Krieg in der Ukraine

Es gibt 528 Antworten in diesem Thema, welches 117.487 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. Juli 2026 um 10:12) ist von Yatan.

  • Rechts/Nationalistisch ist in diesem Krieg jeder:


    Russland weil es sein "Imperium" ausbauen will.

    Der Westen, weil er sein "Imperium" ausbauen will.

    Die Ukraine, weil sie ihre nationale Souveränität vor Russland bewahren will.

    Was für ein bescheuerter Vergleich! Du kannst es echt nicht lassen, hm? Die Ukraine verteidigt sich dagegen, von Russland zerstört zu werden, das macht sie nicht besonders rechts/nationalistisch. Wobei Putin genau diese Begriffe gern als Vorwand für sein Schandtaten nimmt! *ärger*

    Na ja, irgendeine politisch progressive Linie weist keiner der Beteiligten auf. Das Gerede von der 'Verteidigung westlicher Werte' würde ich mal außen vorlassen bzw. unter Propaganda verbuchen. Natürlich ist Russland hier der 'Big Bad' und muss gestoppt werden. Es ist auch Schwachsinn, der Ukraine ausgerechnet aus der Wahrung ihrer territorialen Integrität einen Strick drehen zu wollen . Trotzdem wäre ich vorsichtig mit einer Ukraine-Solidarität, die über notwendige Unterstützung hinausgeht und zur politischen Verklärung wird. Da gibt's genug Unappetitliches, das aus nachvollziehbaren Gründen momentan eher auf kleiner Flamme gekocht wird. Auch wenn man jetzt deutschen Medien nicht vorwerfen kann, das zu verschweigen (rechte Milizen, Bandera-Verehrung, korrupte und mafiöse Strukturen im Staat). Sollte man eben auch nicht unter den Teppich kehren und so tun, als wäre die Ukraine eine 'Vorzeige-Demokratie'. Letzten Endes nützt das nur Putins Narrativ der 'Entnazifizierung', wenn Probleme nicht offen angesprochen werden.

    P.s. Spannend ist natürlich die Frage, wieso dennoch die offen rechtsradikalen Parteien in der Ukraine kaum gewählt werden. Meine Vermutung: Nationalismus und Faschistenfolklore ist so 'Mainstream', dass man dafür nicht extra eine Nazi-Partei braucht. Botschafter Melnyk ist ja auch Bandera- und Asow-Fan.

    Why do we fall?

    2 Mal editiert, zuletzt von Lonewolf (26. April 2022 um 21:57)

  • Trotzdem wäre ich vorsichtig mit einer Ukraine-Solidarität, die über notwendige Unterstützung hinausgeht und zur politischen Verklärung wird.

    Deshalb habe ich den ukrainischen Staat bisher auch nirgends gepriesen.

    Für das yatanische Volk, Yatanistan und den gelenkten Yatanismus!

  • Was für ein bescheuerter Vergleich! Du kannst es echt nicht lassen, hm? Die Ukraine verteidigt sich dagegen, von Russland zerstört zu werden, das macht sie nicht besonders rechts/nationalistisch. Wobei Putin genau diese Begriffe gern als Vorwand für sein Schandtaten nimmt! *ärger*

    Was ist daran, seine nationalen grenzen zu sichern denn nicht rechts/ nationalistisch?

    Ist dein Problem, wenn du das als Provokation auffasst, weil du bei jedem rechten aspekt in irgendwas gleich die nazi kiste aufmachst. ich versuche gar nichts.

    Für mich ist rechts und nationalismus genauso ein Aspekt im poliitischen Geschehen und Betrachtungen wie alles andere. Übrigens so wie auf der ganzen Welt- mit ausnahme von deutschland, wo rechts immer gleich nazi und faschismus ist... Man dann aber Leute ausgrenzt und beleidigt und den meinungskorridor immer enger zurrt und dann aber rumheult, wenn leute sagen, das hat totalitäre züge... Typisch deutscher dummfug..

  • Wobei Putin genau diese Begriffe gern als Vorwand für sein Schandtaten nimmt! *ärger*

    ach das triggert dich?! und weil putin irgendnen nazi bullshit erzählt, darf ich nicht nicht feststellen, dass es eine nationalistisiche bestrebung ist, seine grenzen zu wahren?!

    ich könnte aber auch noch frecher werden und sagen, wenn die ukraine nicht auf ihre souveränität pochen würde, dann würde sie niemand zerstören. es ist ein bisschen wie bei mir, wenn ich der brd gewisse dinge verweigere. das grundgesetz und art 1 juckt die da wenig, irgendwann bekomme ich halt eine aufs dach. das ist das "recht" des stärkeren. was anderes zählt hier eh nicht.

  • Die Ukraine, weil sie ihre nationale Souveränität vor Russland bewahren will.

    Was ist daran, seine nationalen grenzen zu sichern denn nicht rechts/ nationalistisch?

    Die Ukrainer verteidigen ihr Recht auf Selbstbestimmung gegen Russland. Klar kann man sich fragen, ob die legitime Weigerung der Ukraine, sich Russland zu unterwerfen, rechts/nationalistisch ist. Für mich ist das ein absurder Gedankengang, der höchstens als Provokation taugt. So hab ich deinen Vergleich verstanden.

    Für das yatanische Volk, Yatanistan und den gelenkten Yatanismus!

  • und weil putin irgendnen nazi bullshit erzählt, darf ich nicht nicht feststellen, dass es eine nationalistisiche bestrebung ist, seine grenzen zu wahren?!

    Wenn du der Welt diese Erkenntnis unbedingt mitteilen möchtest, dann muss es wohl so sein...

    Für das yatanische Volk, Yatanistan und den gelenkten Yatanismus!

  • Die Ukraine, weil sie ihre nationale Souveränität vor Russland bewahren will.

    Was ist daran, seine nationalen grenzen zu sichern denn nicht rechts/ nationalistisch?

    Die Ukrainer verteidigen ihr Recht auf Selbstbestimmung gegen Russland. Klar kann man sich fragen, ob die legitime Weigerung der Ukraine, sich Russland zu unterwerfen, rechts/nationalistisch ist. Für mich ist das ein absurder Gedankengang, der höchstens als Provokation taugt. So hab ich deinen Vergleich verstanden.

    naja, nationale grenzen sowie die bestrebung solche zu etablieren und zu halten sind nationale bestrebungen. da ist nichts absurdes dran, das ist einfach so.

    das einzige, wo diese einfache klare wahrheit aneckt ist da, wo du diese bemerkung damit assoziierst, dass ich damit irgendwen als nazi diffamieren will.

    aber wenn ich das mal beiseite lasse und nur die sache "nationale grenzen" und "verteidigungskrieg" hernehme, dann ist da für mich als christlicher anarchist die sache gleich doppelt sehr eindeutig klar.

    den rest wiederhole ich jetzt nicht nochmal, das thema "provokation durch den westen" hatten wir ja bereits zur genüge.