Klimawandel? Klimakatastrophe? Weltuntergang?

    • Ich denke ja auch, dass es nicht der Klimawandel sein wird, der diesen Planeten zu Grunde richtet, sondern dass es die globale Umweltverschmutzung und der extreme Ressourcenverbrauch sein werden, was hier das Fass zum überlaufen bringt. Zum Glück gibt es immer mal wieder ein paar Hoffungsschimmer wie zB solche Ansätze hier:

      Statt Plastikfolie: Verkaufsstart für essbaren Überzug für Lebensmittel in Europa | heise online
      Neues System steigert Effizienz von Solarmodulen deutlich | futurezone.at

      Solche Ideen wie CO² - Zertifikatehandel oder CO² Steuer sind doch echt behindert. Sollen sie sich lieber überlegen, wie man die Unmengen Plastik aus den Meeren fischt und wie man die Rodung der Wälder verhindert. Das wären mal echte Maßnahmen. Aber lass mal lieber Steuern erheben. Döös bringts voll :[
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!

      The post was edited 2 times, last by mi san thrope: Kann nicht schreiben ! ().

    • Steuern erheben bringt es enorm. Ob der durchschnittliche Deutsche die Umwelt retten will oder ob es tatsächlich tut, ist ein Unterschied und wenn das Gewissen nicht reicht, beginnt er beim Geldbeutel. Es macht bereits einen gewaltigen Unterschied, ob die Plastiktüten im Laden umsonst sind ("Klar nehme ich eine Tüte!") oder ob sie 10 Cent kosten ("Ach nee, heute lieber keine."). Dass man zusätzlich noch andere Maßnahmen auf die Beine stellen sollte, und zwar möglichst viele und möglichst bald, und es mit Steuern allein nicht getan ist, sollte klar sein. Aber wenn die Steuern nur ein Kilo CO² sparen, hat es sich schon gelohnt.


      dian wrote:

      weil mal wieder ein paar Arten ausgestorben sind

      Es geht aber inzwischen nicht mehr nur um "ein paar Arten", sondern um verdammt viele Arten - inklusive uns ;)
      Abgesehen davon, dass wir es auch nicht mehr lange machen, wenn erstmal genug Arten weg sind.


      dian wrote:

      Letztlich ist die Natur, bei aller Schönheit, doch auch nur ein "Fressen und gefressen werden". Jede stärkere Art frisst die schwächeren...


      Nein. Die Natur ist einfach nur da. Sie denkt sich nichts, sie entwickelt nichts bewusst und "greift auch" nicht "ein". Klar fressen Tiere andere Tiere oder Pflanzen. Aber nur weil andere Tiere etwas machen, heißt das noch lange nicht, dass wir das auch machen müssen. Wir könnten das Verhalten von anderen Tieren nachahmen, wenn es sinnvoll ist, müssen aber nicht. Die Natur ist nicht zwangsläufig ein Vorbild, da können wir ganz individuell entscheiden; Stichwort Naturalistischer Fehlschluss.

      Innerhalb der Tierwelt wird übrigens nicht nur gefressen, sondern sich gegenseitig geholfen. Bereits 1902 hat Kropotkin ein ganzes Buch darüber geschrieben, Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt und da war er nicht einmal der erste. Es gibt Putzsymbiosen, das Aufteilen von Ressourcen und homosexuelle Pinguine ziehen kleine Pinguine auf, deren Eltern gestorben sind oder zu viele Kinder haben.

      Die Natur ist weder gut, noch schlecht. Sie ist eine permamente Entwicklung, bringt Erstaunliches und Verachtenswertes hervor, macht auch Fehler.



      Rein formell ist es natürlich auch falsch, davon zu reden, "die Natur", "die Umwelt" oder "den Planeten" zu retten, denn die wird es auch ohne uns geben. Nicht besser, nicht schlechter, sie wird einfach da sein. Mir persönlich wäre es aber lieber, wenn es auch zukünftig noch Menschen gibt und wie @mi san thrope schrieb, gibt es auch noch Hoffnungsschimmer. Zu den von ihm genannten möchte ich noch hinzufügen: es gibt immer Vegetarier und Veganer, China möchte den Fleischkonsum seiner Bürger um 50 % reduzieren und betreibt damit wesentlich effektiveren Umweltschutz als Deutschland und die Fridays for Future-Demos sind zumindest ein Zeichen dafür, dass das Thema einigen Menschen wichtig ist. Dass da nicht alle Teilnehmer konsequente Umweltschützer sind, sollte jedem klar sein, der sich auch nur ein winziges bisschen mit Politik beschäftigt hat. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.