Beiträge von Madhias

    Im Verhältnis zur niedrigen Einwohnerzahl sind in Schweden weit mehr Menschen als in Deutschland gestorben. Das ist schon krass. Und schaut man sich dann noch an, dass hierzulande die Leute exakt zehnmal (!) so dicht aufeinanderhocken (ich rede von der prozentualen Bevölkerungsdichte, nicht von der Einwohnerzahl), dann bekommen die Zahlen noch einen sehr viel seltsameren touch.

    Coronavirus - Todesfälle je Einwohner nach Ländern | Statista

    Also das ist doch Quatsch, was du da behauptest. Seit Begin sind ein paar mehr gestorben. Was die Inzidenzen angeht stehen die aktuell sehr gut da. Die Todesfälle sind vor allem auf die Pflegeheimproblematik am Anfang zurück zuführen.

    Bzgl. Relation, was als ernsthafte Gefahr anzusehen ist und was nicht, möchte hier wiederholt die Hungertoten und die Toten durch Rauchen und Alkohol als Referenz an führen.

    News (rauch-frei.info)

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/a/alkohol.html

    Jaja Äpfel mit Birnen vergleichen, damit kann man jedes Argument aushebeln.

    Aber was, wenn die Folgen der Maßnahmen weitere Hungertote sind?

    Solche Vergleiche sind interessant und wichtig, denn sie helfen bei der Einordnung. Anstatt immer panisch zu schreien, "Aber es sterben doch Menschen!".

    Natürlich ist es wichtig, ob Menschen im statistischen Durchschnittsalter sterben oder eben auch ganz jung. Ja klar gibt es die auch, aber die sind verschwindend gering.

    Genauso das Verhältnis der Maßnahmen-Kollateralschäden im Verhältnis zum Nutzen.

    Wo wird darüber öffentlich vernünftig debattiert und Daten erfasst?

    Ist es richtig eine ganze Kultur und Gesellschaft kaputt zu machen, nur wegen der paar Toten?

    Es gäbe so viele Felder wo Menschen sich sozial betätigen können und Menschenleben retten und Leid vermeiden können.

    Es wird immer ein Abwägen bleiben müssen, die Verhältnismäßigkeit sollte global gewahrt bleiben.

    Diese ganzen Themen werden immer noch tot geschwiegen, wenn man das anspricht wird man sofort als asozialer Schwurbler denunziert.

    Triage im weit gehendem Sinn ist Realität, tag täglich und es wird immer so bleiben und es muss thematisiert werden nach welchen Kriterien sie sich richten sollte. Alles andere ist Idealismus.
    Macht es Sinn 100 Menschen vor dem Tod zu retten wenn dafür 1000 sterben?
    ...ja klar wenn man die nicht kennt und sie einem am Arsch vorbei gehen

    Geschrien wird immer nur wenn es um den eigenen Arsch geht, aber sich selbst unglaublich sozial und solidarisch darstellen. <X

    Ich finde es eher ziemlich erfreulich und ein schönes Beispiel dafür, dass die angeblich stark vorherrschende "Massenpsychologie" nicht wirkt und derartige Videos die User hier komplett kalt lässt. (:

    Wie wärs wenn du da mal ein paar Kritikpunkte verfasst in konkretem Bezug auf das Video?

    DAS ist faschistische Bedrohung, und nicht die Tatsache, dass Ungeimpfte keine Freizeitangebote mehr nutzen können. Viele haben eben völlig den Blick für jede Relation verloren.

    Hier nimmst du dir wieder einmal die Bewertungshoheit heraus ohne zu argumentieren, denn die Einschränkungen sind nur Symptome von einer gesellschaftlichen Entwicklung welche ich als ursächlich ansehe. Und diese begünstigt auch das Erstarken der Rechten, sie versuchen die Chance zu nutzen sind aber nicht die Ursache. Solche Symptome weisen m.M. nach schon auf eine sehr große Gefahr hin in einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft. Ich habe aber zum Thema Antifa einen neuen Thread aufgemacht.

    Ich möchte mich in diesem Thema antifaschistischer, antitotalitärer oder besser anarchistischer Arbeit widmen, denn ich denke sie ist wichtiger denn je.

    Ich hatte sehr lange Zeit starke Sympathien mit Antifagruppen. Ich kenne/kannte auch einige, die da aktiv waren.

    Mir bricht es ehrlich gesagt das Herz, wenn ich mir anschaue, wie sich diese Bewegung entwickelt hat.

    Aus anarchistischer Sicht sehe ich da leider immer mehr stark kontraproduktives Verhalten.

    Ich schätze antifaschistische Arbeit sehr, allerdings gehört für mich auch antitotalitäre Arbeit dazu und vor allem Konstruktivität und Langfristigkeit.

    Diskriminierung und Menschenjagt gehört für mich nicht dazu.

    Mit konstruktiver und langfristiger Arbeit meine ich vor allem die Arbeit an sich selbst, mit Kindern und Jugendlichen oder auch Nazis zu "bekehren", beim Ausstieg helfen, etc.

    Gewalt lehne ich weitgehend ab, außer zur Selbstverteidigung.

    Beginnen möchte ich mit einer kleinen Provokation.

    Ich habe das im Netz das gefunden:

    Bild

    Den Slogan "Wir impfen euch alle, habe ich auch schon öfters mal auf Demos gehört."

    Findet ihr das gut?

    Denkt ihr das ist ein Fake?

    Wenn das so wäre, würden die Rechten mal wieder sehr schlau agieren.

    In wie weit seht ihr anarchistische Tendenzen in der Querdenken Bewegung?

    Kontaktschuld(sehr fragwürdiges Thema), Versteckspiel und Infiltrierung von der rechtsextremen Seite, die gibt es natürlich auch.
    Ich würde aber lieber darüber diskutieren warum die linksalternative/anarchistische Bewegung diese Gruppierung nicht versucht hat zu beeinflussen oder zu vereinnahmen.

    Ich sehe in dieser Richtung nämlich mindestens genauso viele Schnittstellen, eigentlich viel mehr als zu den Reichsbürgern, etc.

    Na da schau an. Das Thema ist jetzt bei den Content-Erstellern angekommen...

    Also : Unmensch, Holzfaellen und co: Geht mir nicht mit eurer ignoranz auf die Nüsse und kloppt euch doch unter dem Beitrag, da habt ihr eine wesentlich höhere Reichweite.... XD

    Habe ich mir gestern noch angeschaut, ich finde das Video top!!! Künstlerisch schön gemacht und die Thematik gut zusammengefasst. Sogar mit konstruktiven Vorschlägen, da kann man wirklich nur sagen teilen, teilen, teilen. Ja klar kommt von einem Querdenker Kanal. Information sollte nicht nach ihrer Quelle bewertet werden, sondern nach dem Inhalt.

    Es wundert mich und enttäuscht mich schon sehr, dass es dafür in diesem Forum kaum Zuspruch gibt. Diese Lagerdenken ist echt die letzte Seuche.

    Ich kann mich da nur Dian anschließen.

    Ehrlich gesagt finde ich die Gurt/Helmpflicht/Drogenverbote usw. auch den völlig falschen Weg. Wie Dian das schön herausgearbeitet hat, geht es dabei um den Teufelskreislauf der dadurch entsteht. Verbote erzeugen mehr Verbote und führen zu unmündigen und unselbstständigen Menschen und die brauchen dann wieder Verbote.

    Als fürsorgliche Vater möchte man natürlich seine Kinder schützen. Hier hat sich die Vaterrolle aber in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Weg von der autoritären/patriarchischen Rolle hin zu einer liebevollen und verständnisvollen Rolle.

    Klar müssen Kinder geschützt und auch geführt werden. Umso kleiner umso mehr. Umso älter umso weniger, am Ende sollten Kinder zu selbstständigen und verantwortungsvollen Erwachsenen werden.

    Dazu gehört es aber auch Konsequenzen zu spüren, welche aus unvernünftigen Verhalten resultiert.

    Ein abstraktes Bestrafen gehört da nicht dazu, es muss ein direkter Zusammenhang zwischen Verhalten und Konsequenz erkennbar sein.

    Bis zu einem gewissen Punkt kann das Model natürlich auch auf den Staat übertragen werden. Auf gar keinen Fall käme etwas gutes raus, wenn sich unser "noch" Sozialstaat von heute auf morgen auflöst.

    Es geht meines Erachtens nicht um die 100% Realisierbarkeit eines Anarchismus, einen solchen Idealzustand werden wir als Menschen nie erreichen.

    Für mich stellt sich aber die Frage, wo wollen wir hin?

    Anarchismus <=> Totalitarismus

    Die Antwort auf diese Frage sollte zu einem entsprechendem Handeln führen.

    Jemand der sich als Anarchist bezeichnet, dann aber die totalitären Maßnahmen befürwortet ist für mich einfach nur ein schlechter Witz.

    Wie kann das Problem mit unterschiedlichen Bedürfnissen bzgl. Krankenleistungen/Pflege gelöst werden?

    Durch Versicherungen, welche bestimmte Leistungen zu bestimmten Konditionen an bieten.

    Es werden Verträge aufgesetzt und unterzeichnet, es bleibt jedem überlassen welchen Vertrag er abschließt.

    Egal ob auf staatlicher oder privater Basis.

    Solange genügend Überfluss vorhanden ist können bedingungslose Leistungen angeboten werden, das funktioniert aber nur mit einem Ressourcenüberschuss.

    Ich behaupte nicht, dass dies die beste Lösung ist, aber es wurde nach realisierbaren Lösungen gefragt.

    Vielleicht muss es abschreckende Beispiele geben. Wenn ich keinerlei oder kaum Konsequenzen spüre oder sehe, dann werde ich vermutlich mein Verhalten auch nicht ändern. Einem erwachsenen Menschen sollte die Entscheidung überlassen werden, ob er sich selbst schädigt oder nicht.

    Der Witz an der Sache ist:

    Maßnahmen Befürworter argumentieren damit, dass ein Mindestmaß an gesundheitlicher Leistungen für alle zur Verfügung stehen muss. Aus diesem Grund werden durch die Maßnahmen Menschen vor sich selber geschützt.

    Jetzt gibt es aber welche, die möchten sich nicht schützen lassen und würden auch die Folgen in Kauf nehmen.

    Aus dem Maßnahmen Befürworter Lager sind es jetzt die gleichen Leute, welche immer mehr den Ausschluss der Unvernünftigen fordern. Keine Behandlung mehr in KH's usw.

    Also was jetzt?

    Das sollten doch eigentlich die bösen kapitalistischen Individualisten fordern oder?

    Ist es sozial oder solidarisch wenn ich andern meinen Willen aufzwänge?

    Wie kann man sich nur als Anarchist bezeichnen und diese restriktiven Maßnahmen befürworten oder verteidigen!

    Wir fahren den Karren immer weiter in den totalitären Mist.

    Ich bin ein klarer Befürworter eines echten Sozialstaates, welcher als oberste Aufgabe haben sollte, die Menschen in die Mündigkeit und Selbstverantwortung zu führen. Bevormundung und Scheinsolidarität ist da nur kontraproduktiv.

    Einen Scheinsozialstaat welcher mit totalitären Mitteln arbeitet und diskriminiert lehne ich ab.

    Durch Verbote und Zensur wird eine Art Chamäleonverhalten gefördert. Der Schein ist wichtiger als das sein.

    Keiner kennt sich mehr aus, weil keiner mehr weiß, was die tatsächliche Motivation hinter einer Handlung oder Meinung ist. Das ist diskordischer Perfektionismus.

    Auf dem goldenem Apfel steht: "Dem Sozialsten, Solidarischtem und Antifaschistischem!" … und das Volk zankte sich.

    Uns fehlt es wirklich an Klarheit.

    Es braucht klare Bezugspunkte, Relationen, Rationalität und Objektivität.

    Dafür benötigen wir den freien Diskurs und keine Zensur.

    Anstatt in rechts/links/geimpft/ungeimpft/kapitalistisch/anarchistisch einzuteilen und zu verurteilen, wäre es vielleicht sinnvoller sich auf Charaktereigenschaften und Handlungen zu konzentrieren und sich vor allem immer wieder zu fragen, wie viel von dem was ich bekämpfen möchte, steckt eigentlich in mir selbst?


    Ich würde das in etwa so formulieren.

    Gemeinsam gegen Gier, Hass und Machtmissbrauch für mehr Mitgefühl, Liebe, Verantwortung, Hilfe und Freiheit!

    Diese Schuld Rumschieberei, dass war und ist auf jeden Fall ein echtes tiefliegendes Problem.

    Das Querdenken inzwischen so eine negative Konnotation hat, dass ist schon echt heftig. Ich bezeichne mich auch immer noch gerne als Querdenker, aber gehöre nicht zu dieser aktuellen politischen Strömung, wobei ich in vielen Punkten mit diesen sympathisiere.

    Ich sehe es auch absolut nicht ein mir dieses Wort wegnehmen zu lassen.

    Dian : Hast du den Artikel auch gelesen, dein Post fasst den eigentlich gut zusammen.
    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesell…demie-li.193730

    Gerade der gesellschaftliche Umgang mit den Ungeimpften, der erinnert mich wirklich immer mehr an dunkle Zeiten. Hauptsache es gibt einen Schuldigen oder einen Feind. Gibt es weder den einen noch den anderen muss man sich gegenseitig zerfleischen. Vielleicht gäbe es aber auch sowas wie Liebe.

    Selbst wenn die Impfung die perfekte Lösung wäre, ist das noch lange kein Grund so miteinander umzugehen.
    Wie weit sind wir gekommen, dass manche ernsthaft drüber nachdenken, Ungeimpfte die Behandlung zu verweigern, usw.
    Das lustige dabei ist, solche Vorschläge kommen nicht von den bösen Kapitalisten, bei denen würde man sowas erwarten.
    Die Antikapitalismuskritik setzt wohl beim Thema Impfen auch komplett aus.

    Da ist es dann wieder gut, dass die kapitalistischen Großkonzerne, schnell Medikamente liefern können.


    Das die Impfung bzgl. Pandemie Geschehen wenig hilft, sollte inzwischen auch klar sein. Solange die Ungeimpften alles dürfen und wenig getestet werden, sollte man eher von einer Pandemie der Geimpften sprechen, denn die übertragen und verbreiten das Virus.

    Auf der anderen Seite, scheint die Impfung einen relativ guten persönlichen temporären Schutz zu bieten, ich denke das ist auch klar.

    Allerdings habe ich den Eindruck, dass bzgl. der Impfschäden gern 2 Augen zugedrückt werden und es scheint unglaublich aufwendig zu sein so einen Impfschaden Bericht als Arzt zu verfassen.

    Anstatt immer wieder auf diese Minderheiten einzuschlagen und den Staat mit seinen Maßnahmen zu bestätigen und bestärken, sollte der Fokus doch wirklich auf den ursächlichen Problemen wie Gesundheitssystem und Pflege liegen.
    Ich frage mich wirklich sind die ganzen Politiker wirklich so dumm und unfähig oder sind sie echt bösartig, oder warum ändert sich da rein gar nix?


    Die Antwort auf die Fragen würde mich auch interessieren.