Krieg in der Ukraine

Es gibt 528 Antworten in diesem Thema, welches 117.629 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. Juli 2026 um 10:12) ist von Yatan.

  • Nur ein Richter, der selber Juwelen raubt hat keine Rechte, ein Urteil zu sprechen. Wenn wir schon bei dieser Analogie bleiben.

    Dir geht es halt, darum zu verurteilen, das ist für mich keine Dimension.

    Bei dir ist halt das Narrativ / die politische Dimension zu Ende, wenn du Russland als bösen verurteilen kannst und ganz geil drauf bist, Waffen in die Ukraine liefern zu können. Darüber reiben sich dann irgendwelche BlackRock investoren die hände, weil genau das der Plan war.

    Hätte die USA/Nato/deepstate/whoever nicht dort unten gezündelt, hätte sie längst zeit gehabt, russland in die nato zu lassen, dann wäre es sicherlich alles ganz anders gekommen.

    Aber ich seh schon, solche Hintergründe gehen dir vermutlich eh zu weit bzw. du willst sie nicht hören/kommuniziert haben. Kann mir schon denken was jetzt gleich kommt.

    8)8)8)8)

    Du fühlst dich ja immer sehr überlegen und triumphierend. Kann ich nicht so recht nach vollziehen. Schonmal überlegt, ob da narzisstische Tendenzen dahinter liegen?

  • Hätte die USA nicht dort unten gezündelt, hätte sie längst zeit gehabt, russland in die nato zu lassen, dann wäre es sicherlich alles ganz anders gekommen.

    Mir hätte es vielleicht gefallen, wenn die EU und Russland nach Putins Auftritt im Bundestag vor 20 Jahren enger zusammengerückt und Europa zusammen mit Russland wirtschaftlich aufgeblüht und militärisch unabhängig von/friedlich gegenüber den USA geworden wären.

    Es ist aber anders gekommen und aktuell ist nunmal Russland schuld, dass das für tausende Ukrainer den Tod und für Millionen die Vertreibung bedeutet. Ich schrieb bereits, dass niemand Russland dazu gezwungen hat und mir kommt die Galle hoch, wenn du angesichts von Bärenficker Putins Verbrechen Ursachenbeleuchtung betreiben willst, die sich vor allem auf die Verbrechen "des Westens" oder der Nato etc. konzentriert (Daher der Whataboutism--Vorwurf). Noch ekliger wird es aus meiner Sicht, wenn du dich dazu bei "Informationsquellen" aus dem Dunstkreis von Russia Today und Co bedienst. Das ist für mich inakzeptabel.

    Für das yatanische Volk, Yatanistan und den gelenkten Yatanismus!

  • dass niemand Russland dazu gezwungen

    Das ist die frage... wieviel haufen muss ich dir vor die tür setzen, bis ich eine aufs maul bekomme?

    Dann bist auch erstmal - oberflächlich betrachtet - du der schuldige, aber wenn man die hintergründe betrachtet, bin ich sellber schuld, dass ich eine aufs maulbekommen habe.

    Die USA bzw. deren deepstate ist hier der strippenzieher, russland ist da in gewisser hinsicht nur eine marionette bzw. wurde dahin gedrängt. Natürlich ist es die entscheidung und "schuld" russlands, dass sie angegriffen haben. Aber keiner weiss, was zb. auch, was an den Vorwürfen eines Genozids an russischen Ukrainern so recht dran ist, ausser das was in der Westpropaganda geschrieben steht und da steht natürlich, dass die genozidvorwürfe aus der luft gegriffen sind.

    Kommt halt immer drauf an, was man unter Genozid versteht und Leuten ihre Sprache zu verbieten ist schonmal ein anfang, im resultat einen genozid zu bekommen.

    Man könnte auch getrost argumentieren, Russland hat seine Sicherheitsinteressen geschützt, indem sie angegriffen haben. der Westen macht das auch nicht anders. ("Deutschland wird am Hindukusch verteidigt" - den aufschrei zu sowas gabs auch nur in deutschland.)

    Oder die Darstellung, dass die Krim Anexion völkerrechtswidrig war: Das ist auch nur eine Meinung, zu der es andere Ansichten gibt. Aber auf dieser Meinung baut neuerdings das Verbot der Meinung auf, der Angriffskrieg sei legitim. Oder ist es mittlerweile sogar verboten zu sagen, die Aggression sei verständlich, nachvollziehbar? Was will man sonst noch alles verbieten, es werden hier jetzt neuerdings meinungen verboten, inkl. am Ende der Meinung, dass etwas, was als illegal gehandhabt wird nicht illegal sein sollte. Das ist eine Sackgasse, eine Bankrotterklärung und ein weiterer grosser Schritt in den Totalitarismus, was durch diese Rechtsprechung verabschiedet wurde.

  • (Daher der Whataboutism--Vorwurf

    Irrelevant ist das nicht. Der Berühmte Drachenlord wurde letztens milder verurteilt, weil das Gericht entschieden hat, dass er zwar einem eine aufs Maul gehauen hat, der ihn aber bewusst und fortwährend provuziert hat.

    Du siehst, dass deutsche Gerichte diesbezüglich ähnlich argumentiert haben, wie ich. Und dass dir die Galle dabei hochkommt ist kein Argument.

  • Das ist die frage... wieviel haufen muss ich dir vor die tür setzen, bis ich eine aufs maul bekomme?


    Dann bist auch erstmal - oberflächlich betrachtet - du der schuldige, aber wenn man die hintergründe betrachtet, bin ich sellber schuld, dass ich eine aufs maulbekommen habe.

    Das eine ist ein Ärgernis, das andere brutale Gewalt. Da ist die Schuldfrage nicht nur oberflächlich klar, für mich zumindest.

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  • Das eine ist ein Ärgernis, das andere brutale Gewalt.

    Ja und man kann ärgernise systematisch provuzieren, um Gewalt zu produzieren und das ist zumindest strafmildernd (siehe drachenlordurteil)

    auf jedenfall ist es aber höchst asozial.

  • auf jedenfall ist es aber höchst asozial.

    Ich bin jetzt kein Drachenlordexperte und Jurist bin ich schon garnicht, aber immerhin hab ich noch keinem vor die Tür geschissen, Ehrenwort. :)

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