Beiträge von Funkenbrand

    Shinobi Die Chaostheorie besagt, dass ein Flügelschlag eines Schmetterlings einen Tornado auslösen kann (Butterfly-Effekt)

    Das bedeutet für mich, dass jede Handlung und sei sie noch so klein, eine Wirkung haben kann.

    Dem gegenüber steht der Determinismus, der sagt, dass eh alles vorherbestimmt ist, die Handlung keine Effekte hat und man sich alles mehr wie einen Film anschaut, ohne Einfluss darauf nehmen zu können.

    (Jetzt schau ich mir das Video an)

    Kommen die Ansichten bezüglich Dämonen, Satan, das Böse nicht hauptsächlich aus der Bibel oder aus anderen Religionen?

    Und diese sind m.M.n. menschgemacht.

    Vielleicht dienen sie zur Abschreckung und zum Machterhalt der Kirchen, religiösen Einrichtungen.

    Was ein Mensch persönlich glaubt, ist mir eigentlich egal, weil es dessen Freiheit ist, zu glauben, was immer er möchte.

    Problematisch wird das Ganze nur, wenn man selbst unter seinem eigenen Glauben leidet oder diesen anderen aufzwingen möchten.

    Der Mensch ist einfach nur ein Tier. Nichts Besseres, eher noch schlechter, wenn man sich die ganze Umweltzerstörung anschaut, die er im Gegensatz zu den Tieren fabriziert. Warum sollte Gott und irgendwelche Dämonen nur den Menschen "testen" wollen? Warum dieses Alleinstellungsmerkmal?

    Oder können Fliegen auch verflucht werden?

    Wenn ADHS eher angeboren ist, dann verstehe ich nicht, warum das mittlerweile so viel diagnostiziert wird...

    Heißt das, es gab früher schon genauso viele Betroffene, nur hat man es eben nicht als Krankheit anerkannt, und deshalb wurde die Problematik auch nicht so wahrgenommen wie heutzutage?

    Also seht ihr keinen Zusammenhang zwischen der allgegenwärtigen Berieselung mit hektischen Inhalten und der zunehmenden Konzentrationslosigkeit und Ruhelosigkeit bei jungen Menschen?

    Vielleicht, weil zur genetischen Komponente nochmal die allgegenwärtige Reizüberflutung der heutigen Zeit obendrauf kommt.

    Früher wurde wahrscheinlich auch etwas "unkonventioneller" mit "unerwünschten Verhaltensweisen" umgegangen. Wenn man immer Prügel bekommen hat, vielleicht hat man gelernt, den Bewegungsdrang zeitweise zu unterdrücken oder sich massiv aus Angst dazu gezwungen, sich auf eine Sache zu konzentrieren, auch wenn es extrem viel Energie gekostet hat und früher oder später zu psychischen Problemen führt.


    Ich war als Kind/Jugendliche absoluter Stubenhocker (neben meinen einsamen Aufenthalten in der Natur) und habe mir von nachmittags bis abends allen möglichen Quatsch angeschaut. Irgendwie brauchte ich das, um die Schule und mein Wohnumfeld zu vergessen. Ich glaube, wenn diese Komponente gefehlt hätte und ich weniger Ablenkung von dem ganzen Mist meines Lebens gehabt hätte, wäre ich vermutlich irgendwann in der Psychiatrie gelandet.

    Internet/Fernsehen/zocken kann auch dabei helfen, durch Ablenkung einigermaßen mental gesund zu bleiben und sich nicht umzubringen.

    Lissaminka Das war auch nur mehr mein eigener Gedankengang, da es ja einige Menschen gibt, die denken, dass ADHS aufgrund externer Ursachen ausgelöst wird.


    Und bezüglich Teletubbies: Das ist jetzt nicht die intellektuell anspruchsvollste Kindersendung, aber hab jetzt auch nicht bei Kindern beobachtet, dass sie wirklichen Schaden anrichtet. Also alle Kinder, die ich kenne, welche deren Zuschauer waren, haben dennoch Sprachfähigkeiten erworben und können trotzdem denken. ^^

    Wahrscheinlich gibt es so viele Interpretationsmöglichkeiten wie es Leser gibt und gerade das gefällt mir. Dass es Werke gibt, die frei interpretierbar sind und nicht in ein enges Korsett geschnürt sind.

    Mit dem Taoismus habe ich mich auch eine Zeit lang beschäftigt.

    Ich glaube aber eher an die Chaostheorie.

    Der Taoismus ist mir persönlich zu passiv und Untätigkeit kann Unrecht legitimieren. Andererseits muss einem aber auch bewusst sein, dass der Handlungsspielraum eines einzelnen Menschen leidet nur begrenzt und das Handeln an sich keine Garantie für gravierende Veränderungen darstellt.

    Ich find die neueren Kinderserien in der Regel auch ätzend: zu laut, zu rasche Tätigkeitswechsel bei abnehmenden Gesamtinhalt.

    Dass das sich nicht optimal auf Kinder auswirkt, find ich schon nachvollziehbar.

    Aber daran, dass sie ADHS auslösen glaube ich nicht. Nur sind sie auch eben nicht förderlich für Kinder mit anderer Wahrnehmungsverarbeitung.

    Wenn Du ohnehin nur zur Miete dort wohnst bzw. dort "Hauswart" bist, kann es Dir ja erstrecht egal sein, was mit dem Haus passiert. Du hast diesem gegenüber dann ja auch keine weitestgehenden Verpflichtungen, außer halt Kündigungsfrist.

    Was meinst Du mit "schwarzmagischer Kackscheiße" genau?