die Wagenknecht hat das ja so schön ausgedrückt, was für ein tolle Politikerin, vielleicht sollte sie eher zur AFD gehen?
Wäre ich Verschwörungstheoretiker, würde ich eine mediale Verschwörung darin vermuten, ausgerechnet Wagenknecht zum Thema Corona in Talkshows einzuladen, um Die Linke zu diskreditieren. In der AfD würde ich sie dennoch nicht verorten wollen, dafür ist sie noch lange nicht rassistisch genug.
Kein Zufall kann es sein, dass die zentrale Problematik öffentlich viel zu kurz kommt:
(Von einer Linken-Politikerin, die sicherlich mehr Aufmerksamkeit verdient als Fr. Wagenknecht):
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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) warnt mit Verweis auf steigende Corona-Zahlen vor einer hohen Auslastung der Intensivstationen, durch die erneut nicht dringend notwendige Operationen verschoben werden müssen. Das ist ernst zu nehmen. Das hat aber mehr mit Bettenstreichungen und fehlender Pflegekräfte wegen anhaltend schlechter Arbeitsbedingungen in Kliniken zu tun, die weiter als Profitcenter betrieben werden, als mit der Pandemie oder einem Fußballspieler, der sich bisher nicht hat impfen lassen und über den seit Tagen politisches Femegericht gehalten wird.
Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) erklärt im MDR, man habe „im Moment die etwas absurde Situation: Wir haben zwar ‚nur‘ 1.600 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen. Aber im Vergleich zu Anfang des Jahres haben wir 4.000 Intensivbetten weniger zur Verfügung.“ Teilweise muss aktuell jedes dritte Bett leer bleiben! Dabei war der dramatische Fachkräftemangel schon lange vor der Pandemie bekannt. Wegen der mit Corona noch einmal extrem gewachsenen Belastung haben noch mehr Pflegekräfte ihren Beruf beendet oder die Arbeitszeit reduziert. Die angespannte Lage in den Kliniken ist dem Unvermögen und fehlenden Willen der Bundesregierung geschuldet, hier endlich Abhilfe zu schaffen. Statt die Arbeitsbedingungen am Krankenbett nachhaltig und auf Dauer zu verbessern und für bessere Bezahlungen zu sorgen, heuert Gesundheitsminister Spahn billige Pflegekräfte aus dem Ausland an. Die reichen aber hinten und vorne nicht – und fehlen am Ende in deren Heimatländern.
Den dringend notwendigen politischen Kurswechsel in der Gesundheitspolitik verbunden mit der zwingend notwendigen Absage, mit der Krankheit und Gesundheit anderer Leute weiter Profite machen zu können, wird es auch mit einer Ampel-Regierung nicht geben – das hat natürlich nichts mit den emsigen Lobbyisten der Klinikkonzerne und Pharmaindustrie zu tun ... Höchste Zeit, endlich die richtigen Diskussionen zu führen!"
P.S. Zu dem Slime-Song: Wenn Frau Wagenknecht, die sich einen starken Staat und mehr Polizeipräsenz wünscht (Grüße an unsere lieben 'Anarchisten' hier im Forum
) keine 'linke Spießerin' ist, wer denn dann?