Wobei ich nach wie vor ein Fragezeichen hinter die Ansicht machen würde, irgendwer würde gegen den Staat demonstrieren.
Also wenn mich nicht alles täuscht ging es Autonomen in den 90ern noch genau darum. Auch die Anarchisten, die irgendwo in amsterdam eine "EU-Freie Zone" deklariert haben ging es genau darum. (Würde mich eh mal interessieren, was daraus geworden ist)
Im Endeffekt geht es jedem, der demonstriert darum, gegen (bestimmte Aspekte des) Staat(s) zu demonstrieren. Man sollte da halt schon differenzieren sonst ist man dabei nicht nur den Staat (ggf. als Gewaltmonopol) abzuschaffen sondern im Zweifelsfall auch jede Form von Organisation. (Was absurd ist)
weder Linke noch Querdenker
Ach sieh an, das ist ja ein Zugeständnis. Hat sich doch misantrhope in dem Kontext beschwert, weil Querdenker eine Verfassung angezündet haben (oder wie war das noch gleich?)
aber das schließt nicht aus, dass man dann wiederum den Staat benötigt, um am Ende seine Ansichten gegen politische Gegner durchzusetzen.
Seltsames Demokratie Verständnis.