Er hatte in seinem früheren Job viel Geld verdient, und verbrachte seinen Lebensabend dann auf irgendeiner gemütlichen Berghütte in den Alpen. Da kann man auch mal optimistisch sein.
Tja, dann sei es ihm gegönnt.
Oh Gott, ich hoffe ich muss den dann nicht auch wieder für dich zusammenfassen.
Keine Sorge, das bekomme ich schon alleine hin. Nicht, dass du noch durchdrehst und dich der Schul-Wahn noch in deinen Träumen heimsucht, obwohl du ihn längst fair überstanden hast. ![]()
Es geht mir nur darum, die Texte zu teilen, weil der eine oder andere interessante Gedanke drinsteckt, aber ja, deine Kritik an diesem hier kann ich gut nachvollziehen. Unser Lehrer versucht auch nicht, absichtlich widersprüchliche Thesen aufzustellen, sondern zeigt lediglich unterschiedliche Perspektiven auf. Das kennst du bestimmt noch aus deiner Schulzeit, sie dürfen uns Schülern keine direkte Meinung aufzwingen. Tun sie natürlich trotzdem.
Im Text von Konrad Lorenz hieß es ja eher, dass der ständige Wettkampf, der Stress und die Hektik die Menschen kaputt machen. Sowas kann ich prima nachvollziehen. In dem neuen Text hingegen scheint die Annahme ja eher zu sein, dass die Menschen mehr der Hektik verfallen, weil ihnen der Sinn fehlt, weil die Traditionen/Religion etc. abhanden gekommen ist
Ich kann eigentlich beide Seiten gut verstehen. Gerade das zweite führt ja wieder zurück zum ersten und Lorenz' Annahme, dass sich Menschen vor dem mit-sich-Sein fürchten. Es ist miteinander vernetzt, Stress und Hektik entmenschlichen und um sich den wichtigen Fragen des Lebens zu entziehen, stürzen sie sich in noch mehr Stress und Hektik.
Edrey, deine Gelassenheit ist mir ein Rätsel. Ne, also mich zermürbt recht vieles an dieser Welt. Klar ist alles sinnlos, aber ich müsste schon gefühlskalt sein, um gelassen über den ganzen Scheiß hinwegsehen zu können.