Tja, dann sei mal froh, dass du nicht derjenige bist, der seine Entscheidung am Ende Angehörigen verklickern muss. Und in diesem Kontext wäre eine breite Debatte darüber, wen man retten wird, WENN es nur eine begrenzte Anzahl an Möglichkeiten gibt, zumindest ein weiterer Weckruf.
Ja, dann stolper mal gerne weiter, ich bin immer offen für neue Infos, die meinem bisher sehr eindeutigen Erfahrungshorizont widersprechen. Denn das wäre doch das beste Argument gegen die Auffassung, dass die Überlastung des Systems vorrangig durch Ungeimpfte verursacht wird.
Ich muss das mit Sicherheiten keinen Angehörigen verklickern. Meine Mutter weiß ganz genau, dass ich nach ihrer Frage, ob sie sich impfen lassen soll oder nicht, 2 Wochen intensivst recherchiert habe, bis sie gesagt hat, ich muss das nicht für sie tun. Mein Bruder ist so von Grund auf rational eingestellter Hardcore-Empiriker und kennt mich gut genug, dass ich ihm meine Entscheidung nicht erst umständlich verständlich machen muss und meine Tante ist spirituell derartig weit entwickelt und mir derartig ähnlich, dass von jede "Erklärung" von Haus aus überflüssig ist. Und sonst gibt es da niemanden.
"Weckruf": Du sagst damit nichts, außer, dass Du anstelle von "Weckruf" nicht etwas anderes sagen willst, was eine Auseinandersetzung mit anderen Meinungen ermöglichen würde.
Und ich wiederhole mich: Selbst wenn im Vergleich zu Geimpften unverhältnismäßig mehr Ungeimpfte mit Corona behandelt werden müssen, wäre das allein an sich noch kein rationaler Grund, eine Triage-Debatte von Anfang an um dieses Kriterium herum aufzuhängen.