Thread für entscheuernde Memes (Sammelthread für Propaganda-Material)

Es gibt 287 Antworten in diesem Thema, welches 73.421 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. Dezember 2022 um 20:20) ist von _604_.

  • ich denke einige haben angst vor dem kommenden umbruch

    Merkwürdige Logik. Wo doch die Schwurbler-Diagnostik vor allem von der antikaptialistischen Linken kommt, und die Schwurbler sich dadurch auszeichnen, dass sie genau aus der anderen Richtung stammen. Das ist doch auch das, was sie immer wieder betonen. Sie seien bürgerlich. Ganz normale Leute. Familienväter- und Mütter. Mit ganz normalen Bürojobs, im Handel oder Verkauf. Die Nutznießer des Systems also, die komplett darin verankert sind. Und die gerade deshalb auf die Barrikaden gehen, weil man ihr altes Leben, was sie so geil fanden, weggenommen hat. Sie gehen sogar demonstrieren, dass sie es wiederbekommen. Sich wieder an ihre Schreibtische setzen dürfen oder Leuten irgendeinen Quatsch andrehen können, welchen sie gar nicht brauchen.

    Aber okay, dass dieses Meme aus deiner eigenen Feder stammt, erkennt man nicht nur inhaltlich, sondern halt auch direkt optisch.

  • ich denke einige haben angst vor dem kommenden umbruch... wenn er denn kommt..

    Merkwürdige Logik.

    Frage 1: (Polemik) Wo siehst du hier eine Logik? Es ist eine einfache These, die ich mir gedacht habe. Da ist keine Logik.

    Frage 2: (Ernsthaft) Was ist daran merkwürdig? Ich denke, dass Menschen Angst vor umbrüchen und unbekanntem haben ist eine relativ einfache psychologische Erkenntnis.

    Der Rest sind wieder mal irgendwelche Stereotype (Vorurteile) aus denen du versuchst irgendwelche Widersprüche zu stricken. Solche Spiegelfechtereien kannst du mit dir selber ausmachen. Aber interesannt, wie du hier mal wieder dein Selbstbild durchscheinen lässt. Der ehrenwehrte kämpfer für licht und wahrheit, der schwurbeldiagnostiker, auf der rechten seite seines atheistischen nicht-gottes als antikapitalistischer linker gegen die bösen mitläufer und geld-junkies, gegen die bösen naaadsis und schwurbler. Der heroische Alltagsretter, der das böse bekömpft, erinnert mich irgendwie an umberto eco..

    Ich denke übrigens (schon lange), dass das Problem weniger der Kapitalismus als der Neoliberalismus ist, eine ideologie hinter der vielleicht jeder etwas anderes sieht, aber ich verweise da mal nur auf das stichwort nachtwächterstaat. Tiefsinnigere gedanken sind dir ja scheins zu schwurbelig, deshalb geh ich da nicht näher drauf ein.

    Das Meme ist übrigens aus der Inspiration deiner Person entstanden. Ist ja bewundernswert, dass du es tatsächlich mal schaffst, für irgendetwas konkrete stellung zu stellen (als kapitalismusgegner). Ich dachte mir schon, dass dich das triggern wird, aber auch dass es dich nötigen dürfte, diese stellung zu beziehen.

    Ich bin ja kapitalismus liebhaber, aber auch nur weil du dich dagegen stellst und ich dich nicht leiden kann ;-)

  • Ganz normale Leute. Familienväter- und Mütter. Mit ganz normalen Bürojobs, im Handel oder Verkauf. Die Nutznießer des Systems also, die komplett darin verankert sind.

    Das mit dem drin verankert sein, hast du ja auch in deiner Fakenews von deinem zweitaccount? @Yatan` über mich gesagt.

    Du meinst also tatsächlich, man ist als malochender Familienvater (wie ich) Nutznießer des (kapitalistischen) Systems ? Ich meine, niemand kann sich dem System entziehen, in dem wir leben. Vielleicht autark in der Wildnis. Machst du das etwa ? :shock: Ich bin neugierig. Wie lebst du denn und was außer Malochen machst du denn eigentlich, um Butter auf dein Brot zu bekommen? :hmm:

    *edit* Ich maloche übrigens in der Metallindustrie und höre gern Extrem Metal dabei, höhöhö.

    Für das yatanische Volk, Yatanistan und den gelenkten Yatanismus!

    Einmal editiert, zuletzt von Yatan (7. Februar 2022 um 01:46)

  • Frage 1: (Polemik) Wo siehst du hier eine Logik? Es ist eine einfache These, die ich mir gedacht habe. Da ist keine Logik.

    Logik insofern, weil das Bild halt keinen Sinn ergibt (warum, das habe ich weiter oben erklärt).

    Frage 2: (Ernsthaft) Was ist daran merkwürdig? Ich denke, dass Menschen Angst vor umbrüchen und unbekanntem haben ist eine relativ einfache psychologische Erkenntnis.

    Menschen haben in erster Linie Angst vor Veränderung. Angst, dass man ihnen etwas wegnimmt oder etwas hinstellt, was vorher nicht da war.

    Beides wird von deinem Meme noch nicht mal ansatzweise aufgegriffen. Es stellt vielmehr die Behauptung in den Raum, dass Verschwörungsanhänger antikapialistisch auftreten und sich damit den Anfeindungen ihrer Gegner aussetzen, und nicht durch ihren verzapften Unsinn oder ihre falschen Tatsachenbehauptungen.

    Ist ja bewundernswert, dass du es tatsächlich mal schaffst, für irgendetwas konkrete stellung zu stellen (als kapitalismusgegner). Ich dachte mir schon, dass dich das triggern wird, aber auch dass es dich nötigen dürfte, diese stellung zu beziehen.

    Nö, ich fand es nur dämlich genug, um dazu ein paar Worte zu verlieren und dich dumm dastehen zu lassen. (;

    Hätte ich mir die Mühe nicht gemacht, wäre es wieder zu "unkonkret" gewesen. Schreibe ich dann aber konkret, hat es mich angeblich "getriggert".

    Es ist wie es immer ist: Kaum glaubt man im anderen Thread, dass du ja auch ganz normal, also ohne dümmliche Schwurbeleien und abwegige Herleitungen daherkommen kannst, und plötzlich fällst du doch wieder in dein altes Muster zurück.
    Naja, aber wenn das hier unsere Rollenverteilung ist, dann soll es halt so sein. :zocken2:

  • Zum Ernsten Hintergrund zu dem Meme:

    Ich denke, dass jeder in irgendeiner Form am Tropf dieses Systems hängt. Anders könnte die menge an Menschen, die auf dem Wege herangezüchtet wurden gar nicht leben. Man kann heutzutage nicht mal Kacken gehen, ohne Geld dafür auszugeben oder von Staatsdienern terrorisiert zu werden, weil man seinen Haufen irgendwo in die Landschaft setzt - Ohne Klärwerk und genetisch optimierte Scheisse-abbau-bakterien. Es geht gar nicht mehr anders, sonst würde uns die scheisse im wahrsten sinne des wortes noch umgehender bis zum Halse stehen.

    Insofern hängt da JEDER irgendwie mit drin und JEDER ist an hirarchische Ordnungen seit Jahrtausenden gewöhnt und konditioniert. Es gibt ja neuerdings Leute, die leben in der Traumwelt, dass diese hierarchische Ordnung ausgedient hat (hat sie imo schon immer, aber sie ist eben dadurch etabliert, dass sie nicht dienlich ist). Jedenfalls spinnen sie zu einer Zeit, in der authoritäre Staaten immer populärer werden Phantasien vom goldenen Zeitalter und Anarchismus, auch wenn sie das Wort nicht explizit in den mund nehmen. (Ich habe da konkret Gerald Hüther im Kopf) Ich halte diese Vision vom Umbruch hin zu mehr Eigenverantwortung eine Wunschvorstellung. Die Führer dieser Welt nehmen schon wahr, dass ihre Stunde gekommen ist aber sie werden sich weder kampflos ergeben noch ist davon auszugehen, dass sie nicht die materialistischen Gewinner sein werden. Die Welt ist so komplex geworden, dass Herrschende niemals genug Kompetenz aufbringen können, um das ganze zu kontrollieren und gleichzeitig sieht sich der Einzelne noch hilfloser vor dieser Komplexität sodass sie nach Führern rufen, die aber jeden Bezug zur den Untergebenen verloren haben und nur egoistisch zu Handeln vermögen.

    Dieser Zwispalt macht vielen Leuten Angst. Zum einen, weil die Medien jahrelang über den Untergang der Menschheit gepredigt hatten, zum anderen weil das System immer mehr hinterfragt wird und eine existentielle Vertrauenskrise hat. Nun hat man nach x hundert Jahren Braunkohle erkannt, dass das eine ökologische Sackgasse ist und die "letzte Generation die den Hebel nochrumreissen kann" in die Welt gerufen. (Wer sagt das eigentlich und wie will man so etwas ermitteln?) Diese Generation hängt einem Öko- und Moralfaschismus nach, während sich die Geier die Hände reiben, weil sie ob dem "freiwilligen" Verzicht auf Luxus ihre Chance und Rechtfertigung sehen, gleich noch den Leuten ihre Rechte wegzunehmen und damit noch ein gutes Geschäft zu machen. Die Zeichen stehen klar für immense Verwerfungen. Was hier verworfen wird sind aber nicht (nur) relikte eines destruktiven systems sondern (auch) Werte, Rechte und Gesetze, Errungenschaften die über Jahrhunderte zusammengetragen wurden.

    Bürger haben Angst ihre Jobs und ihre Rechte zu verlieren, Herrschende haben Angst ihre Herrschaft zu verlieren. So grassiert die Angst. Jeden Tag werden mehrere Millionen Dosen Psychopharmaka konsumiert, hergestellt von einer Gesundheits-Branche, die von ihren Geldgebern längst daraüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass es nicht lukrativ ist, Leute zu heilen. Geschäftsschädigender als gesunde Leute, sind nur Tote Leute. Aber wenn man mal die Gesamtsituation betrachtet ist doch der Gedanke an eine umfangreiche Bevölkerungsreduktion nur ein logischer Schluss. So abwegig sind die einschläigen Verschwörungstheorien sicherlich nicht. Wenn es Leute gibt, die diesen Gedanken spinnen und sich davor fürchten, dann wird es sicherlich auch Leute geben, die es für notwendig erachten. Und die Verschwörungsleugner fragen allen ernstes, wie Verschwörungen sich halten könnten, dabei ist das Ganze mit ihrem eigenen Verhalten erklärt, das dem Verhalten der Mehrheit identisch ist. Das ist ein erschreckender Mangel an Selbstreflektion und Einsicht, der einen dazu führt, das nicht zu sehen. Dabei ist das aufgeklärte Individum der einzige, die gegen den kalten Gesetze der herrschenden Ideologie entgegenwirken kann. Aber wie ist es um das Individuum bestellt, in einer Gesellschaft der dostowjewskischen Dämonen heimgesuchten, wo sich jeder als den Einzigen bei Verstand hält und selbst zu den einfachsten Umständen kein Konsens gefunden wird, während jeder von Fakten redet?

    Einmal editiert, zuletzt von SeeBee (7. Februar 2022 um 01:49)

  • Logik insofern, weil das Bild halt keinen Sinn ergibt (warum, das habe ich weiter oben erklärt)

    Nur weil du den sinn nicht siehst, heisst das lange nicht dass es keinen gibt. Aber der Sinn dürfte wohl für dich unter Geschwurbel fallen und das erklärt sich auch durch die von dir durch Vorurteile konstruierte Widersinnigkeiten. Wie gesagt, das musst du mit dir selber ausmachen.

    Menschen haben in erster Linie Angst vor Veränderung.

    Und was ist ein umbruch anderes als eine radikale Veränderung? :rolleyes:

    Es ist wie es immer ist: Kaum glaubt man im anderen Thread, dass du ja auch ganz normal, also ohne dümmliche Schwurbeleien und abwegige Herleitungen daherkommen kannst, und plötzlich fällst du doch wieder in dein altes Muster zurück.

    dann lies erst mal meine abhandlung :D Ich kann dich doch als schwurbler nicht im glauben zurücklassen, wir wären auf einem level ;-)

    Es war mir klar, dass das Meme wieder für zwist sorgen würde, aber ich habs trotzdem gepostet. das muss unsere freundschaft aushalten.... :)

  • Logik insofern, weil das Bild halt keinen Sinn ergibt (warum, das habe ich weiter oben erklärt)

    Vielleicht würdest du den sinn erkennen, wenn du aufhörst, ständig zu meinen, das meme soll irgendjemanden diskreditieren oder verurteilen und auch aufhören würdest, deinen standpunkt mit strohmännern zu rechtfertigen. (die aus vorurteilen konstruierten widersprüche)

    Vielleicht ist ja der Schwurbler, der den Kapitalismus junkie zum Heulen bringt ein und derselbe, fehlbare und unvollkommene Mensch, der sich nicht einmal fragt, wer von beiden Recht hat sondern das ganze nur betrachtet? also ich verstehe mich in beiden rollen und das meme habe ich nicht gepostet um dich damit als depp hinzustellen, auch wenn mir klar war, dass du es so auffassen würdest, weil du halt auch ein kleiner paranoider mann mit aluhut bist, auch wenn du das nicht wahrhaben willst.

  • ch meine, niemand kann sich dem System entziehen, in dem wir leben. Vielleicht autark in der Wildnis.

    Zwei idioten ein gedanke :D Genau damit habe ich meinen etwas längeren Text begonnen, bei dem der unmensch spätestens in der mitte des letzten absatzes rotieren wird ;D