Freie Schulen

    • Habe grade mal bei der freien Schule Wendland vorbeigeschaut und das Konzept klingt für mich stark nach Waldorfschule. Fand das Konzept von Waldorf schon immer toll, aber war leider nie auf einer solchen Schule. Alleine der im Konzept zitierte Goethe bringt es fast auf den Punkt. „Wüchsen die Kinder in der Art und Weise fort, wie sie sich andeuten, so hätten wir lauter Genies!“ Ich sehe es auch so, dass es einen riesigen Fortschritt an kollektivem Intellekt geben würde, wenn jeder nach seinen Möglichkeiten gefördert würde, damit meine ich nicht, dass kluge Menschen gesondert gefördert werden und andersherum, sondern dass viel mehr auf die schon bestehenden Interessen eingegangen wird und nicht jedes Kind in allen Bereichen auf das gleiche Level zu bringen ist. Das stört nur den natürlichen Werdegang. Die übertriebene Autorität und der Notenzwang ist aber ja nicht nur einfache Schikane sondern hat natürlich die Funktion, die Kinder auf ihr späteres Leben als gehorsamen Konsumenten vorzubereiten, der zu allem brav Ja und Amen sagt. Dian hatte das in der UnityPhilosophie ja ganz gut beschrieben.
      Also zu deiner Frage, Hundertwasser. Ich würde die Waldorfschulen auch dazuzählen, da sie genauso stark antiautoritäre Züge aufweisen.
      Wie sieht es mit den Montessori-Schulen aus? Ihr Konzept ist auch sehr ähnlich, "Keine Noten, Freiarbeit und gemischte Jahrgänge".
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!