Mich überrascht das ein bisschen das du das so verteidigst, da es ja durch aus Argumente gibt, diese art von Diskursführung als ein Beispiel für die Massenmanipulation zu behandeln, von der du immer so gerne redest (Obwohl ich das jetzt nicht unbedingt so sehen würde).
Wenn wir jeden Begriff abschaffen, den irgendjemand irgendwann einmal irreführend verwendet hat, dann stehen wir morgen auf der Weide und blöken nur noch.
Solche Begriffe umzumünzen sehe ich schon als ein ganz wesentliches Instrument der Massenpropaganda. Der größte Erfolg, den eine PR-Kampagne haben kann ist doch, wenn die leute statt "Taschentuch" nur noch "Tempo" sagen. Da brennt sich das narrativ in den Konsens ein, wie sonst nirgendwo.
Ich denke das ist auch keine Verdrehung des Begriffs Extremismus sondern Extremismus ist einfach an sich die Menge der Ideen, die außerhalb der momentan vertretenen Politischen Ideologie, liegen.
Das ist eben das, wohingehend der Begriff (irreführend?) geframed wurde. Ich habe ihn aber bisher immer anders aufgefasst. Mehr im Wortsinne.
Mir ist schon bewusst, was die 2 meinen. Ich würde einiges, was die Politik, vor allem die exekutive, heute treibt als extremisitisch bezeichnen, in dem Sinne den ich genannt habe.
Du siehst, der Begriff lässt sich auch anders verwenden.
Danke für das overtone window.
