Es gibt 55 Antworten in diesem Thema, welches 21.611 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (10. August 2026 um 01:33) ist von Lissaminka.


  • Ich schreibe einfach mal hier weiter, damit der Unity-Philosophie-Thread nicht zu unübersichtlich wird...

    Ich bin nun jedenfalls mit meiner Videoreihe beim Thema "Schule" angelangt. Ungefähr 15 Jahre, nachdem ich zum ersten Mal ein Video zu dem Thema gemacht habe:



    Vermutlich hat sich seit damals nichts wesentliches verändert. PISA-Studie und ähnliche Dinge haben nur dazu geführt, dass Schule heute noch mehr als zu meiner Schüler-Zeit als Ort des Wettbewerbs wahrgenommen wird. Nun konkurrieren die Schüler nicht nur untereinander, sondern es gibt auch noch den Wettbewerb zwischen den Ländern, welches Bildungssystem die besten Schüler hervorbringt. Vielleicht sollte man stattdessen lieber mal fragen, welches Bildungssystem die psychisch gesundesten Schüler hervorbringt... da würden Deutschland oder Japan vermutlich nicht auf den vorderen Plätzen stehen.

    Wirklich widerlich finde ich jedenfalls, wie sich das System mittlerweile gar nicht mehr großartig bemüht, zu verschleiern, dass es um knallharten Wettbewerb und die Leistungsfähigkeit geht, und weniger darum, dass junge Menschen kulturell gebildet werden oder aus den Fehlern vergangener Generationen lernen sollen. Aber darauf werde ich in den folgenden Episoden noch ausführlicher eingehen.

  • Ich war auf einer Hauptschule und dann auf einer Realschule und die Zustände dort waren katastrophal .

    Ständiges rumgeschreie der Schüler , die sich gegenseitig runtergemacht haben und andere Schüler gemobbt haben .es war das reinste Chaos.

    Die Schüler haben die Lehrer geärgert und die Lehrer haben dann zurückgeschlagen und den Schülern einen ausgewischt .

    Ich saß ganz hinten und habe diesen ganzen Wahnsinn beobachtet .

    Ich kann mich noch an meinem letzten Schultag erinnern , da saß ich in der Bahn und mir schien die Sonne ins Gesicht ,und habe mir gedacht , „es ist endlich vorbei .das war einer der besten Tage meines Lebens .

    Schule war etwas, was ich sehr gehasst habe .

    Irgendwann fing ich an mich selber zu bilden , indem ich mir einfach die Bücher gekauft habe die mich interessieren, und jedes einzelne Buch hat mich mehr gelehrt als diese5 Jahre in der Schule.


    Ich bin dann auch nie zu irgendwelchen Klassentreffen gegangen , weil ich bewusst zu niemanden eine tiefere Bindung aufgebaut habe .mir war von Anfang an klar dass das in dieser Klasse mit irgendwelchen zufälligen Leuten mit denen ich zusammengewürfelt wurde und mit denen mich auch nichts verbunden hat garnicht möglich ist.

    2 Mal editiert, zuletzt von Shadowx (1. Juli 2026 um 01:39)

  • @Shadowx :

    Würdest du sagen, dass das eine typische "Problemschule" war, auf die du gegangen bist, in irgendeiner Großstadt mit hohem Ausländeranteil und den ganzen anderen Klischees? Oder war es mehr so eine ganz normale Schule der Durchschnittsbevölkerung?


    Generell finde ich ja, dass sich Erwachsene nicht zu wundern brauchen, wenn junge Leute immer asozialer oder bescheuerter werden. Es ist letztlich nur konsequent, wenn man sie einfach in eine Institution schickt, damit man tagsüber Ruhe von ihnen hat, und sie dort dann mit Bildung und Verhaltensregeln mästet, ihnen darüberhinaus aber nicht viele Werte und Inspiration vermittelt, weil die Erwachsenen selber nur uninspiriert vor sich hinleben.

    Kinder brauchen Inspiration, keine Noten - Die Unity-Philosophie, Folge 12
    Dian liest aus seinem aktuellen Buch, und macht sich in dieser Folge Gedanken darüber, warum die moderne Pädagogik komplett darin versagt, Schüler zu inspiri...
    www.youtube.com
  • Zitat

    Ich war auf einer Hauptschule und dann auf einer Realschule und die Zustände dort waren katastrophal .

    Ständiges rumgeschreie der Schüler , die sich gegenseitig runtergemacht haben und andere Schüler gemobbt haben .es war das reinste Chaos.

    Klingt jedenfalls wie meine damalige Schule, welche auch eine Hauptschule war.

    ''Everyone around me, they feel connected to something. Connected to something, I'm not.''
    Motoko Kusanagi

  • Es war eine ganz normale Durschnittschule.

    Viele Ausländer waren auch auf der Schule mich mit eingeschlossen .

    Das war jetz keine Problemschule wie in Berlin.

    Ich seh das Problem auch nicht bei den Ausländern wie du 😉


    Die Lehrer waren einfach nicht fähig die „Flamme des Lernens“

    Bei den Schülern zu entfachen .


    Lehrer ist ein edler Beruf den nicht jeder ausüben sollte .