Update zur Corona - Lage

Es gibt 2.035 Antworten in diesem Thema, welches 494.376 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (4. April 2024 um 10:44) ist von Lonewolf.

  • Das der Kapitalismus drauf aus ist, den Menschen das Leben zu verschönern, kann man ja aber in den Staaten sehen. Es geht immer noch paar Nummern krasser

    und wenn nix passiert, wird es hier so werden wie drüben ... Ich glaube halt nicht, dass was passieren wird.

    Und ich würde es auch nicht einzelnen Akteuren vorwerfen. Es ist schwierig etwas zu ändern, wenn du da in einer großen Gruppe sitzt, die alle nicht wirklich

    ambitioniert sind, auch nur irgendwas zu ändern, siehe zum Beispiel das Kabinet der Ampeltruppe. Dann PROST auf Merica ...

  • Ist doch super, aber dann rede doch nicht von irgendeinem Solidarsystem. Wenn wir hin zu Freiheit und Individualität wollen, müssen wir eben auch das Gesundheitssystem lediglich als Dienstleistungsangebot mit begrenzten Kapazitäten betrachten. Wenn zu viele Menschen gleichzeitig eine Reifenpanne haben, kann der ADAC auch nicht allen helfen, sondern muss eine Entscheidung treffen. Um die Analogie fortzusetzen, könnte man sagen, dass diejenigen als Erste Hilfe bekommen sollten, die unverschuldet in die Situation gekommen sind, und nicht z. B. diejenigen, die zu schnell unterwegs waren. Momentan wird ja denen zuerst geholfen, bei denen die Aussichten auf Reparatur/Heilung am größten sind. (Um beim ADAC-Beispiel zu bleiben, würde auch niemand hinnehmen, nicht mehr Autofahren zu dürfen, nur weil die Gefahr besteht, dass im Falle einer Panne nicht geholfen werden könnte) Ich sage im Grunde nix anderes, als dass man von freien, mündigen Menschen erwarten könnte, ihre Freiheit und Eigenverantwortung dann eben konsequent zu Ende zu denken. Impfen ist eine Risikoabwägung, wer sich dagegen entscheidet, sollte doch nun wirklich kein Problem haben, wenn er im extrem unwahrscheinlichen Fall nachrangig behandelt wird - schließlich hat er diese Risikoabwägung aus freien Stücken und unter Abwägung aller Möglichkeiten getroffen.

    Im gegenwärtigen Diskurs erleben wir eine Demontage von individueller Freiheit und Verantwortung - momentan haben wir 'nur' ein Corona-Problem, und wir können uns ausmalen, auf was für Dystopien wie zusteuern, wenn wir es nicht schaffen, unsere Freiheiten gegen die 'Notwendigkeiten' zu verteidigen.

    Why do we fall?

  • Ist doch super, aber dann rede doch nicht von irgendeinem Solidarsystem.

    [...]

    Impfen ist eine Risikoabwägung, wer sich dagegen entscheidet, sollte doch nun wirklich kein Problem haben, wenn er im extrem unwahrscheinlichen Fall nachrangig behandelt wird - schließlich hat er diese Risikoabwägung aus freien Stücken und unter Abwägung aller Möglichkeiten getroffen.

    Es geht eben gerade um diese absolut einseitige Fixierung auf das Impfen.

    Die Fixierung ist falsch. Ein Tunnelblick.

    Ob ein Mensch "nimmt" oder "gibt", ob ein Mensch "egoistisch" oder "solidarisch" ist, ob ein Mensch "abgesondert" oder "aufgenommen" wird - das alles legt ihr fest, indem ihr die Menschen in lediglich 2 Schubladen steckt: geimpft - ungeimpft


    Ich kann 40 Kippen pro Tag rauchen, mich fett fressen, 3x um die Welt fliegen, Menschen ausbeuten, fette SUV's fahren, .... aber ich bin ein guter, solidarischer Mensch, weil ich mich habe impfen lassen.

    Kranke Einseitigkeit.

  • Ach, ich habe gar nix gegen Ungeimpfte, einige meiner besten Freunde sind ungeimpft :badluck: Impfen ist eben momentan nachweislich ein entscheidender Hebel zur Eindämmung der Pandemie. Realitätsbezogene Alternativvorschläge habe ich bis jetzt nicht gehört. Mit gesunder Lebensführung alleine kommen wir da eben kurz- bis mittelfristig nicht raus. Langfristig könnte man natürlich überlegen, wie viele ungesunde Individualentscheidungen man kollektiv abfedern will, ohne hier die vielbeschworene Eigenverantwortung tatsächlich mehr einzufordern. Hilft uns im Hier und Jetzt aber auch nicht. Es ist schon amüsant, dass es in diesem Forum vor allem die 'anarchistischen' Impfverweigerer sind, die am lautesten nach dem Beschützerstaat schreien, ohne sich mal Gedanken darüber zu machen, wie ein eigenverantwortlicher Beitrag aussehen könnte. Wenn ihr alle gesund und unangreifbar seid, dann solltet ihr eigentlich die ersten sein, die auf medizinische Hilfe verzichten, um denen den Vortritt zu lassen, die aus gesundheitlichen Gründen darauf angewiesen sind.

    Das hat für mich weniger eine moralische Dimension, sondern ist simple Mathematik. Dass Krankenhäuser am Limit und teils überlastet sind, ist ein Fakt und keine simple Schlagzeile.

    Why do we fall?

  • Ob ein Mensch "nimmt" oder "gibt", ob ein Mensch "egoistisch" oder "solidarisch" ist, ob ein Mensch "abgesondert" oder "aufgenommen" wird - das alles legt ihr fest, indem ihr die Menschen in lediglich 2 Schubladen steckt: geimpft - ungeimpft

    Nö. Die Person hat sich ganz aktiv für diesen Status entschieden. (;

    Ich kann 40 Kippen pro Tag rauchen, mich fett fressen, 3x um die Welt fliegen, Menschen ausbeuten, fette SUV's fahren, .... aber ich bin ein guter, solidarischer Mensch, weil ich mich habe impfen lassen.

    Solange du nur diese eine Seite von dir zeigst (mehr kennt man von dir nicht, hier geht es nun mal um Corona, respektive das Impfen), dann wirst du halt auch nur diese Kritik hören, logisch. Gerne kannst du aber einen eigenen Thread erstellen und dort aufzählen, dass du oben genannte Dinge machst, dann kriegst du durchaus auch darauf gemünzte Kritikpunkte zu hören. Wenn das dein Ziel ist... also daran wird es nun wirklich nicht scheitern.

  • hier geht es nun mal um Corona, respektive das Impfen

    [...]

    Gerne kannst du aber einen eigenen Thread erstellen

    Hättest Du wohl gerne.... Erstelle Du doch Deinen eigenen Thread.

    "Es geht hier um das Impfen" das ist Dein feuchter Traum.

    Hier das Anliegen des Threaderstellers....

    1. Wir müssen endlich die Lehren ziehen und lehren, wie Demokraie funktioniert, dass man Andersdenkenden zuhören muss und Grundrechte etwas wertvolles sind, das man nicht als erstes einschränkt

    2. Es ist wichtig mehr positive Anreize zu setzen. Statt mehr Geld, wenn ein Totenschein auf Corona lautet, mehr Geld, wenn ein Patient eine Behandlung überlebt.... Aber das in allen Bereichen, ruhig auch mit ein paar negativen Reizen, wie: Wer Grundrechte zu Unrecht eingeschränkt hat, hat lebenslanges Berufsverbot als Politiker (ach, wäre das schön ohne Söder)!

  • Ach, ich habe gar nix gegen Ungeimpfte, einige meiner besten Freunde sind ungeimpft

    Same ...

    Und dennoch diskutiere ich mit ihnen darüber.

    Ist also nicht so, dass wegen dem Thema unbedingt Freundschaften kaput gehen MÜSSEN ...

  • Hättest Du wohl gerne.... Erstelle Du doch Deinen eigenen Thread.

    Wieso denn?

    Ich habe dir lediglich deinen Irrtum erklärt und nutzte dabei einen Erklärstil, den du offenbar allzu wörtlich genommen hast, ohne wirklich zu begreifen, was ich dir eigentlich sagen wollte.

    Hier das Anliegen des Threaderstellers....

    Das wäre dann der erste Thread, in welchem nach Monaten der Diskussion und knapp 1000 Beiträge später, es noch immer um das Ursprungsthema geht. Du lebst wirklich in einer Traumwelt. Das ist hier ein Anarchistenforum - hier macht jeder was er will. ^_^

  • Für mich bedeutet "Diskussion" einen gemeinsamen Nenner zu erreichen.

    In welcher Traumwelt lebst du? Weder mit Nazis, Kinderschändern, Schwurblern oder diversen anderen fragwürdigen Gruppierungen, will ich jemals einen "gemeinsamen Nenner" erreichen.

    Du bezeichnest ziemlich schnell Menschen abfällig als Schwurbler. Und die anderen, die nicht Deiner Meinung sind, sind eben "divers anders".

    Trotzdem diskutierst Du mit uns. Quasi für den ewigen "Dissenz", den ewigen Streit.

    Wie gesagt, für mich bedeutet Diskussion: "gemeinsamen Nenner erreichen", Verständnis für verschiedene Positionen schaffen.

    Unsere Wege trennen sich.

    Ich habe dir lediglich deinen Irrtum erklärt und nutzte dabei einen Erklärstil, den du offenbar allzu wörtlich genommen hast, ohne wirklich zu begreifen, was ich dir eigentlich sagen wollte.

    Arroganz pur.