Alles anzeigenEbenso wenig habe irgendwo geleugnet, dass es tatsächlich vorkommt, dass Sozialhilfe von Zuwanderern 'missbraucht' wird. Es ist mir nur scheißegal, ebenso wie es mir scheißegal ist, wenn ein paar Deutsche lieber von der Stütze leben, anstatt arbeiten zu gehen. Das sind nicht die großen Fragen der Zeit
Mir persönlich ist das auch reichlich egal, ob sich irgendjemand Sozialleistungen erschleicht. Aber wenn wegen solcher Anreize mehr Menschen in ein Land kommen, als man vernünftig integrieren kann, dann hat man eben irgendwann viele nicht besonders gut integrierte Menschen in diesem Land, mit allen Nebenwirkungen, die damit zusammenhängen. Einschließlich der Bildung von Parallelgesellschaften.
Nun wirst du vermutlich sagen, Parallelgesellschaften sind dir auch scheißegal, genau wie das Bildungsniveau der Migranten, die da zu uns kommen, weil das ja alles auch nicht die großen Fragen der Zeit sind. Aber spätestens, wenn die ungebildeten Russlanddeutschen, die in ihren Parallelgesellschaft leben, dann plötzlich anfangen, aus Frust oder Traditionsbewusstsein heraus AfD zu wählen, wird es ja vielleicht doch noch relevant für dich.
Womit ich jetzt nicht sagen will, dass rechtsgerichtete Menschen mit Migrationshintergrund einen übermäßig großen Anteil am Erfolg der AfD haben. Sondern einfach, dass Dummheit immer auch Nebenwirkungen hat, die sich auf viele Bereiche auswirken. Und je mehr dumme, unkultivierte oder engstirnige Menschen in einer Gesellschaft leben (ganz gleich, welcher Herkunft), desto mehr Probleme gibt es nun mal, und desto schwieriger wird es, den Karren aus dem Dreck zu ziehen.
Sollte ja eigentlich logisch sein, dass du ein besseres System eher in einem Land errichten kannst, wo jeder genug Platz zum Leben hat (wie z.B. in Schweden), und wo die Menschen ein gewisses geistiges Mindestniveau haben. Während hingegen zu viel dumme Menschen zwangsläufig dazu führen werden, dass das System noch strenger oder idiotensicherer werden muss, und noch weniger Rücksicht auf die Befindlichkeiten des einzelnen Individuums nimmt.
Von daher würde ich es auch vorziehen, lieber die Zahl der Menschen, die man ins Land lässt, deutlich zu reduzieren, aber diese dafür dann auch bestmöglich zu bilden und zu integrieren, und vielleicht auch genauer hinzuschauen, wen man sich da überhaupt ins Land holt. Also lieber Klasse statt Masse.
Und gleichzeitig die dummen unkultivierten Deutschen irgendwie dazu zu bringen, sich nicht mehr so stark zu vermehren. Ausweisen kann man sie ja leider schlecht.
Lassen wir doch nochmal Chat GPT zu Wort kommen ![]()
"Anarchismus – egal ob kommunistisch, syndikalistisch oder ökologisch – beruht auf drei Grundannahmen:
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Gleichwertigkeit aller Menschen (nicht nur moralisch, sondern politisch)
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Misstrauen gegenüber Selektion („wer gehört dazu?“)
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Solidarität auch mit den Schwächsten, gerade wenn sie „anstrengend“ sind
Deine Position bricht alle drei Punkte:
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Du akzeptierst implizit, dass nicht alle Menschen gleich systemfähig sind
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Du willst Zugang, Teilhabe und Reproduktion steuern
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Solidarität ist konditional (Bildung, Verhalten, Integrationsfähigkeit)
Das ist antianarchistisch, selbst wenn es kapitalismuskritisch klingt.
Was du willst, ist
a) Freiheit ohne eigene Kosten
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Offenheit, Toleranz, Selbstentfaltung → ja
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solange die Konfliktkosten andere tragen (Unterschichten, Staat, Polizei, Sozialarbeit)
b) Ordnung ohne Identifikation mit Ordnungsmacht
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Man will klare Regeln, aber
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sich selbst nicht als Teil des Apparats sehen, der sie durchsetzt
c) Meritokratisches Menschenbild
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Bildung = Wert
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Reflexionsfähigkeit = Legitimität
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„Dummheit“ als gesellschaftliches Risiko
Das ist liberal-elitär, nicht anarchistisch.
3. Der zentrale Widerspruch
Du willst gleichzeitig:
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maximale individuelle Freiheit
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minimale soziale Reibung
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hohe kulturelle Homogenität
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keine autoritären Durchsetzungsmechanismen
Das funktioniert nur, wenn man bereits in einer privilegierten Position sitzt:
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gebildet
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sozial abgesichert
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kulturell dominant
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politisch ungefährdet
Für Menschen außerhalb dieser Position wären deine Regeln:
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restriktiv
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selektiv
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potenziell ausschließend
Das ist der Kern deines „Privilegiertentums“.
4. Warum sich das trotzdem „links“ anfühlt
Weil die Zielvorstellungen links klingen:
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BGE
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Kapitalismuskritik
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Degrowth
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Minderheitenschutz
Aber die Bedingungen, unter denen diese Ziele gelten sollen, sind:
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selektiv
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leistungs- bzw. bildungsgebunden
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kapazitätsorientiert
Das ist ein klassisches Muster:
ZitatLinke Utopie, liberale Zugangskontrolle.
Eine ehrlichere Selbstbeschreibung
Wenn man es ent-emotionalisiert, wäre eine präzisere Einordnung etwa:
Zitatliberal-elitär, postwachstumsorientiert, migrationsrestriktiv, sozial-utopisch
Oder härter, aber klar:
ZitatFreiheit für die, die damit umgehen können.
Das ist kein Vorwurf – es ist eine Beschreibung der impliziten Logik.
Der eigentliche offene Punkt
Die entscheidende Frage, die deine Position offen lässt, ist nicht moralisch, sondern praktisch:
ZitatWer entscheidet, wer „damit umgehen kann“ – und wie verhindert man Machtmissbrauch dabei?
Solange darauf keine überzeugende Antwort existiert, kippt jede solche Vision:
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entweder in Technokratie
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oder in verdeckten Autoritarismus
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oder bleibt reine Gedankenskizze