und alle anderen freuen sich auch noch total darüber und fordern noch 10° mehr.
Echt? Ich hab immer den gegenteiligen Eindruck, dass viele immer rumstöhnen, wenns mal zu warm ist. Genauso wie, wenn es kalt ist. Dann ist es wiederum zu kalt. Davon lass ich mich auch manchmal mitreißen, dann stöhn ich auch bei beiden Extremen rum.
Könnte ich mir eine Jahreszeit aussuchen, wäre es der Winter. Ich mags lieber, wenns lange dunkel ist, und die Temperaturen so niedrig, dass viele einfach in ihren Wohnstätten hocken bleiben. In der warmen Jahreszeit merk ich erst richtig, wie mich meine entwickelte soziale Angst doch daran hindert, "frei" zu agieren, zumindest was die Draußenwelt anbelangt. Wenn dann die Nachbarn ständig draußen hocken und ausgelassen miteinander kommunizieren, man auch quasi an ihrem Leben teilnimmt (wohne zum Garten raus und lasse gerne das Fenster offen, wegen der Hitzeentwicklung), verstärkt sich das Gefühl, nicht richtig zu ticken. Vermeide es auch immer, an Grillpartys unter den Nachbarn teilzunehmen, oder allgemein, überhaupt nen Fuß in den Garten zu setzen, aus Angst, die Nachbarn kommen wieder raus. Würde es gerne anders haben, wäre gerne freier, was das anbelangt. Einfach mal in den Garten hocken z.B. ohne diese ständige Angst vor den Nachbarn. ![]()