Beiträge von Wonderboy
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Mir ging es bei all dem hier und egal wo eigentlich nur noch darum, auszudrücken, in was für einer Agonie ich mich befinde, ob irgendwie irgendwo noch irgendwas für mich drin ist oder nicht. Ich will an sich noch nicht sterben, nicht so, so einsam, verlacht, verwiesen, ich will lieber in der Natur leben, wo noch Reste des ursprünglichen Geistes der Welt vorhanden sein, am Untersberg meinetwegen, was weiß ich wo (ich weiß es nicht, mein abgefucktes Spukschloss in den Gewitterwolken ist es bestimmt nicht), aber mein Herz blutet immer und immer mehr aus, ich kann dabei zusehen und mit jedem Tropfen verliere ich ein Stückchen meiner eigenen Menschlichkeit und ich kriege so gar nichts mehr hin ohne Drama, wenn überhaupt.
Warum das Ganze? Schicksal? Fluch? Pech? Schlechte Gene? Karma? Ich bin über den Punkt hinaus, wo die Begriffe für mich noch eine Rolle spielen und ob es Viren gibt, die krank machen, ob es Chemikalien sind, die krank machen, ob es Schattenwesen aus der Zwischenwelt sind, die krank machen, Archonten oder whatever. Irgendwas hat mich damals in meinem Kern angegriffen, ich habe das sogar gesehen und das bilde ich mir nicht ein, es wollte mich haben und es hat mich gekriegt und ich konnte es nie mehr ganz abschütteln, es ist wie, als wäre damals der Selbstzerstörungstimer aktiviert worden und die Uhr tickt und tickt und tickt und tickt und tickt noch immer weiter. Ich möchte eigentlich keine Menschenseele dafür verantwortlich machen, nicht dafür, aber dafür, dass die Menschenseelen nicht genug von anderen Menschenseelen beschützt werden...
Ich bin schon eigentlich gar kein Mensch mehr, bin nur noch ziellose, wahllose Emotion umgeben von einem Schatten der Hochgeistigkeit, die mich einmal ausgezeichnet hatte, in einem zermarterten Körper mit einem puren Wesenskern, der, wie ein Stein ins Feuer gelegt, noch lange gestrahlt hat, der nun erkaltet, der nie jemanden interessiert hatte, wo sie alle drüber hinweggelatscht sind, als wäre ich bloß ein lästiges Hindernis auf ihrem Weg in die scheiß Sklaverei, wo sie Angst davor haben, ich könnte ihre kleine scheinheilige Welt gefährden, in dem ich sie daran erinnere, dass sie genauso leidensfähig sind und dass sie eines Tages genau so leiden werden wie ich, wenn sie nicht endlich den Mut aufbringen, sich zur Wehr zu setzen und für die Menschlichkeit zu kämpfen, egal, was sie dabei verlieren können.
Ich wollte das nur noch mal ausdrücken, so deutlich wie ich kann. Niemand muss versuchen, mich zu "retten", niemand muss irgendwas für mich tun, womit es ihm am Ende selbst schlecht geht, ich will niemanden in diesen Strudel mit reinziehen, das ist mein persönlicher Kampf, ich nehme das alles auf mich selbst, wenn es sein muss, weil ich an etwas glaube, ja man könnte es einfach "das Gute" nennen, es ist nur so, ich bin so schrecklich alleine, das kann ich gar nicht beschreiben, wie sich das anfühlt... Ich weiß nicht, ob da noch was zu machen ist, aber mich so alleine fühlen wie in einer Zwischenwelt, wo man alles sieht, aber keinen Zugang mehr zu irgendwas findet...
Ich hoffe, niemand muss so etwas Ähnliches fühlen, manche Menschen sollten vielleicht einen Hauch dessen spüren, damit sie endlich erkennen und zu wertschätzen lernen, begreifen, was WIRKLICH wichtig ist im Leben, für sie, für das es sich lohnt, alles zu geben, an das man bedingungslos glaubt, unabhängig davon, wie schwach man bisweilen werden und auf welche Abwege man geraten kann. Die Menschenseelen brauchen einander, sie sollen und sie wollen doch auch füreinander da sein, der Sinn des Lebens besteht nicht aus dem Gegeneinander, sondern dem Miteinander. Ich hatte so große Visionen damals, irgendwann... Geblieben ist nur noch ein Schatten, der Angst hat alleine im Dunkeln. Oder so ähnlich, whatever
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OK, Entschuldigungen angenommen. Bin halt gerade so an der Schwelle, da bin ich relativ empfindlich und ich kenne den "normalen Umgangston" hier wohl auch einfach noch nicht gut genug.
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Viel Spaß noch beim weiterphilosophieren über Gott und die Welt unter meinem persönlichen Beitrag, ich fühle mich wirklich wohl in eurer Mitte, jaja, jaja!
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Viele Menschen fangen dann an, an Gott zu glauben, oder an irgendwelche esoterischen, karmischen Verstrickungen, oder an okkulte Wesenheiten, die eine besondere Macht haben. Die Vorstellung, dass wir verflucht oder von Gott geprüft werden oder sonst irgendeinen konkreten Grund haben, warum wir leiden müssen, erscheint dem menschlichen Gehirn oftmals angenehmer, als der Gedanke daran, dass vielleicht alles nur Zufall ist und wir einfach Pech hatten, zufällig in diese Welt geschissen wurden und keiner irgendwas dafür kann.
Solche Ansichten kann man haben und sicher ist viel Eso-Geschwurbel auch wirklich psychotisch. Danke für die Tipps, ich denke, ich bin dann wohl doch falsch hier.
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Ich hatte damals meine erste und einzige Beziehung und meine Ex-Freundin ist eine Hexe. Sprichwörtlich, aber auch im Ernst, die hat aus Spaß gesagt "hehe, ich bin ein Sucubus" und ich, naiv wie ich war, hatte von so etwas noch nie gehört und es dann auch als Scherz verstehen wollen. Aber es war kein Scherz...
geil

Irgendein sadistisches Problem?
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Was meinst Du mit "schwarzmagischer Kackscheiße" genau?
Ich bin damals 2014 mit so was wie einem Bannfluch belegt worden bzw waren bestimmte Wesenheiten dafür verantwortlich zu machen, dass ich wieder zusammengebrochen bin und zwar endgültig, nicht komplett auf einmal, aber schleichend und immer mehr,bis zum heutigen Tag, der gefährlich an die Negativ-Rekorde meines Lebens heranreicht, knappe Geschichte heute und der Tag ist leider noch nicht vorbei...
In der Kurzfassung, die es vielleicht auch etwas verständlicher Macht. Ich hatte damals meine erste und einzige Beziehung und meine Ex-Freundin ist eine Hexe. Sprichwörtlich, aber auch im Ernst, die hat aus Spaß gesagt "hehe, ich bin ein Sucubus" und ich, naiv wie ich war, hatte von so etwas noch nie gehört und es dann auch als Scherz verstehen wollen. Aber es war kein Scherz...
Mit weißer Magie wurde ich indes nie behandelt, bzw kam nie was an, was das irgendwie ausgeglichen hätte...
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Ha, tadsächlich hatte ich schon mal die Idee, das Haus hier einfach zu verkaufen, gerne unter Wert, Hauptsache weg damit und dann ab ins Ausland (beim letzten Verkauf hatte es 1,3 Millionen gekostet), das wäre ein genialer Coup - es gehört mir ja nicht, ich bin "nur" der Hauswart hier, den keiner respektiert, aber der als einziger hier die Stellung hält und so bin ich richtig in diese Rolle des verzweifelten "Heimat Defender" hineingewachsen und habe mir gesagt, ich bleibe hier,ihr kriegt mich hier nicht raus, egal wer da kommt, Einbrecher, Polizei, Vermieter oder Möchtegern-Vermieter und da ich nichts Anderes habe und nichts konkretes Anderes irgendwie sich aufgetan hat, bin ich einfach hier geblieben und mit dem Haus zusammen verstaubt.
Andererseits ist vogelfrei zu sein auch ein Segen, ich versuche auch immer wieder, loszuflattern, siehe etwa mein Bild, aber ich komme nie weit, weil meine Flügel gekappt sind und ich auch kein Ziel habe. So umherziehen, das traue ich mich nicht, ich bin multifaktoriell chronisch krank auf der autoimmunen Schiene und kann Kälte überhaupt nicht ab, ich würde im Prinzip gerne richtig outdoor into the wild gehen und da auch bleiben, ich weiß viel über die Natur, aber das bringt mir am Ende nix, wenn meine Hände zu stocksteif gefroren sind, um ein Feuer anzumachen. Die Apothekenpflichtigkeit tut ihr übriges, ich wurde mein ganzes Leben so konditioniert, dass ich dieses und jenes bräuchte, Diabetiker halt, und ich konnte dieses Muster nie durchbrechen.
Und was die Sache mit den Kätzchen angeht: Ich kann mir das nicht mehr vorstellen, eine eigene Katze zu halten, ich würde so gerne, aber zu wissen, dass ich ihr nicht das bieten könnte, was sie bräuchte, um sich wirklich wohl zu fühlen und weil Katzen nunmal so einen starken Jagdtrieb haben und ich all die anderen kleinen Tiere auch mag... Aber ich liebe Katzen trotzdem, sie können nichts dafür, dass sie so in diese "menschliche" Welt hineinimplementiert wurden, jeder, der einer Katze etwas tut, muss mit meiner Rache rechnen, dafür würde ich auch ins Gefängnis gehen, wenn ich dafür eine Katze retten könnte.
Aber irgendwie mogelt man sich so durch, es gehen Türen auf, es gehen welche zu, manchmal trete ich welche ein, ich habe noch ein paar Dinge vor, nicht wirklich viele actually, aber vielleicht passiert bis dahin oder darüber hinaus ja noch was Bewegendes, man kann ja nie wissen, und dann ist plötzlich alles ganz anders.
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Der November ist aber auch echt frech, jedes Jahr immer wieder. Ich mag an sich jeden Monat, aber diesen seit jeher am allerwenigsten, vor allem, weil es so früh dunkel wird und sowieso kaum mal hell wird,
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Ein dezenter Hinweis
: Der Weg des KriegersVielleicht spricht dich ja irgendetwas davon an.
Leider nicht direkt, ich kenne aber den Ausdruck "Lieber ein Krieger im Garten als ein Gärtner im Krieg", siehe etwa mein Bild dazu.