Beiträge von paradigm.shift();

    Oje, hier ist ja echt tote Hose, nicht mal im Musikthread wird was gepostet. Zumindest der war ja in den alten Foren selbst dann noch aktiv, wenn woanders keiner mehr geschrieben hat. ^^


    Ist mir aber auch gar nicht so unrecht, da ich selbst gerade erst einmal viel um die Ohren habe, und in nächster Zeit vermutlich nicht mehr so häufig hier zum Schreiben kommen werde. Ich versuche aber zumindest mal, an den Wochenenden hier reinzuschauen und ein bisschen was zu schreiben.

    Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag, Lissaminka! :)

    Ich muss zugeben, dass mich das auch an der deutschen Sprache stört, dass oft nicht klar ist, ob z.B. mit "Arbeiter" nur Männer gemeint sind, oder ob auch Frauen mit einbezogen sind.

    Doch, das sind sie - und zwar eigentlich grundsätzlich.

    Dem würde ich wiedersprechen: Wenn man z.B. von Arbeitern und Arbeiterinnen spricht, dann findet eine klare Geschlechtertrennung, und es ist offensichtlich, dass mit "Arbeitern" ausschließlich Männer gemeint sind. Es gibt also definitiv Fälle, in denen "Arbeiter" ausschließlich männlich ist.

    Bei "Mitarbeitern" ist m.M.n. auch nicht unbedingt klar, ob nur Männer gemeint sind oder auch Frauen. Oft sind beide Geschlechter gemeint, aber z.B. können ja Frauen von den männlichen Mitarbeitern schwärmen oder über sie herziehen, und dabei von den "Mitarbeitern" sprechen. Und wenn man z.B. von dem jüngsten oder ältesten Mitarbeiter spricht ist m.M.n. auch nicht klar, ob Frauen in betracht kommen oder nicht.

    Bei Bauarbeitern gibt es z.B. auch nur einen verschwindend geringen Anteil an Frauen, und vor etwa 30 Jahren war es Frauen noch verboten, überhaupt im Bauhauptgewerbe zu arbeiten. Von daher rechnen viele vielleicht gar nicht damit, dass "Bauarbeiter" auch Frauen mit einschließen kann, und wenn man klarstellen möchte dass auch Frauen gemeint sein können ist es denke ich gut wenn man das explizit ausdrückt.

    Zitat von Lissaminka

    Konsequenterweise müsste man also, um an der Stelle nicht nur das eine Geschlecht zu privilegieren, auch eine männliche Form dieser Wörter kreieren und andersherum auch selbiges für generische Feminina umsetzen (die Geisel - "die Geiselin", "der Geiseler").

    Interessanter Punkt. Ich finde "Geiseler" oder "Geiselin" hört sich relativ unschön an. Ich hatte mir zuerst gedacht, dass man bei einer Geiselbefreiung manchmal schnell agieren muss, wenn sich eine Situation ändert; da könnte man evtl. tatsächlich wichtige Sekunden sparen wenn man von "Geiselern" statt von "männlichen Geiseln" spricht, um schnell abzusprechen wie man vorgeht. Deshalb dachte ich, dass es vielleicht Gründe geben könnte, da zu gendern. Aber dann ist mir aufgefallen dass sich die Geiselnehmer so auch schneller absprechen könnten, von daher kommt es denke ich auf's gleiche raus ob man gendert oder nicht.

    Und "Geisel" ist für mich vom Sexus her klar neutral, ich kann mir da keinen Fall vorstellen wo nur Frauen gemeint sind (außer natürlich dem Fall dass alle Geiseln weiblich sind). Von daher muss man dieses Wort m.M.n. nicht unbedingt gendern.

    Zitat von Lissaminka

    Bei dem Stichwort kann ich jetzt noch wunderbar den historischen Aspekt anführen, dass die movierten Formen generisch maskuliner Wörter ursprünglich lediglich Bezeichnungen für die Ehefrauen der berufstätigen Männer war.

    Vielen Dank für die Info, das wusste ich noch nicht. :)

    Darf ich fragen, wie du die Wörter "Spiegelei" oder "Hebamme" aussprichst? :D

    Lol, da hatte ich wohl nicht genug nachgedacht! ^_^

    Klar, es gibt diese Wörter wie "Spiegelei", "beinhalten" oder "Urinstinkt", wo man eigentlich eine kurze Sprechpause macht (und denen man eine unsinnige Bedeutung geben kann wenn man sie anders betont 8o). Ich muss aber dennoch sagen dass ich finde dass es unnatürlich klingt, wenn man bei "Lehrer*innen" kurz stockt. Vielleicht liegt es daran, dass sich in diesem Fall das Wort tatsächlich auf sinnvolle Art ändern kann, je nachdem ob man eine Sprechpause einfügt (-> "Lehrer*innen") oder nicht (-> "Lehrerinnen")? Ich weiß es nicht.


    Nun - und wozu das alles, wenn es im Endeffekt nur die Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein betont und künstliche Spaltung schafft, obwohl wir das im Sinne der Gleichheit doch hinter uns bringen wollten?

    Wie ich in manchen Beispielen in meinem Beitrag angedeutet habe kann es m.M.n. durchaus oft sinnvoll sein, zwischen den Geschlechtern zu unterscheiden. Die meisten Menschen interessieren sich bei Liebesdingen ja entweder grundsätzlich für Frauen oder für Männer. Dann gibt es getrennte Räume oder Bereiche wie Toiletten, Umkleiden oder Internatswohnungen. Es gibt noch biologische Aspekte wie Schwangerschaft wo es einfach Sinn macht zu differenzieren. Und aus praktischen Gründen ist es oft einfach, wenn man sich ohne umständliche Formulierungen auf weibliche oder männliche Personen oder Teile einer Gruppe beziehen kann.


    Und wenn man Geschlechter trennen kann dann ist es auch sinnvoll, diese Trennung aufheben zu können, falls Unklarheiten bestehen können.



    Noch mal zu @Dian's Idee, bei Männern "-ich" anzuhängen: Mir ist aufgefallen, dass sich "Polizistich" komisch anhören würde, "Polizisterich" würde mir da besser gefallen. Ich frage mich welche anderen solcher Berufsbezeichnungen etc. nicht auf "r" enden, und mit einer "-ich"-Endung komisch klingen würden(?).

    Man sagt ja "Frau Lehrerin" - würde man dann konsequenterweise auch "Herr Lehrerich" sagen, oder würde "Herr Lehrer" schon reichen, da in dem Fall klar ist dass es männlich ist?


    Noch ein paar Anmerkungen zum Schluss:

    • Ich bin etwas älter, und habe eine andere Sprachsozialisation als
      jüngere Menschen, und war längere Zeit kaum noch unter Leuten. Kann sein dass wir deshalb (oder auch aus anderen Gründen) manche Dinge unterschiedlich sehen.
    • Ich habe der Einfachheit halber nur zwischen Männern und Frauen unterschieden, und Diverse erst mal außen vor gelassen. Kann sein dass ich da ein paar wichtige Aspekte übersehen habe.


    ...und noch ein paar völlig unwichtige Korrekturen:

    Ergänzend dazu sind Wörter wie "das Mitglied" oder "das Elternteil" auch generisch neutral

    Nicht ganz, es heißt "der Elternteil".

    Auch damit, dass man für die Bundeskanzlerin Merkel erst die weibliche Form für den Beruf schuf

    Ich bin mir sicher, dass auch schon vor Merkel darüber gesprochen wurde, dass es eine "Bundeskanzlerin" geben könnte, und dass man dabei dieses Wort verwendet hat. Ich denke es ist auch einfach ein natürlicher Vorgang in unserer Sprache, an ein Wort mit männlichem Genus und Sexus (edit: oder uneindeutig männlich/neutralem Sexus) das auf "er" endet "-in" anzuhängen, um es zu verweiblichen. Das funktioniert ja sogar mit aus dem Englischen übernommenen Wörtern wie "Gamer" -> "Gamerin".

    Lonewolf:

    Children of Bodom haben für mich insbesondere nostalgisch eine große Bedeutung. Ich mochte die Einbindung von klassischen Melodien von Mozart und Bach auf den ersten Alben, und generell das virtuose Geschrammel. Ich war zuerst enttäuscht, dass die Songs ab dem 4. Album eingängiger waren und das Virtuose weniger im Vordergrund stand. Inzwischen mag ich aber gerade den neueren Stil lieber, ich habe irgendwie das Gefühl dass die Band da ihren persönlichen Stil gefunden hat der ihnen Spaß macht / liegt, und für mich klingt es irgendwie authentischer. Ich mag aber die alten Alben auch immer noch recht gern, auch wenn ich sie wenig höre.


    Opeth hat für mich emotional eine besondere Bedeutung (ich mag vor allem die Alben "My Arms, Your Hearse" bis "Ghost Reveries"). Ich mag das Gefühl von Melancholie das in deren Musik fast omnipräsent ist. Und trotz der oft negativen Grundstimmung beruhigt mich die Musik sehr, und lässt mich entspannen und Kraft tanken. Ich mag dass die Stücke oft um die 10 Minuten lang sind, was bei mir dazu führt dass ich mich auf die Musik besser einlassen kann und ich besser in die Musik eintauchen kann, und was mich auch mehr entspannt als wenn alle 3 - 5 Minuten das Lied wechselt. Ich mag auch sehr gerne dass Opeth keinen klischeehaften Death Metal machen, sonder ihr eigenes Ding: Es geht nicht um blood & gore, sondern um Geschichten, und es gibt verzerrte und akustische Parts, so wie cleanen und gutturalen Gesang, was für sehr schöne Übergänge und Variation in den Stücken beiträgt.

    Emotional gefallen mir vor allem "My Arms, your Hearse", was ich vor allem recht gerne (komplett durch-) höre wenn ich traurig bin, und das softe Album "Damnation", was ein komplett anderer Stil ist, und was ich sehr gerne gehört habe als ich eine Beziehung hatte. Ansonsten mag ich auch besonders gerne den Song "The Drapery falls", und dieses für mich unbeschreibliche Gefühl von Melancholie in dem Intro-Thema, das später nochmal aufgegriffen wird.

    Mit den neueren Sachen kann ich leider überhaupt nichts mehr anfangen.

    Wenn du nach einem möglichst eingängigen Album suchst kann ich "Blackwater Park" empfehlen. Wenn du Black Metal-Elemente magst, dann vielleicht "My Arms, your Hearse".


    Wegen Arch Enemy: Wenn du lieber eingängigere oder rohe Sachen magst ist vermutlich das "Rise of the Tyrant"-Album am ehesten was für dich, falls du dich mit der Band noch mal beschäftigen willst. Das ist m.M.n. das härteste Album von denen (wobei ich die Alben bevor Angela Gossow gesungen habe noch nicht kenne), und die Stücke sind relativ straight-forward. Ich mag die Alben mit Angela Gossow sehr gerne ("Wages of Sin" bis "Khaos Legions"), kann aber mit dem Stilwechsel seit der neueren Sängering nicht viel anfangen.


    Dissection mochte ich musikalisch auch recht gern, habe mich aber irgendwann von der Band distanziert weil der Frontmann an einem Mord an einem Schwulen ausländischer Herkunft beteiligt war. Ich will so was nicht unterstützen. Ich habe aber auch kein Problem damit, wenn jemand sagt "Mir ist die Musik wichtig, nicht die Personen dahinter", und der Frontmann ist sowieso inzwischen tot, von daher...


    Bloodbath höre ich sehr gerne, wenn ich mal emotional abschalten will wenn ich gerade zu viel Gefühlschaos habe, oder wenn ich mich über etwas aufrege und ein bisschen meine Wutgefühle ausleben will. Insbesondere die Alben "Ressurection through Carnage" und "Nightmares made Flesh" mag ich sehr gerne.


    Ich schaue mal ob ich in die von dir genannten Bands reinhöre, ich kenne da bis jetzt nur Dissection, und vom Namen her Bathory...


    Klassik höre ich inzwischen eher seltener, was unter anderem den praktischen Grund hat dass ich keine Lust habe, ständig die Lautstärke anzupassen wenn der Musiker mal lauter oder mal leiser wird, was gerade mit Kopfhörern bei Umgebungsgeräuschen unpraktisch ist. Und auf Orgelklänge (wo die Lautstärke konstant ist) habe ich auch nicht immer Lust. Klassik hat mich gerade als Musiker aber ziehmlich stark beeinflusst.

    Ich denke du hast schon recht, Yatan: Wenn sich so viele neue Wörter ergeben wird es schwer, eine größere Menge an Menschen dazu bewegen, sich auf ein neue Sprachform einzulassen.

    Ich muss auch sagen dass mir Dian's Idee sehr gut gefällt, -rich statt -on bei der männlichen Form anzuhängen. Ich hatte mir von der Theorie her gedacht, dass -on gut geeignet wäre, weil es so ähnlich wie -in klingt, und man dann so eine schöne Symmtrie in der Sprache hat, und weil nach meinem Gefühl -in eher weiblich klingt und -on eher männlich. Aber jetzt wo ich Dian's Beispiele sehe fällt mir doch auf, dass -rich natürlicher klingt, und man das auch direkt mit Männchen assoziiert. Ich glaube auch dass es vielen Leuten Spaß machen würde, -rich an bestehende Wörter anzuhängen, und dass sich das in einzelnen Gruppen durchsetzen könnte, und dann vielleicht mit der Zeit von mehr Leuten übernommen wird.


    -bock ist auch interessant, aber irgendwie verbinde ich das mit Machogehabe und triebhaftem Denken ("ich hab' jetzt Bock auf ..."). Könnte vielen Leuten auch gefallen, aber ist nicht so meins.


    Wörter wie "Krankenschwester" oder "Hebamme" würde ich nicht durch -on oder -rich etc. verändern, da Schwester und Amme ja weiblich sind, und eine Vermännlichung irgendwie komisch klingt (aber "Krankenbruder" gefällt mir :thumb_up4:). Und Wörter wie Auszubildende oder Auszubildender funktionieren schon perfekt, da ist klar was männlich und was weiblich ist. Und man kann "Azubi" verwenden, wenn man sich nicht auf eines der beiden Hauptgeschlechter festlegen will.


    Lonewolf: Die Frage, welches Milieu man anspricht, ist interessant. Ich denke am Besten spricht man das einfache Volk an, das setzt sich besser durch weil man eine größere Menge anspricht. Außerdem hat diese Menge durchschnittlich einen geringeren IQ, und solche Menschen haben weniger Verständnis warum eine gendergerechte Sprache notwendig sein soll, da ist es von der Überzeugungsarbeit sicher besser wenn man ein Konzept hat was diese Menschen anspricht. Von daher mag ich Dian's eingängigere und "coolere" Idee, -rich oder -bock zu verwenden.


    Dian: Ein sexistisches Beispiel was mir aus der englischen Sprache einfällt ist "man", was auch für Menschen im Allgemeinen stehen kann, obwohl es gleichzeitig "Mann" heißen kann, und "mankind" (also "Menschheit"), was suggeriert dass Männer das wichtigere Geschlecht ist.


    Ich habe mich auch mal mit Japanisch befasst. Ich bin jetzt nicht so gut darin, aber von meinem Sprachgefühl her ist es so, dass es erst mal hauptsächlich eine genderneutrale Sprache ist, bei der Nomen z.B. kein Geschlecht zugeordnet wird. Es gibt auch z.B. geschlechtsneutrale Endungen, die man an Namen anhängen kann wie -san ("Herr", allgemeine höfliche / formelle Anrede), oder auch -sama (Anrede in Briefen, oder für Menschen mit sehr hohem Status, oder die man verehrt), und -dono (veraltete höfliche Anrede).

    Es ist aber generell schon so, dass Frauen und Männer unterschiedlich reden. Es gibt z.B. Namenszusätze wie -chan (eher weiblich / niedlich) oder -kun (eher männlich), die typischerweise bei bestimmten Geschlechtern verwendet werden. Und "boku" / "ore" / "atashi" heißen zwar "ich", aber erstere beiden werden haupsächlich von Männern benutzt, und "atashi" ist sehr weiblich. Man kann aber auch völlig neutral "watashi" sagen, wenn man "ich" meint.

    In Animes kommt es aber auch schon mal vor, dass -kun bei weiblichen und -chan bei männlichen Charakteren benutzt wird, oder dass weibliche Charaktere "ore" / "boku" sagen. Es ist also zumindest unter engeren Freunden denke ich nicht unbedingt kultureller Zwang, dass man die Geschlechterklischees bedient. Ich denke aber in der Öffentlichkeit kann man sich sehr leicht blamieren, wenn man sich dort ungewöhnlich verhält.

    Ich wollte ja eigentlich im "Stop that "woke" shit!"-Thread schreiben, dachte mir aber dann dass man einen eigenen Thread dazu aufmachen könnte.


    Zur Gendersprache:

    Ich muss zugeben, dass mich das auch an der deutschen Sprache stört, dass oft nicht klar ist, ob z.B. mit "Arbeiter" nur Männer gemeint sind, oder ob auch Frauen mit einbezogen sind. Von daher ist mir die Idee, die Missstände der Sprache zu beseitigen auch irgendwie symphatisch. Die Umsetzung ist aber m.M.n. (und ich bin da natürlich nicht der Einzige) nicht wirklich gut:


    Die genderneutrale Form (ArbeiterInnen / Arbeiter:innen / Arbeiter*innen / Arbeiter_innen) ist ziehmlich lang, was unpraktisch ist, da im Allgemeinfall das Geschlecht bei Gruppen egal ist. Eine Form die man so häufig verwendet sollte kurz sein.

    Zudem liest es sich nicht wie ein deutsches Wort, wenn sich mittendrin die Groß-/Kleinschreibung ändert, oder Sonderzeichen auftauchen, und es hört sich auch nicht wie ein deutsches Wort an, wenn man mittendrinne stockt. Es wirkt irgendwie unnatürlich. Und braucht man wirklich so viele alternative Schreibweisen?

    Zudem ist es ironisch, dass von einer geschlechtergerechten Sprache gesprochen wird, sich aber ein Wort wie "Arbeiter*innen" sehr ähnlich zu "Arbeiterinnen" anhört. Wer zynisch ist könnte annehmen, dass ein paar frustrierte Feminist*innen den Spieß umdrehen wollten: Beim ursprünglichen Sprachgebrauch wurde beim "Arbeiter" suggeriert, dass es sich um Männer handelt. Jetzt hat man die Form "Arbeiter*innen", was sich so anhört als ob Frauen gemeint sind, obwohl auch Männer mit einbezogen sind; ein Problem wurde durch ein anderes ausgetauscht.

    Hinzu kommt, dass man, wenn jemand "Arbeiter" sagt, immer noch nicht weiß ob Frauen mit einbezogen sind oder nicht, da die Gendersprache optional ist, und man nicht unbedingt weiß ob sie gerade in Gebrauch ist oder nicht.


    Ich hatte mir mal selbt Gedanken zu einer Art Gendersprache gemacht, und hatte mir folgendes überlegt, was ich auch in einem der alten Foren mal erwähnt hatte:


    - Die Form "Arbeiter" ist geschlechtsneutral, und kann immer Männer oder Frauen (oder sonstige) mit einbeziehen.

    - Die eindeutig männliche Form von "Arbeiter" ist "Arbeiteron". Man fügt also bei Männern einfach ein -on an das Wort an, ähnlich wie wenn man -in anfügt wenn man von Frauen spricht.

    - Wer sich weder als männlich noch als weiblich identifiziert kann für sich die neutrale Form "Arbeiter" verwenden.

    - "Arbeiterin" und "Arbeiteron" bezieht sich nicht auf das biologische Geschlecht, sondern auf das Geschlecht mit dem man sich identifiziert.


    Ich denke das wäre eine sehr pragmatische Lösung, da die meist genutzte genderneutrale Form schön kurz ist, und Frauen und Männer hier sehr gleich behandelt werden. Zudem liest es sich wie eine natürliche Sprache, und sie eignet sich dazu dass man sie generell verwendet, statt nur optional wenn es wichtig ist sich genderneutral zu äußern.


    Aber vielleicht übersehe ich da was, und mein Konzept ist doch nicht so gut wie ich mir das selbst einrede? Nun denn, Feuer frei! :chowyunfat: :rocketlauncher:

    Öhm ...

    Aber ich habe auch keine Lust mehr hier zu schreiben, und dann überhaupt nichts persönliches über mich zu erzählen.

    *gähn*, es wurde gerade interessant ...

    Aber anscheinend hat das Forum leider wirklich kein Potential mehr, das über Links zu Metal-Gewummer und Polit-Stammtischdiskussionen hinausgeht.

    Ich verstehe gerade nicht ganz den Bezug zwischen dem was ich geschrieben habe, und was du geantwortet hast.

    Vielleicht war mein Geschreibsel ein bisschen missverständlich(?).

    Was ich eigentlich ausdrücken wollte: Wenn ich hier schon schreibe (was ich vorhabe), dann möchte ich auch persönliche Dinge mit einbringen, auch wenn es mir irgendwie unangenehm ist in einem öffentlich zugänglichen Forum zu viel über mich preiszugeben.

    Oder hattest du jetzt angenommen, dass ich hier nur über langweilige persönliche Themen reden möchte, und nicht an interessanteren Diskussionen interessiert bin?


    Wie auch immer, hallo erstmal, Lissaminka! :winke:

    Lonewolf: Ich muss sagen, dass ich mit Progressive Metal gar nicht mehr so viel anfangen kann. Inzwischen mag ich Death Metal und Melodic Death Metal z.B. viel lieber.


    Von meinen Lieblingsbands haben sich nur 2 aufgelöst: Yyrkoon und Children of Bodom. Bei letzteren war es eigentlich absehbar, da der Sänger und Lead-Gitarrist es mit dem Alkoholkonsum ziehmlich übertrieben hat, und sich in einem "jungen" Alter von 41 Jahren schon totgesoffen hat. Und der hat die Band halt so stark geprägt dass es einfach nur sinnvoll war, sie nach seinem Tod aufzulösen.

    Und bei Gonin-Ish liegen 15 Jahre zwischen den letzten beiden Alben, wenn sich das Muster wiederholt kommt das nächste Album 2035 raus. Und da die recht unbekannt sind ist fraglich, ob sie sich so lange halten können.

    Und dann gibt es Bands wie Opeth, Arch Enemy oder Bloodbath, bei denen mir die neueren Stücke einfach nichts mehr geben, obwohl ich die alten Stücke so grandios finde.

    Die einzigen Bands die ich deswegen gerade so ein bisschen weiterverfolge sind Vader, Symphony X und Cryptic Ruse, was verdammt wenig ist, da mir Musik wirklich wichtig ist. 8)

    Ich habe mich aber kürzlich noch mal mit reichlich Musik eingedeckt, im Moment findet also zum Glück noch keine Stagnation statt. :)

    Dian: Joa, ich denke du hast schon recht: Man muss schon sehr spezielle Suchbegriffe eingeben, um das Form überhaupt zu finden. Bei "Unity" landet man ja entweder bei den Fußballern, oder bei den Spieleprogrammierern. ^_^


    Ich bin halt ein bisschen paranoid, weil ich ein paar sehr spezielle Hobbies habe, und wenn jemand über diese hier liest und dann auch noch meinen Krankheitsverlauf kennt, kann er mich 100% zuordnen. :hammer:

    Außerdem ist es möglich, dass jemand in meinem Bücherregal die von dir geschriebenen Bücher sieht, und danach googelt, und auf dieses Forum stößt.

    Und es wird zunehmend alles digitalisiert, Google, Facebook und so weiter wissen sowieso schon viel zu viel, Putin kann sich die Daten holen die er will und damit machen was er will. Ich mag diese Entwicklung irgendwie nicht.

    Aber ich habe auch keine Lust mehr hier zu schreiben, und dann überhaupt nichts persönliches über mich zu erzählen. Dann lieber ein bisschen benehmen, und riskieren dass mich hier irgendwer mal identifiziert. ^_^

    Ich hatte übrigens überlegt, einen Thread aufzumachen, um sich wegen Metal Bands auszutauschen. Ich weiß aber nicht, ob hier überhaupt Bedarf ist. ^^


    Ich muss sagen, dass ich die meisten meiner Lieblingsbands nicht mehr weiter verfolge, weil sie

    a) aufgelöst sind, oder nur sehr selten neue Alben rausbringen, oder

    b) aufgrund von Stiländerungen oder Bandneubesetzungen nicht mehr die Musik machen, die mir gefällt.


    Von daher hätte ich nix gegen ein bisschen Austausch, um wieder neue interessante Bands kennenzulernen, wenn jemand Interesse hat. :evil: :punk: :headbang: