Update zur Corona - Lage

Es gibt 2.035 Antworten in diesem Thema, welches 493.782 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (4. April 2024 um 10:44) ist von Lonewolf.

  • "Corona ist doch nicht so schlimm, dass man sich impfen sollte als gesunder junger Menschen,

    [...]

    also dürfte doch auch niemand ein Problem damit haben, dass jemand anders im Fall der Fälle vorgezogen wird."

    -Das ist offensichtlicher Schwachsinn, da es auch alle jene betrifft, denen dadurch, so unwahrscheinlich das auch sein mag, eine notwendige medizinische Behandlung verwehrt wird.

    Nein, das ist eben kein Schwachsinn, da es ja die Coronaimpfung eindeutig als problematischer detektiert wurde, als das Virus selber. Wer ständig seine Faktenresitenz zum Gesetz für sich selber macht, der muss halt sehen, wo er am Ende bleibt.

    Du postulierst, _niemand_ dürfte ein Problem damit haben, wenn jemand aufgrund staatlicher Willkür eine medizinische erforderliche Behandlung verwehrt wird, also nicht einmal derjenige selbst. Das ist offensichtlicher Schwachsinn, unabhängig von dem unlesbaren Kauderwelsch, mit dem das zu begründen versuchst.

    Auf der einen Seite wollen hier doch Leute immer weniger Staat, was dazu führt, dass es noch mehr Kapitalismus gibt, aber auf der anderen Seite wird dann dem Staat, der noch da ist der Vorwurf gemacht, dass er nicht genug tut, gegen den bösen Kapitalismus. Ja was denn nun? Mehr Staat oder doch weniger Staat? Am besten wohl wengier Staat, der aber dann mehr tut. So wird es wohl richtig sein.

    Weniger Staat UND weniger Kapitalismus natürlich, soweit das möglich ist, dank eigenverantwortlicher Individuen. Dass das nicht von heute auf morgen geht ist klar. Es darf aber trotzdem kritisiert werden, wenn der Staat seine Pflichten bezüglich der medizinischen Versorgung seiner Bürger vernachlässigt, oder ankündigt, das vor zu haben.

  • Weniger Staat UND weniger Kapitalismus natürlich, soweit das möglich ist, dank eigenverantwortlicher Individuen.

    Du lebst halt genau wie die anderen beiden Traumtänzer in einer Phantasiewelt. Keine weiteren Fragen ...

    Es darf aber trotzdem kritisiert werden, wenn der Staat seine Pflichten bezüglich der medizinischen Versorgung seiner Bürger vernachlässigt, oder ankündigt, das vor zu haben.

    Klar darfst du das. Nur bin ich halt auch bei dir der Überzeugung, dass deine Sichtweisen zum Anarchismus eher naiver Natur sind.

    Wir werden Anarchismus auf absehbare Zeit nicht haben und das einzige was uns im Moment gegen noch mehr Kapitalismus schützt, ist dieser Staat, der euch ja alle so sehr ein Dorn im Auge ist. Ich habe auch genügend Kritikpunkte am deutschen Staat. Aber man sollte eben nicht vergessen, dass ohne Staat die Konzerne uns und unsere diversen Rechte, die wir im Moment noch haben, komplett über den Haufen fegen. Dann seid ihr ganz gewiss wieder die ersten, die sich nach Papa Staat zurücksehnen werden.

  • Das Gesundheitssystem ist heruntergewirtschaftet, willkommen im Kapitalismus.

    Das Problem ist nicht der Kapitalismus an sich, sondern der korrupte Staat und die apathische Bevölkerung, die ihn ignoriert oder sogar unterstützt und verteidigt.

    Korrektur (um Verwirrung vorzubeugen, ohne das Korrigierte dabei zu überschreiben): ...die apathische Bevölkerung, die die eklantante Korrumpiertheit des Staates ignoriert oder sogar unterstützt und verteidigt.

    Was denkst du, können wir in den nächsten Monaten also hierzulande zustande bringen, um das marode Gesundheitssystem zu retten?

    Wenn der politische Wille da wäre... was wäre denn deiner Meinung absolut nicht machbar? "Geld bewirkt Wunder."

    Also bitte keine Ablenkungsmanöver von der Ausgangsfrage: Wer bekommt eine Behandlung im Ernstfall, und wer nicht?

    Seit wann war das die Ausgangsfrage? Und wenn es nur darum gehen soll, ob Menschen, die sich aus Dir nicht verständlichen Gründen nicht impfen lassen wollen, in einem Triage-Ranking als "das Letzte" bewertet werden sollen, kann man das wiederum nur Anhand einer Beantwortung der Fragen rund um das "tatsächliche" Nutzen/Risiko für Einzelne und "tatsächliche" Auswirkungen derer möglicherweise selbstdienlichen Entscheidung auf das Gesundheitssystem entscheiden.

    Du vertraust doch ohnehin auf deinen Teesud - wieso solltest du also im Ernstfall ein Problem damit haben, dass nicht du, sondern der Schlaganfallpatient oder das Unfallopfer den Platz auf der Intensiven bekommt?

    Mit mir hat das alles gar nichts zu tun. Ich sehe mich selbst als absolut ungefährdet.

  • Wir werden Anarchismus auf absehbare Zeit nicht haben [...]

    Du wahrscheinlich nicht. Ich hab' ihn schon, danke. :)

    [...] das einzige was uns im Moment gegen noch mehr Kapitalismus schützt, ist dieser Staat, der euch ja alle so sehr ein Dorn im Auge ist. [...]

    Der Staat schützt Dich so sehr gegen den Kapitalismus, dass Du Dich in einem Online-Forum mit anderen über -potentiell Deine- Triage-Rangordnung streitest.

  • Tja, was soll ich dazu sagen. Danke für den Beweis deiner Naivität in dieser Hinsicht ...

  • Das Problem ist nicht der Kapitalismus an sich, sondern der korrupte Staat und die apathische Bevölkerung, die ihn ignoriert oder sogar unterstützt und verteidigt.

    Korrektur (um Verwirrung vorzubeugen, ohne das Korrigierte dabei zu überschreiben): ...die apathische Bevölkerung, die die eklantante Korrumpiertheit des Staates ignoriert oder sogar unterstützt und verteidigt.

    Wenn der politische Wille da wäre... was wäre denn deiner Meinung absolut nicht machbar? "Geld bewirkt Wunder."

    So optimistisch wäre ich da nicht, zumindest nicht kurzfristig. Wenn seit Beginn der Pandemie sofort gehandelt worden wäre, Pflegekräfte rekrutiert, Bedingungen verbessert worden wären etc., ja, dann würde es vermutlich jetzt anders aussehen. Und ich bin der Erste, der konkret den Staat bzw die politischen Verantwortlichen hierfür anprangern würde, anstatt in medialen Ablenkungsmanövern Ungeimpfte zu alleinigen Sündenböcken zu stilisieren. Nur hat mein Verständnis für individuelle Entscheidungen auch seine Grenzen, und mein Mitgefühl lässt langsam etwas nach, wenn freiwillig Ungeimpfte nun mit Sanktionen unterschiedlicher Art bedroht werden. Denn außer Geschwurbel und Scheinargumenten kommt einfach nix, das gegen das simple Faktum sprechen würde, dass 1) die Impfung die gegenwärtige Situation entschärft und 2) auch keine konkreten Hinweise auf schwerwiegende Folgen vorliegen. Ja, nix im Leben ist sicher, und Nebenwirkungen von vielen Medikamenten sollten deutlicher kommuniziert werden, vor allem von Alltagspillen wie ASS, Ibu etc., ganz zu schweigen von Psychopharmaka etc. Sich jetzt an der Impfung aufzuhängen, ist schlichtweg eine schräge Priorität.

    In den USA und anderswo krepieren Menschen, weil sie aufgrund mangelnder finanzieller Mittel keine medizinische Versorgung bekommen. In Deutschland sterben sie, weil sie das (kostenlose) medizinische Angebot der Impfung nicht nutzen - das ist im Grunde ein Armutszeugnis für den aufgeklärten Menschen, den sich auch der Anarchismus wünscht.

    Why do we fall?

  • [...] Sich jetzt an der Impfung aufzuhängen, ist schlichtweg eine schräge Priorität.

    [...] In Deutschland sterben sie, weil sie das medizinische Angebot der Impfung nicht nutzen - das ist im Grunde ein Armutszeugnis für den aufgeklärten Menschen, den sich auch der Anarchismus wünscht.

    ...Überhaupt in den Raum zu stellen, "die Impfung" als Triagekriterium schlechthin zu werten ist schräg. Schräg, nicht zuletzt in Hinsicht auf die aktuelle Stimmung in der Bevölkerung. Und das sollte einem auch zu Denken geben.

    ... Flasch. Das ist in erster Linie ein Armutszeugnis für den Staat. Würde sich der Staat seinen Bürgern gegenüber ausreichend loyal und wohlwollend und wohltuend verhalten wäre auch das entsprechende Vertrauen von der Bevölkerung da. Und um nichts anderes als Vertrauen geht es hier. Vertrauen vor allem in den Staat, aber auch in die Medien und generell Vertrauen in Menschen aus anderen Gesellschaftschichten, die man aufgrund ihrer sozialen Ferne einfach nicht einschätzen kann.

  • ...Überhaupt in den Raum zu stellen, "die Impfung" als Triagekriterium schlechthin zu werten ist schräg. Und das nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Stimmung in der Bevölkerung. Und das sollte einem auch zu Denken geben.

    ... Flasch. Das ist in erster Linie ein Armutszeugnis für den Staat. Würde sich der Staat seinen Bürgern gegenüber ausreichend loyal und wohlwollend und wohltuend verhalten wäre auch das entsprechende Vertrauen von der Bevölkerung da. Und um nichts anderes als Vertrauen geht es hier. Vertrauen vor allem in den Staat, aber auch in die Medien und generell Vertrauen in Menschen aus anderen Gesellschaftschichten, die man aufgrund ihrer sozialen Ferne einfach nicht einschätzen kann.

    1. Es sind größtenteils Ungeimpfte, die die Intensivstationen verstopfen, wie oft denn noch.

    2. Der 'Anarchist' sollte tatsächlich nicht nur den Staat kritisieren, der seiner "Fürsorgepflicht" nicht nachkommt, sondern auch die unmündigen Menschen, die ihre Entscheidungen nicht losgelöst von staatlicher Propaganda treffen können.

    Klar, der Staat soll besser aufklären, niedrigschwelligere Angebote schaffen, Korruption nicht dulden etc etc. Bleibt da irgendwo noch eine Restverantwortung der mündigen aufgeklärten Menschen, die wir 'Anarchisten' uns wünschen? Oder wird die komplett auf 'die da oben' abgewälzt? Wer dem Scheißstaat und den Systemmedien nicht glauben mag, soll sich eben auf eine Rundreise durch die Kliniken begeben.

    Why do we fall?

  • Warum sorgen die Freiheitskämpfer eigentlich nicht tatsächlich dafür, dass wir frei von Corona werden, sondern bescheren uns eine Welle nach der anderen?