Beiträge von Edrey

    ich bin konsequent. Ich sagte, ich glaube nicht an einen biblerischen guten Gott. Du hast mir das "biblerisch" weggemacht.

    Darauf lag im ersten Moment die Betonung.

    Du kannst es ja ruhig widersinnig finden, an einen unperfekten Gott zu glauben. Ich finde es für mich passend. Weil "Gott" für mich lediglich ein Konstrukt ist.

    Und woran ich glaube habe ich hier geschrieben:

    "Gott" ist für mich ein Konstrukt das in gewisser Maßen schicksalsbehaftet ist.

    Ich glaube an ein natürliches Zusammenspiel bestimmter Dinge und Verläufe der Natur/Welt. Wie z.b. (auch wenn es sich makaber anhört) dass sich die Natur den gestohlenen Raum zurück holt. Sei es auch mit hohen menschlichen Opfern (Tsunamis, Hochwasser, Brände, etc). Auch Corona (um langsam wieder zurück zum Thema zu kommen), passt ganz gut in mein persönliches Glaubenkonstrukt. Natürliche Selektion der Schwächeren und jene, dessen Daseinsberechtigung schon abgelaufen ist und durch das hineinpfuschen des Menschen künstlich verlängert wurde.

    Man kann sich darüber streiten, man kann sagen, dass sei unmenschlich, psychopathisch... Unethisch. Mir ist es egal - ich glaube halt an ein solches Zusammenspiel. Dafür gibt's es wieder Neues, wo anders. Irgendwas blüht immer. Etwas anderes zerfällt

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    Es hat aber wenig Sinn, sich über etwas individuell-fiktives zu streiten. Daher sollten wir diesen Thread wieder mit dem Corona-Mist zuspammen lassen.

    Ich habe gehört, dass der Totimpfstoff zugelassen wird/wurde.

    Dann glaubst du an einen perfekt-guten gott?

    Nein.

    Ich habe bereits geschrieben, woran ich glaube.

    Weiss ich nicht, woran das liegt, Ich denke du siehst das ganze sehr real, weltlich und hast die geistige dimension von dem Ganzen noch nicht so ganz erkannt. Kommt vielleicht noch, wenn Gott will

    Oder Du bist auf dem Holzpfad.

    Oder jeder hat recht, weil es kein Richtig und Falsch gibt. Glaube ist individuell.

    Meine geistige Dimension dessen, Ist eben anders als Deine, deshalb ist es nicht weniger korrekt.

    Bild von einem perfekt-guten Wesen glauben

    Für mich hat das was mit der Reinheit meiner Ideale zu tun. Ich könnte nie an einen mangelhaften Gott glauben, das ist doch widersinnig...

    Heey! Zerreiß mir meinen Satz bitte nicht und verdrehs dann.

    Ich sagte, dass ich an keinem "biblerischen" Bild davon glauben kann.

    "Gott" ist für mich ein Konstrukt das in gewisser Maßen schicksalsbehaftet ist.

    Ich glaube an ein natürliches Zusammenspiel bestimmter Dinge und Verläufe der Natur/Welt. Wie z.b. (auch wenn es sich makaber anhört) dass sich die Natur den gestohlenen Raum zurück holt. Sei es auch mit hohen menschlichen Opfern (Tsunamis, Hochwasser, Brände, etc). Auch Corona (um langsam wieder zurück zum Thema zu kommen), passt ganz gut in mein persönliches Glaubenkonstrukt. Natürliche Selektion der Schwächeren und jene, dessen Daseinsberechtigung schon abgelaufen ist und durch das hineinpfuschen des Menschen künstlich verlängert wurde.

    Man kann sich darüber streiten, man kann sagen, dass sei unmenschlich, psychopathisch... Unethisch. Mir ist es egal - ich glaube halt an ein solches Zusammenspiel. Dafür gibt's es wieder Neues, wo anders. Irgendwas blüht immer. Etwas anderes zerfällt.

    Vielleicht ist es, wie Die_Feldkatze auch sagt, meine "junge" Naivität.

    Aber das gute am Glauben ist ja: es ist individuell und an nichts gebunden. Jeder kann es handhaben wie beliebt.

    Naja... Mehr oder weniger :lol:

    Oftmals behaupten Leute, dass Gott entweder Menschgemacht ist (Was er per definition nicht ist) oder sie leugnen seine existenz

    Naja jeder definiert Gott anders und glaubt an etwas anderes. Wenn man den Begriff "Gott" für seine eigene Glaubensart verwendet... Kann man es nicht leugnen. Ich kann die Existenz eines Konstrukts, an welches ich glaube, nicht leugnen. Ich kann nur nicht an das biblerische Bild von einem perfekt-guten Wesen glauben. Deshalb habe ich dem Christentum den Rücken gekehrt und nutze das daraus gewonnene Geld für was anderes

    Aber der Mensch ist lange kein unbeschriebenes Blatt. Schon im Mutterleib bekommt er prägende Eindrücke, darüber hinaus ist der Bauplan des Gehirns in die Gene gelegt

    Deshalb sagte ich "nahezu".

    Warum kann ein Kind, das in Gewalt erzogen wird erkennen, dass die Schläge schlecht sind?

    Kann es das? Das Kind lernt diese Welt kennen und wird mit der Zeit Liebe und Gewalt in Verbindung bringen. Es wird immer wieder die gleichen "Fehler" begehen um ein Ziel zu erreichen, dass vermutlich unerreichbar ist: Liebe zu empfangen.

    Abgesehen davon, Ist es auch eine frage der Erziehung und der Empathiefähigkeit - die zur Resonanzfähigkeit beiträgt.

    Auf das , was ich als weltliche Gerechtigkeit definiert habe trifft das sicherlich zu.

    Du redest hier ausschliesslich von weltlicher Gerechtigkeit.

    Du hast diese Unterteilung in den Raum geworfen. Für mich ist es das Gleiche. Das was Du als "Gott" und "göttliche Gerechtigkeit" definierst, ist Deinen und sicher vielen Gedanken der Menschen entsprungen. Somit ist es eine menschlich-geglaubte-göttliche-Gerechtigkeit. Ich lasse Dir Deinen Glauben. Deshalb belasse ich es hier auch dabei.

    Gott als das ausschliesslich Gute erachten, das mit dem Bösen nichts am Hut hat

    Gut das ich das nicht so sehen muss. Wie Du schon sagst, wir können nicht einmal unser Wesen erfassen. Daher maße ich mir nicht zu, ein Konstrukt wie "Gott" erfassen zu wollen. Für mich ist das Konstrukt neutral. Weder gut noch böse, weil es diese Definitionen gar nicht gibt. Sie sind menschengemacht. Gott (das Konstrukt) IST. Mehr nicht.

    Wenn du fragst, ob ich weiss, woher diese Werte kommen, dann sage ich: Wenn man die Augen aufmacht, dann kann man das erkennen, was richtig ist - selbst - und vielleicht gerade - unter widrigsten Umständen. (Nicht was auf den Mensch eingeht verdirbt ihm sondern was von ihm ausgeht) Die Fähigkeit, zu erkennen, was richtig und was falsch ist, ist eine Konsequenz der menschlichen Vernunft

    Das sehe ich nicht so. Tut mir leid.

    Der Mensch ist ein nahezu unbeschriebenes Blatt, wenn dieser zur Welt kommt. Er wird geformt und geprägt von den Eltern, den Emotionen und der aktuellen Zeit in die dieser aufwächst.

    Evolutionsbedingt lässt sich sagen, das man eben nicht weiß was "richtig" ist, weil diese Maßstäbe die Moral der aktuellen Gesellschaft bestimmt.

    Während es damals noch richtig war, die Frau klein zu halten, als Brutkasten zu nutzen und jegliches Mitspracherecht mit Schlägen zunichte zu machen, ist das heutzutage (in den meisten Augen) falsch. Moralisch/Gesellschaftlich verwerflich.

    Gerechtigkeit ist ein individuelles und zeitlich gebundenes Empfinden.

    Gut und Böse gehen Hand in Hand.

    Siehe z.b. Jeff Bezos. Gut: Entwicklung in Fortschritt, Investitionen in Forschung und Entwicklung guter Dinge.

    Böse: Steuerhinterziehung, Ausbeutung sämtlicher Arbeitskräfte, subtile Zerstörung der Vielfältigkeit des Marktes.

    Jene Personen, die Probleme mit dem Gerechtigkeitswert haben, haben in der Kindheit und Jugend viele Situationen gehabt, in welchen genau das das Problem war und man unfair/ungerecht behandelt wurde.

    Glaub mir, ich kann ein Lied von meinem teils blockierendem Gerechtigkeitswert singen.

    Es gibt tatsächlich LEute (Soziopathen, Psychopathen, ASPD kranke) die haben wenig oder gar keine Empathie, kein Gewissen und können auf der Basis solche Dinge nicht erkennen

    Wenn Du "Gott" schon ins Spiel bringst: dieser hat dann auch darauf einen Einfluss. Ich bin mir sicher, das jene Menschen für die Balance und die Prüfung der derzeitigen Gerechtigkeit wichtig sind. Ohne, dass sie dafür etwas können.

    Wer definiert, was recht und unrecht ist? Ich denke, das hat Gott definiert. Und die, die ihn leugnen, verleugnen seine Gerechtigkeit. "Deshalb hat er sie dahingegeben in niedrige Begierden und ihnen die Augen verschlossen und das Herz verstockt"

    Wie Du oben siehst, bin ich nicht dieser Ansicht. Gerechtigkeit ist wie die Moral der derzeitigen Gesellschaft. Stetig im Wandel.

    Vom Menschen gemacht und bestimmt.

    Evolutionstechnisch auch ein Konstrukt der Erziehung, der Verbundenheit mit sich, der Umgebung und der dementsprechenden Empathiefähigkeit.

    Unmensch ist da das beste Beispiel

    Das Du ständig solche unnötigen Kommentare einbringst um nebenbei zu provozieren, scheint Dich ja auch nicht zu stören. Ich finde es z.b. unpassend/unnötig und wenn ich es weiterspinne: ungerecht. Weil Du über ein Dir völlig fremdes Wesen urteilst, dessen Geschichte und Leben Du absolut nicht kennst.

    Das sehe ich als das problematischste in dieser Gesellschaft, dass die Leute, was Gerechtigkeit anggeht zum Großteil nicht nur blind sind, sondern die dinge in ihr gegenteil verdrehen.

    Also Gerechtigkeit ist eines der besagten Werte. Welche noch?

    Wer definiert über "recht" und "unrecht"?

    Ich schätze, dass wenn man in einer sozial/finanziell ungerechten Welt aufwächst, sowas schwer zu lernen ist, weil man dazu verleitet wird unabänderbare Dinge hinzunehmen.

    Schade, dass das nicht gelehrt und diskutiert wird. Leider. Solche grundlegenden Diskussionen fände ich an Schulen ganz gut. Weißt Du wo das Empfinden und die Priorität dieses Wertes herkommt? Entwicklungspsychologisch betrachtet?