Update zur Corona - Lage

Es gibt 2.035 Antworten in diesem Thema, welches 493.447 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (4. April 2024 um 10:44) ist von Lonewolf.

  • Wo ist der wissenschaftliche Nachweis dafür, dass das Virus sich weniger stark verbreitet, wenn man die Einzelhandelsgeschäfte schließt und sich stattdessen um so mehr Menschen im Supermarkt begegnen?

    Dafür gibt es keinen Nachweiß. Es hat auch von uns niemand behauptet, dass Lockdown von Geschäften oder Ausgangssperre für die Bevölkerung sinnvoll sind.

    Es gibt sogar Aerosol-Forscher, die neulich explizit darauf hingewiesen haben, dass jeder nächtliche Ausgang besser wäre, als zuhause in der geschlossenen Wohnung zu sitzen. Aber zumindest in Sachsen und Baden Württemberg sind sie jetzt trotzdem schon wieder dabei, genau dieselben hirnverbrannten, unlogischen Maßnahmen zu ergreifen wie letztes Jahr.

    Ich habe stets gesagt, dass Corona ein Innenraumproblem ist. Auch das hat hier nie jemand anders gesagt. Problematisch wird es nur dann, wenn man sich in größeren Menschenmengen zusammenfindet. Ausgangssperren für Einzelpersonen halte ich genauso für sinnlos. Ausschließlich die Quarantäne bei einer Infektion halte ich für richtig. Du warst doch auch sonst immer der, welcher nicht so stark in Richtung schwarz oder weiß einteilen wollte. Bist aber mit diesem Post schon eher in dieser Richtung unterwegs.

    Da sagen die Politiker dann plötzlich: "Ach, die wissenschaftlichen Studien dazu sind so vage und ungenau und außerdem nicht ausreichend, wir müssen da jetzt einfach handeln und auf unser Bauchgefühl vertrauen. Wir machen einfach mal alles, was uns gesetzlich möglich ist, dann wird schon auch die richtige Maßnahme dabei sein."

    Das sind doch die wahren Schwurbler, wenn ihr mich fragt... diese ganzen Söders und Kretschmers und Kretschmanns, die sich auch durch die letztjährigen Erfahrungen kein bisschen geändert haben

    Ich denke ja auch, dass Corona in gewissen Bereichen dafür genutzt wird, um machtpolitische Interessen gewissermaßen umzusetzen. Dann aber Parteien wie die Basis zu hofieren oder sinnvolle Maßnahmen wie Abstand oder Maske schlecht zu reden, davon bin ich weit nun so überhaupt nicht überzeugt.

    Die Pandemie ist wie so vieles in unserer Gesellschaft grau.

  • Die extreme Lagerbildung ist der komplexen Situation nicht angemessen, aber ein Reflex, der auch durch den öffentlichen Diskurs befördert wird. Mir fällt es ja auch schwer, hier genauer zu differenzieren, was aber auch daran liegt, dass sichtbare Konsequenzen aus bestimmten Positionen eben meist in diesem Entweder-oder-Schema ablaufen. Wenn viele sagen, dass sie diese oder jene Maßnahme 'auch kritisieren', aber de facto nix dagegen tun, geht mir deren Kritik ehrlich gesagt sonstwo vorbei (das gilt jetzt für viele linke Gruppen). In der Praxis sind es dann zumeist Personen, mit denen man eigentlich nichts zu tun haben will, die sich zusammenfinden, um gezielt gegen bestimmte Maßnahmen zu verstoßen. Das sollte aber dann eigentlich die Sache aller sein, die mit der Scheiße nicht einverstanden sind. Die extreme Lagerbildung resultiert also aus der Untätigkeit der einen und dem oft verfehlten Aktionismus der anderen Seite.

    Why do we fall?

  • Ich weiß nicht, was es bringen soll, gezielt gegen die eine oder andere Maßnahme zu verstoßen. Davon bekommt die Öffentlichkeit nix mit und es wird sich dadurch auch nix ändern. Du sagtest immer nur Kriege führen, die man auch gewinnen kann. Solch eine Maßnahmenverstoß hat imo 0 Wirkung. Ich verstoße immer und seit jeher gegen Gesetze die ich nicht für sinnvoll erachte. Ich habe stets draußen auch im Lockdown meinen Alkohol getrunken. Hat eh keinen interessiert. Ja, ich stimme dir zu, dass in gewissen Zeiten eine Lagerbildung wohl einfach automatisch sich bildet. Aber als Aktionismus würde ich einen mehr oder weniger sinnvollen Maßnahmenverstoß nun nicht nennen ;) Keine Ahnung, was in heutigen Zeiten noch sinnvoller Aktionismus ist.

  • Ich weiß nicht, was es bringen soll, gezielt gegen die eine oder andere Maßnahme zu verstoßen. Davon bekommt die Öffentlichkeit nix mit und es wird sich dadurch auch nix ändern. Du sagtest immer nur Kriege führen, die man auch gewinnen kann. Solch eine Maßnahmenverstoß hat imo 0 Wirkung. Ich verstoße immer und seit jeher gegen Gesetze die ich nicht für sinnvoll erachte. Ich habe stets draußen auch im Lockdown meinen Alkohol getrunken. Hat eh keinen interessiert. Ja, ich stimme dir zu, dass in gewissen Zeiten eine Lagerbildung wohl einfach automatisch sich bildet. Aber als Aktionismus würde ich einen mehr oder weniger sinnvollen Maßnahmenverstoß nun nicht nennen ;) Keine Ahnung, was in heutigen Zeiten noch sinnvoller Aktionismus ist.

    Auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole, gezieltes massenhaftes Verstoßen gegen Ausgangsbeschränkungen wäre schon etwas, von dem die Öffentlichkeit etwas mitbekommen würde. Oder ganz generell Aktionen, die momentan eher dem 'Schwurbler'-Lager überlassen werden. Ich fürchte eben, dass nach wie vor viele lieber den Kopf in den Sand stecken bzw in der Solidaritätsfalle festhängen. Was für mich eben in der Konsequenz bedeutet, dass ich es Leuten wie Dian nicht unbedingt übel nehmen kann, wenn sie sich vom existierenden politischen Spektrum abwenden und mit irgendwelchen Quatschalternativen sympathisieren. Ist zwar im Endeffekt auch eher eine wenig lösungsorientierte Trotzreaktion, aber bei dem Totalausfall, der leider zu häufig woanders zu beobachten ist, irgendwie auch verständlich.

    Why do we fall?

  • Auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole, gezieltes massenhaftes Verstoßen gegen Ausgangsbeschränkungen wäre schon etwas, von dem die Öffentlichkeit etwas mitbekommen würde.

    So oft waren die Ausgangsbeschränkungen am Ende ja nun auch nicht. Oder? Gut, ich glaube Thüringen war das einzige Bundesland, welches da irgendwie eine andere Regel gefahren hat und wir hatten auch Silvester die Knallerdeppen zu Gange als einziges BL glaube ich. Von daher habe ich das etwas anders mitbekommen und es ist mir nicht so aufgefallen vielleicht.

  • So oft waren die Ausgangsbeschränkungen am Ende ja nun auch nicht. Oder? Gut, ich glaube Thüringen war das einzige Bundesland, welches da irgendwie eine andere Regel gefahren hat und wir hatten auch Silvester die Knallerdeppen zu Gange als einziges BL glaube ich. Von daher habe ich das etwas anders mitbekommen und es ist mir nicht so aufgefallen vielleicht.

    Es geht hier ums Prinzip. Auch Dinge wie Kontaktbeschränkungen sind zu nennen. Es wurden sogar Kids vor Gericht gezerrt, die sich mit ein paar Freunden zu viel draußen getroffen haben. Ich sehe hier ein historisches Versagen aller Kräfte, die sich ansonsten staatskritisch geben.

    Why do we fall?

  • Nach Lockdown sofort! und Nie wieder Lockdown!, nun der neueste Vorstoß der Hetzer- und Angstschür-Partei.