Beiträge von Edrey

    Und doch stellt sich manchmal selbst für jene eine Klarheit ein, die so am Ende waren, dass sie die Hürde der Brückenabsperrung überwunden haben

    Ich glaube, bei mir wäre es nie aus dem Grund, weil ich so "am Ende" bin.

    Eher aus mangelnder Lebensfreude/ mangelndem Sinn.

    Die Problematik liegt für mich nicht darin sterben zu wollen, da es schon ein Teil von mir ist, sondern darin, dass es keinen greifbaren Grund gibt, Leben zu wollen.

    Und das, bei dem ganzen Mist, Schönem oder Aktivem, was ich alles mache.

    Meine Vermutung ist: Viele Frauen suchen unbewusst einen bestimmten Typ Mann, der sich als 'toxisch' herausstellt

    Lässt sich auch damit begründen:

    viele würden ja behaupten, er sei anerzogen, was natürlich auch stimmt, aber vieles läuft vermutlich auch unbewusst ab.

    Bindungstheorie, Bindungstyp und Co. Frauen suchen i.d.R nicht absichtlich toxische Partnermenschen. Sie kommen unbewusst daran, weil sie Personen oft etwas an sich haben, dass sie ggf. schon kennen und Vertrauen schafft oder sie in das bestätigt, was sie ohnehin schon von sich und der Welt denken.

    : Insgesamt reden beide Gruppierungen größtenteils Kacke und ziehen aus teilweise korrekt erkanntem unsinnige Schlüsse

    Sehr gut zusammengefasst!

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    Mir hat mal eine Freundin erzählt, dass sie jemanden in der USA besucht hat, der etwas so tickte. Er hat sie auch sehr grob behandelt und stellenweise gewaltsam 'zurechtgewiesen'. Sie wird ihn wohl nie wieder besuchen.

    Ich habe mal mit einem Anti-sexuellen geschrieben. Als ich schrieb, dass ich nichts gegen Sex habe, obwohl ich Asexuell bin, hat er mich blockiert.

    Hab die Reaktion lustig gefunden.

    Persönlich kann ich damit Null anfangen. Mit Dominanz kann ich absolut nichts anfangen, genauso wenig wie Rollen-Denken. Ein Partnermensch ist mir gleichgestellt und soll so sein wie er ist. Weder mir überlegen noch unterlegen.

    Auf gleicher Stufe mit den gleichen "Rechten". Ernsten Befehlston oder ähnliches kann ich gar nicht abhaben.

    Soweit hinterfrage ich, ob eine Idealwelt überhaupt existieren kann? Alleine als ausgereifte Vorstellung

    Im Kopf eines jeden, kann es das durchaus geben. Deshalb müssen sie nicht untereinander kompatibel sein.

    Hass und Gefühle/Emotionen darf es ruhig geben. Das gehört dazu.

    Ansonsten lege ich eh keinen Wert mehr auf diesen weinerlichen Mist, der Rest ist nur Kopfsache, ich treibe mich mit meinen Gedanken eigenständig in diesen Wahnsinn.

    Verstehe ich nicht ganz. Welcher "weinerliche Mist"?

    Kopfsache - Gefühlssache - Körpersache.

    Der Kopf (Verstand) lebt nicht. Es funktioniert. Was lebt sind Gefühle - Gefühle schaffen Lebendigkeit und Lebenswille/Lebensfreude. Und der Körper ermöglicht beides.

    Dank DP/DR bin ich auch von den Gefühlen abgeschnitten. Ich kann also sehr gut nachvollziehen, wie trostlos alles erscheint.

    Und ich würde lügen, würde ich es nicht oft genauso sehen:

    Meinetwegen kann sich die Menschheit heute auslöschen und die Welt morgen untergehen. :minigun::lol_gif:

    So sehen es aber garantiert viele.

    Das trifft es gut, allerdings ist die DR nicht der entgültige Auslöser.

    Ist es auch nicht. Im Gegenteil. Die DP/DR ist das Hilfsmittel um das tatsächliche Leid erst ertragen zu können. Es "deckelt" quasi das Unaushaltbare und macht es erschwerend, aber aushaltbar.

    Nie sollte man der Aufgabe schon Jahrzehnte zuvor Raum geben, sonst redet man sich wie nach einer intensiver Werbebeschaltung ein, dass man das jetzt unbedingt haben muss.

    Das hätte ich auch gern vor 7 Jahren gewusst.

    Lissaminka , ich weiß, wie ultra schwer das ist, aber versuch bitte nicht, die Lösung im Tod zu sehen.

    Menschen sind sehr zäh. Man überlebt ultra viel - aber hinterher hat man dann die Probleme, dass es eigentlich gut sein soll, aber immer noch alte Laster nagen.

    Das mit dem Todsein-wollen, ist schon mein Begleiter seit 7-8 Jahren. Es ist wie eine Schallplatte, die im Hintergrund mitläuft und (man glaubt es nicht), vieles beeinflusst. Vieles gar nicht möglich werden lässt und alles dreimal so schwer macht. Es ist wie eine Ausrede, zu welcher man nie müde wird. Als wäre es ein Teil der Persönlichkeit ohne die man gar nicht existieren kann. Die bloße Vorstellung, dass ich jemals nicht sterben wollen würde, ist so absurd für mich, wie die Technik von heute für die Menschen um 1900 sein müsste.

    Ich kann Dir nicht helfen. Ich kann Dir nur mutmachen, nicht alles zu verteufeln, trotzdem offen zu sein - Ja vielleicht sogar etwas neugierig auf die Menschen. Auf die Natur, auf Tiere oder auf das Leben. Versuch Dir, gern auch auf verrückte Arten etwas Lebensfreude künstlich zu erschaffen. Momente zu 'feiern', die für andere Alltag sind und Ausschau halten, für Dinge, die so klein aber bezaubernd sind, dass sie untergehen.

    Dazu gibts einen schönen aber auch traurigen Film: "Sechzehn Stunden Ewigkeit" (The Map of tiny perfect things).

    Den verbleibenden wahren Lebenswillen saugt mir die Derealisation aus, verzerrt meine Wahrnehmung stets in diese künstlich wirkende Realität, welche ich fast anzweifeln muss.

    Die DR ist schon eine Tragödie.

    Ich weiß noch, als es bei mir anfing, es war reinstes Chaos, es war ermüdend und alles war immer so dramatisch endgültig.

    Ich habe bewusst die DR nicht als Teil von mir gesehen, quasi "die Krankheit" ist Schuld, sie macht das. Und jetzt habe ich den Salat, die Krankheit bin schlussendlich auch ich. Sie ist ein Teil von mir und hat genauso eine Berechtigung da zu sein. Auch wenn es nicht immer logisch erscheint. Oder der Zweck eigentlich schon erfüllt wurde.

    Aber weggehen will es nicht. Vielleicht will ich es auch nicht?

    Zu groß die ungreifbare Angst, was dann noch übrig bleibt, nach so vielen Jahren damit...

    Gibt es Dinge, die es abschwächen bei Dir? Reize, Hobbys, Musik?

    Was ich auch in Gruppen (von Betroffenen) lese, ist, dass es hilft, die Dinge trotzdem zu tun, die man tun will.

    Also sich nicht einschränken lassen dadurch, sonst entsteht ein Teufelskreis.

    Aber ich schätze, Du bist auch bei dem Punkt angelangt, wo Du das Gefühl hast, nichts zu Wollen. Einfach nur, dass es aufhört. Einfach nur schlafen, weil nicht-wach-zu-sein besser ist als diese verkorkste plastische "Realität".

    Ich wünschte, ich könnte Dir einen goldenen Rat geben. Aber ich habe selber keine Lösung gefunden und schwimme mit den Auf und Abs der Launen.

    Was ich aber weiß, sofern das bei Dir geht: Nimm Dich und Deine Gefühle (die Du spürst) ernst. Aber nicht zu ernst.

    Oft sind Gefühle Reaktionen auf etwas Altes/Vergangenes. Die Kunst ist, zu lernen, dass zu unterscheiden und mit beiden Ergebnissen umgehen zu lernen.

    "Persönlich" vor jemandem zu sitzen, wenn es dabei auch noch um meine Person geht, geht halt überhaupt nicht klar irgendwie.

    Wo ein Wille, auch ein Weg.

    Wenn der Therapeut bereit ist, würde sich schon was finden. Sei es zuerst telefonisch, zum Rantasten.

    In der heutigen Internetzeit, gibt's eigentlich sehr viele Möglichkeiten.

    Aber ich versteh das. Finde das auch ultra anstrengend.

    Einen Vorläufer vom Kindle hab ich auftreiben können und somit steht den eBooks nichts mehr im Wege- ich hoffe.

    Hey.

    Wenns doch nicht geht, einfach Tablet oder Smartphone nutzen.

    Google Play Books ist i.d.R bei den meisten Geräten schon drauf und damit funktioniert epub ganz gut.

    Ich bin schon auf Gegenwelt gespannt. Ich mag Düsteres und über Probleme sowieso. Aber erst muss ich noch die rund 100 Seiten von Unity 2 zu Ende lesen.

    Das Übliche eben, was sicher auch heute noch an vielen Schulen durchgenommen wird. Das Tagebuch der Anne Frank, Hitlerjunge Salomon, und unzählige andere Filme/Bücher, die man im Unterricht zu sehen bekam, und die dann meistens damit endeten, dass die sympathischen, guten Charaktere am Ende verraten und ins KZ gebracht wurden

    Sagt mir Null.

    Und wird glaube ich auch nicht mehr so krass thematisiert. Schätze, dass kommt drauf an, an welcher Schule man ist.

    Also Fehler konnte ich so nicht feststellen

    Sind ja auch keine gravierenden Fehler.

    Satzzeichen bei der wörtlichen Rede sind 'falsch' oder einmal hab ich gesehen, dass etwas hätte zusammen geschrieben sein sollen.

    Klar - Logikfehler sind immer mies.

    Und ich weiß selbst, dass das gerne passiert, weil man auf Seite 259 schon vergessen hat, was man auf Seite 12 schrieb. :pardon:

    Hab mal angefangen.

    Epub liest sich doch besser als PDF.

    Der Seitenumbruch passt nicht immer, aber das liegt oft an der Schriftgröße.

    Ob ich weiterlese oder nicht, wird sich noch zeigen x) die Fehler werde ich einfach weiterhin ignorieren (sry Autorenkrankheit). Wobei es ein paar Seiten weiter auch kaum welche gibt. Mal sehen.

    Beruht die Story auch auf reale Fakten oder ist es wirklich reine Fiktion?

    Allerdings gab es einige Formatierungs-Probleme

    Probier es mit ein oder zwei anderen Konvertern nochmal. Hatte ich auch. Bei einem anderen is es dann vllt nur halb so schlimm.

    Epub dasselbe. Probier mehrere aus, das Ding zerstört auch gern... ALLES.