Es gibt 15 Antworten in diesem Thema, welches 921 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. Juni 2026 um 20:19) ist von johnmirra.

  • Und so ist es eben immer, wenn ich zu lange kein Fleisch oder Wurst bekomme. Irgendwann fange ich an, mich hungrig und nicht leistungsfähig genug zu fühlen, als ob der Körper das einfach braucht.


    Dian Proteine sättigen besser und länger als Kohlenhydrate, habe ich mal gelesen. Womöglich trägt das zur Erklärung bei.

    Und dann denke ich noch an die Existenz des Begriffs "Umami".


    Übrigens finde ich diese überteuerten Vegetarier/Veganer Produkte schwachsinnig. Wenn man jemanden bekehren wollte, darf es nicht ebenso teuer oder sogar noch teurer sein. Dann hat man nur die Idealisten als Kundschaft.


    Im übrigen geht mir Veganismus auch zu weit - wenn das Argument, dass ein (Tier)Leben auf dem Spiel steht, entfällt, dann ist das Gegenargument der Entbehrung zu schwerwiegend.

  • Ich bin selber Fleischesser aber ich gebe den Vegetariern recht .also es ist ethisch kein Fleisch zu essen .es ist richtig .

  • Ich bin selber Fleischesser aber ich gebe den Vegetariern recht .also es ist ethisch kein Fleisch zu essen .es ist richtig .


    Ich würde dies grundsätzlich ähnlich sehen, wobei man natürlich differenzieren muss: Fleisch, das nicht aus Massentierhaltung stammt oder vllt. sogar erlegt wurde, ist wahrscheinlich aus ethischer Perspektive unbedenklicher als eine vegane Ernährung, die auf Massenanbau, ökologisch schädlichem Sojaanbau etc. basiert.

    Ich esse, was man mir vorsetzt, und was ich mir selbst kaufe, ist in der Regel bzw. zu 99% fleischfrei - aber eben nicht frei von tierischen Produkten und auch nicht von Fisch. Ethisch ist das bedenklich und nicht schön zu reden, es ist Zeichen von Bequemlichkeit und Inkonsequenz. 'Anarchie' heißt eben nicht nur das zu tun, worauf man Bock hat.

    Why do we fall?

  • Was, wenn Pflanzen viel empfindsamer wären, als man heute meist annimmt? Es dahingehend keinen so deutlichen systematischen Unterschied zu Tieren geben würde, denen "führende Experten" vor wenigen Generationen in Europa auch weitgehend ein Empfinden absprachen?

  • Pflanzen scheinen Verletzungen zu registrieren, aber nicht in dem Maße zu leiden wie Tiere. Wenn dies anders wäre, müsste der Umgang mit ihnen neu bewertet werden.

    Why do we fall?

  • Ich habe auch davon gelesen, dass Pflanzen ein Signal aussenden, das man erfassen, aber nicht mit dem menschlichen Ohr wahrnehmen kann. Das wurde in dem Text, den ich gelesen hatte, als mögliches Schmerzsignal gedeutet. Sicher ist man sich nicht gewesen.


    Auch erinnert es mich daran, wie Bäume untereinander kommunizieren und verhandeln, wer sich mit seinen Wurzeln breit machen darf und wie sehr. Womöglich ist das auch eine sehr umgangssprachliche Deutung. Aber vielleicht gibt es da noch viel mehr zu wissen, und wir kratzen gerade erst an der Oberfläche.


    Jedenfalls würde es nicht einer gewissen Ironie entbehren, wenn Veganer plötzlich ihre Moralvorstellungen neu bewerten müssten.