Die neue rechte Leitkultur

Es gibt 424 Antworten in diesem Thema, welches 167.444 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (17. Januar 2022 um 23:21) ist von Unmensch.

  • Da du so geübt in Verschwörungen bist, verwundert es jetzt kaum, dass es nun auch mich getroffen hat. Allerdings nicht sehr fantasievoll, eher das übliche Schema F: alle haben Unrecht, nur du hast Recht. Aber wie ich sehe, bin ich nicht der Erste, der dir das gesagt hat.

    Komm kerle, schwetz mer koin roscht ans mofa... XD

  • Dann gehen unsere Sichtweisen aber schon recht weit auseinder.

    Wir können gerne sachlich oder sogar nett schreiben.

    Aber auf deine Strohmänner gehe ich jetzt nicht weiter ein, als das ich sage: Wenn du meinst, ich mache Soros und GAtes für mehr verantwortlich, als sie mit ihren perversen summen an geld anstellen können, dann muss ich dir sagen, dass du das von mir aus den ganzen tag meinen kannst. Ist dann halt auch eine Form der Verschwörungstheorie...

    Gerne können wir uns auch über kreative und bekannte Definitionen von Polemik unterhalten.

    Sorry, aber ich hab auf diese Keiferei echt keinen bock, ich weiss nicht ob du schon soweit bist, manchen scheint das ja irgendwie was zu geben.

    Das Problem ist eher, dass du dich entweder nicht präzise ausdrücken kannst oder willst, sondern dich lieber in Phrasen, Andeutungen und Allgemeinplätzen ergehst, was das Lesen deiner Postings sehr anstrengend macht. Wenn du das überwinden kannst, können wir uns vielleicht tatsächlich sinnvoll unterhalten. Nur den Pöbler und Provokateur zu spielen ist doch langweilig.

    Why do we fall?

  • Das Problem ist eher, dass du dich entweder nicht präzise ausdrücken kannst oder willst, sondern dich lieber in Phrasen, Andeutungen und Allgemeinplätzen ergehst, was das Lesen deiner Postings sehr anstrengend macht. Wenn du das überwinden kannst, können wir uns vielleicht tatsächlich sinnvoll unterhalten. Nur den Pöbler und Provokateur zu spielen ist doch langweilig.

    Nun, wenn du jetzt nicht willst

    ...

    ...

    ...

    dass ich dich als Verschwörungstheoretiker tituliere ;-)

    ...

    ...

    ...

    darfst du gerne glauben, dass es bestimmt nicht in meiner absicht liegt, hier den pöbler und provokateur zu machen. Kann aber auch einfach sein, dass ich in bestimmten Punkten sehr direkt bin und dich das triggert, der eindruck vom pöbler also nur auf deiner seite entsteht.


    Es Kann aber mit ziemlicher sicherheit sein, dass hier in diesem anarchistsichen Forum ich einer unter denen bin, die autodidaktisch und daher ein grosses stück in ihrer eigenen Welt leben.

    Kommunikation ist ohnehin ein schwieriges Unterfangen, bei einem "Übertragungsfehler" den schuldigen zu suchen ist ebenso müssig wie sinnlos. Außer man betreibt polemik und möchte recht behalten, obwohl man weiss das man unrecht hat. (Kein Vorwurf!)

    Weisst du, jemand der wie ich Songtexte schreibt und teilweise erst jahre später rausbekommt, was er damit gemeint hat, von dem darfst du nicht verlangen dass du ihn auf anhieb verstehst.

    Nix für ungut!

  • dass du dich entweder nicht präzise ausdrücken kannst

    Polemik: Duden:

    scharfer, oft persönlicher Angriff ohne sachliche Argumente

    Polemik
    Definition, Rechtschreibung, Synonyme und Grammatik von 'Polemik' auf Duden online nachschlagen. Wörterbuch der deutschen Sprache.
    www.duden.de

    Ich bin normalerweise aber sehr präzise wenn ich schon solche hochbeindruckenden Begriffe verwende...

  • Wir können ja eine Umfrage starten, aber ich stelle die These auf, dass dieser Eindruck nicht nur auf meiner Seite entsteht ;-) Mit Direktheit habe ich kein Problem, mit nebulösem Geraune schon eher.

    Stichwort Triggerpunkte: Wenn man sich Federn in den Arsch steckt und gackernd durch die Gegend läuft, sollte man sich nicht beschweren, wenn man mit einem Huhn verwechselt wird. Soros, Gates, gaack gaack! :hi:

    Die Frage ist nur, ob du tatsächlich ein Huhn bist, oder nur ein Kasper in einem Hühnerkostüm. Wenn letzteres der Fall ist, wäre es vielleicht zielführend, dieses Kostüm erstmal auszuziehen.

    Why do we fall?

  • dass dieser Eindruck nicht nur auf meiner Seite entsteht

    du suchst einen schuldigen?


    nebulösem Geraune

    polemik. siehe definition.


    Stichwort Triggerpunkte: Wenn man sich Federn in den Arsch steckt und gackernd durch die Gegend läuft, sollte man sich nicht beschweren, wenn man mit einem Huhn verwechselt wird. Soros, Gates, gaack gaack! :hi:

    Die Frage ist nur, ob du tatsächlich ein Huhn bist, oder nur ein Kasper in einem Hühnerkostüm. Wenn letzteres der Fall ist, wäre es vielleicht zielführend, dieses Kostüm erstmal auszuziehen.

    auauauau. "beindruckende" argumentation. (wieder polemik)

    EDIT: Aber ich habe trotz des ganzen geraunes herausgefunden, was du sagen willst:

    Wer bin ich denn, dass es mich kümmert oder ich mich verantwortlich fühle für das urteil, das irgendwelche leute über mich fällen?

    Mit diesem Vorgehen etablierst du Tabus und spielst damit verschwörern, die es selbstverständlich gibt, in die hände.

  • Zusammenfassung deines Postings: Mimimimi

    Okay , ich lasse die Polemik mal weg: Du äußerst dich missverständlich, auch weil du vor allem bei vagen Andeutungen bleibst, gerade in Bezug auf die angeblich 'wahren' Faschisten oder die Rolle der 'Strippenzieher' im Hintergrund. Mein Argument zielte darauf ab, dass die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, ganz offen vor uns liegen. Es wimmelt im Netz nur so von schlauen Typen, die mehr erkannt haben als die 'Masse' , die sich von 'Leitmedien' abgrenzen und die natürlich wissen, dass 'wir' von Typen wie Soros, Gates etc. bedroht werden. Das ist langsam langweilig, daher reagiere ich gereizt.

    Why do we fall?

  • Zum eigentlichen Thema des Threads hier ein interessantes neues Video vom Erwin:

    Ich gebe Erwin halb Recht, da er sich dagegen ausspricht, dass Interessen gegeneinander ausgespielt werden (ein Kernpunkt rechter Propaganda). Ich bin allerdings der Meinung, dass Identitätspolitik sehr wohl ein Problem darstellt - nur: Antirassismus und auch Feminismus sind eben nicht automatisch identitätspolitisch, bzw. müssen diese Bereiche von der Identitätspolitik 'bereinigt' werden. Mit Identitätspolitik meine ich vereinfacht die Reduzierung eines Individuums auf die Gruppe, die es vermeintlich repräsentiert. Dies ist eigentlich die Sache der Rechten, wird aber auch von fehlgeleiteten Antirassisten aus der 'Critical Whiteness'-Ecke und manchen Feministinnen praktiziert. Und leider greift dieser Blödsinn in der linken Szene um sich wie die Delta-Variante. Das nimmt Erwin leider nicht ernst bzw ignoriert es.

    Why do we fall?

  • Du äußerst dich missverständlich

    Kommunikationsfehler gibts, den schuldigen suchen ist banane.

    Mimimim

    Da ist kein einziger Mimimi Aspekt drin, ich habe dir lediglich ein paar klare ansagen gemacht.

    eil du vor allem bei vagen Andeutungen bleibst,

    Zu was willst du denn ein klares statement?

    erade in Bezug auf die angeblich 'wahren' Faschisten oder die Rolle der 'Strippenzieher' im Hintergrund

    Klares statement: Es ist schwer die strippenzieher zu benennen, weil die gesellschaft mittlerweile von sozipathischen Tendenzen durchsetzt ist. Es gibt massenpsychologische Propaganda, die von einigen verstanden und betrieben wird in ihrer schädlichkeit, andere machen halt mit, weil man sie so indoktriniert hat, dass es ne ganz tolle sache ist.

    Ich persönliche halte z.b. Bill Gates, nachdem ich einige seiner Videos, seine Mimik und seine emotionale Ausdrucksweise angeschaut habe ganz klar für einen kaltherzigen Manipulanten. War dir das Klar genug? Das ist aber eigentlich nicht mein Thema, irgendwelche Leute vorzuführen. Das habe ich jetzt nur getan, weil du mich darum batest und weil sein Name fiel.

    Antirassismus und auch Feminismus sind eben nicht automatisch identitätspolitisch

    Da stimme ich dir zu. Die Sachen werden nur gerade ausgeschlachtet und instrumentalisiert (durch o.g. massenpsychologische Propaganda). Das verkehrt ihren Nutzen ins Gegenteil. Erst "Black Live Matters" dann "All Lives Matter" dann "No Lives Matter"... Das sind populäre hashtags, die imo ganz gut zeigen, wo die reise hingeht. Das ist der Faschismus von dem ich spreche, mit dem WIR es hier im Westen zu tun haben. Was irgendwelche Kim Jongs machen interessiert mich wenig und lenkt nur von unseren Problemen ab.

    Mit Identitätspolitik meine ich vereinfacht die Reduzierung eines Individuums auf die Gruppe

    Dadurch, dass alles so global ist und nur noch Massen gelenkt werden, werden individuen, die dieser Massenpsychologischen propganda folgen tendentiell genauso dumm wie die masse: Infantil, Unfähig zu logischen Schlüssen, nur von emotionen und assoziationen geleitet, die von der Propaganda indoktriniert werden. Das läuft im Endeffekt auf sowas wie den Film Idiocracy hinaus, nur dass es - befürchte ich - irgendwann mehr blutig als lustig wird.

    Die Leute fangen lange an, sich gegenseitig auf diese Narrative zu reduzieren und sich verbal die Köpfe einzuschlagen. Denn es ist das, was sie von Leitmedien indoktriniert bekommen. Es gibt auch tiefgreifendere und bessere Beiträge auch in den Leitmedien, ja. Aber sie werden eben von bestimmten Leuten infiltriert, die sie zu den einschlägigen Zwecken missbrauchen, bewusst oder unbewusst ist für den Effekt relativ egal.

    Das ist langsam langweilig, daher reagiere ich gereizt

    Wie gesagt, unmensch hat quasi diese 3 Buzzwords Soros, Gates und Schwab aus mir herausgekitzelt. Was wäre dann dein Resultat daraus, dass es langweilig wird? Es zu ignorieren, die Leute mit berechtigten einwänden zu terrorisieren? Mir wird es nicht langweilig, weil die Thematik tonnenweise aspekte und hintergründe hat. Wenn du das alles auf das Narrativ VT und Covidiot reduzierst und darüber aggro wirst, ist das doch nicht mein Problem. Ansonsten könntest du, wenn dich das Thema nicht interessiert dich auch einfach raushalten?

    Danke jedenfalls, dass du die Polemik mal (?ausnahmsweise?) beiseite gelassen hast.

  • Ich hab mir das Video angeschaut.

    Was die Wagenknecht angeht... Mir kam es auch so vor, dass sie aus fragwürdigem Grund verschwunden und unter fragwürdiger Presse wieder aufgetaucht ist. Sie war eine der letzten Politikern von denen ich noch was gehalten habe. 17:00: Ich hatte damals auch auf Bernie gehofft, so wie auf Sarah. Beide lost :p

    13:00: Es gibt nunmal Machtverhältnisse unter Menschen, immer. auch im anarchismus. Aber:

    Macht muss zugestanden werden, sonst ist es tyrannei.

    Und es ist normal, dass sich der Beherschte irgendwann emanzipiert. Das passiert vor allem in der Familie, dem Machtgefüge das für mich Anarchismus so repräsentiert, wie er (nur) funktionieren kann. Sobald man versucht, diese Machtstrukturen in Gesetze zu giessen und zu pauschalisieren und hierarchisieren fängt das an, was der deutsche Sprecher bei 14:00 nennt.

    15:00: Jetzt quaselt er sich aber ein bisschen in rage.

    Von diesen Ideologischen Feindbildern "Die Linken", "Die Rechten", "Die Lügner", "Die Covidioten", "Die Asozialen", "Die Sozipathen", "Die Trolle" ... muss man wegkommen. Fallt nicht auf diesen Shit rein, sage ich an dieser Stelle..

    Der größte Feind ist das Feindbild.

    Das Problem Rassismus und Hass allgemein kann - glaube ich - nur auf persönlichem, zwischenmenschlichem Level gelöst werden. Die Massen können sich nur gegeneinander aufreiben, weil die immer solche Narrative produzieren, Ideologien entwickeln und sich gegen ihre Feindbilder radikalisieren, auf die sie andere Leute dann irgendwann reduzieren und sich so aus ihren Feindbildern konkrete Feinde generieren.

    Zu Zeiten der Aufklärung war der Rechte Flügel das Establishment der Herrschenden und der linke flügel der bürgerliche

    Es reibt sich im Endeffekt der Beherrscher gegen den Beherschten auf und umgekehrt.

    Die Einzige Lösung für dieses Dilemma ist, dass Menschen sich freiwillig und gegenseitig einander unterzuordnen und sich als Menschen sehen und nicht als Feindbilder.

    Die Spaltung beginnt mit Links / Rechts

    Dass der Herrschende immer um Freiheiten vor dem Beherrscher ringt, der ihm diese nicht zugestehen mag, ist ganz normal.

    Die tyrannen haben an dem Punkt gewonnen, als man indoktriniert hat dass rechts unweigerlich mit Rassismus einhergeht.

    Da wurde die Energie die sich von den Beherrschten gegen den Herrscher gerichtet hat umgelenkt, dass sich die Beherrschten gegenseitig zerfleischen.

    Das ist aber nicht das, als was rechts/links vor den Nazis verstanden wurde. Ich kann doch rechte Aspekte oder Aspekte aus "rechten" Mündern für legitim oder sogar gut erachten, ohne ein Rassist zu sein. Genauso kann ein Beherschter einen Aspekt, der ihm vom Herrscher gegeben wird beherzigen.

    Da braucht man sich jetzt auch nicht drüber zu streiten, ich kann das. Das einzige was man tun kann, ist zuzugeben, dass man das nicht kann... Watn totschlag argument wa ;-)