Es wäre doch schön, wenn Kinder und Jugendliche mit unterschiedlicher familiärer Prägung sich mit verschiedenen Religionen und Philosophien auseinandersetzen - oder?
Ja, ich fände es vielleicht optimal, wenn Vertreter verschiedener Ansichten in den Unterricht (ohne allgemeine Schulpflicht) kommen und deren Ausssagen dann auch über längere Zeit (nicht nur eine Unterrichtseinheit) ernsthaft und ohne Tabus kritisch diskutiert werden können. Unbefriedigend fände ich, wenn vorgefiltert Lehren vorgestellt würden von Menschen, die sie gar nicht selbst entsprechend wahr halten.
Worum es mir vor allem ging ist wohl, daß ich einen "Vernunftextremismus" unerfreulich fände, denn Spiritualität kann ein großer Wert im Leben eines Menschen sein. Sie hat aus meiner Sicht eine Existenzberechtigung.
Anarchistische Gewalt (Gewaltausübung ist Herrschaftsausübung): Ich bin neugierig. Was ist Unterdrückung und Ausbeutung? Gibt es klare Kriterien oder wer soll entscheiden, wann das der Fall wäre? Oder entscheidet es einfach jeder wie er Lust hat? In diesem Fall: Was soll dabei Gutes herauskommen so wie die Menschen sind, die ich real beobachte?