Ich kann nicht bestätigen, dass die Linken heute besonders staatstreu geworden sind
Dazu fällt mir spontan das Video von dem ???? eh... Reitschuster ein, wie er bei hildmann vor dem Lokal auf und abgeht und die Horden brüllender Antifanten filmt, die eng an eng stehen während die Polizei die Leute vor Hildmanns lokal maßregelt, wenn sie weniger als 1.5 meter abstand halten.
Huch. Der redet für Hildmann, muss ja ein Nazi sein wa. Sind das die Antworten, die ich
subtil heraufbeschworen
habe? XD Und wenns so ist: Sei doch einfach mal intelligent und spring nicht wie ein Dackelchen übers stöckchen, wenn mans dir vor die nase hält!
Ok. Ich versuche WIRKLICH deinem ausnahmsweise einigermaßen sachlichen Ausführungen irgendwas konstruktives entgegen zu setzen, was du auch als solches wahrnimmst, und lese weiter.
Früher gab es einfach nur zwei Seiten, so wie auch zwei Fernsehprogramme. Die Spießer und die Rebellen (und selbst dafür brauchte es im Nachkriegsdeutschland ganze zwei Jahrzehnte Vorlauf).
Ich sehe das eher so, dass es früher einen Meinungspluralismus gab, während man heute eine fatale Schwarz-Weiss denke fährt. (Nazi oder Maßnahmenbefürworter) ist ein Beispiel dafür. (HUCH, schon wieder was subtil heraufbeschworen?)
Vor dieser schwarz weiss denke folgte eine Gleichschaltung in der Presse und dieser vorangegangen ist eine Zeit, in der man sich übers Internet Pressespiegel anfertigen konnte, die sehr klar zeigten, dass jeder irgendwie diesselben DPA Meldungen nach seinem Gutdünken verwurstete und ausschlachtete. Das Problem, das die PRaxis der Presse agenturen zu gleichschaltung führte wurde damals lang und breit diskutiert und im Prinzip hat es schon ein Philosoph im 17. oder 18. Jahrhundert dokumentiert, dass aus den Bildungssystemen eine fatale Gleichschaltung entstehen kann.
Die früher erzkonservativ war, eben auch ein Teil abgesplittet, die sich heute zumindest für linke Ideen begeistern können
Zunächst mal, was sind denn Linke Ideen? Für mich sind linke themen immer soziale themen, die im sinne der mittel und unterschicht liegen. Oder pazifistische Bemühungen. Eigenverantwortlichkeit des Bürgers, Eindämmen von Machtexzessen. Das verbinde ich mit links.
Dann ist es umgekehrt aber auch so: Ich verweise auf die Ausführungen von Sarah Wagenknacht etwa zwischen September letzten Jahres und März diesen Jahres. Ihrer Theorie zu folge, hatte sich die Linke aus der Arbeiterklasse abgespalten, weil es möglich war, in die Städte zu ziehen. Der Teil der Linken, der heute in der Politik sitzt, wurde zu Akademiker und ist heute von der Arbeiterschicht entfremdet. Deshalb, so wagenknecht, wurde ihnen "langweilig" und anstatt die Arbeiterklasse zu vertreten, wofür die Linke gegründet wurde, gendert sie heute oder macht Gesetze für die Stadt, die den Arbeitern auf dem Land [Spritpreis] schwer im Magen liegen.
Die gibt's bei den Linken aber genauso
Gratulation! Differenziertes Denken ist doch möglich.
Ein Polizeirevier muss schon mindestens brennen, wenn man sich mit 14 Jahren irgendwo engagiert.
Wann hat denn hier in Deutschland das letzte mal ein Polizeirevier gebrannt?
So denn. Einmal mehr, dass ich dir die Hand reiche, ich hoffe, du rotzt nicht nur wieder rein. [Hab ich damit wieder was heraufbeschwört?]