Das ist kein in den Sauren Apfel Beißen Lonewolf . Das ist nicht alternativlos. Erstens nach meinen Einleitenden Worten zu Russischen Motivations ist es eh unwahrscheinlich das Putin danach direkt Nato angreift. Zweitens wenn Putin die Nato angreift dann gibt es ein Atomkrieg, da helfen einem auch nicht 100 Milliarden mehr in Leopard 2 Panzern. Immerhin haben wir dann jetzt selber Flieger die Atombomben auf Moskau schmeißen können
, danke nukleare Teilhabe.
Die Herstellung und Aufrechterhaltung von Wehrhaftigkeit ist alternativlos, oder wie genau sähen denn deine Alternativen aus? Ich habe ein grundsätzliches Problem mit der Kritik an Waffenlieferungen: Es wird zumeist völlig ignoriert bzw nicht darauf eingegangen, dass eine Eskalation natürlich auch durch Nichteinmischung und fehlende militärische Unterstützung erfolgen kann. Putin hätte seinen Feldzug über die Grenzen der Ukraine hinaus fortgesetzt, wenn sein Militär nicht so hohe Verluste erlitten hätte. In einem Europa ohne NATO würde Russland mindestens bis nach Polen oder darüber hinaus reichen. Diese Befürchtungen sind durchaus berechtigt, und ich hätte keine Lust, mich auf den guten Willen einer befriedigten russischen Regierung zu verlassen, wenn es um Fragen der friedenspolitischen Ordnung in Europa geht.
Ich sehe es eher so, dass der Krieg momentan noch auf die Ukraine beschränkt ist, da die militärische Unterstützung durch Waffenlieferung, Aufklärung und Ausbildung existiert. Dass letzteres den Konflikt nicht beendet, und dass letztlich eine diplomatische Lösung erfolgen muss, ist denke ich jedem bewusst. In der derzeitigen verfahrenen Situation fehlen leider einfach die glaubhaften Perspektiven für einen baldigen Frieden. Wenn du welche hast, bin ich ganz Ohr.