Beiträge von Edrey

    okay.

    Das die Menschen dafür noch nicht bereit sind, ist mir klar. Das ist auch logisch.

    Unsere Wissenschaft ist sich auch oft nicht einig, weil einer a und der andere b sagt und alles unterschiedlich bewertet. Sowas kann nur funktionieren, wenn eine Mehrheit sich einig ist (& alle Ergebnisse "öffentlich" sind!!) und die Bevölkerung darauf vertraut.

    Dabei ist es auch keine Lösung, dass Schlechtere zu verbieten, sondern mittels sozialpsychologischen Tricks, das BESSERE attraktiver zu gestalten.

    Blödes Beispiel: E-Autos. Käme mir nie in den Sinn, das aktuell zu kaufen. Teuer, stellenweise wenig Laufzeit, "keine" Tankstellen und (bald immer häufiger) Parkverbote.

    Wenn es aber etwas vergleichbares wie Verbrennungsmotor gibt, dass auf länger Sicht umweltfreundlicher wäre; würde man den Verbrenner einfach ersetzen, sodass es irgendwann kein Neues mehr zu kaufen gibt. Und alle wären gezwungen, sich dem zu beugen. Wobei "Zwang" böse klingt, weil per se für keinen Nachteile, sondern im Grunde mehr Vorteile (weniger Steuer) entstehen.

    Aber da hat die Wirtschaft aktuell den Längeren...

    Vor allem wenn neben wissenschaftlichen Aspekten, auch das Soziale dieselbe Gewichtung bekäme, und erst danach - und wenn überhaupt - die Wirtschaft.

    Soziale und Psyche gehört für mich als eigene "Wissenschaft" dazu. Das auszuschließen, wäre der Tod.

    Menschen sind Gewohnheitstiere, sie werden nicht freiwillig (in ihren Augen) auf etwas verzichten oder anders machen.

    Das ist ein langwieriger Prozess, welche die Technokratie mit einkalkulieren muss.

    Könnte mir schon vorstellen, dass (wenn nicht gerade Wirtschaft und Lobbyarbeit im Vordergrund steht), die Technokratie ein interessantes Modell wäre.

    okay, danke Unmensch.

    Ich unwissender Mensch, wollte mich natürlich nicht durch zig Parteien quälen um eine halbe Ahnung davon zu bekommen, wer von wem abschreibt.

    Ich gebe es zu: ich bin äußerst faul.

    Aber dann habe ich grob eine Einkategorisierung.

    Wie findest Du eigentlich (unabhängig der Parteien) das Modell der Technokratie?

    Wäre das etwas, womit Du sympathisieren würdest?

    Ich könnte mir eine Regierung als eine Vielzahl von Räten vorstellen, die jeder in seinem Bereich arbeitet und am Ende alles zusammengeführt wird.

    Somit entscheidet jeder den es betrifft in dem Gebiet, in dem es sich auskennt.

    Vermutlich eine Techno-Soziokratie.

    Aber da werde ich mich wohl mit meinem Buchprojekt ohnehin noch einlesen müssen.

    Hallooo.

    Ich hab geschaut, obs dazu schon was gibt, aber nichts gefunden.

    Mich würde interessieren, wie ihr die Partei "die Humanisten" findet?

    Wenn ich das richtig verstehe, dann sind sie relativ techno-demokratisch orientiert, richtig?

    Von links/rechts - Kategorisierung etc. halte ich nicht so viel.

    Hab noch nicht alles bei dene durch, aber ein paar Ansätze finde ich gut. Anderes vielleicht nicht so, aber das ist überall so und auch in Ordnung.

    Aber rein auf die Meta-Ebene sollte man sich vielleicht doch nicht beschränken. Gibt ja auch noch was dazwischen, zwischen einfach nach seinen Gefühlen leben und einfach nach dem Verstand leben.

    Klar gibts was dazwischen. Das ist vermutlich der goldene Weg.

    Wenn man beides kann, sich mal fallen lassen und wirklich spüren kann und dann auch wieder mit dem Kopf da ist.

    Würde glaube ich, im Chaos enden, wenn Menschen nur noch im Fühlen wären. Dann wäre das Funktionieren auch nicht mehr bei den meisten da.

    Und wenn alle zu kopflastig sind, sind alle Funktionsroboter.

    Ein Mittelding ist super.

    Haben viele nur nicht.

    Ich habe den Eindruck, dass viele von das eine Extrem ist das Andere fallen.

    Im Alltag wird funktioniert und daheim dann, der Shutdown und alles kippt, nichts geht mehr.

    Eine Freundin sagte, wie es bei ihr ist:

    Das Herz zeigt die Richtung, der Verstand ermöglicht den Weg.

    Ein schöner Gedanke. Ein schönes Zwischending. Nur sehr selten - schätze ich.

    Die Reaktion der Leute und/oder das Rausplumpsen aus seinen gewohnten Verhaltsweisen und daraus resultierende Unsicherheit? Eventuell davon was.

    Wäre es nicht lustig, die Reaktion zu sehen?

    Ich finde es immer amüsant, wenn man Menschen, die offenbar in Schubladen sehen/denken vor dem Kopf stößt und zeigt, dass es auch etwas außerhalb des gewohnten gibt.

    Mein Chef war z.b. überrascht, welchen komischen Sport ich mache, weil es augenscheinlich nicht zu mir passt, sowas lebendig-aktives zu machen.

    Letztes Jahr habe ich auf die Aussage "Du kannst ja dann deinen Freund mitnehmen, zur Weihnachtsfeier", mit "geht auch Freundin?" gekontert.

    Da war er dann aber auch wieder locker und bejahte es.

    War trotzdem amüsant. Ich glaube er denkt jetzt ich wäre lesbisch. 😂

    Immerhin mal kurz aus dem Standard-Mindset gebracht.

    Das wäre mit Gefühlen vermutlich kaum anders. Was würdest Du den tun, wenn Du auf die Gefühle hören würdest?

    Was Du ausprobieren könntest, dass würde auch Deiner Angst entgegenkommen; bei Fremden mehr im Gefühl sein, beim Reden, erzählen.

    Und schau was passiert.

    Oder bei lockeren Bekanntschaften, diese Ebene miteinfließen lassen.

    Schau, was um Dich passiert und schau was in Dir passiert.

    Zu verlieren hast Du in dem Moment nichts. Entweder es läuft blöd Du gehst weg oder es läuft gut und es hat sich erledigt.

    Ich lauf auch ständig mit angezogener Handbremse durch die Welt

    So kann man das auch nennen.

    Die Frage ist, ob Du das bewusst machst oder auch gefangen bist und keinen Draht zum Körper und Fühlen hast.

    Gibt es Momente, wo Du im Fühlen bist?

    Die Frage ist wohl, wo vor Du Angst hast, wenn Dich Leute ohne Deine Meta-Ebene sehen...

    Oder vor welchen Gefühlen, die dann aufkommen könnten, hast Du Angst/Bedenken?

    Bei mir ist es klar; ich weiß gar nicht, wer ich ohne diese Ebene bin. Diese verzerrte und unklare Wahrnehmung habe ich schon fast mein halbes Leben. Sich da raus zu entwickeln, gestaltet sich als äußerst schwer. Abgesehen davon macht mein Verstand die ganze Sache mit dem Fühlen und Erleben nicht sonderlich attraktiv. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich eher negatives fühlen werde ist sehr hoch.

    Wenn man denkt, man kann nur positive Gefühle abstauben und dann wieder in die Ebene hüpfen, in welcher einem Negatives nicht erreicht, läuft man sehr schnell gegen eine Wand.

    Gefühle gibt's nur als Ganzes. Leider.

    Kommt das Eine, bemerkt das Andere auch die Chance. Unausweichlich.

    Ohne Widerstand sehe ich keine Chance dafür

    Wie stellst Du Dir den Widerstand vor?

    Mit Mistgabel, Fackel, keiner Maske und keinen Abstand rumlatschen und laut brüllen:

    UNSINN, alles Blödsinn und erfunden!! Stoppt die Bevormundung, stoppt die Versklavung!

    Das wäre ein Eigentor. Damit erreichst Du nichts, als eine Kategorisierung ins Rechte. Und Verbannung in die Vergessenheit.

    Nur noch ein Leugner und Schwubler in der Liste mehr. Sofort hast Du seltsame Menschen an der Backe und die, die Du erreichen wolltest, glauben Dir gar nichts mehr.

    Ich glaube mit einer richtigen Demo, gegen bestimmte unlogische Maßnahmen
    (unter Einhaltung der aktuell geltenden Regeln), könnte man mehr erreichen.

    Wenn sich viele Leute, an vielen Orten sammeln und klar sagen, dass es nicht zielführend und nicht verhältnismäßig ist,

    dass Tattoo-Studios zu haben müssen und Baumärkte aufmachen dürfen. Oder Gastros zuhaben, während McDonalds immer noch weiter verkauft.... UND dann Vorschläge liefert, stelle ich mir vor, könnte man mehr erreichen.

    Das was aktuell fehlt ist ein Plan.

    Der Regierung ist egal, WIE man etwas macht und wie man das dann finanziert, Hauptsache es wird sofort aufgemacht, wenn die Regierung es freigibt und es werden alle Regeln eingehalten, sonst ist man am Haftungs-Arsch.

    Mit ner Organisation, die sich für mehr Fairness, Verhältnismäßigkeit einsetzt, könnte ich z.B. was anfangen.

    Aber die ganzen blöden Rumgeschreie und Co., das Verleugnen und Verdrehen, bringt doch überhaupt nichts.

    Schlussendlich sind die MEISTEN Menschen zufrieden, dass die Regierung was gemacht hat.

    Und JETZT unzufrieden mit bestimmten Maßnahmen.

    Ich habe vor kurzem erst wieder Passanten sich beschweren gehört, dass Gastros zu haben müssen, während vieles andere offen hat.

    Das Gastros und andere Einrichtungen bessere Hygienekonzepte haben, als manch anderer und trotzdem benachteiligt werden - Unfairness nervt die Menschen.

    Das stur nach Impfplan vorgegangen wird, als das was da ist nun endlich zu nutzen für alle die es wollen (anstatt es wegzuwerfen) nervt viele.

    Das Schulen auf und zu machen, im Tages und Wochentakt, nervt Eltern und zerrt an Nerven und Geld.

    Das Teamsport nicht möglich ist, stört viele.

    Ich habe aber den Eindruck, dass es die wenigsten nervt oder stört, dass sie Masken tragen und ein paar Einschränkungen haben um Anderen zu helfen. Eher, stört die Unverhältnismäßigkeit, die starke Belastung und die Tatsache, dass kein Ende in Sicht ist, sondern immer nur ein vage "mal sehen was in zwei Wochen ist"....

    Das sind alles Punkte, die man besser machen kann.

    Zumindest wäre es sinnvoller, sich darüber Gedanken zu machen, als wie sinn- und trostlos alles ist. Ach und wie "mimimi" Scheiße. Es ist scheiße - und? Wir können auch nichts dran ändern. Sich darüber aufzuregen, bringt nichts.

    Mach n Verein auf, schlag BESSERES vor und zieh das groß. DAS bringt was.

    Ich sag's dir: weil da kein fieser böser Masterplan dahintersteckt, sondern die sich wirklich so trottelig anstellen. Die Arroganz, mit welcher viele Politiker auftreten, verrät schon, dass sie sich für so viel Aufwand viel zu schade sind. Die plappern so, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist; und wenn sie sich mal verplappern - auch nicht schlimm, steht meinen Namen wenigstens ein paar Wochen in der Zeitung. Können sich den ruhig schon mal einprägen. Es wird mein Schaden nicht sein. So oder so.

    Hach, manchmal ist das Absurdeste, das Naheliegendste. Mittlerweile glaube ich auch, dass die einfach doof sind und keinen Plan haben. Mir fällt es auch sehr schwer, der Regierung stellenweise Intelligenz zuzusprechen, sich ausgeklügelte Pläne zu überlegen, wie sie die Menschheit unbemerkt versklaven können. Dafür verhalten die sich aktuell zu dusselig.

    Das würde doch sofort auffliegen, .... ausversehen verklickt im Internet oder so. Ganzer Plan veröffentlich - das passt.

    Bin ich mir nicht ganz sicher, was du meinst. Meinst du das reflexartige Reagieren auf was?

    hach... Im Grunde hast Du es anschließend selbst beantwortet.

    Aber sich seinem Innersten klar(er) zu sein, find ich gut. Sich spüren erlauben & gleichzeitig eine gesunde Portion Abstand zu dem haben, was man spürt. Klingt ein wenig unlogisch, aber meine im Sinne von sein Inneres reflektieren, zu erkennen und sich nicht blind davon beherrschen lassen.

    Man kann sich ja durchaus spüren und trotzdem realisieren (reflektieren), dass man gerade z.b. nicht auf das Gesagte des Gegenübers reagiert, sondern ein uraltes Programm abläuft.

    Mhm...

    Banales Beispiel:

    Mein Stiefvater hat sich früher immer tierisch aufgeregt, wenn man statt "ja/nein" genickt/den Kopf geschüttelt oder nur "mhm" antwortete.

    Richtig wäre gewesen, er hätte seinen Ärger bemerkt und realisiert, dass es von seiner Kindheit kommt, weil er so hart erzogen wurde. Und es dann höchstens anmerkt oder es so akzeptiert.

    Stattdessen, hat er sich aufgeregt und zwingend auf eine "ordentliche Antwort" gepocht.

    Manche haben diese "Metaebene" nicht, in welchen sie sich beobachten können und das eigene Denken und Handeln "von außen" betrachten können.

    Manchmal ist es auch sehr schwer, weil vieles indirekte Muster sind, in die wir reinstolpern und hinterher wieder bemerken, dass es dasselbe ist, wie sonst auch.

    Andererseits finde ich es auch ziemlich kalt, wenn man auf der Meta-Ebene gefangen ist.

    Wie ich und viele andere Menschen.

    Es fehlt die Lebendigkeit und das Fühlen, sowie unmittelbare Erleben. Gesund wäre, wenn man angemessen hin und her wechseln kann.

    Finde das Thema auch super interessant.

    Schätze ideal wäre, wenn die Menschen besser mit sich und ihrem Körper verbunden und nicht so abgespalten sind.

    Die meisten kriegen nicht mal mehr mit, wie wenig sie spüren.

    So krass sind die Leute im Funktionieren gefangen (mich nicht ausgeschlossen).

    Ich kann mir vorstellen, wenn die Leute sich mehr spüren, auf lange Sicht, würde es auch bessere Verhältnisse und Beziehungen geben.

    Wenn man Reiz und Reaktion trennt, kommt es zu weniger Gewalt, weniger Dominanz und mehr Gleichbehandlung, auf einer ganz anderen Ebene.

    Ja auch. Oder um zu schauen, wie diese Energie sich anfühlt. Hass bringt sehr viel Energie, wie Wut. Nur oft noch gerichteter. Richtig kanalisiert, könnte man damit garantiert etwas besseres machen.

    Hass bringt auch Gegenreaktion und somit Zusammenhalt und Solidarität.

    Hass verbindet Menschen.

    So absurd es auch ist, es wegzuhaben, wird vermutlich keine langfristigste Lösung sein.

    Schau Dir die zig Leute an, die gemeinsam über den bösen Chef oder den bösen Staat schimpfen. Irgendwie schweißt sowas zusammen.