Natürlich gibt es unter Einwanderern auch Rassismus gegen Deutsche, aber die Qualität, die rechte Hetzjagden hierzulande annehmen, kann ich nicht sehen. Wie viele Brandanschläge haben denn im letzten Jahr Migranten auf Häuser von Deutschen verübt? Wie viele migrantische Aufmärsche und politische Propaganda gegen Deutsche gibt es denn? Nicht falsch verstehen, das soll keineswegs den z.B. vorhandenen Chauvinismus von Teilen der arabischen oder türkischen Zuwanderer relativieren, nur ist die Qualität hier eben eine deutlich andere.
Stichwort Nationalismus unter Migranten: Linke und Antifaschisten sind die einzigen (!) bis auf sehr wenige Ausnahmen wie z.B. den FDP'ler Tobias Huch, die sich an der Seite der kurdischen Bewegung gegen die türkisch-nationalistischen Aufmärsche und Agitation der letzten Monate gestellt haben. Richtig ist, dass es oft schwer ist, rechte Strömungen unter Einwanderern zu lokalisieren. Absurd und weltfremd ist allerdings der Vorwurf, Linke würden nur deutschen Nationalismus und Rassismus kritisieren.
Hinsichtlich des Islam bräuchten wir eben eine konsequente säkulare Politik, was auch die Entmachtung der Kirche beinhaltet, Stichwort Religionsunterricht.
Wir müssen eben die atheistische Front aufbauen;-)
Aber grundsätzlich stimme ich der Auffassung zu, dass hier noch viele blinde Flecke bestehen, auch wenn ich das Problem eher bei den Strukturen (Moschee-Verbände und Prediger) sehe, und weniger bei einem diffusen Kulturraum.
Stichwort Proletariat: Wer seine Arbeitskraft verkaufen muss, gehört dazu. Und das betrifft Studenten ebenso wie Fabrikarbeiter. Wie es sich mit "SJW" verhält weiß ich nicht, aber die Linken und Antifas, mit denen ich politisch sozialisiert wurde, waren Proletariat durch und durch.