    • Unmensch wrote:

      Denn entweder meinte man es bis dato gar nicht ernst, oder aber man lässt sich so schnell von seiner Überzeugen abbringen, dass schon kleinste Vorfälle ausreichen, um selbst zum rülpsenden und polternden Schwein zu werden.
      Woher willst du wissen, ob ich bei den kleinsten Vorfällen ausraste, und zum rülpsenden Schwein werde ?
      Es geht hier lediglich darum, dass ich mir das von anderen Menschen nicht verbieten lasse. So schnell springe ich schon nicht aus der Fassung. Bisher bin ich in der Unity erst einmal etwas ungehalten gewesen, und der Auslöser warst gerade du, der mich etwas in Rage kommen lassen hat. Eine Haltung sollte man in guten wie in schlechten Zeiten vertreten. Das sehe ich genauso. Aber warum sollte ich jemanden in guten wie in schlechten Zeiten beleidigen? Ich beleidige keine Menschen, die nett zu mir sind, und wenn ich aber die Lust verspüre, aufgrund gewissen Verhaltens, ausfallend zu werden, dann tue ich das, wie ich es möchte.
      Da hat sich aber nichts an meiner Haltung geändert. Denn diese Haltung habe ich auch, wenn ich nicht verärgert bin. Seine Wortwahl zu verändern, ändert nichts an einer Haltung. Oder ist das bei dir anders ? Wirst du nicht beleidigend, wenn du in Rage gerätst ? Hat sich dann deine Haltung gegenüber vorher verändert ? Übrigens sehe ich es schon als einen gewissen Versuch eines Verbotes an, wenn Lydia zu mir sagt, ich solle das Wort "Transe" nicht verwenden, weil es eine Beleidigung ist. Für mich ist es halt keine Beleidigung. Ich kann jedoch akzeptieren, dass sie das so sieht und muss es für sie ja in Zukunft nicht mehr verwenden. Das ändert aber nichts daran, dass ich trotzdem dieses Wort weiter verwenden werde, weil es für mich nichts anstößiges hat. Meine Haltung ist grundsätzlich immer gleich geblieben!
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!
    • Die Debatte um bestimmte Begriffe macht z.B. auch Sinn, wenn manchen überhaupt nicht klar ist, dass es sich hier um Beleidigungen handelt (siehe "Zigeuner"). Sprache erschafft somit auch Realitäten bzw befördert Klischees und Vorurteile unbewusst. Wichtig ist eben immer der Reflexionsprozess. Es gilt grundsätzlich, dass man sich seiner Wortwahl bewusst sein sollte - nicht nur wenn es um (abwertende) Bezeichnungen für andere Menschen geht. Diese Kompetenz geht vielen wenn nicht den meisten ab - man labert einfach drauf los. Insofern würde ich großen Wert auf eine reflektierte Begriffsverwendung legen.
      Welche Begriffe dann konkret verwendet werden bzw was als "politisch korrekt" betrachtet oder problematisiert wird, hängt dann eben vom sozialen Konsens ab. "P.C." ist sicher auch zum rechten Kampfbegriff geworden, daher nervt mich die Bezeichnung ein wenig. Dass man andere nicht beleidigen oder herabwerten soll, sollte sich eigentlich nicht allzu schwer vermitteln lassen. Was Kunst darf, ist dabei wieder eine andere Frage.
    • Ich denke, dass die political correctness spätestens beim "Zigeunerschnitzel" deutlich über das Ziel hinausgeschossen ist und sich der Lächerlichkeit preisgegeben hat... zumal es dem durchschnittlichen Zigeuner bzw. Sinti und Roma vermutlich komplett am Arsch vorbeigeht, ob es nun irgendwo ein Zigeunerschnitzel gibt oder nicht. (jedenfalls, so lang kein echter Zigeuner drin ist)
      "Sinti und Roma" ist ja im Grunde auch so ein sperriges Kunstwort, das man nur verwendet hat, weil man sich nicht auf einen Begriff einigen konnten.
      "Zigeuner" war halt lange Zeit ein ziemlich negativ besetzter Begriff... wobei, "Jude" ja eigentlich auch. Aber "Jude" darf man heute immer noch sagen.
      Wenn ich aber nun zu jemandem "Du Jude!" sage, der gar kein Jude ist, dann bin ich ein schlimmer Rassist. :hmm:
      Wenn ich dagegen "Du Zigeuner" sage, dann ist das im Vergleich dazu schon eher ein liebevoller Begriff. Meine Oma hat mich als Kind auch manchmal als "Zigeuner" bezeichnet. Also sooo beleidigend kann das Wort eigentlich gar nicht gewesen sein, wenn man es als Kosename benutzt und sein Essen danach benennt. Ach, was weiß ich. Ist alles sehr kompliziert.
      Ich sehe das alles so ähnliche wie misa... ich versuche, andere Menschen nicht zu verletzen und einen Behinderten nicht als "Spasti" zu bezeichnen. Aber wenn ich abwertend über jemand rede, würde ich das Wort "Spasti" schon ganz gern noch sagen dürfen, sonst fühle ich mich nämlich in meiner sprachlichen Selbstverwirklichung eingeschränkt. Ebenso ist es beispielsweise beim Wort "Schwuchtel". Für mich ist nicht jeder Schwule eine Schwuchtel oder eine Tunte. Aber es gibt definitiv Schwuchteln und Tunten da draußen.

      Was das Gendering von Begriffen angeht:
      Damit kann ich überhaupt nichts anfangen. Es verhunzt die Sprache, und ich sehe nicht, wieso es eine schlimme Diskriminierung sein soll, wenn ich Leser als "Leser" anspreche, anstatt jedes Mal "Leser und Leserinnen" zu sagen. Jeder weiß doch, was gemeint ist. Und nur totale Schwachköpfe könnten auf die Idee kommen, dass ich Frauen ausschließe oder abwerte, indem ich einfach nur vom "Leser" spreche.
      Ich finde, man sollte sich besser um echte Diskriminierung kümmern, anstatt künstlich irgendein Bewusstsein für etwas erzeugen zu wollen, was außer ein paar extrem peniblen Korinthenkackern/kackerinnen überhaupt niemanden jemals ernsthaft gestört hätte.
    • Jude mag für den Antisemiten ein Schimpfwort sein, ist aber eben an sich eine neutrale (Selbst-)Bezeichnung. Mit dem "Zigeuner" verhält es sich eben etwas anders
      Zigeuner – Wikipedia

      Dass der Begriff von vielen sogar positiv besetzt wird, mag sein, aber ändert eben nix an der Etymologie. Wobei ich das Zigeunerschnitzel jetzt nicht problematisieren würde ;)

      Was gendern angeht, würde ich z.B. dafür plädieren, einfach mal abwechselnd die männliche und die weibliche Form zu verwenden. Wenn dann bei einer ausschließlich oder überwiegend männlichen Gruppe die Verwendung der weiblichen Form zu Stirnrunzeln führen sollte, ist damit zumindest mal ein Denkprozess eingeleitet worden ;)
    • Sollte man gewisse Termini nicht mehr verwenden, weil sie vom politischen Gegner im Vergleich häufiger verwendet werden?
      P.C. wurde ja gerade nicht von den Konservativen sondern von Liberalen kreirt, um Sprache zu verändern. Ich verstehe, was du mit deiner Kritik meinst, aber du überlässt somit dem politischen Gegner überall das Feld, wo er es nur möchte. Insofern kann sich dann also alles, was potenziell sinnvoll sein könnte, durch eine anderweitige Benutzung wieder abschwächen. Ich finde nicht, dass man dem Gegner so entgegentreten sollte, indem man ihm ausweicht! Wie die Rechten diesen Begriff verwenden, ist doch irrelevant. Es geht darum, wie er ursprünglich besetzt war und was damit verbunden ist.

      Um nochmal direkt auf die politische Unkorrektheit zurückzukommen. Es ist auf keinen Fall so, dass ich den ganzen Tage über politisch unkorrekte Sprache verwende. Im Gegenteil. Es geht mir aber darum, dass ich immer und überall, mir die Möglichkeit lassen möchte, zu sagen, was ich will. Natürlich möchte ich dann auch mit diesen Begriffen gewissermaßen anecken, sonst würde ich sie nicht wählen. Aber es ist für mich damit auch verbunden, ob nun politische Unkorrektheit gleich darauf zurückschließen lässt, welcher sonstigen Meinung ich bin. Wenn Sprache gewisse Verbote aufstellt, dann verbinden dann irgendwann alle Menschen damit, dass gewisse Worte aus bestimmten Haltungen herrühren. "Der hat Neger gesagt, der muss ein Rassist sein -
      Der hat Fotze gesagt, der ist wahrscheinlich ein Sexist (Sorry für die immerwiederkehrenden Beispiele, aber das sind für mich die Klischeebeispiele für p.c. schlechthin). Meines erachtens kann man halt nicht eindeutig aus einer bestimmten Wortwahl herauslesen, welche Einstellung ein Mensch hat. Es gehören dazu noch andere Rubriken, wie zB der Kontext, indem etwas gesagt wurde.
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!
    • mi san thrope wrote:

      Wirst du nicht beleidigend, wenn du in Rage gerätst ? Hat sich dann deine Haltung gegenüber vorher verändert ?
      Die Ernsthaftigkeit, mit welcher du die Frage stellst, zeigt dass dir ein solches Verhalten wirklich total fremdartig vorkommt. Ist es aber für mich überhaupt nicht. Ich beleidige niemanden in Rage. Sicher ändert sich mein Verhalten, wenn z.B. jemand Gutes sich als jemand Böses entpuppt, aber eine Veränderung endet ja nicht automatisch in wüsten Beschimpfungen. Die meisten Menschen sind mir erst mal egal und ich halte mich von ihnen fern. Damit fehlt schon mal die Grundlage für Beschimpfungen. Kennt man sich dann doch näher und es artet aus, dann kennt man sich danach eben nicht mehr. Die Grenze dafür legt jeder selbst fest. Nie jedoch würde ich so verkommen wollen, wie es bei vielen Pärchen eingependelter Alltag geworden ist. Die machen sich schon gar nichts mehr daraus, wenn sie mal wieder den großen Streit mit wüsten Beschimpfungen vom Zaun brechen und am nächsten Tag wieder Hand in Hand gehen. Ich käme mir da ziemlich dämlich bei vor.

      Was den "Genderwahn" betrifft: im Alltag habe ich davon nie Notiz genommen, das geschieht alles eher auf höherer Ebene und in der Wirtschaft. Und wenn dort jetzt neuerdings auch nach einem "Putzmann" gesucht werden muss, statt auch der nächsten Generationen ins Hirn zu pflanzen, dass ausschließlich Frauen für die Drecksarbeit zuständig sind, dann finde ich das schon einen nützlichen Vorteil dieser "political correctness"-Debatte.
      Das ist ähnlich, wie wenn man Kinder, die etwas von der Norm abweichen, in gesonderte Schulen unsichtbar macht, und sich dann wundert, wieso Jugendliche schon seit mehrere Generationen mit einem Behinderten ein krasses Schimpfwort verbinden, im Grunde aber überhaupt nicht wissen, wovon sie sprechen, weil sie gar nicht wissen, was ein Behinderter ist.
    • mi san thrope wrote:

      Da ich es nicht besser und vor allem interessanter darstellen könnte als Nguyen-Kim (Mai Thi Nguyen-Kim) von maiLab, überlasse ich ihr mal das Reden !
      Oha. Kenne ein paar ihrer Videos. Dieses (noch) nicht. Sie redet gerne ziemlich viel Unsinn. Ich vermute, dass das daran liegt, dass sie sich mit Themen nur maximal oberflächlich befasst, um jede Menge Videos generieren zu können.
      So ähnlich wie Galileo auf Pro 7.^^

      Dian wrote:

      "Sinti und Roma" ist ja im Grunde auch so ein sperriges Kunstwort, das man nur verwendet hat, weil man sich nicht auf einen Begriff einigen konnten.
      Was keine gute Lösung ist, weil auch sehr oberflächlich.

      Menschen, die als "Zigeuner" beschimpft wurden (oder werden), verjagt und vertrieben worden sind (oder werden), sind eben noch nie bloß Sinti und Roma gewesen.

      Es betrifft fahrendes Volk, Künstler und Magier um Allgemeinen, die von Gesellschaften als unerwünscht eingestuft wurden. Es waren Sinti und Roma sehr oft davon betroffen, aber eben nicht nur.

      Die Behauptung, von der Verfolgung und Vertreibung von fahrendem Volk wären nur Sinti und Roma betroffen, ist so falsch wie die Behauptung, vom Holocaust wären nur Juden betroffen gewesen. Dies glauben manche ja tatsächlich.

      ...Fortsetzung folg...
      "Wer die psychiatrische Sprache beherrscht, der kann grenzenlos jeden Schwachsinn formulieren und ihn in das Gewand des Akademischen stecken!" Gert Postel