Verschwörungstheorien zum Coronavirus

Es gibt 170 Antworten in diesem Thema, welches 66.867 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (11. Juli 2022 um 20:27) ist von Marc Gerhard.

  • Wobei ich nach wie vor ein Fragezeichen hinter die Ansicht machen würde, irgendwer würde gegen den Staat demonstrieren.

    Also wenn mich nicht alles täuscht ging es Autonomen in den 90ern noch genau darum. Auch die Anarchisten, die irgendwo in amsterdam eine "EU-Freie Zone" deklariert haben ging es genau darum. (Würde mich eh mal interessieren, was daraus geworden ist)

    Im Endeffekt geht es jedem, der demonstriert darum, gegen (bestimmte Aspekte des) Staat(s) zu demonstrieren. Man sollte da halt schon differenzieren sonst ist man dabei nicht nur den Staat (ggf. als Gewaltmonopol) abzuschaffen sondern im Zweifelsfall auch jede Form von Organisation. (Was absurd ist)

    weder Linke noch Querdenker

    Ach sieh an, das ist ja ein Zugeständnis. Hat sich doch misantrhope in dem Kontext beschwert, weil Querdenker eine Verfassung angezündet haben (oder wie war das noch gleich?)

    aber das schließt nicht aus, dass man dann wiederum den Staat benötigt, um am Ende seine Ansichten gegen politische Gegner durchzusetzen.

    Seltsames Demokratie Verständnis.

  • Dian ich finds echt ein bisschen schade, dass du nicht ein wenig mehr faschist bist und solchen desinformanten und toxischen gestalten nicht den weg zur tür zeigst ;-)

    So bleibt es an mir, sie zu ignorieren. ;-)

    Ich versuche echt seit jeher hier sinnvoll zu diskutieren. Aber du siehst ja, wer auf welche weise dann immer ankommt und dawischen funkt.

    Ja schon klar, deine Beiträge sind immer mega sachlich und fern jeder Schwurbelei.

    Ist ja ekelhaft, wie du abkultest, ausnahmsweise auf einer Wellenlänge mit Dian zu sein - und er dir sogar so etwas wie ein Lob attestierte. Direkt versuchst du das auszunutzen.

    Dass du sogar Intrigen spinnst, war mir bisher neu. Bei dir sind wirklich sämtliche schlechten Eigenschaften vereint.

  • ich finds echt ein bisschen schade, dass du nicht ein wenig mehr faschist bist und solchen desinformanten und toxischen gestalten nicht den weg zur tür zeigst ;-)

    Also wenn ich was gelernt habe durch die jahrelangen Diskussionen hier im Forum und anderswo, dann dass es immer mindestens zwei Seiten gibt, von der man eine Sache betrachten kann... und dass in den seltensten Fällen die eine Seite komplett richtig ist und die andere Seite komplett falsch.

    Problematisch wird es eben, wenn man nicht mehr bereit ist, sich auf die Sichtweise des anderen einzulassen und zumindest zu versuchen, ihn zu verstehen, sondern nur noch reflexartig seine eigenen Ansichten verteidigt und die Gegner beschimpft.

    Und das ist eben das, was wir hier im Forum genauso erleben wir überall in der Gesellschaft. Es wird gar nicht mehr versucht, einen gemeinsamen Weg irgendwie zu finden... wer daran Schuld hat, darüber gehen die Meinungen dann immer sehr auseinander. Die einen werfen ja im Grunde den anderen vor: "Mit euch kann man nicht diskutieren, weil ihr keine anderen Meinungen gelten lasst."

    Auch das erleben wir in der Gesellschaft, genauso wie hier im Forum.

    Und wenn ich nun ehrlich sein soll, und mal versuche, möglichst objektiv zu sein...

    dann kann ich sowohl Beweise dafür finden, dass Unmensch und Lonewolf bereit waren zu einer Diskussion, wie ich sie auch bei dir finden kann. Und umgekehrt finden sich genug Beispiele sowohl von dir als auch von anderen, wo der jeweilige Gegner als "dumm" oder "gehirngewaschen" bezeichnet wird.

    Wer damit angefangen hat, weiß ich nicht. Ich weiß nur, du warst am Anfang etwas diskussionsbereiter, und die anderen vermutlich auch. Zumindest kann ich mich auch an Beiträge erinnern, wo noch miteinander diskutiert wurde statt nur gegeneinander.

    Es ist müßig, da jetzt rauszufinden, wer angefangen hat und wer als erstes das Klima vergiftet hat... darauf hab ich auch keinen Bock. Daher lasse ich es eben so laufen, und hab bis jetzt weder dich rausgeworfen (obwohl ich schon paar Mal von diversen Usern höflich darum gebeten wurde), noch einen von den anderen. ;)

  • Eine sachliche Diskussion ist immer schon dann gestorben, wenn die Gegenseite irgendwelche voreingenommenen Haltungen mitschwingen lässt. Insbesondere SeeBee hat diesbezüglich ein zweifelhaftes Talent.

    Wenn er darauf dann genau die Antworten erhält, die er subtil heraufbeschworen hat (oder sie wahlweise so deutet), dann ist es kein Wunder, dass seine abermalige Reaktion ausfällt, wie sie eben ausfällt (und spätestens dann völlig ohne aufgesetzte Maske, sondern sehr unverblümt und fragwürdig).

  • Zurück zum Thema:

    Ich kann nicht bestätigen, dass die Linken heute besonders staatstreu geworden sind. Die Welt hat sich in den letzten 50 Jahren halt schon etwas anders entwickelt, als sich das viele bewusst machen. Und sei es, weil sie es nun mal so wahrnehmen, oder weil sie sich inzwischen selbst in einem Alter befinden, in dem sie nicht mehr direkt in der Basis involviert sind... oder mit Basis lediglich die Partei meinen, die sie heute aus falsch verstandenem Rebellentum wählen.

    Früher gab es einfach nur zwei Seiten, so wie auch zwei Fernsehprogramme. Die Spießer und die Rebellen (und selbst dafür brauchte es im Nachkriegsdeutschland ganze zwei Jahrzehnte Vorlauf).

    Heute ist das diverser und breit gefächerter (nicht nur im sexuellen Sinne). Jetzt gibt es auch Gruppierungen dazwischen. Es mag sein, dass es auch eine "gemäßigte Linke" gibt. Sei es drum - dann hat sich aus der bürgerlichen Ebene, die früher erzkonservativ war, eben auch ein Teil abgesplittet, die sich heute zumindest für linke Ideen begeistern können (wenn auch ganz ohne Straßenschlachten und Umsturzpläne). Ist doch ein Anfang. Wollt ihr wieder Wahlergebnisse von 60+ % für die CDU? Also ich nicht. Dann lieber so. Alles, nur nicht diese rückwärtsgewandte Ebene. Denn auch bei denen gab diese Entwicklung.

    Es gibt Konservative, es gibt eine Mitte mit Verstrickungen zur Unterschicht, die entsprechend "national" in ihrem Denken aufgestellt ist, und dann gibt es auch noch die Hardcore-Rechten, die Hitler und seine Politik als großes Vorbild sehen.

    Tja, und dann gibt es aber auch die komplett Geistig-Gestörten, die ein riesiges Waffenarsenal im Keller haben, den Dammbruch wittern und immer öfters auch forcieren. Denen kann es quasi gar nicht schnell genug gehen.

    Die gibt's bei den Linken aber genauso. Wie auch die Feierabend-Anarchisten, die in Internetforen hocken und in ihrer Ungeduld, wann denn endlich der gesellschaftliche Bruch kommt, immer miesepetriger werden. Dabei haben wir schon den Umbruch, die (Ab)Spaltung ist längst da.

    Und ich sehe es größtenteils in eine gute Richtung gehen, wenn sich junge Schüler (früher hat es noch den Vorlauf bis zum Studenten-Dasein gebraucht) wieder für die Generation nach ihnen interessieren, sie im Hier und Jetzt etwas verändern wollen - sich an die Straße kleben oder an Gleise ketten.

    Mir kommt es so vor, dass das nur deshalb verlacht wird (von den Spießern) oder nicht Ernst genommen wird (ausgerechnet in diesem Forum hat man sich seltsamerweise konsequent zu dem Thema ausgeschwiegen), nur weil es dem einen Bevölkerungsanteil zu extrem ist ("Schulschwänzer"), und den anderen halt zu lasch. Ein Polizeirevier muss schon mindestens brennen, wenn man sich mit 14 Jahren irgendwo engagiert. Doch was habt ihr eigentlich in den letzten 14 Jahren gerissen, die die ihr anderen mangelnde Courage vorwerft?

  • Mir kommt es so vor, dass das nur deshalb verlacht wird (von den Spießern) oder nicht Ernst genommen wird (ausgerechnet in diesem Forum hat man sich seltsamerweise konsequent zu dem Thema ausgeschwiegen), nur weil es dem einen Bevölkerungsanteil zu extrem ist ("Schulschwänzer"), und den anderen halt zu lasch. Ein Polizeirevier muss schon mindestens brennen, wenn man sich mit 14 Jahren irgendwo engagiert. Doch was habt ihr eigentlich in den letzten 14 Jahren gerissen, die die ihr anderen mangelnde Courage vorwerft?

    Du vergisst unseren Widerstandskämpfer Jack, der sich mit gefakten Attesten abführen lässt. Der weiß nun, wie sich Sophie Scholl gefühlt haben muss. Ganz zu schweigen von anarchistischen Künstlern, die nicht an die Ostsee fahren konnten und die von den linken Idioten im Stich gelassen wurden, die lieber für irgendwelche Kurden auf die Straße gehen ;-)

    Why do we fall?

  • Also ich könnte jetzt viel einschlägiges antworten, aber ich sage mal nur:

    Ich hoffe, wir (oder in dem fall ich alleine) können das Thema irgendwie beiseite lassen und einfach über anarchische oder auch totalitären Tendenzen in demokratischen Systemen reden, oder jede erdenkliche Kombination dieser Tendenzen. Zumindest jetzt hier, denn mich kotzt es auch an, dass regelmäßig mit mir (und übrigens auch anderen) Threads mit Müll zu gespamt werden.

    Da fällt mir grad eine interesannte Frage ein: Was ist problematischer? Demokratische Tendenzen in anarchischen System oder anarchische Tendenzen in demokratischen Systemen?

    Eigentlich doch weder noch. Denn sowohl Demokratie als auch Anarchismus haben deutlich positive Tendenzen und ein Anarchismus ohne Demokratie ist genau so wenig denkbar wie eine Demokratie ohne Anarchismus. (Begründung liefere ich auf Rückfrage gerne)

    Der gemeinsame Feind hat doch sicher immer faschistoide Züge, wo ich eigentlich keine positiven Aspekte drin sehen kann. (Räusper - ausser vl. die Fähigkeit Trolle zu ignorieren XD) Deshalb macht so ein Konzept "antifa" ja auch sinn, so lange es nicht von blindem Hass getrieben ist und solange man den Satz "Wehret den Anfängen" nicht vergisst, denn sonst reagiert man, wenn es bereits zu spät ist. Da haben wir also zwei Dinge und wie steht es um diese zwei?

    1. Die Hassgetriebenheit sehe ich durch die deutsche Vorgeschichte halt schon gegeben. Und diesen Hass, der sich eigentlich gegen "echte" Nazis richten sollte, kanalisiert man jetzt gegen Gegner der "Gesundheits" politik oder gegen jeden, den man gerade mal als Nazi bezeichnen will. Und dieser Schuss kann, wie du es ausdrückst, gewaltig nach hinten los gehen.

    Das ist

    - weder nicht nur sehr wahrscheinlich, dass der Schuss nach hinten los geht

    - auch nicht ist es nur eher unwahrscheinlich dass es nicht passiert.

    - meinem Verständnis nach ist es längst passiert!

    Momentan merken die meisten die Effekte nur an einem Gesellschaftsklima, das den Bach runtergeht und an der Verarmung der Mittelschicht und an einer weiteren Verarmung der Unterschicht. Aber die Geschichte geht ja weiter. Ein Warren Buffet hat schon vor Jahren der Mittelschicht den Krieg angesagt und damit natürlich erst recht der Unterschicht. Lt. Covidioten Theorie hat der Klaus Schwab den neuen Marxismus für 2030 angekündigt. [Wen es interessiert, der kann sich übrigens beim WEF anmelden, diese ganzen Dinge samt seinem Buch "The Great Reset" sind öffentlich zugänglich. Demnach bleiben also noch 8 Jahre, in denen alle ausgehungert werden und in denen es vor allem der Unterschicht immer dreckiger gehen wird. Und - egal wo die Reise hingeht - ich denke, dass wir ausgehungert werden ist nicht von der Hand zu weisen.

    2. Den Satz "Wehret den Anfängen" sehe ich auch als vergessen. Diese fascho-züge gehen immer damit los, die Meinung des anderen ausklammern zu wollen. Schon vor Jahren hatte man feinfühlige, diesbezüglich sensible Zeitgenossen, die da eine Gefahr erkannt haben und was hat man gemacht? Man hat sie ausgelacht und ausgegrentzt, wenn nicht gar schlimmeres. Genau das, was Merkmal eines Faschismus ist. Ich sehe schon, dass das ein bisschen ein Perpetumobile von einem Argument ist. Man muss sich halt fragen, inwieweit man diese Tendenzen, die natürlich in einem bestimmten Maße immer vorhanden sind, tolerieren will.

    PS: Noch ein kleiner passender Abschnitt aus meinen Entwürfen. Ich denke, in dem Kontext des Titels dieses Threads darf ich das

  • Mir kommt es so vor, dass das nur deshalb verlacht wird (von den Spießern) oder nicht Ernst genommen wird (ausgerechnet in diesem Forum hat man sich seltsamerweise konsequent zu dem Thema ausgeschwiegen), nur weil es dem einen Bevölkerungsanteil zu extrem ist ("Schulschwänzer"), und den anderen halt zu lasch. Ein Polizeirevier muss schon mindestens brennen, wenn man sich mit 14 Jahren irgendwo engagiert. Doch was habt ihr eigentlich in den letzten 14 Jahren gerissen, die die ihr anderen mangelnde Courage vorwerft?

    Du vergisst unseren Widerstandskämpfer Jack, der sich mit gefakten Attesten abführen lässt. Der weiß nun, wie sich Sophie Scholl gefühlt haben muss. Ganz zu schweigen von anarchistischen Künstlern, die nicht an die Ostsee fahren konnten und die von den linken Idioten im Stich gelassen wurden, die lieber für irgendwelche Kurden auf die Straße gehen ;-)

    Jack ist sowieso das beste Beispiel, dass jetzt auch schon die staatliche Lehrerschaft infiltriert ist von Rebellen, und damit Einfluss auf unsere Jugend nimmt. Vorbei die Zeit von Rohrstock und Meldung an die Eltern, wenn der Sprössling nicht gerade sitzen wollte. Da gab es dann zu Hause direkt auch noch einen Satz heiße Ohren.

    Aber heute? Da wird man von den Eltern direkt vom Hof geprügelt, wenn man Zuhause mit einer Beschwerde über den aufbegehrenden Jugendlichen vorstellig wird. So weit ist es schon gekommen!

  • Eine sachliche Diskussion ist immer schon dann gestorben

    Eine sachliche Diskussion ist dann gestorben, wo jemand nur apicht darauf ist, zu provuzieren.

    Ich glaube, du bist hier der Allerletzte, der über den Verlauf von sachlichen Diskussionen aufklären kann. Dazu fehlt dir schlicht die Expertise.